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  • Day132

    Christchurch, 05.01.2019

    January 6, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Die letzten 100 Kilometer, die uns von Christchurch trennten, haben wir nochmals in unserem Camper zurückgelegt. Fast 3000 Kilometer hat uns dieser in den letzten zwei Wochen begleitet!
    In Christchurch angekommen, hat uns der nette Angestellte der Camper-Verleihstation, der uns schon vor zwei Wochen in Empfang genommen hat, zu unserem Motel für die letzte Nacht gefahren.
    Zu früh für den Check-In standen wir dort etwas verloren mit unseren vier Koffern, einigen Rucksäcken, Essenstaschen, Hüten und vielem mehr auf dessen Hof. Diese Ankunft hat uns so an unseren Auftritt in einem Hotel in Miami Beach vor zweieinhalb Jahren errinnert, in dem wir ebenfalls nach etwas mehr als zwei Wochen reisen in einem Camper das halbe Foyer mit unserer ganzen Campingausrüstung in Beschlag genommen haben. Zum Glück war das Personal des Motels sehr freundlich und hat uns direkt unser - im Vergleich zum eingeschränkten Raum des Campers - riesiges Zimmer beziehen lassen.
    Da wir alle vier nicht wirklich motivert für Sightseeing in Christchurch waren - zumal neuseeländische Städte auch absolut nicht mit europäischen Städten mit ihren vielen alten Gebäuden und Kirchen zu vergleichen sind -, haben wir uns dazu entschlossen stattdessen im Willowbank Nature Reserve am Rande der Stadt Kiwis zu beobachten.
    Hier gibt es ein spezielles "Kiwi-Haus", bei dem die Tageszeiten vertauscht sind, sodass man die sonst nachtaktiven Vögel nun am Tag in einem abgedunkelten Raum entdecken kann. Auch wenn ich schon einen wilden Kiwi auf Steward Island gesehen habe, war es wieder interessant, die Vögel mit ihren langen Schnäbeln im Laub herumwühlen zu sehen. Übrigens werden hier nicht nur Kiwis vor dem Aussterben geschützt und deren Zahl wieder vergrößert, sondern auch einige weitere Vogelarten sowie andere Tierarten, wie beispielsweise Wallabys, Lamas oder Affen beherbergt.
    Nachdem wir genug von Tiere beobachten, streicheln und füttern hatten, sind wir noch als Abschluss unserer gemeinsamen Familienreise indisch essen gegangen, was wir seit Silvester für uns entdeckt haben. Gestärkt konnten wir so abends noch die letzten Dinge in den Koffern verstauen, sodass alles für den Abflug am nächsten Tag bereit stand.
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