• Überfahrt nach Split

    October 7 in Croatia

    Nach dem gemeinsamen Abendessen, haben wir beschlossen, dass wir aufgrund der guten Wettervorhersage und der ruhigen See in Richtung Dubrovnik fahren, um dann später noch weiter in Richtung Split zu fahren.
    Ab Donnerstag ändert sich das Wetter. Es wird windig. Es wird Wellengang geben und somit für uns das Fahren bedeutend schlechter und unmöglich.
    Das Ziel ist, nach Split zu kommen und dort in der Nähe des Hafens Wetter geschützt zu bleiben.

    Die Überfahrt nach Dubrovnik war sehr ruhig und angenehm. Es war wenig los auf dem Meer, vereinzelt ein paar Kreuzfahrtschiffe, aber ansonsten sehr ruhig.
    Da wir gegen Mitternacht auf Höhe von Dubrovnik waren, hat Heiko die längste Schicht übernommen, weil dort viele Fischerboote und kleine Inseln, Bojen etc. sind. Das ist dann Chefsache.
    Ich habe die erste Schicht gemacht. Von 22:00 Uhr bis Mitternacht. Es war sehr ruhig, und es ging mir auch sehr gut.
    Danach konnte ich ausgiebig schlafen und Heiko und Michael haben sich den Rest der Nacht geteilt.
    In Korcula ging die Sonne auf, und wir haben dort die schöne Altstadt gesehen.
    Wir fahren nun durch eine Meeresmenge und müssen sehr achtsam sein, da viele Fährschiffe und Fischerboote kreuzen.
    Wir fahren permanent an Inseln vorbei. Tolles Gebiet für Segler und Motorboote.
    Gerade haben wir rechts von uns die Insel Hvar.
    Die Fahrt wird sehr ruhig, hatten Welle von hinten.
    Es war schon viel los, alle wollen in sichere Gefilde fahren, um dort das dreitägige Gewitter zu überstehen.
    Nun ist es soweit, der Wettlauf mit der Uhr beginnt. Reicht es uns sicher in die Bucht bzw. den Hafens von Split anzukommen?
    Es ist 17:00 und wir sind gleich in Split.
    Fahren am Institut der Ozeanographie vorbei in Richtung Ankerplatz am Hafen. Der liegt vor dem Stadion von Hajduk Split
    Alles gut gegangen und wir haben einen Ankerplatz.
    Per Zufall liegt eine weitere Silent Yacht gleich neben uns.
    Nach dem Ankern, haben wir zuerst verdientermaßen, ein gekühltes Getränk zu uns genommen. Die Fahrt war schon sehr lange und insgesamt 48 Stunden.
    Wir waren so platt, dass wir entschieden haben, uns was zu kochen und nicht mehr in die Stadt zu gehen, um dort zu essen.
    Haben gemütlich den Tag ausklingen lassen und sind sehr früh schlafen gegangen. Das Beste kommt zum Schluss. Wir können morgen ausschlafen.
    Gute Nacht.
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