Ein Land, in dem alles giftig und gefährlich ist, indem es süße Koalas und Kangurus gibt und in dem man riesige Distanzen zwischen einzelnen Orten überwinden muss? Klingt auf jeden Fall nach einem Abenteuer, das man sich nicht entgehenlassen kann.
  • Day44

    Atherton Tablelands, 25.06.2019

    June 25 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Viel Zeit zum Ausschlafen hatten wir auch diese Nacht nicht, denn heute Morgen startete unser letzter Ausflug von Cairns aus in die Atherton Tablelands. Geführt wurden wir von einem sehr netter Busfahrer, mit dem wir den ganzen Tag von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten gefahren sind, dabei hat er uns viel Interessantes über die Natur Australiens erklärt.
    Cairns befindet sich bereits in der tropischen Klimazone, dementsprechend gibt es hier auch wieder eine etwas andere Pflanzenwelt und vor allem Regenwald. Die Landschaft hat mich total an die der Fidschi-Inseln erinnert. Neben zahlreichen Palmen und Zuckerrohrplantagen, gab hier sogar eine Bananenplantage, bei der wir gestoppt haben und unser Busfahrer uns frisch geerntete Banenen gekauft hat.
    Gestärkt ging es dann erstmal in den Regenwald, wo unser Busfahrer uns einige Pflanzen vorgstellt hat. Die Pflanze 'Wait-a-While' hat ihren Namen bekommen, weil sie sich mit ihren zahlreichen Dornen gerne an Kleidungsstücken festhängt. Um sich davon zu befreien, hilft nur Geduld, hektische Bewegungen reißen nur Löcher in die Kleidung. 'Gympie Gympie' ist noch viel schlimmer: Bei genauerem Hinschauen hat die eigentlich ziemlich harmlos aussehende Pflanze lauter kleine Stacheln an ihren großen Blättern. Sobald man diese berührt, wird ein starker Juckreiz ausgelöst. Beim Kratzen werden die Stacheln dann richtig in die Haut gedrückt und bringen dadurch das Gift in den Körper, was dem Betroffenen das Gefühl gibt, unter Verbrennungen zu leiden. Kühlt man Stelle, verschlimmert sich der Schmerz noch mehr. Bei großflächigen Berührungen kann man dadurch an Herzversagen sterben. Auch sonst bleibt das Gift noch bis zu einem Jahr im Körper und wird bei jeder Berührung mit kaltem Wasser wieder aktiviert.
    Abgesehen von diesen beiden Pflanzen war die Gegend allerdings wunderschön. In verschiedenen Gewässern hatten wir die Möglichkeit zu schwimmen. Obwohl das Wasser eiskalt war, haben Linda und ich uns in einen kalten Fluss gestürzt, um dort eine breite steinerne Rutsche hinunter zu rutschen. Auch in das Becken vor den durch Shampoo-Werbungen berühmt gewordenen Millaa Millaa Wasserfall haben wir uns gewagt. Vor dem Wasserfall kann man nicht nur tolle Bilder knipsen, sondern auch über Felsbrocken hinter dem Wasserfall klettern und dort schwimmen.
    Nur im See Eacham wollten Linda und ich nicht baden gehen. Es war mittlerweile nicht nur recht kühl geworden, sondern vor allem säumten lauter Warnschilder das Seeufer - in dem See lebte ein Süßwasserkrokodil (die Gegend um Cairns ist berüchtig für Krokodile). Dieses wurde hier anscheinend vor ein paar Jahren ausgesetzt und ist nicht gefährlich für Menschen. Trotzdem war es Linda und ich mir gar nicht geheuer, vor allem als wir das Krokodil nicht weit entfernt vom Ufer im Wasser treiben gesehen haben. Wir haben lieber die süßen Schildkröten vom Rand aus beobachtet.
    In der Dämmerung sind wir schließlich noch auf Schnabeltierbeobachtung gegangen. Dazu sind wir einen kleinen Fluss entlanggelaufen und haben das Wasser nach den süßen Tieren abgesucht. Dies stellte sich als gar nicht so einfach heraus, da Schnabeltiere nur etwa alle zwei Minuten zum Atmen und Kauen an die Wasseroberfäche kommen. Nach einer Weile haben wir dann aber doch noch eins entdeckt. Jedes Mal bevor es aufgetaucht ist, haben kleine Bläschen an der Oberfläche verraten, wo es sich gerade befindet. Für einige wenige Sekunden ist es dann immer für uns sichtbar kurz oben geschwommen, bevor es wieder verschwunden ist.
    Leider wurde es recht bald schon dunkel, sodass wir zu einer Lodge gefahren sind, wo wir noch etwas Zeit hatten, das Instrument 'Didgeridoo' auszuprobieren. Linda und ich haben uns anscheinend gar nicht so ungeschickt angestellt, trotzdem hat sich der Ton daraus ziemlich gewöhnungsbedürftig angehört.
    Insgesamt war es eine echt tolle Tour, wir haben sehr viel Neues über Australien gelernt, von der Gegend um Cairns gesehen und hatten viel Spaß.
    Zurück in Cairns haben Linda und ich uns nochmal mit Lea getroffen, die wir auf der Whitsunday-Segeltour kennengelernr haben. Zusammen sind wir über den Nachtmarkt in der Stadt geschlendert, der im Vergleich zu dem Markt in Melbourne ziemlich klein war und hauptsächlich aus Souvenierläden bestand. Leider war es danach nicht nur Zeit von Lea Abschied zu nehmen, auch unser letzter Abend in Australien ging damit zu Ende.
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  • Day43

