Wie kommt man auf die Idee für ein Jahr in das Land zu reisen, das vom Heimatland am weitesten entfernt ist? Dafür gibt es viele Gründe, vor allem aber ist es der Traum mehr von dieser Welt zu entdecken und über sie zu lernen.
  • Day330

    Wiedersehen in Köln

    July 23 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Drei Monate ist unser Roadtrip über die Nordinsel Neuseelands her - nun habe ich Viola und Laura ('Pukeko-Gang') in Köln wiedergetroffen. Dort wohnt Laura, bei der wir zwei Nächte verbringen durften.
    Trotz über 30°C haben wir sogar ein bisschen Sightseeing in Köln gemacht - Laura war unser persönlichen Reiseführer - und haben den Kölner Dom besucht, haben eine tolle Aussicht vom LVR-Turm auf Köln genossen, sind über die Hohenzollerbrücke mit Tausenden von Schlössern am Geländer gelaufen und sind ein bisschen durch die Innenstadt und über Shoppingstraßen geschlendert. Die Stadt hat mir total gut gefallen.
    Auch ansonsten hatten wir viel Spaß mit nächtlichen Poolbesuchen und unserem Neuseeland-Lieblingskartenspiel Kabu, es war total schön, die beiden wiederzusehen!
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day257

    Tuakau/Pukekawa, 09.05-13.05.2019

    May 11 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Von Nelson aus ging es am Donnerstagabend für mich mit dem Flugzeug zurück nach Auckland, um in meinen letzten Tagen in Neuseeland nochmal ein paar Familien zu besuchen.
    Zunächst habe ich eine Nacht bei Natalea in Tuakau verbracht, mit der ich zusammen Betreuerin auf einem Ponycamp war und die mich nochmal zu sich eingeladen hat. Natürlich haben wir die meiste Zeit bei ihren Pferden verbracht.
    Hier haben mich Hawi und Susanne am nächsten Nachmittag abgeholt. Die beiden sind die Nachbarn von der Pferdefarm, auf der ich den Januar und Februar verbracht habe, und denen ich bei der Gartenarbeit mit den zahlreichen Bromilien geholfen habe. Sie hatten mich damals eingeladen, ein paar Tage auf ihrer Farm zu verbringen, was ich jetzt gerne angenommen habe. Die beiden sind wirklich superlieb, haben mich in einem gemütlichen Bungalow neben ihrem Haus wohnen lassen und haben mich mit leckeren Mahlzeiten versorgt.
    Auch in Pukekawa vergingen die Tage wie im Flug. Bei einer interessanten Führung Hawis über ihr riesiges Grundstück, das einem Dschungel ähnelt, durfte ich Früchte probieren durfte, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe. Zudem habe ich Pflanzen aus aller Welt entdeckt, wie beispielsweise Bäume aus den Everglades in Florida, die knieähnliche 'Luftwurzeln' haben oder die Papyrospflanze, aus der die Ägypter vor Tausenden von Jahren Papyros hergestellt haben. Natürlich habe ich auch die benachbarte Familie auf der Pferdefarm besucht, die ich sieben Wochen lang mein Zuhause genannt habe. Auch hier hat es sich so angefühlt, als ob ich erst gestern und nicht vor mehr als zweieinhalb Monaten abgereist wäre. Wie üblich war hier Einiges los, die Farm steckt inmitten von Renovierungsarbeiten. Mit 'Hey stranger' wurde ich strahlend begrüßt und durfte direkt mein Lieblingspferd Rose reiten. Obendrein hat Mel mir angeboten, Rose am nächsten Tag auf dem Turnier zu reiten, wozu ich direkt zugesagt habe.
    Das Turnier war als Training für Turniereinsteiger gedacht, wir haben es genutzt, um die jungen Pferde an die Turnieratmosphäre zu gewöhnen. Ich durfte Rose in zwei kleinen Springen reiten, die sich für ein vierjähriges Pferd sehr gut benommen hat. Auch Pippa, Sean (die Kinder der Familie) und Marci, die ich vom Ponycamp her kannte, waren dabei, zudem habe ich auch weitere bekannte Gesichter auf dem Turnier entdeckt, sodass es ein toller Vormittag wurde.
    Mein letzter Abend wurde dank heftigem Wind von einem Stromausfall begleitet, was allerdings dazu führte, dass wir ein sehr gemütliches Abendessen im Kerzenlicht hatten.

