Für mich geht es wieder nach Argentinien und diesmal läuft die Grenzüberquerung deutlich einfacher. Zwei Busse und ein kurzer Fußweg dazwischen bringen mich bis nach Esquel, wo ich allerdings nur eine Nacht bleibe. Am nächsten Morgen fahre ich weitere drei Stunden mit dem Bus nach Norden und erreiche El Bolsón.
Die kleine Stadt ist als Zentrum der argentinischen Hippiebewegung bekannt und erwartet mich mit einer sehr angenehmen Atmosphäre. Rund um den zentralen Plaza Pagano treffen sich viele Touristen und Einheimische, unter anderem, um den schönen Handwerksmarkt zu besuchen.
Die Lage in einem weitläufigen Andental ermöglicht viele Wandermöglichkeiten und ich nutze eine davon. Die sehr beliebte Route ist stark frequentiert und führt entlang des Río Azul, wobei dieser auch mit mehreren Hängebrücken überquert wird. Das wunderschöne blaugrüne Wasser ist zweifelsfrei der Hauptdarsteller und bietet an einigen Stellen sogar die Möglichkeit darin zu baden.
Ein langer, kräftezehrender Anstieg bringt mich weg vom Besucherstrom und hinauf zum idyllischen Lago Natación. Durch einen urigen Wald und vorbei an Kaskaden kann ich die Natur in Ruhe genießen. Der Rückweg ist weniger spektakulär, aber bietet einige tolle Ausblicke auf das Tal von El Bolsón.
In unmittelbarer Nähe liegt die Kleinstadt Lago Puelo am gleichnamigen See und hier verbringe ich zwei weitere Tage. Da es ziemlich heiß ist, genieße ich die Erfrischung des kühlen Seewassers und den Ausblick auf die Berglandschaft sehr.Læs mere