    Great Barrier Reef, 24.06.2019

    June 24 ⋅ ☀️ 23 °C

    Eher minder erholt sind Linda und ich heute morgen um kurz nach 5 Uhr morgens mit unserem Nachtbus in Cairns, unserem letzten Stopp in Australien, angekommen. Dort haben wir in unserem Hostel den Nachtwächter aus dem Bett geklingelt, um schnell unser Gepäck abzustellen und dann direkt zum Hafen zu laufen.
    Hier startete nämlich unsere Bootstour zum Great Barrier Reef, dem wohl bekanntesten Korallenriff Australiens. Um dieses zu erreichen, sind wir in einem Schiff eine ganze Weile über recht hohe Wellen in den weiten Ozean hinaus geschanzt. Um die Mittagszeit wurden wir dann endlich aufgefordert, unsere Neoprenanzüge anzuziehen. Als wir schließlich angehalten haben, konnten wir die extrem türkisblauen Flecken im Wasser entdecken, an denen sich die Korallen befanden. Hier durften wir auf eigene Faust schnorcheln gehen.
    Sobald wir im Wasser waren und das erste Riff erreicht haben, war die Kälte des Wassers vergessen. Man fühlte sich wie in einer anderen Welt! Korallen in den bizarrsten Formen und sehr interessant aussehende Wasserpflanzen in vor allem Violett- und Gelbtönen säumten den Grund. Bunte Fische in allen Farben, Größen und Formen schwammen gemächlich darum herum oder wühlten den Grund auf. Ich war total fasziniert.
    Einen noch besseren Einblick haben Linda und ich bekommen, als wir schließlich mit dem Tauchen an der Reihe waren. Nach einer langen Einweisung durften Linda und ich die schweren Gasflaschen auf unseren Rücken ziehen und damit ins Wasser springen. Zusammen mit einem Tauchlehrer, der uns zunächst noch ein paar Techniken üben ließ, durften wir etwa zehn Meter tief in den Ozean tauchen und um die Korallenriffe herumschwimmen. Dabei haben wir noch viel mehr Korallen und Fische gesehen, die von der Wasseroberfläche nur als dunkle Flecken wahrzunehmen gewesen waren.
    An einem anderen Riff durften wir dann nochmal Schnorcheln gehen, bevor wir uns schließlich wieder auf den Rückweg nach Cairns gemacht haben. Obwohl es auf dem Schiff schon wieder ziemlich geschaukelt hat, konnten Linda und ich hier bestens schlafen, die letzte Nacht war eben doch nicht wirklich lange gewesen. Gelohnt hat sich der Ausflug aber definitiv, über das Great Barrier Reef haben wir bisher nur in der Schule und im Reiseführer gelernt, jetzt hatten wir die Möglichkeit hier selbst schnorcheln und tauchen zu gehen - es war noch viel schöner als ich es mir vorgestellt hatte.
    Nach unserem Nickerchen hatten wir dann nochmal genug Energie getankt, um danach wenigstens noch kurz durch Cairns zu schlendern und in einem Café einen Chai Latte zu trinken, den Linda und ich seit unserem Aufenthalt bei Jill lieben.
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  • Day42

    Airlie Beach, 22.-23.06.2019

    June 23 in Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    Ein weiteres Bonus unserer Whitsundaytour war, dass Linda und ich schon total viele Leute in Airlie Beach kannten, wo wir noch zwei weitere Tage verbracht haben. Insbesondere mit zwei anderen deutschen Mädels - Johanna und Lea - hat sich eine Art Vierer-Clique entwickelt, mit der wir viel Zeit in Airlie Beach verbracht haben.
    Zurück von der Segeltour waren wir am Samstagmorgen und hatten so noch praktisch zwei volle Tage, bis wir wieder weitergereist sind. Sehr viel zu erkunden gab es hier zwar nicht, Airlie Beach ist eher bekannt als Ausgangspunkt für die Whitsunday-Inseln und ist an sich eine eher kleinere Stadt, Linda und ich haben aber das Beste daraus gemacht. So haben wir den lokalen Samstagsmarkt besucht, sind über einen schönen Steg-Weg zum Nebenort Cannonvale gelaufen, wo wir Eis essen wollten aber keine Eisdiele gefunden haben, haben den zugewachsenen Airlie Creek besucht und Linda hat sich beim Fallschirmspringen aus dem Flugzeug gestürzt. Ansonsten haben wir uns abends immer mit den anderen Mädels getroffen. Vor der Abschlussparty der Whitsundaytour am Samstag waren wir zusammen Pizza essen, um danach unsere Freigetränke in verschiedenen Bars zu trinken.
    Auch am Sonntag haben wir uns wieder getroffen, sind zum Sonnenuntergang an den Hafen gelaufen und haben danach zusammen gekocht.
    Während Johanna weiterhin in Airlie Beach geblieben ist, ist Lea mit uns auf denselben Nachtbus am Sonntagabend gestiegen - unser letzter Nachtbus, die Zeit vergeht viel zu schnell!!
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  • Day40