    Insgesamt bin ich so dankbar für all die tollen Menschen und Orte, die ich in den letzten achteinhalb Monaten in Neuseeland kennenlernen durfte. Ich wusste kaum etwas über dieses Land und vor Allem kannte ich Niemanden, als ich hier im August letzten Jahres angekommen bin. Ich hatte kein Zuhause hier und war noch nie so lange alleine unterwegs.
    Diese Entscheidung nach Neuseeland zu reisen war jedoch definitiv die Richtige. Ich habe so viel gelernt: zuallererst musste ich akzeptieren, dass meine Familie und Freunde mehr als 18.000 Kilometer entfernt leben, was sicherlich nicht immer einfach für mich war. Ich musste alltäglichen Dinge wie ein Bankkonto zu eröffnen oder einen Job zu finden, meistern; ich musste lernen mit meinem eigenem Lohn umzugehen; offener zu sein; meine Zeit hier so zu gestalten, wie ich sie mir vorstelle; ich musste lernen Abschied zu nehmen und teilweise täglich an anderen Orten zu sein; ich musste damit klarkommen, alleine zu sein und mit mir selbst auszukommen, habe gleichzeitig aber auch gemerkt, dass man nie alleine ist, wenn man auf andere Menschen zugeht. Ich habe gelernt, alleine zurecht zu kommen und einfache Dinge mehr zu schätzen.
    Gleichzeitig habe ich gemerkt, wofür es sich lohnt, eine andere Sprache zu lernen. Ich konnte ohne Probleme in einem anderen Land leben und so viele Menschen ganz verschiedener Nationalitäten kennenlernen. Ich habe sehr viel über andere Kulturen und Lebensweisen gelernt und zahlreiche Freundschaften geschlossen, was ohne die Sprache Englisch nie möglich gewesen wäre.
    Auch Neuseeland an sich ist ein wundervolles Land. Nicht nur die vielseitige Landschaft mit Meer, Vulkanen, Wäldern, Seen und vor allem sehr viel Farmland hat mich beeindruckt, sondern auch die Unberühtheit, der viel oft entspanntere Lebenstil auf den Farmen im Vergleich zu dem stressigen Alltag und die überfüllten Großstädte in Deutschland. Auch konnte ich mein Wissen über Pferde sehr erweitern und mein Hobby in einem Maße ausüben, wie ich es nie erwartet hätte. Ich hatte hier so viel mit meinen Lieblingstieren zu tun wie noch nie! Obwohl ich Neuseeland sehr gerne mag, habe aber auch meine eigene Heimat und die deutsche Kultur mehr schätzen gelernt.
    Auch wenn mein Aufenthalt hier nun erstmal zu Ende ist, bin ich mir sicher, dass es kein Abschied für immer ist - vielen Dank für alles und bis bald Neuseeland!
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  • Day255

    Wakefield, 05. - 09.05.2019

    May 9 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Hauptgrund für den erneuten Trip auf die Südinsel war eigentlich der Besuch der Familie in Wakefield, bei der ich von Ende Oktober bis Anfang Dezember als Au Pair gearbeitet habe.
    Als ich mit dem Bus in Nelson am Montagnachmittag angekommen bin, wartete Kim, die Oma der Kinder, schon auf mich. Ich hab mich total gefreut sie zu sehen! Auf der Farm der Familie konnte ich dann erst mal helfen, ihre ausgebüchsten Kühe die Straße entlang zurück zur ihrem Paddock zu treiben - typisch Farmleben!
    Auch auf die beiden Kinder Astin und Poppy habe ich mich total gefreut. Nachdem nun schon die zweite Nanny nach mir auf die Kinder aufpasste, war ich erst etwas unsicher, ob die Beiden mich noch kennen und wie sie reagieren würden. Als die vierjährige Poppy mich jedoch gesehen hat, ist sie direkt in ihr Zimmer gerannt und hat mir ein Bild gebracht, das ich von ihr geschossen habe und ihr geschenkt habe. Sie konnte sich noch ganz genau erinnern, war total aufgeregt und hing von da an wie eine Klette an mir. Nach und nach sind dann auch die anderen Familienmitglieder von der Arbeit gekommen, die mich alle freudig empfangen haben. In den letzten fünf Monaten hatte sich nichts verändert (bis auf ein paar neue Pferde und Kühe), sodass ich mich sofort wieder eingelebt habe. Sogar mein altes Zimmer durfte ich wieder beziehen!
    Mit der neuen Nanny Linda, die aus Tschechien kommt, habe ich mich auch auf Anhieb gut verstanden. Solange alle anderen Familienmitglieder arbeiten waren hat sie mich morgens immer mit in ihr Fitnesstudio oder in die Stadt genommen, ansonsten habe ich mich mit den Pferden beschäftigt und habe die Nachbarn besucht. Insbesondere das Ehepaar, für das ich ihre Terrasse neu angestrichen habe, hat sich total über meinen Besuch gefreut, mich mit 'Luisa Pflaumen' ausgestattet und sich ziemlich lange mit mir unterhalten.
    So hatte ich ein paar wirklich tolle Tage in Wakefield, die leider viel zu schnell vergingen. Umso trauriger war es, Abschied von allen zu nehmen, wer weiß wann (nicht ob!) ich die Familie wieder sehen werde.
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  • Day252

