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  • Day22

    Heimwärts über Qatar

    November 16, 2019 in Qatar ⋅ 🌙 26 °C

    Durch den angekündigten Streik bei South African Airways wurden unsere Flüge geändert. Dank unseres tollen Reiseveranstalters Iwanowski wurden wir vorsorglich und rechtzeitig auf andere Flüge umgebucht. Da der Direktflug (Jo-burg-Frankfurt) der Lufthansa leider ausgebucht war, mussten wir über Doha (Qatar) nach Frankfurt fliegen.
    Der erste Teil unserer Heimreise ging mit einem kleinen Flugzeug (Embraer rj140) mit South African Airline, einer Tochterlinie der bestreikten South African Airways, von Kasane (Botswana) nach Johannesburg (Südafrika). Der Flug dauerte nur 1:45 h und es gab sogar Mittagessen!
    In Jo-burg ging es dann 20:30 Uhr erst weiter, das hieß 4,5 h Zeit totschlagen. Shoppen, gucken, Bierchen trinken und Kleinigkeit essen. Letzteres war ziemlich konfus, denn bei so viel Personal, was sich teils gegenseitig im Weg stand, klappte kaum was. Ob fehlendes Besteck zum Essen oder unvollständige Bestellung, mehrmals nachfragen müssen - es gab jedenfalls kein Trinkgeld...
    19:20 Uhr sollte Boarding von Qatar Airways sein. Am Gate kaum Sitzplätze und dann fing das Boarding auch erst kurz vor 20 Uhr an. Es wurde nach Zone aufgerufen - auf Nachfrage erfuhren wir, dass wir Zone 3 sind (stand nicht auf unserem Boardingpass, den wir für alle Flüge schon in Kasane bekamen). Es war ein Durcheinander, man verstand kaum etwas, da die Dame ohne Mikro und nicht wirklich deutlich sprach. Bis ins Flugzeug wurden die Pässe und Karten dreimal kontrolliert. Etwas aufgeregt war ich, da ich die Gepäck-Aufkleber, die ja auf der ersten Bordkarte waren, nicht gleich fand. Denn die wollten sie auch sehen....
    Dass das Flugzeug pünktlich startete, war bei dem Durcheinander schon ein Wunder.
    Viel Platz war in dem Airbus 350-900 nicht, ein klein wenig schlafen konnten wir aber auch während des 9 stündigen Fluges.
    6:35 Uhr Ankunft Doha, zügig mussten wir durch die Kontrollen und den großen Flughafen zum Gate, da schon 7:15 Uhr Boarding war.. Diesmal klappte alles etwas besser, wir erfuhren bei der ersten Bordkartenkontrolle unsere Zone, waren aber auch mit die Letzten, die an Board konnten. 6:45 h im Airbus 380 mit etwas mehr Beinfreiheit. 13 Uhr landeten wir glücklich in Frankfurt und auch unsere Koffer schafften es.
    Nachdem wir unsere Rail&Fly Fahrkarten noch am DB-Reiseinfocenter ausdrucken ließen, verabschiedeten wir herzlich uns von Renate und Thomas, deren Zug als erster fuhr. Mit Franz und Annette aßen wir noch eine Kleinigkeit, bevor auch wir uns herzlich verabschiedeten und in den Zug nachhause stiegen.
    17:30 Uhr waren wir erschöpft aber glücklich in unseren eigenen 4 Wänden.
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