Nach ziemlich genau drei Monaten endet unsere Zeit in Ecuador und wir reisen weiter nach Kolumbien. Bevor wir die Grenze überqueren, machen wir noch einen Übernachtungsstopp in Otavalo und kommen am nächsten Tag im kolumbianischen Ipiales an.
Den Nachmittag hier nutzen wir, um die nahegelegene Kirche in Las Lajas zu besuchen. Diese wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im neogotischen Stil direkt über einer tiefen Schlucht errichtet und bietet einen spektakulären Anblick.
Bereits am nächsten Morgen fahren wir weitere acht Stunden mit dem Bus bis nach Popayán.
Die Stadt zählt zu den ältesten und am besten erhaltenen in Amerika und trägt den Beinamen weiße Stadt, da fast alle Fassaden in der kolonialen Altstadt weiß gestrichen sind. Jedoch wurde bei einem starken Erdbeben im Jahre 1983 ein Großteil der Gebäude zerstört und mussten anschließend rekonstruiert werden. Popayán ist außerdem für ihre gastronomische Vielfalt bekannt und so probieren wir einige der lokalen Spezialitäten.
Nur etwa 30 Kilometer entfernt, im Gebiet der indigenen Coconuco, liegt eine Zone mit hoher vulkanische Aktivität und mehreren Thermalquellen. Wir verbringen einen sehr entspannten Nachmittag im Thermalbad Aguatibia, das über mehrere Becken mit verschiedenen Temperaturen bis zu 40° C verfügt und in einer schönen, naturnahen Umgebung liegt.Læs mere