    Picton, 03.-05.05.2019

    May 6 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Mit dem Intercity-Bus habe ich mich am Freitagmittag nochmals auf den mehr als fünfstündigen Trip von Hastings in die Hauptstadt Wellington gemacht, um am nächsten Tag auf die Südinsel überzusetzen. In Wellington habe ich mich mit Lisa (dem Mädchen, mit dem ich zusammen von den Klippen gesprungen bin) verabredet, um abends noch ein bisschen durch die Bars zu ziehen. Sie zeigte mir eine ziemlich coole Bar ('Dakota'), die im Cowboystil errichtet ist, in der man am Eingang einen Cowboyhut zum Aufsetzen bekommt und man sich auf einem mechanischen Bullen am Bull-Riding versuchen kann. Nach meinen übermütigen Jungpferden, die ich die letzten drei Wochen geritten bin, war ich ziemlich gut darauf vorbereitet.
    Am nächsten Morgen habe ich dann die Fähre zur Südinsel genommen. Obwohl ich dieselbe Fahrt schon im Oktober letzten Jahres erleben konnte, hat sie mich dieses Mal noch mehr beeindruckt, so schön hatte ich sie nicht mehr in Erinnerung. Alle paar Minuten bin ich auf das windige Deck gerannt und habe Bilder erst von den Hügeln um Wellington und später von den Marlborough Sounds, die den Beginn der Südinsel markieren, geknipst.
    Die Marlborough Sounds waren der Grund, warum ich die nächsten zwei Nächte in Picton verbracht habe. Beim letzten Mal hatte ich schon einen Job, zu dem ich pünktlich in Nelson sein musste, dieses Mal hatte ich jedoch Zeit, die beeindruckenden Fjorde genauer zu erkunden. Allein die kleine Stadt Picton, die direkt an einem von Palmen umgebenen Hafen liegt, war ein Besuch wert.
    Den Samstagnachmittag, sowie den Sonntag habe ich mit Wanderungen in den Fjorden bei strahlendem Sonnenschein verbracht. Man kann sich wirklich nicht vorstellen, dass hier bald der Winter anfängt! Umso schöner sahen deshalb die breiten Kanäle zwischen den endlos langen grünen Hügelketten aus, an denen mich die Wanderwege vorbeiführten.
    Den Montagmorgen habe ich dazu genutzt, das 'Edwin Fox' Museum zu erkunden. Dabei handelt es sich um das gleichnamige Schiffswrack, das Besuchern zur Erkundung offen steht. Das Wrack war von beeindruckender Größe und total schön aufbereitet. So konnte man sowohl an Deck, als auch im Laderaum umherlaufen; konnte die alten Strohbetten ausprobieren; sehen, so die Gefangenen untergebracht waren; Schiffsknoten lernen und allgemein den Aufbau eines so großen Passagier- und Transportschiffs erleben.
    Auch war ich in einem Hostel untergebracht, das es sofort auf Platz eins meiner Lieblingshostels geschafft hat. Wie immer habe ich das günstigste Angebot genommen, was sich schon des Öfteren als ziemliche Bruchbude herausgestellt hat. Dieses Mal erwartete mich allerdings ein richtig liebevoll gestaltetes Gebäude. Passend zu dem Namen 'Atlantis Backpackers' zeigten jegliche Oberflächen (Wände, Türen, Toiletten, etc.) sehr bunte Bilder von exotischen Wasserwesen und antiken Gebäuden. Die 'Zimmer' waren nur durch halbhohe Holzwände und Vorhänge voneinander abgetrennt, es gab keine Türen. Zudem gab es ein Wohnzimmer mit Sesseln, Billiardtisch, einem Klavier und einer Gitarre, Bücherregalen und Vielem mehr, was sofort ein heimisches Gefühl vermittelt hat. Die Eigentümerin hat täglich kostenlosen Dessert für alle zubereitet und auch süßes Gebäck zur Kaffeezeit besorgt. Hier musste man sich einfach wohlfühlen!
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  • Day241

