• Andreas Nag
  • Andreas Nag

Korfu back home

Überfahrt der Samadhi, ein Solar betriebener Katamaran, von Korfu nach Fano Read more
  • Trip start
    October 4, 2026

    Abflug nach Korfu

    October 4 in Germany ☁️ 10 °C

    Um 04:25 vibrierte die Apple Watch und ich durfte aufstehen.
    Pünktlich wurde ich abgeholt, es waren 12 grad draußen.
    Ich bin dann auch zügig durch das Check in gekommen.
    Viele Touristen unterwegs gewesen und deswegen auch viele ahnungslose beim Security Check.
    Egal, es hat gut geklappt und nun geht es demnächst weiter.
    Ach ja, fliege das erste Mal seit gefühlt einer Ewigkeit mit einem Ferienbomber.
    Interessante Fluggäste.
    Es wurde dann standesgemäß bei der Landung geklatscht.
    Nach der Gepäckausgabe habe ich dann Michael getroffen, der ebenfalls mit auf die Samadhi geht.Habe dann auch festgestellt, dass ich meine Sonnenbrille zu Hause vergessen habe. Oh Mann. Wie blöd.
    Heiko hat uns dann am kleinen Hafen an der Festung abgeholt und es war ein toller Empfang und ein „Nachhause kommen“ auf die Samadhi.
    Nach dem gemeinsamen Frühstück auf der Heckterrasse, haben wir dann noch den Entsalzungsfilter Steuerbord und Backbord seitig gereinigt.
    Danach einen spötteln Mittagsschlaf gemacht, um danach am frühen Abend mit “Hilde” an den Hafen überzusetzen.
    Haben eine kleine Sightseeing Tour mit einem leckeren Eis gemacht. Anschließend haben wir ein schönes Restaurant zum Abendessen gefunden. Es war sehr fleischlastig. Aber okay.
    Danach noch einen Absacker im “Bermudadreieck” von Korfu getrunken. Okay es waren zwei Absacker.
    Es war ein schöner Tag, der mit der Rückfahrt zur Samadhi zu Ende ging.
    Read more

  • Korfu

    October 5 in Greece ☀️ 24 °C

    Heute Morgen nachdem Aufstehen, sind wir gemeinsam nach Korfu Stadt gelaufen, um dort einen Vorratseinkauf für die nächsten vier Tage zu machen.
    Nach dem Frühstück auf der Bugterrasse der Samadhi, sind wir dann um 13:30 weiter 2 Stunden in Richtung Norden gefahren. Die Crew hat geschlafen. Der Kapitän ist gefahren.
    Wir hatten ein gutes Wetter Fenster, mit ruhiger See und haben dann in einer Bucht geankert.
    Dort hat dann der Kapitän einen längeren Mittagsschlaf gemacht und die Crew gekocht.
    Wir haben zusammen auf der Bug Terrasse gegessen und anschließend ein kühles Bad in der Bucht genommen. Die Wassertemperatur ist circa 26°.
    Nun beginnt die über 40-stündige Überfahrt von Korfu Stadt entlang der östlichen Küste von Korfu nach Dubrovnik. Wir sind pünktlich um 18:00 Uhr aus der Bucht losgekommen und fahren nun eine Nacht einen Tag und eine Nacht bis Dubrovnik.
    Das wird alles sehr anstrengend werden, weil wir in Schichten fahren und der Rest der Crew schläft, während der Nachtfahrt.
    Read more

