• Bariloche - Refugio Frey

    14.–18. feb. 2024, Argentina ⋅ ☀️ 24 °C

    Meine nächste Station ist die nur zwei Stunden entfernte Großstadt Bariloche. Um dem Trubel des Zentrums zu entgehen, suche ich mir ein Hostel etwas außerhalb und in direkter Nähe zu einem der vielen Seen, die die Stadt umgeben. Sie gilt als einer der meistbesuchten Orte Argentiniens, denn die angrenzenden Berge bieten sowohl im Sommer als auch Im Winter zahlreiche Aktivitäten.

    Eine der beliebtesten ist die Wanderung zum Refugio Frey, die ich heute in Angriff nehme. Nach einem unspektakulären Beginn folgt bald eine ausgesetzte Passage am Hang, die schöne Ausblicke auf den Lago Gutiérrez bietet.
    Der anschließende Wald überrascht mich mit einigen zauberhaften Orten, denn an vielen Stellen wird sein Boden von einem leuchtenden Teppich aus goldenen Inkalilien bedeckt.
    Am Ende des moderaten Schlussanstieges erwartet mich das urige Refugio Frey vor einer beeindruckenden Kulisse aus spitz gezackten Granitfelsen. Die benachbarte Laguna Toneck bietet eine willkomme Abkühlung für meine strapazierten Beine und einen idealen Pausenplatz.
    Wieder bei Kräften, entschließe ich mich dazu, einen weiteren, diesmal sehr steilen und anspruchsvollen Anstieg zu erklimmen. Dieser bringt mich auf knapp 2.000 Meter Höhe und belohnt mit einer Begnung mit Graugänsen, einer weiteren Lagune und meinem ersten Kontakt mit Schnee in den Anden.
    Der Rückweg erfolgt auf selber Strecke und endet mit langem Warten auf den Bus zurück zum Hostel, denn dieser fährt nur alle zwei Stunden.
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