    Hastings, 24.04 - 03.05.2019

    April 25 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach weiteren anderthalb Wochen habe ich nun auch meinen letzten Job in Neuseeland abgeschlossen. Während ich weiterhin für das Ehepaar Mick und Sue auf der Rennpferdefarm gearbeitet habe, haben mir die Beiden noch einen Nebenjob bei einem befreundeten Rennpferdetrainer organisiert. Deshalb bin ich nicht mehr so oft mit auf die Rennbahn in Hastings mitgekommen, sondern habe morgens vor allem die Boxen gemistet, Pferde gefüttert und mit den Jungpferden gearbeitet, was ich viel lieber gemacht habe. Ich mag es nicht, im Stress mit Pferden zu arbeiten, ein Pferd nach dem anderen auf- und abzusatteln und nicht wirklich Zeit für es zu haben, was eben auf der Rennbahn der Fall war.
    Nachdem ich mit meinen morgentlichen Aufgaben fertig war, bin ich täglich zu der etwa zwanzig Minuten entfernten Farm mit dem Namen 'Airhill' gefahren. Die ca. 700 ar große Farm, die mitten in einer wunderschönen Hügellandschaft liegt und eigentlich hauptsächlich Schafe beherbergt, gehört Paul und Carol, die ebenfalls einige Rennpferde trainieren. Da die Farm jedoch total abgelegen von der Stadt liegt, werden die Rennpferde auf dem eigenen Gelände trainiert. Neben einer eigenenen (hügeligen) Rennbahn, gibt es verschiedene Grasstrecken und Paddocks auf denen die Pferde trainiett werden.
    So durfte ich zum allersten Mal Rennpferde reiten. Ich war überrascht, wie toll diese Pferde zu reiten waren. Ich hatte erwartet, dass sie einfach nur darauf trainiert sind, so schnell wie möglich zu rennen und man kaum Kontrolle haben würde, stattdessen waren die Pferde gut ausgebildet, ich konnte das Tempo selbst bestimmen und konnten den typischen Jockeysitz erlernen. Seltsam war der Sattel mit dem extrem kurzen Steigbügeln schon, zum Galoppieren auf der Rennbahn finde ich ihn mittlerweile aber gut.
    Nach der täglichen Einladung von Carol, zum Mittagessen zu bleiben, die ich gerne angenommen habe, (sie ist eine richtig tolle Köchin!), durfte ich immer wieder bei der Arbeit mit den Schafen zuschauen. Ich konnte beobachten, wie die Schafe in Rekordzeit geschoren wurden, wie sie von den Hunden zusammengetrieben wurden; zudem haben wir an einem Nachmittag Männchen und Weibchen separiert und die Männchen mit Geschirren und Markern ausgestattet, damit man sehen kann, welches Weibchen noch nicht schwanger war und später ein Lamm erwarten wird als andere. So konnte ich noch ein bisschen was über Schafe lernen, ich wusste nicht, dass es so viele verschiedenen Arbeiten gibt.
    Zurück auf der anderen Farm habe ich dann beim Füttern geholfen, dann war der Tag auch schon fast wieder um. So konnte ich nur noch den letzten Sonntag nutzen, um nochmal etwas von der Gegend zu sehen. Sue und Mick haben mir dafür ein Fahrrad organisiert, mit dem ich die etwa 30 Kilometer lange Strecke nach Napier gefahren bin. Unterwegs bin ich auf dem Farmer's Market an Hastings, an einem Sumpf, an Flüssen und am Meer vorbeigefahren, sodass es eine total schöne Radtour wurde. In Napier habe ich mich dann mit der anderen Helferin Shannon getroffen, die sich zwar nicht für sportliche Aktivitäten begeistern kann, mit der ich aber sonst total gut ausgekommen bin und die mich mitsamt des Fahrrads dort abgeholt hat.
    Insgesamt denke nicht, dass ich nochmal in einem Rennstall arbeiten würde, einfach weil mit den Pferden zum Teil wirklich grob umgegangen wird und vor allem nur auf Leistung geachtet wird, auch wenn die Pferde hier auf der Farm gut gehalten wurden. Trotzdem war es eine gute Erfahrung für mich, nochmal eine ganz anderen Bereich vom Pferdesport kennenzulernen, mir meine eigene Meinung bilden und außerdem habe ich einige nette neue Leute kennengelernen können.
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  • Day238

