• Aaron Winkler
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  • Aaron Winkler

Radreise Asien

Otwarta przygoda według Aaron. Czytaj więcej
  • Durch das winterliche Erzgebirge

    29–31 mar, Niemcy ☁️ 1 °C

    Der erste Abschnitt meiner Reise führt mich über das Erzgebirge und verteilt sich auf zwei Tage.
    Zu Beginn ist vieles noch ruhig. Die Strecke verläuft durch vertraute Landschaft, die Bewegung fühlt sich gleichmäßig an und ich finde schnell in meinen Rhythmus. Mit jedem Kilometer wird die Umgebung etwas hügeliger, doch lange bleibt es angenehm zu fahren. Später werden die Anstiege jedoch härter und fordern zunehmend Kraft.
    Mit der Höhe taucht schließlich auch wieder Schnee auf. Anfangs liegt er nur vereinzelt am Rand, doch nach und nach bedeckt er auch die Strecke. Trotzdem komme ich gut voran und erreiche am Abend Albernau. Dort wartet die Familie Stark auf mich, deren Angebot ich über 1Nite Tent gefunden habe. Statt draußen zu zelten, bekomme ich einen Platz in ihrer Werkstatt und kann nach dem langen Tag sogar warm duschen.

    Am nächsten Morgen laden sie mich zum Frühstück in die Küche ein. Wir tauschen Geschichten aus und sprechen über vergangene und kommende Reisen.
    Als ich aufbreche, beginnt es zu schneien. Große Flocken fallen dicht und begleiten mich durch den Tag. Zunächst folge ich noch ein Stück dem flachen Mulderadweg, bevor ich ins Tal der Großen Bockau abbiege. Von hier an geht es stetig bergauf.
    Kurz nach Wildenthal verwandelt sich der Waldweg in eine geschlossene Schneedecke. Anfangs lässt es sich noch fahren, doch mit jedem Meter wird es schwieriger, bis ich schließlich die letzten anderthalb Kilometer nur noch schiebend zurücklege. Mit dem schweren Fahrrad durch knöcheltiefen Schnee zu gehen, kostet viel Kraft und bringt mich nur sehr langsam voran.
    Oben angekommen zeigt sich für einen kurzen Moment die Sonne. Es ist der einzige Sonnenschein des Tages und passt genau zu der Erleichterung, den anstrengenden Anstieg hinter mir zu haben.
    Die lange Abfahrt in Richtung Karlsbad beginnt vorsichtig. Der Untergrund ist rutschig, die Temperaturen liegen nahe am Gefrierpunkt, und die Kälte kriecht schnell in Hände und Füße. Zusammen mit dem anhaltenden Schneefall fühlt sich dieser Tag mehr nach Winter als nach Frühlingsbeginn an.
    Am Vorabend habe ich mir vorsorglich eine Unterkunft in Karlsbad gebucht. Als ich dort ankomme, bin ich mehr als erleichtert. Eine warme Dusche und ein trockenes Bett fühlen sich in diesem Moment genau richtig an.
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  • Glauchau

    29 marca, Niemcy ☁️ 6 °C

    Nun schon zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Jahre heißt es Abschied nehmen von Freunden und Familie.
    Diesmal beginnt die Reise jedoch nicht in Berlin, sondern in meiner Heimatstadt Glauchau. Auf vertrauten Wegen fahre ich los, zunächst in Richtung Erzgebirge. Vieles fühlt sich bekannt an und gleichzeitig doch anders, weil ich weiß, was vor mir liegt.
    Mein Fahrrad bringt insgesamt rund 40 Kilogramm auf die Waage und ist ausgestattet mit allem, von dem ich glaube, es auf der langen Strecke bis nach Asien zu brauchen. Mit jedem Tritt entferne ich mich ein Stück mehr vom Gewohnten und tauche langsam wieder in diesen vertrauten Rhythmus des Unterwegsseins ein.
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    29 marca 2026