• Tag 49, 52 Km/9361 Km

    October 17, 2024 in Senegal ⋅ ☁️ 31 °C

    Nachdem es ab 02:00 in der Nacht heftig regnet, geht es heute Vormittag in die Innenstadt von Saint-Louis, mein persönliches Highlight des Senegal. Durch Stau und Verkehrschaos geht es über die von Gustav Eiffel konstruierte Brücke ins Stadtzentrum. Ich parke das Auto an einer der belebten zentralen Punkte der Stadt und wir machen uns zu Fuß auf durch das Stadtzentrum. Wir öffnen die Türen vom Auto und werden sofort angesprochen. Stadtführung, Senegal-Fussballtrikot oder vielleicht ein Geschenk? Was soll es denn sein? Nichts von alledem!
    Wir schlendern durch die Altstadt und an den vielen kolonialen Gebäuden vorbei in Richtung der zweiten Brücke. Hinter der Brücke beginnt das Stadtviertel der Fischer. Hierher verirren sich nur noch selten Touristen, das Wort 'Slum' trifft es vermutlich ganz gut. Wir laufen zu Fuß durch die Straßen und werden mal freundlich begrüßt, mal ignoriert. Nach rund 20 Minuten erreichen wir den Fischmarkt von Saint-Louis. Dieser Ort ist anders als Mbour, der Fisch wird hier hauptsächlich in der Sonne getrocknet statt frisch verkauft. Zum Glück ist es weiterhin bewölkt, sodass sich der Geruch auf der Skala von 1-10 in der Kategorie 8 befindet.
    Es geht zu Fuß zurück, weiter über die Brücke und auf dem Wochenmarkt. Es gibt Fisch, getrockneten Fisch, gammligen Fisch, Fischköpfe, Fischreste, Obst, Kleidung und Gemüse.
    Am Nachmittag fahren wir von der Zebrabar mit einer kleinen Piroge auf eine der vorgelagerten Inseln. Fischer werfen ihre Netze aus, Pelikane und Krebse gibt es 'en masse'.
    Als es am Abend Toast mit Hackfleisch und Käse gibt, welches wir am Nachmittag gekauft haben, ist der Tag perfekt.
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