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  • Day35

    Lantana [Donnerstag, 01.09, Tag 34]

    September 2, 2016 in the United States ⋅ ⛅ 31 °C

    Da heute ja der Sturm im Süden von Florida wüten sollte, haben wir heute morgen spontan beschlossen nicht direkt weiter zu fahren. Im Gegenteil, wir sind wieder 10 Meilen zurück gefahren und haben den Andretti Thrill Park besucht. Da mittlerweile Nachsession ist, hat der Freizeitpark in Melbourne ziemlich ermäßigte Eintrittspreise und außerdem war dort überhaupt nichts los. Gefühlsmäßig war heute mehr Personal als Besucher da, sodass wir nie anstehen mussten und alles so oft wir wollten fahren konnten. So sind wir Runde um Runde mit den Go-Karts geflitzt und in der benachbarten Achterbahn saß ich ganz alleine drin. Ausgerüstet mit Gitterhelm und Schläger haben wir dann sogar noch Baseball gespielt.
    Am Besten war aber Laser-Tag. Wir alle haben es zum ersten Mal gemacht und wollten gar nicht mehr aufhören. Immer wieder sind wir mit Lasergewehren in der Hand durch den abgedunkelten Raum gerannt, haben uns hinter den Schutzwänden versteckt und haben uns gegenseitig, entweder alle gegeneinander oder in Teams, abgeschossen, um Punkte zu sammeln. Mama und ich als Team waren nahezu unschlagbar und das eine Mal, bei dem Papa und Alina gegen uns gewonnen haben, lag wohl eher daran, dass Papa ein paar Mal Mamas Pistole festgehalten und sie dann abgeschossen hat. Dafür hab ich ihn ständig unbemerkt von hinten abgeschossen. Nach ein paar Spielen waren wir dann alle klatschnass geschwitzt, es hat aber superviel Spaß gemacht!
    Nachdem wir auch noch im Klettergarten ein paar Runden gedreht und nochmal ein paar Wettrennen mit den Go-Karts gemacht hatten, haben wir den Park nachmittags wieder verlassen und sind anschließlich noch ein ganzes Stück in Richtung Süden gefahren. Auf einem Campingplatz in Lantana, etwa 50 Meilen von Miami entfernt, haben wir uns dann schließlich nach anderthalb Stunden Fahrt niedergelassen. Unterwegs haben wir noch schnell eingekauft, das Alina mittlerweile immer mit einem elektrischen Einkaufswagen zum Draufsitzen erledigt.
    Von dem angekündigten Sturm haben wir auf dem Campingplatz zum Glück nichts bemerkt.
    Nach dem Abendessen sind wir dann alle vier noch zusammen in den ansprechenden Indoorpool gehüpft. Leider war dieser direkt neben dem Clubhaus, wo diese Nacht eine Feier stattgefunden hat. Die Gäste waren nicht so angetan von dem Geplantsche, das wir veranstaltet haben und nachdem dann auch noch unseren Volleyball "Franklin" ein paar Mal mit ziemlichen Schlägen gegen die Wand geknallt ist, kam eine Frau durch das Schiebefenster heraus und hat uns freundlich, aber bestimmt gebeten, am nächsten Morgen wiederzukommen. Unsere Wäsche, die wir zuvor in die Waschmaschine gesteckt hatten und zu der wir durch das Clubhaus, vorbei an der Feier hätten laufen müssen, wollte dann auch keiner von uns mehr holen und so haben wir sie einfach übernacht in der Waschmaschine gelassen.
    Wir haben uns dann aber nicht unsere gute Laune verderben lassen, sondern haben wie jeden Abend noch eine Runde "Phase 10" gespielt.
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