  • Bye bye Korfu

    October 6, Adriatisches Meer ☀️ 22 °C

    Die Nachtfahrt hat begonnen, doch der Wellengang war sehr hoch, und die Fahrt war sehr unruhig. Das kam mir nicht so entgegen, so dass ich das Abendessen an die Fische im Meer weitergegeben habe.
    Mir ging es echt elend und bin somit für die Nachtfahrt ausgefallen.
    Der Wellengang ging bis am nächsten Morgen. Somit haben Heiko und Michael die ganze Nacht abwechselnd Dienst geschoben. Starke Leistung der beiden.
    Erst am Morgen wurde die See wieder ruhiger und somit auch für mich angenehmer. Die Strecke ging durch das Hohheitsgebiet von Albanien und Montenegro.
    Dort haben wir den Mobilfunk ausgeschaltet, weil die Mobilfunkkosten exorbitant hoch sind.
    Deswegen auch keine exakte Route zu erkennen.
    Den ganzen Tag über haben wir wirklich tolles Wetter gehabt, kein Wellengang. Wir haben uns dann tagsüber ein wenig ausgeruht und das ruhige Meer ist uns auch entgegengekommen. Ich habe viel Musik gehört und konnte ein wenig das Schlafdefizit aufholen. Da wir auf See kein Internet hatten, war nur Musik anhören angesagt. Auch mal ganz gut.
    Ich habe nicht so viel gegessen, erst zum Abendessen.
    Die Fahrt ging an Albanien vorbei, später dann Montenegro und in der Nacht nehmen wir Kurs auf Dubrovnik. Wir haben beschlossen, dass es keinen Sinn macht in Dubrovnik anzuhalten, sondern bis Split weiter zu fahren.
    Das heißt wir sind eine weitere Nacht unterwegs. Das Wetter und die See sind sehr gut zum Reisen.
    Read more

  • Überfahrt nach Split

    October 7 in Croatia

    Nach dem gemeinsamen Abendessen, haben wir beschlossen, dass wir aufgrund der guten Wettervorhersage und der ruhigen See in Richtung Dubrovnik fahren, um dann später noch weiter in Richtung Split zu fahren.
    Ab Donnerstag ändert sich das Wetter. Es wird windig. Es wird Wellengang geben und somit für uns das Fahren bedeutend schlechter und unmöglich.
    Das Ziel ist, nach Split zu kommen und dort in der Nähe des Hafens Wetter geschützt zu bleiben.

    Die Überfahrt nach Dubrovnik war sehr ruhig und angenehm. Es war wenig los auf dem Meer, vereinzelt ein paar Kreuzfahrtschiffe, aber ansonsten sehr ruhig.
    Da wir gegen Mitternacht auf Höhe von Dubrovnik waren, hat Heiko die längste Schicht übernommen, weil dort viele Fischerboote und kleine Inseln, Bojen etc. sind. Das ist dann Chefsache.
    Ich habe die erste Schicht gemacht. Von 22:00 Uhr bis Mitternacht. Es war sehr ruhig, und es ging mir auch sehr gut.
    Danach konnte ich ausgiebig schlafen und Heiko und Michael haben sich den Rest der Nacht geteilt.
    In Korcula ging die Sonne auf, und wir haben dort die schöne Altstadt gesehen.
    Wir fahren nun durch eine Meeresmenge und müssen sehr achtsam sein, da viele Fährschiffe und Fischerboote kreuzen.
    Wir fahren permanent an Inseln vorbei. Tolles Gebiet für Segler und Motorboote.
    Gerade haben wir rechts von uns die Insel Hvar.
    Die Fahrt wird sehr ruhig, hatten Welle von hinten.
    Es war schon viel los, alle wollen in sichere Gefilde fahren, um dort das dreitägige Gewitter zu überstehen.
    Nun ist es soweit, der Wettlauf mit der Uhr beginnt. Reicht es uns sicher in die Bucht bzw. den Hafens von Split anzukommen?
    Es ist 17:00 und wir sind gleich in Split.
    Fahren am Institut der Ozeanographie vorbei in Richtung Ankerplatz am Hafen. Der liegt vor dem Stadion von Hajduk Split
    Alles gut gegangen und wir haben einen Ankerplatz.
    Per Zufall liegt eine weitere Silent Yacht gleich neben uns.
    Nach dem Ankern, haben wir zuerst verdientermaßen, ein gekühltes Getränk zu uns genommen. Die Fahrt war schon sehr lange und insgesamt 48 Stunden.
    Wir waren so platt, dass wir entschieden haben, uns was zu kochen und nicht mehr in die Stadt zu gehen, um dort zu essen.
    Haben gemütlich den Tag ausklingen lassen und sind sehr früh schlafen gegangen. Das Beste kommt zum Schluss. Wir können morgen ausschlafen.
    Gute Nacht.
    Read more

  • Sightseeing in Split

    October 8 in Croatia 🌧 20 °C

    Heute haben wir ausgeschlafen. Was für eine Wohltat. Keine Schicht nachts, keine Wellen, der Ankerplatz im Hafen vor Split, genauer gesagt vor dem Hajduk Split Stadion, war sensationell. Es war sehr ruhig das Meer.
    Die 2 tägigen Reise war doch sowohl körperlich als auch physisch anstrengend und herausfordernd.