    Hastings, 13.04 -23.04.2019

    April 22 in New Zealand ⋅ 🌧 14 °C

    Manchmal kommen die Dinge ganz anders als geplannt. Geplant hatte ich dieses Mal nicht so viel für meine restliche Zeit in Neuseeland, nur, dass ich direkt nach dem Reisen nochmal für drei Wochen arbeiten wollte. Da ich bisher nie Probleme mit dem Job finden hatte, habe ich dieses Mal die Jobwahl bis zum letzten Tag aufgeschoben. Die Wahl hatte ich nun zwischen einer Apfelverpackfabrik ('Packhouse') in Hastings und einer Kiwiplantage in Te Puke (nur hier habe ich für so einen kurzen Zeitraum von drei Wochen einen Arbeitsplatz gefunden, außerdem kann man hier innerhalb kurzer Zeit sehr viel Geld verdienen), dort würde ich weiterhin im Zelt auf einem benachbarten Campingplatz leben. Eine Zusage hatte ich bei beidem,da mir der Kiwiplantagen-Manager am Ende aber etwas unsympathisch erschien und auch weil es wetterunabhängig ist, habe ich mir für das Packhouse entschieden.
    Da ich nun aber sehr spät dran war und schon am nächsten Tag schon nach Hastings fahren wollte, waren die Buspreise mittlerweile sehr teuer geworden. Deshalb habe ich in einer Facebook-Backpackergruppe gefragt, ob jemand am nächsten Tag sowieso nach Hastings fahren würde und einen freien Platz hätte. Eine Mitfahrgelegenheit habe ich zwar so nicht organisieren können, dafür habe ich nur einige Minuten ein unerwartetes Jobangebot erhalten: Mick, der mir schon vor einigen Monaten ein Jobangebot geschickt hatte, fragte mich nun erneut, ob ich interesse hätte für ihn zu arbeiten. Als Trainer in einem Rennpferdestall brauchte er Hilfe beim Füttern, Auf-und Absatteln, Training der Jungpferde und Weiteres. Dazu bot er mir eine super Bezahlung, freie Kost und Logis und ein Auto zum Mitbenutzen an. Da dies um Einiges vielversprechender als von nun an jeden Tag neun Stunden lang bis Mitternacht Äpfel sortieren zu müssen, nahm ich das Angebot an, auch wenn mit gemischten Gefühlen, da ich bisher viel Schlechtes über den Rennsport gehört habe. Dennoch iwollte ich mir mein eigenes Bild machen.
    So habe ich am nächsten Tag die acht Stunden lange Busfahrt von Auckland nach Hastings angetreten, wo Mick, ein großer, sehr schlanker Mann schon an der Haltestelle auf mich wartete. Kopfschüttelnd half er mir, mein üppiges Gepäck in sein Auto zu laden und brachte mich auf seine Farm. Viel sehen konnte ich davon zwar nicht mehr, weil es mittlerweile schon stockdunkel war, im Haus wurde ich allerdings lebhaft empfangen: hier wurde gerade eine kleine Abschiedsparty für eine niederländische Familie gefeiert, die hier für zwei Monate gearbeitet hatte und am nächsten Tag weiterreisen würde. Sie hatten eine ziemlich interessante Geschichte zu erzählen: die vierköpfige Familie machte wie ich auch Work-and-Travel, allerdings mitsamt zwei kleinen Kindern. Funktionieren würde das anscheinend sehr gut, die Kinder wurden von der Mutter einfach während dem Reisen unterrichtet und alle würden diesen neuen Lebenstil genießen. Zudem schien es der Familie hier sehr gut gefallen zu haben, was mich ziemlich erleichterte.
    Die nächsten Tage waren dann allerdings erstmal hart: jeden Tag fing von nun am um sechs Uhr an, die Pferde wurden dann in einen riesigen Transporter geladen und kurze Zeit später befanden wir uns auf der Rennbahn. Hier ging es recht stressig zu: Decken wurden runtergenommen, Pferde wurden aufgesattelt, und warmgeführt, nach einer kurzen Trainingseinheit abgespritzt und wieder eingedeckt - das ganze bis zu neun Mal hintereinander. Obwohl ich mir viel Mühe gab, schien ich alles falsch zu machen: ich spritzte die Pferde nicht ordentlich genug ab (nach der letzten Ladung triefte ich allerdings selbst schon fast), machte die Decken falsch auf und vor allem gab es einen komplett eigenen Ablauf beim Aufsatteln und Absatteln, an den ich mich erstmal anpassen musste. Außerdem wurde es nach der Abreise der niederlämdischen Familie ziemlich still auf der Farm, nur das Ehepaar Sue und Mick sowie ich blieben zurück. Ich stellte schon fast meine Entscheidung infrage, als ich endlich auf dem älteren Pferd Jimmy vorreiten durfte. Er stellte seine anscheinend üblichen Test, indem er sich vor Kleinigkeiten erschreckte und plötzliche Losgallopierte. Mich kümmerte das allerdings wenig, weshalb Sue am Ende sehr begeistert war. An diesem Abend betonte sie das auch nochmals ausdrücklich, bedankte sich für meine Mitarbeit in den letzten Tagen und erklärte mir, dass sie es mit ihren ständigen Verbesserungsvorschlägen nicht böse meint, sondern nur schon sehr viele Unfälle miterleben musste und weitere auf jeden Fall verhindern möchte. Die Pferde hier sind eben doch stärker und sensibler als die meisten Freizeit- und Sportpferde, mit denen ich bisher gearbeitet habe.
    Das änderte meine Einstellung schon ziemlich. Mit der Ankunft der britischen Shannon wuchen wir dann zu einer vierköpfigen "Familie" an, zudem stoß der neuseeländische Jake jeden Morgen als Reiter für die Rennpferde hinzu. So habe ich auch festgestellt, dass es sich um sehr nette Leute handelt. Nicht wie bisher auf anderen Farmen habe ich einfach Aufgaben bekommen, die ich erledigen sollte, während die Eigentümer anderes zu tun hatten, sondern Sue und Mick helfen die ganze Zeit aktiv mit und ich habe gemerkt, dass sie ein riesigen Wissen über Pferde haben und sehr viel von ihnen lernen kann (hier laufen auch den halben Tag Pferdesportsendungen im Wohmzimmer). Außerdem handelt es sehr humorvolle Leute, sodass wir beim Arbeiten viel Spaß haben. Ich wurde schnell zu "Couscous" umgetauft, meinen vegetarischen Essangewohnheiten zu verdanken, die eher wortkarge Shannon bekam ironischer Weise den Spitznamen "Rowdy" und der Mädchenschwarm Jake "(Eye-) Candy". Mit den beiden unternehme ich meiner (vielen!) Freizeit auch Einiges, so hat Candy mich schon mit ins Gym genommen (danach konnte ich vor Muskelkater vier Tage lang kaum mehr laufen) oder war mit den beiden am Strand und in einer Trampolinhalle. Auch auf Te Mata Peak, wo ich schon mit meinen voherigen Reisepartnern Laura und Viola schon bei sehr schlechtem Wetter hochgefahren bin, bin ich gewandert, dieses Mal bei strahlendem Sonnenschein. Ansonsten beschäftige ich mich auch sehr gerne mit den zwei kleinen, supersüßen Hunden Bella und KJ, die es lieben, gekrault zu werden und mit mir Gassi zu gehen.
    Morgens darf ich nun immer mehr beim Training der Jungpferde helfen, die 'Babys' zum ersten Mal reiten und mit Jimmy als Babysitter neben den frisch angerittenen Pferden herreiten. Hoffentlich werde ich auch bald meine Lizenz bald bekommen, um dann auch als Jockey die Rennpferde auf der Rennbahn trainieren zu dürfen - auf einem Pferderennen war ich nun auch schon, wo wir zwei unserer Pferde angefeuert haben.
    Ich bin hier auf eine ganz neue (Pferde-)welt gestoßen, die ich nun weniger negativ sehe, als ich es bisher gemacht habe, trotzdem werde ich wohl nie Fan davon werden. Hier geht es einfach zu viel ums Geld, die Pferde werden zwar gut gehalten (besser als viele Freizeitpferde in Deutschland), trotzdem wird ihnen aufgrund mangelnder Zeit nicht viel Zuneigung gezeigt und müssen schon von sehr jungem Alter an sehr viel leisten.
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  • Day228

