• Mui Ne

    7–11 de mar. 2025, Vietnã ⋅ 🌬 32 °C

    Mui Ne – zwischen Sanddünen, Rollern und kleinen Enttäuschungen

    Auf Mui Ne hatten wir uns richtig gefreut. Fünf Tage Auszeit, Kite-Sessions und einfach mal runterkommen – das war der Plan. Die Realität war dann ein bisschen anders: Kiten war nämlich genauso teuer wie in Deutschland, was wir ehrlich gesagt nicht auf dem Schirm hatten. Und für den Preis wollten wir dann doch nicht jeden Tag aufs Brett steigen. Also: kein Kiten, dafür improvisieren.

    Die Region an sich war… na ja. Irgendwie hatten wir uns mehr erhofft. Aber wie das so ist – wenn man schon mal da ist, macht man eben das Beste draus. Wir sind durch das sogenannte „Fairy Stream“ gelaufen, ein rotes Flussbett, das sich zwischen Felsen und Palmen hindurchschlängelt – barfuß durch den warmen Schlamm zu waten, war tatsächlich ziemlich cool.

    Mit gemieteten Rollern haben wir dann die Umgebung erkundet. Die Sanddünen im Norden – fast wie eine kleine Wüste – waren ein echtes Highlight. Wir sind mit einem Quad drübergedonnert, was richtig Laune gemacht hat. Außerdem haben wir eine alte Tempelanlage besucht, in der sogar noch kleine Bunker aus dem Vietnamkrieg versteckt waren – irgendwie surreal.

    Ein besonderes Erlebnis war der lokale Fischmarkt beim Sonnenuntergang: laut, chaotisch, faszinierend. Und was uns am meisten beeindruckt hat: Mit den Rollern konnten wir tief in die kleinen Wohnviertel reinfahren – dort, wo keine Touristen unterwegs sind. Wir haben gesehen, wie die Menschen wirklich leben, mit all der Einfachheit, Herzlichkeit und dem Alltag, der so ganz anders ist als unserer.

    Auch wenn Mui Ne nicht ganz das war, was wir erwartet hatten – die Tage dort waren intensiv, anders, und irgendwie genau das, was Reisen manchmal ausmacht.
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