    Whitsunday Islands, 20-22.06.19

    June 21 ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach einer weiteren Nacht im Nachtbus sind wir heute Morgen um 7:30 bei strahlendem Sonnenschein in der kleinen Stadt Airlie Beach angekommen. Zeit zum Erholen von der Busfahrt blieb allerdings keine, denn auf uns wartete direkt eine 2,5 Kilometer lange Wanderung zum Hafen auf der anderen Seite der Stadt, von wo aus unsere Segeltour zu den berühmten Whitsunday Islands schon in wenigen Stunden starten sollte.
    Ziemlich nassgeschwitzt sind wir dort schließlich angekommen, haben dann allerdings herausgefunden, dass wir unsere Koffer in der Stadt hätten abgeben müssen, da nur Handgepäck auf dem Boot erlaubt war. Ein netter Mann aus dem hier ansässigen Jetskiverleih ersparte uns glücklicherweise den langen Weg zurück und erlaubte uns, unser Gepäck für die nächsten zwei Tage in seinem Büro zu lagern. Denn diese würden wir auf einem Katamaran mitten im Ozean verbringen.
    Nach einer kurzen Einführung ging es auch schon los: Zusammen mit etwa zwanzig jungen Leute und einer vierköpfigen Crew sind wir in den See gestochen. Auf dem Katamaran befand sich alles was wir für die nächsten Tage benötigen würden - Essen, ein Trinkwasservorat, eine Toilette mit kleiner Dusche und Betten. Etwas abenteuerlich war das schon, schließlich war es meine erste mehrtägige Bootstour mit Übernachtung auf hoher See.
    Die Whitsunday Islands-Gruppe besteht aus 74 Inseln vor der Küste von Airlie Beach, die nur mittels Boote erreicht werden können. Auf den ersten Blick erinnerten die Inseln mich an die Fidschi-Inseln: Überall türmten sich kleinere oder auch etwas größere Inseln im Ozean auf, grün bewaldet und manchmal mit Sandstrand drumherum. Tatsächlich waren sie aber doch ziemlich anders. Statt Kokosnusspalmen gab es auf den Whitsunday-Inseln, die wir im Laufe der nächsten Tage besucht haben, hauptsächlich regenwaldähnlicher Bewuchs sowie Eukalyptusbäume (und anscheinend die viertgiftigste Schlange Australiens, der wir glücklicherweise nicht begegnet sind). Ansonsten gab es viel steinigere Strände und vor allem auch Strände, die aus abgestorbenen Korallen bestehen.
    Eine Ausnahme bildet der berühmten Whitehaven Beach, dessen Sand einen sehr hohen Silikatgehalt besitzt und somit zu einem der pursten Sänden der Welt zählt. Dementsprechend war der Sand auch unglaublich weiß und das Meerwasser davor sehr klar und türkisblau, was richtig schön ausgesehen hat.
    Neben Stopps auf verschiedenen Inseln haben wir auch zwei Schnorcheltrips unternommen. Obwohl wir gerade außerhalb der giftigen Quallenzeit in Australien unterwegs waren, mussten wir Quallenschutzanzüge tragen, sobald wir ins Wasser gegangen sind. Ein komisches Gefühl war es schon in das recht kalte, tiefe Meer zu springen, nachdem wir schon so viele Storys von gefährlichem Tieren in Australien gehört haben. Gelohnt hat es sich aber definitiv: Im Vergleich zu den Fischi-Inseln waren die Korallen leider nicht so bunt, viele waren abgestorben, aber trotzdem sehenswert. Viel interessanter waren jedoch die vielen Fische, durch die man sich wie in einem Aquarium gefühlt hat. Ich habe noch nie so riesige Fische gesehen! Ich wusste auch gar nicht, dass es fast menschengroße, teilweise sehr bunte, aber extrem friedliche Fische gibt. Die Boardcrew hat den Fischen, die gerne zu den Booten geschwommen kommen, sogar Namen gegeben - und uns ermutigt, den riesigen 'George' zu streicheln, der allerdings zu schnell für Linda und mich war.
    Wie gewöhnlich hat auch unsere halbe Gruppe auf dem Katamaran deutsch gesprochen, vor allem mit der deutschen Johanna haben Linda und ich uns super verstanden. So hatten wir eine wirklich tolle Zeit auf dem Katamaran, in der wir zwar mal wieder nicht sehr Schlaf abbekommen haben, wir aber dafür haben wir tolle Sonnenaufgänge und -untergänge gesehen und vor allem einen schönen Eindruck von den Whitsunday Islands und vom Leben auf einem Boot bekommen haben.
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  • Day39