    Auckland, 11.04.2019

    April 12 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Um unseren letzten gemeinsamen Vormittag in Paihia nochmals auszunutzen, wollten Laura und ich uns die nahegelegenen Haruru Falls anschauen. Da unser Hostel kostenlos Fahrräder zur Verfügung gestellt hat, haben wir beschlossen, den Weg dorthin zu radeln. Wir haben auch recht schnell herausgefunden, warum die Räder wohl umsonst gestellt wurden - nicht nur die Lenker waren ziemlich verrostet, sondern auch Lauras Bremsen taten kaum und meine Pedale fühlten sich so an, als würden sie jede Sekunde abfallen.
    Ohne Gangschaltung wurde der Weg, der ständig Hügel hoch und runter führte auch gleich doppelt so anstrengend. So waren wir total froh, als wir den Wasserfall endlich erreichten - die Haruru Falls, sind einer der zwei weltweit einzigen, bei denen das Wasser hufeisenförmig nach unten fällt. Leider führte der Fluss anscheinend nicht genug Wasser, sodass es nicht ganz die Hufeisenform zu erkennen war. Immerhin schaffeten wir es, eine ganze Hühnerschar aus dem Gebüsch zu locken, als unsere Fahrräder dank wackliger Ständer umgefielen und nun aufgeregt um uns herrumrannten.
    Dann machten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg nach Paihia, wo wir uns noch schnell einen kleinen Farmer's Market anschauten, bevor ich mich schließlich auch von Laura verabschieden musste. Mit dem Straybus bin ich zurück nach Auckland gefahren, wo ich die Nacht verbracht habe.
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  • Day227

