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  • Day16

    Mariposa [Samstag, 13.08, Tag 15]

    August 14, 2016 in the United States ⋅ 🌫 34 °C

    Nach einer glücklicherweise nicht ganz so heißen Nacht, sind wir in Richtung Yosemite Nationalpark gefahren. Unterwegs haben wir einen Zwischenstopp beim Mono Lake gemacht. Der kristallklare Salzsee hat im Laufe der Zeit meterhohe, wunderschöne Kalksteinskulpturen ausgebildet. Nach einem kurzen Stopp am idyllischen Ufer des Sees sind wir schließlich die letzten 20 Kilometer zum Yosemite Nationalpark, der als Kletterparadis bekannt ist, gefahren. Die Landschaft dort erinnert ein bisschen an die Alpen, überall gibt es Berge mit Seen und Flüssen dazwischen und Wiesen und Wälder so weit das Auge reicht.
    Am Eingang zu dem schönen Tal hat uns jedoch erstmal ein kilometerlanger Stau vor dem Kassenhäuschen erwartet. Als wir endlich durch den Eingang gekommen waren, hörte die Fülle an Menschen allerdings nicht auf. Nirgends war ein freier Parkplatz zu entdecken und alles war voller Menschen. Bei einem Picknick neben einem gemächlich plätschernden Fluss haben wir allerdings acht Hirsche und Rehe entdeckt. Trotz vielen Menschen haben sich die Tiere nicht stören lassen.
    Bei unserem weiteren Weg in die Nationalparkmitte haben wir nur zwei kurze Zwischenstopps gemacht, um ein paar Fotos zu schießen, da es einfach viel zu voll war. Unterwegs haben wir außerdem zwei Campingplätze angefahren, um nach einer Übernachtungsmöglichkeit im Park zu suchen, diese waren jedoch restlos überfüllt. Kurz bevor wir dann am späten Nachmittag das Zentrum erreicht haben, von dem wir am nächten Tag eine Wanderung zum höchsten Wasserfall der Usa machen wollten, hieß es plötzlich, dass es einen 2-stündigen Stau dorthin gäbe. Da haben wir beschlossen, dass wir den zwar wunderschönen, aber viel zu vollen Nationalpark wieder verlassen.
    Die anschließende Campingplatzsuche hat sich als sehr schwierig herausgestellt. Der erste Campingplatz, an dem wir vorbeikamen, war total überteuert, deshalb haben wir entschieden weiter zu fahren. Doch bei den darauffolgenden Campingplätzen hatte es nirgends einen Platz für uns. Nach einer zweistündigen Suche haben wir dann endlich einen zwar direkt an der Hauptstraße gelegenen Campingplatz, der aber ansonsten recht schön war, gefunden und haben dort dann unser Zelt aufgeschlagen.
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