• Henties Bay & Cape Cross

    August 1 in Namibia ⋅ ☀️ 17 °C

    In Henties Bay erwartet uns eine faszinierende Mischung aus rauer Atlantikküste, absolutem Anglerparadies und endloser Wüstenruhe. Die kleine, beschauliche Stadt liegt etwa 70 Kilometer nördlich von Swakopmund am Rande der Namib-Wüste. Sie gilt als das Tor zur berüchtigten Skelettküste. Das ultimative Mekka für Angler ist im südlichen Afrika weltberühmt für das Brandungsangeln (Surf Angling). Die Gewässer des kalten Benguelastroms sind extrem nährstoffreich. Gefangen werden vor allem Kabeljau, Steenbras und Galjoen.

    Nur 15 km südlich liegt Zeila auf Grund, ein 2008 gestrandeter Fischtrawler. Er liegt dicht am Strand und ist ein fantastisches Fotomotiv, auf dem unzählige Kormorane nisten.

    45 Kilometer nördlich liegt das Schutzgebiet Cape Cross. Hier lagert eine der weltweit grössten Kolonien von Südafrikanischen Seebären – ein lautes, geruchsintensives, aber absolut beeindruckendes Naturschauspiel.

    Woher der Name „Cape Cross“?
    Der portugiesische Seefahrer Diogo Cão ging hier im Jahr 1486 als erster Europäer an Land. Er errichtete eine Steinsäule (Padrão) zu Ehren seines Königs. Heute steht dort eine Nachbildung, während das Original im Technikmuseum in Berlin aufbewahrt wird.

    Inschrift:
    „Im Jahre 6685 nach des Schöpfung der Welt und 1485 nach Christi Geburt, beauftragte der erläuchtete König Dom João II einen Ritter seines Hofes, Diogo Cão, dieses Land zu entdecken und das Kreuz hier zu errichten.“

    Doch, die Küste der Namib-Wüste bot keine sicheren Häfen, kein Trinkwasser und keine fruchtbaren Böden. Für die Portugiesen war die Region wirtschaftlich und strategisch wertlos.
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