    Agnes Water (1770), 19.06.2019

    June 20 in Australia ⋅ ⛅ 15 °C

    Obwohl Agnes Water auch bei Tageslicht sehr ausgestorben wirkte, hatten Linda und ich heute morgen erstmal Schwierigkeiten, Sam zu finden. Mit Sam aus Brisbane hatten wir uns heute nochmal verabredet, um gemeinsam die Umgebung zu erkunden.
    Da Sam mit seinem Auto unterwegs war, hatten wir natürlich viel mehr Möglichkeiten dazu. Zuerst hat er uns mit zu seinem Campingplatz mitgenommen, um uns die vielen Kängurus zu zeigen, die hier von den Eigentümern gehalten werden. Diese hüpfen überall herum - unter der Wäscheleine, im Garten, zwische den Zelten - und haben natürlich ein paar Streicheleinheiten von uns bekommen.
    Zudem konnten wir auf diese Weise den etwas außerhalb gelegenen Paperbark Forest Boardwalk besuchen. Paperbark-Bäume haben dünne weißlich-hellbraune Stämme mit einer sehr dünnen Rinde, von denen es einen ganzen Wald im Sumpfland um Agnes Water hat. Hier wurden eine Art Holzsteg und ein paar Trittblöcke hingebaut, was den Weg zwischen den Paperbarks noch viel interessanter machte. Am Ende des Weges wären wir fast in das Spinnennetz einer großen braun-weißen Spinme gelaufen - laut Sam würde man nach einem Biss dieser Spinne sich medizinisch versorgen lassen müssen.
    Auch bei unserer anschließenden Wanderung über den Red Rock Trail hat Sam sich als Experte für die australischen Tiere und Pflanzsn herausgestellt und hat uns viel darüber erzählt (Kängurus können beispielsweise nicht rückwärts hüpfen und der Saft von wilden Mangobäumen kann die menschliche Haut verbrennen), während wir über das rötliche Gestein direkt am Meer geklettert sind. Obwohl die Red Rocks an sich schon toll aussahen, haben umherhüpfende Wallabys - teilweise sogar mit Babys - und Kokosnusspalmen am Strand die Gegend noch viel schöner gemacht. Mit langen abgefallenen Palmenwedeln haben wir versucht eine Kokosnuss von den riesigen Palmen zu schlagen, sind aber leider gescheitert und haben stattdessen schon ältere heruntergefallene Kokosnüsse mitgenommen, die wir dann zurück am Auto geöffnet haben.
    Gut geschmeckt haben sie auf jeden Fall, auf der Rückfahrt hat Linda sich beim Kokosnussaushöhlen allerdings in den Finger geschnitten, sodass wir am Straßenrand erstmal ein Erste-Hilfe-Set auskramen mussten. Trotz nun bandagiertem Finger sind wir gerade noch rechtzeitig zu einem tollen Sonnenuntergang im Hafen von 1770 angekommen, der etwas außerhalb vom Stadtzentrum von Agnes Water liegt. Hier haben wir sogar noch einen im rötlich leuchtenden Meer schwimmenden Pelikan entdeckt.
    Hungrig sind wir dann zurück ins Hostel und haben dort noch alle drei ein richtig tolles Abendessen zusammen gekocht. Nachdem Sam uns dann noch beigebracht hat, wie man aus einem Stück Paper einen Schwan faltet (höchstkompliziert!), haben wir auch schon wieder unser Gepäck geschnappt und in einen Nachtbus, der uns weiter Richtung Norden bringen sollte, eingestiegen.
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  • Day36

