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  • Day33

    Scottsmoor [Dienstag, 30.08, Tag 32]

    August 31, 2016 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Trotz des gestrigen Gewitters hat es nicht wirklich abgekühlt, sodass wir direkt nach dem Frühstück, das aus kostenlos vom Campingplatz gestellten Pancakes bestand, alle vier in den Pool gehüpft sind. Neben Volleyball mit unserem Ball "Franklin", haben wir auch fleißig Handstand im Wasser geübt.
    Kaum saßen wir kurze Zeit später abfahrtsbereit im Wohnmobil, fing es dann wieder an, in Strömen zu regnen.
    Zum Glück haben wir uns ein Ziel im Trockenen ausgesucht: Das Marine Science Center.
    Die Rettungsstation für kleinere Meeresbewohner, die an der Nordküste von Florida liegt, beherbergt viele Tiere, wie Schildkröten und Meeresvögel, aber auch Fische, Seepferdchen und vieles mehr. Lauter nettes Personal hat uns reichlich Informationen über die Gefahren, die auf Schildkröten warten aufgeklärt und uns gezeigt, mit welchen Krankheiten sie hier schon kämpfen mussten. Während dem Vortrag wurde uns außerdem ein Patient mit kaputtem Panzer vorgestellt und gezeigt, mit was für Probleme er nun zu kämpfen hat. Er kann sich zum Beispiel nicht mehr in seinem Panzer verkriechen, was auch der Grund ist, weshalb er nie wieder in den Ozean zurück kann.
    Danach wurde uns von einer netten Frau viel über Schildkrötennester und die Gefahren auf die frischgeschlüpften Babys warten, beigebracht. Krabben und Möwen, aber auch Löcher im Sand, in die die kleinen Schildkröten auf dem Weg zum Ozean gerne fallen und nicht mehr herauskommen, tragen dazu bei, dass nur eins von tausend Schildkrötenbabys älter als ein paar Monate wird. Helfen kann man, indem man Löcher am Strand zugräbt oder indem man sie vor den Vögeln und Krebsen schützt, während sie in Richtung Wasser watscheln. 6400 Babyschildkröten und insgesamt 18000 Schildkröten hat das Marine Science Center schon gerettet!
    Auch über Stachelrochen haben wir einiges erfahren, zum Beispiel, dass die Tiere eigentlich gar nicht stechen oder giftig sind. Man kann sich nur an ihnen verletzen, wenn man auf sie drauf tritt, da sie ein sehr spitzes Skelett haben, durch welches Bakterien in den Körper gelangen. In einem Becken durften wir sogar ein paar von den glitschigen Tieren streicheln.
    Nachdem wir uns auch noch die Vogel-Patienten angeschaut hatten, sind wir schließlich in Richtung Campingplatz gefahren. Der heutige Campingplatz lag direkt neben einem See. Die nette Besitzerin hat uns erstmal erklärt, dass sich dort gerade kein Alligator mehr darin befinde, dass sich das aber sehr schnell ändern könne, weil sich die Tiere bis zu 40 Meilen am Tag fortbewegen würden und bis vor kurzem hier ein sehr agressiver Alligator gelebt hätte. Als sie uns dann noch empfohlen hat, nur stampfend herumzulaufen, weil viele Schlangen herumkriechen würden, wie übrigens im ganz Florida, war Mama total fertig mit den Nerven. Wir sind dann aber nicht weiter gefahren, sondern haben uns einfach hauptsächlich im Wohnmobil aufgehalten. Und dann hat es schon wieder geregnet, sodass wir einen Spieleabend eingelegt haben.
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