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  • Day225

    Auckland, 08.04.2019

    April 9, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach unserer letzten (kalten!) Nacht im Zelt haben Viola, Laura und ich uns auf die letzte Etappe bis nach Auckland gemacht, wo unsere gemeinsame Reise zu Ende sein sollte.
    Auf der Fahrt an der Westküste der Coromandel entlang hatten wir wieder wunderschöne Ausblicke auf die Küste und haben an einigen Lookouts angehalten. Die Gegend ist einfach wunderschön, kaum besiedelt und hinter jeder Kurve findet man neue Traumstände.
    Da Laura noch eine Bekannte am Nachmittag treffen wollte, haben wir die Zeit davor am Hahei Beach verbrachten. Der Tag hat aber auch geradezu dazu eingeladen, wir hatten einen strahlend blauen Himmel und viel Sonne, es war wohl einer der letzten Sommertage in Neuseeland. So waren Viola und ich nochmal im Meer baden und haben uns am Strand gesonnt. Obwohl ich hier schonmal im September letzten Jahres war, hatte ich ihn nicht so schön in Erinnerung, wie er tatsächlich war. Letztes Mal war aber auch schlechtes Wetter, dafür habe ich damals zum ersten Mal Delfine in Neuseeland gesehen, die im der breiten Bucht umhergeschwommen sind.
    Später sind wir zum berühmten Hot Water Beach gefahren, um dort die Bekannte zu treffen. Auch hier war ich schon einmal, sodass wir uns nicht wie die ganze andere Menschenmasse, die sich hier tummelte, ein Loch in den Sand gegraben und in die heißen Wasserlöche gelegen haben. Trotzdem fand ich es wieder faszinierend, dass das Meerwasser so kalt war, während das Wasser am Strand teilweise so heiß war, dass ich mich fast verbrannt habe, als ich mit meinen Füßen reingestanden bin.
    Vom Pumpkin Hill aus haben wir den letzten Ausblick auf die Coromandel genossen, bevor wir sie am Nachmittag endgültig hinter uns gelassen haben. Zwei Stunden später wurde unser normalerweise einspuriger Highway dreispurig und das Farmland rundherum wurde immer mehr durch große Gebäudekomplexe ersetzt.
    Vor unserem Hostel in Auckland mussten wir dann erstmal alles sortieren, nach der fast drei Wochen langen Reise war mein Zeug überall, aber nicht mehr dort, wo es ursprünglich mal war.
    Zum Abschluss sind wir alle drei zusammen in Auckland essen gegangen. Das geschäftige Stadtleben fühlte sich nach unseren ruhigen, verlassenen Campingplätzen ziemlich seltsam an, dennoch wurde es nochmal ein schöner Abend. Trotzdem ist es irgendwie schade, dass unser Roadtrip schon zuende ist, ich habe mich ziemlich an die langen Autofahrten, das viele Wandern, ans Campen und vor allem an die beiden Mädels gewöhnt, mit denen ich praktisch 24/7 zusammen war. Unser Wiedersehen in Deutschland steht aber auf jeden Fall schon fest!
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