    Rainbow Beach/Agnes Water, 17./18.06.19

    June 17 in Australia ⋅ 🌙 16 °C

    Zurück von Fraser Island waren wir schon am frühen Nachmittag. Während die meisten anderen aus unserer Gruppe nach den drei vollgepacktenTagen erst mal entspannen wollten, haben Linda und ich nur schnell unsere sandigen Rucksäcke abgestellt, haben uns ein Bodyboard und eine Karte von der Gegend um Rainbow Beach geschnappt und sind damit zum nahegelegenen Great Sandy Nationalpark gelaufen (natürlich barfuß, wie auf Fraser Island gelernt!). Schließlich hatten wir nur noch diesen einen Nachmittag Zeit, die Gegend zu erkunden.
    Die Stadt Rainbow Beach an sich ist recht klein. Dafür gibt es hier den tollen bunten Sandstrand und vor allem den Nationalpark mit einem großen, miniwüsten-ähnlichen Sandblow mitsamt einer ziemlich steilen Sanddüne, die Linda und ich mit unseren mitgeschleppten Bodyboard heruntergerutsch sind. (Linda hat dabei sogar einen coolen Stunt eingebaut - siehe Video).
    Da das Sandblow recht hochgelegen war und man einen tollen Ausblick auf die Umgebung hatte, hat sich am Rande des Sandblows kurz darauf eine ganze Menschentraube angesammelt, um hier den Sonnenuntergang zu erleben. Dieser war auch wirklich sehenswert! Als die tolle rötliche Färbung des Himmels langsam verblasste und wir uns schließlich davon abgewendet haben, war in entgegengesetzter Richtung mittlerweile der Vollmond an einem violett-gefärbten Himmel aufgegangen, was mindestens genauso beeindruckend ausgesehen hat.
    Zurück im Hostel haben Linda und ich dann einen Kuchen für meinen 19. Geburtstag am nächsten Tag gebacken. Dieser war auch nach vier Stunden in dem Miniofen des Hostels noch nicht ganz durch, hat aber seinen Zweck definitiv erfüllt: Um Mitternacht kam Linda singend mit dem Kuchen mitsamt einer aus Kerzen geformten 19 darauf aus der Küche gelaufen, der trotz der beschränkten Mittel sehr lecker war und den wir dann zusammen mit einem chinesichen Mann, der als Einziger im Hostel noch auf war, gegessen haben.
    Am nächsten Morgen haben Linda und ich zur Feier des Tages am Strand gefrühstückt. Das war auf jeden Fall ein toller Start in den Tag! Die nächsten sechs Stunden haben wir dann im Bus verbracht - erst am Abend haben wir die kleine Stadt Agnes Water erreicht, die auch als '1770' bekannt ist, weil James Cook in diesem Jahr hier geankert und an Land gegangen ist.
    Dieser Name hat auf jeden Fall sehr gut gepasst! Als wir etwas später das 'Stadtzentrum', das aus einigen wenigen Geschäften und einem Supermarkt besteht, erreicht haben, war hier fast alles, auch Restaurants geschlossen, zudem war überhaupt niemand mehr unterwegs. Wie haben uns wie in einer Geisterstadt gefühlt.
    Den einzigen Menschen, den wir hier angetroffen haben, war Sam, den ich auf dem Pferdepaddock bei Jill kennengelernt hatte und mit dem wir uns hier verabredet haben, weil er zufällig zur gleichen Zeit gerade auf der Durchreise in Agnes Water war. Eigentlich wollten wir zusammen essen gehen, was sich allerdings als sehr schwierig herausgestellt hat.
    Wir haben nur ein einziges (überteuertes) Restaurant gefunden, das bis auf eine Speise von der Speisekarte -vegetarische Gnoccis- nichts mehr vorrätig hatte. Da auch mittlerweile der kleine Supermarkt geschlossen hatte, haben wir drei uns letztendlich für die Gnoccis entschieden.
    Nach dem Essen haben wir noch einen kleinen Spaziergang am Strand gemacht, an den Linda und ich nachdem wir uns von Sam verabschiedet haben, zurückgekehrt sind, um dort noch unter funkelndem Sternenhimmel auf meinen Geburtstag anzustoßen.
    Insgesamt war es auf jeden Fall ein mal etwas anderer Geburtstag - ein 'Backpackergeburtstag -, was aber auch schön war. Schließlich konnte ich über mein Handy trotzdem den ganzen Tag Glückwünsche von Freunden und Familie empfangen und Linda war bei mir, die dafür gesorgt hat, dass ich einen tollen Geburtstag hatte.
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  • Day35