    Paihia, 10.04.2019

    April 11 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    Mit einer Bustour ging es für mich heute ins Northland, dem nördlichsten Zipfel Neuseelands. Obwohl damit eine recht lange Fahrt verbunden war, war sie alles andere als langweilig. Da wir recht früh gestartet sind, führte der erste Teil der Strecke durch hüglige Farmlandschaft, die komplett in Morgennebel eingehüllt war, sodass sie sehr verwunschen aussah. Nach einer kleinen Wanderung durch einen Kauri-Wald, veränderte sich die Landschaft langsam immer mehr. Häuser waren kaum mehr zu sehen, schließlich sind wir an der nördlichsten Farm vorbeigefahren und da wir nun die subtropische Klimazone erreicht haben, wechselte die sonst sehr grünen Hügel zu einer Art bewaldeten Steppenlandschaft.
    Mittags haben wir schließlich Cape Reinga erreicht. Hier markiert nicht nur ein sehr schöner weißer Leuchtturm den nördlichsten Punkt Neuseelands, sondern es stellt auch der Ort dar, an dem zwei Ozeane aufeinanderntreffen - die Tasmansee und der pazifische Ozean - die jeweils die Westküste beziehungsweise Ostküste Neuseelands umspülen. Man konnte dies tatsächlich an einem deutlichen Farbunterschied sehen, da der Pazifik eher dunkelblau und die Tasmansee grünlich ist, was ziemlich spektakulär aussah.
    Auch unser nächster Stopp war nicht weniger interessant: wie aus dem nichts tauchte plötzlich eine riesige Sanddüne vor uns auf, auf die wir direkt zugesteuert sind. Am Fuße der Düne hielt unser Busfahrer an und packte einige Bodyboards aus - wir durften uns an dem berühmten Sandboarding versuchen. Dazu mussten wir erstmal auf eine Düne klettern, was anstrengender war als gedacht. Oben angekommen gab uns unser Busfahrer eine kurze Einweisung: wir sollten uns bäuchlings auf das Board liegen, gut festhalten, die Beine möglichst nah am Boden lassen und versuchen, gerade zu bleiben. Leichter gesagt als getan - einige Leute vor mir flogen kopfüber über das Board hinaus, überschlugen sich oder blieben in der großen Pfütze vor der Düne stecken. Viele Gedanken konnte ich mir darüber allerdings nicht machen, denn schon war ich an der Reihe. Das Board wurde schneller als gedacht, sodass ich richtig Schwung aufgenommen habe und über die Pfütze drüber gesurft bin - das musste ich natürlich gleich nochmal machen!
    Auf dem Weg zu unserem letzten Stopp, dem Ninety- Mile-Beach (der übrigens so heißt, weil man davon ausging, dass man mit Pferden 30 Meilen am Tag zurücklegen könnte und für die Strecke über den ewig langen Sandstrand drei ganze Tage benötigt hat. Dabei wurde allerdings außer Acht gelassen, dass die Pferde aufgrund des Sandes langsamer voran gekommen sind als normal - in Wahrheit ist er nur 55 Meilen lang.) haben wir einige neuseeländischen Kaimanawa-Wildpferde gesehen, die hier in freier Wildbahn leben. Allein dafür hatte sich die Schotterpiste zum Strand gelohnt. Aber auch der Ninety-Mile-Beach selbst war extrem schön. Unser Busfahrer ist auf dem Strand einfach für einige Kilometer entlanggefahren und hat uns zwischendurch kurz aussteigen lassen. Hier konnte man einfach nur Sand, Sandünen und Ozean mit einigen vereinzelten Möwen sehen, soweit das Auge reichte. Der Strand ist definitiv einer der schönsten, die ich bisher in Neuseeland gesehen habe und mit ein Grund, warum das Northland zu einer meiner Lieblinsregionen Neuseelands wurde.
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  • Day226

    Paihia, 09.04.2019

    April 10 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute Morgen ging es für mich weiter in den nördlichen Zipfel Neuseelands, die so ziemlich einzige Region, die ich bisher noch nicht gesehen habe. Die Reise habe ich nochmals mit Stray angetreten, einem Busunternehmen, mit dem ich vorher schon einige Male gereist bin.
    Nach einigen Komplikationen - unser Bus hatte irgendein technisches Problem, sodass wir ihn austauschen mussten - sind wir Richtung Bay of Islands, einer Region an der Ostküste des Nordzipfels gefahren.
    Unterwegs haben wir in einem Kauri-Wald angehalten, wo wir wieder einmal unsere Schuhe an einer Station putzen mussten, bevor wir eine kleine Wanderung durch den Wald machen durften. Unser Busfahrer "Socks" hat versucht, uns so viel wie möglich zu erklären. So hat er uns beispielsweise erzählt, dass die riesigen Kauri-Bäume seit 1960 staatlich geschützt sind, weil damals nur noch 4% des ursprünglichen Bestands erhalten war. Kürzlich ist nun eine Kauri-Krankheit "dieback disease" ausgebrochen, die dazu führen könnte, dass in zwanzig bis dreißig Jahren die Kauris komplett ausgesterben, wenn sie nicht unter Kontrolle gebracht wird. Deshalb ist es so wichtig, dass Schuhe von Fremdkörpern gereinigt werden, die Wurzeln durch Holzbrücken zu schonen und auch die Zerstörung durch Possums und andere Tiere einzudämmen. Zudem sind die Kauri-Bäume für die Maori heilig, da sie glauben, dass sie mit ihren mächtigen Baumkronen den Himmel vom Herunterstürzen hindern. Grund genug, die mächtigen Riesen zu schützen!
    Am frühen Nachmittag sind wir in Paihia angekommen, wo ich mich mit Laura getroffen habe, die mit einem anderen Bus ebenfalls hierher gefahren ist. Zusammen sind wir von einem kleinen Hafen aus auf eine gegenüberliegende Halbinsel gefahren, um die frühere Hauptstadt Neuseeland Russell zu besuchen - auch wenn das kaum vorstellbar ist, die Stadt ist ziemlich klein.
    Nach einer kurzen Bootsfahrt hat uns erstmal ein aufgeregter Haufen am Hafen vor Russell erwartet: Ein Hai ist direkt am Steg entlanggeschwommen. Ich hatte einen kleinen Katzenhai erwartet, aus dem Wasser ist allerdings ein delfingroßer Hai aufgetaucht. Damit habe ich beschlossen, hier definitiv nicht ins Meer zu gehen.
    Auch wenn ich die Stadt Paihia mit lauter kleinen Läden, einem langen Sandstrand und dem Hafen total schön fand, konnte mich Russell noch viel mehr begeistern. Das Zentrum des kleine Städtchens ist sehr überschaubar und ist direkt am Hafen. Hier gab es süße Geschäfte und viele nobel aussehende Restaurants. Rundherum gab es fast ausschließlich wunderschöne Strandhäuser und Villas. Um die Stadt herum kann man am Strand spazieren gehen, durch die engen Straßen schlendern oder auf einen kleinen Hügel wandern, von wo man einen tollen Ausblick auf die Bucht vor Russell hat, wie Laura und ich es gemacht haben.
    Auf der Rückfahrt mit dem Boog konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben, bevor wir zurück in Paihia angekommen sind. Hier haben wir meine Straybusgruppe zu einem gemeinsamen Grillabend wiedergetroffen und mit dem Engländer Oliver bei einem Quizabend teilgenommen.
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  • Day225

