• Boliviens Südwesten Teil 2

    March 28, 2024 in Bolivia ⋅ ⛅ 12 °C

    Von der Höhenkrankheit bleibe ich zum Glück weitestgehend verschont und habe nach der Übernachtung auf etwa 4.300 Metern Höhe lediglich leichte Kopfschmerzen am Morgen. Diese sind jedoch schnell wieder vergessen, denn draußen erwartet uns eine Überraschung. In der Nacht hat es wieder stark geschneit und so sind nun nicht mehr nur die Gipfel, sondern die gesamte Umgebung komplett weiß.
    Die ersten beiden Stunden fahren wir quer durch diese magische Landschaft, ohne Straßen, Bäume und Spuren von Menschen. Lediglich ein paar einsame Vicuñas stapfen auf der Suche nach Futter durch die eisige Kälte.

    Nur wenige hundert Meter tiefer zeigt sich ein komplett neues Bild. Vom Schnee ist hier keine Spur zu sehen und dafür wachsen Gräser, kleine Büsche und sogar Weideflächen für Llamas. An der Laguna Negra können wir einigen von ihnen aus nächster Nähe beobachten und bekommen zudem noch Wasservögel und Chinchillas zu Gesicht.
    Der Hauptdarsteller des heutigen Tages ist der rote Sandstein, den wir in zahlreichen, skurillen Formen bewundern können. Vom Kamel, über Bäume und einem Herz, bis hin zu Fenstern in Felswänden, gibt es jede Menge zu entdecken. Sehr beeindruckend ist auch die malerische Schlucht von Alota in ihren zarten Beige- und Grüntönen.
    Die zweite Nacht verbringen wir in unmittelbarer Nähe zum Salar de Uyuni in einer schönen und interessanten Unterkunft, die zum Großteil aus lokalem Salz errichtet wurde. Übereinander gestapelte Blocke aus natürlich gepresstem Salz bilden die Wände und aus dem selben Material wurden Tische, Bänke und Betten zugeschnitten.
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