    Fraser Island, 15.-17.06.2019

    June 16 in Australia ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach drei Tagen ab von der Zivilisation, ohne Handyempfang und einer unglaublich tollen Zeit, sind Linda und ich zurück von Fraser Island - dem Paradies auf Erden!
    Nur eine zehnminütige Fährenfahrt entfernt vom Festland vor Rainbow Beach befindet sich die größte Sandinsel der Welt, die Linda und ich die letzten Tage erkunden durften. Es gibt hier kaum Straßen oder Häuser, darum lebt es sich hier ein bisschen anders. Gefahren wird ausschließlich mit 4WDs, mit denen sich über den Strand und über die sandigen Waldwege gekämpft wird. Teilweise ist hier sogar recht viel los, sodass auch hier der Linksverkehr zur Geltung kommt. Zwischendurch müssen auch immer mal wieder kleine Flüsse und kleine Steinbrocken überwunden werden, zudem sind wir an einem alten Schiffswrack vorbeigefahren - schon die Fahrt an sich war definitiv ein Erlebnis wert. Fraser Island hat aber noch viel mehr zu bieten!
    Am allermeisten gibt es hier natürlich Sand, Samd und noch mehr Sand. Den hatten wir schon nach wenigen Minuten überall: Im Auto, an den Klamotten, in den Haaren, selbst in unserem eingezäunten Camp, konnten wir dem Sand nicht entkommen. Im Anbetracht der Landschaften, die dadurch entstanden sind, wurde das allerdings schnell zur Nebensache.
    Auf der Insel gibt es nicht nur endlose, weiße, leere Sandstrände, sondern auch zahlreiche Seen. Schließlich gibt es hier anscheinend auch den größten Süßwasservorrat der Erde. Verteilt in zwei große 4WDs sind wir in unserer siebzehn-köpfigen Backpackergruppe plus unserem Guide, der uns die letzten drei Tage über die Insel geführt hat, zu drei dieser Seen gefahren, jeder hatte etwas anderes zu bieten.
    Der recht große Lake McKenzie überraschte uns mit kristallklarem, extrem türkisblauem Wasser; beim Lake Allon hat uns eine ganze Schildkröten-Armee empfangen, die neugierig ihre kleinen Köpfchen aus dem Wasser gestreckt haben und obwohl der letzte See mit ganz viel Schilf auch toll ausgesehen hat, wäre er sicher nicht so spektakulär gewesen, wenn wir am Seeufer nicht fast über eine schlafende Python gestolpert wären.
    Neben tollen Seen gibt es hier auch viele Flüsse, die teilweise so klar sind, dass man meinen könnte, es sei gar kein Wasser vorhanden. Eli Creek war nicht ganz so klar, hatte dafür allerdings die perfekte Strömungsgeschwindigkeit, um sich in einem großen Reifen den Fluss entlangtreiben zu lassen. Linda und ich konnten kaum genug davon bekommen, schließlich mussten wir uns zur Abwechslung mal kaum bewegen und haben trotzdem einen tollen Einblick von der Flusslandschaft und in die umliegenden Wäldern bekommen.
    Die Wälder haben wir später sogar noch ein bisschen mehr erkundet. Auf den holprigen Sandwegen unterwegs in unseren 4WDs und umgeben von den ganzen Eukalyptusbäumen hat man sich hier wie auf einer Dschungelsafari gefühlt. Einmal hat unser Guide uns sogar gebeten, die Augen für einen Moment zu schließen. Nur wenige Minuten später durften wir die Augen wieder öffenen - und waren mitten im Regenwald. Der Wald war hier noch viel dichter als zuvor, überall gab es hölzerne Lianen, riesige Farne und teilweise Bäume mit den bizarrsten Formen, die mit komplett hohlen Stämmen noch grüne Blätter getragen haben.
    Nicht zu vergessen sind auch die Champagne Pools, zwei türkisblaue Felsbecken, die sich ihren Namen verdient haben, weil hier immer wieder riesige Wellen gegen die Felswände klatschen und kleinste Blubberbläschen im Wasser hinterlassen. In den Felspools konnte man auch gefahrlos im Wasser schwimmen, was eine tolle Erfrischung bei dem warmen Sonnenschein hier war.
    Sehr gut gefallen hat mir auch ein sogenanntes 'Sandblow', das nicht weit weg von unserem Camp war und das wie eine hügelige Sandwüste mit gestreiftem Sand ausgesehen hat. Wir haben hier die neue Sportart 'Sanddünenweithüpfen' erfunden, in dem wir schon nach wenigen Versuchen immer besser wurden. Anstrengend war es nur, die Sanddünen immer wieder hochzuklettern!
    Auch unser Camp selbst und unsere Gruppe waren super. Das Camp bestand zwar nur aus schlichten Zwei-Mann-Zelten und einer überdachten Küche, in der wir Backpacker abends zusammen gekocht haben, hat aber zu dem Inselleben bestens gepasst. Unsere Schuhe haben wir übrigens auch am ersten Tag im Zelt abgestellt und haben von da an barfuß gelebt.
    Das absolute Highlight der Tour waren für mich allerdings Wale, die hier in Massen an den Küsten vor Fraser Island vorbeigezogen sind. Mit bloßem Auge konnte man immer wieder riesige Wasserfontänen entdecken, die die Wale in die Luft gespritzt haben, sowie das spritzendes Wasser, wenn die Wale mit ihren riesigen Flossen auf die Wasseroberfläche geschlagen haben oder sogar aus dem Wasser gesprungen sind. Das waren definitiv Gänsehautmomente für mich!
    Das Einzige was wir nicht entdeckt haben, waren Dingos, die auf Fraser Island eigentlich berühmt sind. Die hundeähnlichen Tiere haben sich aber dieses Mal wohl gut versteckt. Letztendlich ist das aber nur ein guter Grund für uns, in das Fraser Island-Paradies zurückzukehren und die Insel noch mehr zu erkunden!
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  • Day33