    Auckland, 08.04.2019

    April 9 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach unserer letzten (kalten!) Nacht im Zelt haben Viola, Laura und ich uns auf die letzte Etappe bis nach Auckland gemacht, wo unsere gemeinsame Reise zu Ende sein sollte.
    Auf der Fahrt an der Westküste der Coromandel entlang hatten wir wieder wunderschöne Ausblicke auf die Küste und haben an einigen Lookouts angehalten. Die Gegend ist einfach wunderschön, kaum besiedelt und hinter jeder Kurve findet man neue Traumstände.
    Da Laura noch eine Bekannte am Nachmittag treffen wollte, haben wir die Zeit davor am Hahei Beach verbrachten. Der Tag hat aber auch geradezu dazu eingeladen, wir hatten einen strahlend blauen Himmel und viel Sonne, es war wohl einer der letzten Sommertage in Neuseeland. So waren Viola und ich nochmal im Meer baden und haben uns am Strand gesonnt. Obwohl ich hier schonmal im September letzten Jahres war, hatte ich ihn nicht so schön in Erinnerung, wie er tatsächlich war. Letztes Mal war aber auch schlechtes Wetter, dafür habe ich damals zum ersten Mal Delfine in Neuseeland gesehen, die im der breiten Bucht umhergeschwommen sind.
    Später sind wir zum berühmten Hot Water Beach gefahren, um dort die Bekannte zu treffen. Auch hier war ich schon einmal, sodass wir uns nicht wie die ganze andere Menschenmasse, die sich hier tummelte, ein Loch in den Sand gegraben und in die heißen Wasserlöche gelegen haben. Trotzdem fand ich es wieder faszinierend, dass das Meerwasser so kalt war, während das Wasser am Strand teilweise so heiß war, dass ich mich fast verbrannt habe, als ich mit meinen Füßen reingestanden bin.
    Vom Pumpkin Hill aus haben wir den letzten Ausblick auf die Coromandel genossen, bevor wir sie am Nachmittag endgültig hinter uns gelassen haben. Zwei Stunden später wurde unser normalerweise einspuriger Highway dreispurig und das Farmland rundherum wurde immer mehr durch große Gebäudekomplexe ersetzt.
    Vor unserem Hostel in Auckland mussten wir dann erstmal alles sortieren, nach der fast drei Wochen langen Reise war mein Zeug überall, aber nicht mehr dort, wo es ursprünglich mal war.
    Zum Abschluss sind wir alle drei zusammen in Auckland essen gegangen. Das geschäftige Stadtleben fühlte sich nach unseren ruhigen, verlassenen Campingplätzen ziemlich seltsam an, dennoch wurde es nochmal ein schöner Abend. Trotzdem ist es irgendwie schade, dass unser Roadtrip schon zuende ist, ich habe mich ziemlich an die langen Autofahrten, das viele Wandern, ans Campen und vor allem an die beiden Mädels gewöhnt, mit denen ich praktisch 24/7 zusammen war. Unser Wiedersehen in Deutschland steht aber auf jeden Fall schon fest!
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