    Noosa/Rainbow Beach, 14.06.2019

    June 14 in Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    Einen Vormittag hatten wir noch Zeit, die Gegend um Noosa zu erkunden, bevor wir schon wieder weitergereist sind. Diesen haben wir genutzt, um eine kleine Wanderung im nahegelegenen Noosa Nationalpark zu unternehmen.
    Direkt hinter unserem Hostel startete der Nationalpark. Hier haben wir uns für einen Weg zur Alexandria Bay und weiter zum Sunshine Beach entschieden, die sich beide als wunderschöne Strände herausgestellt haben. Obwohl wir strahlenden Sonnenschein und sehr warmes Wetter hatten, war hier nicht viel los. Umso besser haben uns der Eukalyptuswald und die tolle Strände des Nationalparks gefallen.
    Gegen Mittag haben wir dann unseren nächsten Bus nach Rainbow Beach genommen. Weniger die Stadt selbst - sie ist winzig -, sondern zum Einen der gleichnamige Strand, der seinen Namen aufgrund seines bunten Sandes verdient hat und zum Anderen die günstigen Lage zu Fraser Island machen diesen Ort zu einem berühmten Urlaubsziel.
    Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt, die Linda und ich die nächsten Tage zusammen mit einer Backpacker-Tour erkunden wollten. Dafür hatten wir am selben Abend noch ein Infotreffen, bei dem wir alle möglichen (Sicherheits-)Hinweise bekommen und schonmal unsere Truppe, mit der wir die nächsten tage zusammen reisen werden, bei einem Grillabend kennenlernen konnten. Danach haben wir nur noch gepackt, jetzt sind wir bereit für ein neues Abenteuer!
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  • Day32

    Noosa, 13.06.2019

    June 13 in Australia ⋅ 🌫 19 °C

    Die kleine Stadt Noosa liegt nicht nur an einem wunderschönen Strand, sondern ist auch berühmt wegen den Noosa Everglades. Es gibt nur zwei Everglades auf der Welt, die einen sind in Florida und die anderen gibt es hier in Noosa. In den Everglades in Florida war ich 2016 schon, welche sich aber ziemlich von den Noosa Everglades unterschieden haben.
    Bei beiden handelt es sich um Flussysteme mit Marschland, umsäumt von hohen Gräsern und Bäumen. Während es in Florida allerdings von Alligatoren wimmelte, gab es in Noosa überhaupt keine.
    Weil also keine Gefahr bestand, gefressen zu werden, haben Linda und ich uns auf eine Kayaktour durch diese Everglades gemacht. Ohne Guide aber mit einer Karte ausgestattet, wurden wir zusammen mit drei anderen Kayakern am Rande eines Sees abgesetzt, durch den wir etwa eine Stunde paddeln sollten, bis wir den Beginn der Everglades erreichen würden.
    Bis Linda und ich den riesigen See in unseren Doppelkayak überquert hatten, spürten wir unsere Arme schon ziemlich. Dann klarte der trübe Himmel allerdings endlich auf und aus dem Nichts tauchten zwei riesige Pelikane, die Bewohner der Noosa Everglades auf und schwammen direkt neben unserem Kayak vorbei. Voller Motivation sind wir nun also in einen Fluss eingebogen, den uns unsere Karte vorgab. Die Landschaft war hier fantastisch: hohe Gummibäume und Gräßer umsäumten den Fluss, die sich zudem im trüben Wasser spiegelten. Man fühlte sich wie in einer anderen Welt.
    Nachdem wir eine Weile lang den Fluss entlang gepaddelt sind, kamen uns zwei der anderen Kayakern entgegen, die uns erzählten, dass es sich bei diesem Fluss um eine Sackgasse handelte. Da unsere Karte aber definitv diesen Weg vorgegeben hatte, sind wir weiter in diese Richtung gefahren. Nach einigen weiteren Minuten sind wir an einer Kreuzung gelandet. Wie unsere Karte es vermeintlich vorgab, sind wir nach rechts abgebogen. Der Fluss wurde hier allerdings immer schmaler und verwinkelter, sodass wir nach dem zweiten Mal Steckenbleiben zu dem Entschluss gekommen sind, dass es sich hierbei nicht um den richtigen Weg handeln konnte und haben stattdessen den linken Weg ausprobiert. Auch hier sind wir nach wenigen Metern in einer Sackgasse geendet, aus der wir rückwärts wieder herauspaddeln mussten. Später haben wir herausgefunden, dass unser Guide uns allen die falsche Karte mitgegeben hatte und auf unserer deshalb die schmale Abweigung nicht eingezeichnet war, die wir hätten nehmen müssen, um in den Noosa River zu gelangen. So haben wir zwar leider nicht allzu viel von den Everglades gesehen, aber immerhin Wege entdeckt, die andere Touristen normalerweise nicht sehen würden.
    Nach der ganzen Paddelei haben Linda und ich schließlich auf einer ausgestorbenen Insel mit einem kleinem Visitor Center im See angehalten, wo wir eine kurze Pause gemacht haben und sind dann zurück zum Treffpunkt gefahren.
    Auf unseren Wunsch hin hat unser Guide uns danach in Noosaville abgesetzt, einem kleinen Ort mit süßen Geschäften direkt am breiten Noosa River. Hier haben wir einen weiteren Pelikan entdeckt und haben uns dann auf den Weg zum Noosa Main Beach gemacht. Unterwegs sind wir an tollen Ferienvillas vorbeigelaufen. Gerade rechtzeitig sind wir zu einem wunderschönen Sonnenuntergang angekommen, der das ganze Meer rot färbte. Auch Noosa ist ein wahres Paradies!
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  • Day31

    Brisbane, 11./12.06.2019

    June 12 in Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    Etwas verschlafen saßen Linda und ich heute morgen schon ziemlich früh wieder im Bus zur Weiterreise bereit. Eigentlich war geplant gewesen, dass wir zwei Tage in dem schönen, sonnigen Byron Bay bleiben würden, stattdessen musste ich heute Vormittag in das Krankenhaus in Brisbane, um die Drähte aus meinem gebrochenen Fingee ziehen zu lassen.
    Dies entwickelte sich als halber Marathon. Vier Mal wurden Linda und ich zu einem anderen Krankenhaus geschickt, weil der Arzt woanders war, ich zum Röntgen oder zur Physiotherapie musste, jedes Mal sind wir voll gepackt mit unseren Köffern durch die Krankenhausgänge ins Wartezimmer spaziert.
    Schließlich hatte ich endlich alle Termine hinter mir und so haben wir unsere Koffer bei den amüsierten Handklinik-Mitarbeiterinnen stehen gelassen und sind auf Erkundungstour durch die Millionenstadt Brisbane gegangen.
    Obwohl ich drei Wochen lang in einem der über vierhundert Vororten Brisbane gewohnt habe, war ich nie wirklich in der Stadt außer zu Krankenhausterminen, sodass es auch für mich viel Neues zu entdecken gab. Mit der kostenlosen Stadtfähre sind wir als Erstes ins Stadtzentrum gefahren und haben hier ein bisschen Sightseeing gemacht. Im Vergleich zu Melbounre und Sydney kam uns Brisbane ziemlich klein vor, hier gab es auch viel weniger Sehenswertes, wenn auch alles schön aufbereitet war, - die große Shoppingsstraße Queen Street Mall, die City Hall mit dem Stadtmuseum, einige Plätze und später noch die Southbank mit ihrem Riesenrad und ihrer berühmten Lagune mit Sandstrand mitten in der Stadt - sodass wir uns hier nicht allzu lange aufgehalten haben. Aber zumindest lange genug, dass die Damen von der Handklinik angerufen und gefragt haben, ob wir unsere Köffer vergessen haben.
    Am Abend hat uns Jill schließlich von der Bushaltestelle in dem Vorort Chandler abgeholt. Hier hatte ich meine ersten drei Wochen in Australien verbracht und es war total schön wieder zurück zu sein.
    Das gemeinsame Abendessen hat sich als vorgezogene Geburtstagsfeier für mich entwickelt: Maree, die Nachbarin, hatte massenhaft verschiedene Gerichte für uns zubereitet, Jill hatte einen Geburtstagskuchen für mich besorgt und sogar Kerzen darauf gesteckt und sie hatten Geschenke für mich: Einen USB-Stick, um meine mittlerweile über 13.000 Bilder zu sichern und sogar zwei Jacken, nachdem ich meine in Neuseeland beim Campen verloren habe und nun die letzte Woche mit Jills alter Jacke herumgelaufen und wegen ihrer Aufschrift ständig für eine Neuseeländerin gehalten wurde. Das war eine gelungene Überraschung, ich habe mich so darüber gefreut!
    Für den nächsten Morgen hatte Jill einen Ausritt für Linda und mich organsisiert. Zusammen mit der 75-jährigen Besitzerin der Pferde, Kathi, sind wir zu Anita, einer anderen Freundin Jills geritten, Jill und Kathi zu Fuß, Linda und ich strahlend zu Pferd. Bei Anita haben wir einen zweiten Geburtstagskaffeekranz angehalten, auch Anita hat sich total über unser Wiedersehen gefreut.
    Umso schwerer war es dann, nochmal allen Tschüss zu sagen. Lind und ich hätten es auch hier noch eine Weile ausgehalten, allerdings wartete am Nachmittag schon wieder der nächste Bus nach Noosa auf uns.
    Dort sind wir erst abends angekommen und wollten nur noch schnell zum Supermarkt laufen, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Vor dem Milchflaschenregal bin ich dort auf Timon, einem alten Klassenkameraden aus meinem Dorf, getroffen. Bei all den Orten in Australien sind waren wir zur gleichen Zeit im selben Supermarke einkaufen - es gibt schon richtige Zufälle manchmal!
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