    Haben ein kleines Müsli zum Frühstück gegessen und dann das regenloses Fenster genutzt, um uns Split anzuschauen.
    Hier ein paar Infos und Daten zu dieser wunderschönen Stadt:

    Split ist die zweitgrößte Stadt Kroatiens. Sie ist die größte Stadt Südkroatiens und gilt daher im Volksmund als „Hauptstadt Dalmatiens“, ohne dass ihr dieser Status je offiziell zugesprochen wurde. Die Stadt ist Verwaltungssitz der Gespanschaft Split-Dalmatien, die den zentralen Teil Dalmatiens umfasst.
    Split zählte 2011 etwa 178.192 Einwohner und ist eine bedeutende Hafenstadt und Sitz der katholischen Erzdiözese Split-Makarska. In Split befindet sich zudem die Universität Split. Die Ursprünge der Stadt sind auf den Diokletianspalast zurückzuführen.

    Die Innenstadt von Split mitsamt dem Diokletianspalast wurde 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

    Wir waren ja im Juni diesen Jahres schon einmal in Split, haben leider aber viel zu wenig damals angeschaut und sind somit ziemlich überrascht, wie schön und vielfältig die Altstadt und die Stadt ist.
    Es war wenig los, denn es war kein Kreuzfahrtschiff am Hafen und es war kein Wochenende.
    Nach der Sightseeing Tour sind wir noch einkaufen für das Abendessen.
    Heute kochen wir an Bord, weil sich das Wetter verschlechtern soll.
    Read more

  • Ein weiterer Tag vor Split

    October 9 in Croatia 🌧 23 °C

    Die Nacht war sehr ruhig, es hat zeitweise geregnet, aber es ist immer noch sehr warm.
    Heute morgen haben wir schweren Herzens unseren Michael verabschiedet. Er ist vor dem Frühstück mit Heiko auf der Hilde zum Uber gebracht worden, der ihn an den Flughafen gebracht hat. Die Abflugschneise seines Fluges ging über unsere Bucht hinweg und wir haben das Flugzeug eine kurze Zeit gesehen.
    Tolle Zeit mit Michael gehabt.

    Kurze Zeit später kam dann Michl, der Kapitän der Silent Dreams bei uns vorbei. Sie liegt ein paar 100 Meter von uns entfernt.
    Seine Gäste, die Familie des Eigners, sind in der Stadt gewesen, so dass er ein wenig Zeit hatte, um Heiko zu besuchen.
    Ich habe den tollen Gesprächen lauschen dürfen und wir hatten echt viel Spaß. Witzigerweise hatten frühere Gäste ihm auch ein Lied mit KI Unterstützung gewidmet. Ähnlich wie es ein Lied der Samadhi gibt, dass ein Freund von Heiko geschrieben hat. Es war ein interessanter Battle. Klarer Sieger war der Samadhi Song.
    Heiko und ich sind dann noch kurz zum Einkaufen gefahren und haben ein wenig auf dem Boot gearbeitet. Der anschließende Mittagsschlaf war verdient, weil der letzte Abend mit Michael doch sehr spät für uns Alten geworden ist.

    Nach dem Mittagsschlaf war kurz Hektik an Bord, weil Heiko ein vorbei treibendes Tender Boot gesichtet hatte, dass wir selbstverständlich mit Hilde gerettet haben und zurück zur Samadhi geschleppt haben.
    Kurze Zeit kam der argentinische Skipper auf einem SUP vorbei und Heiko hat den Tender ihm übergeben.
    Der Skipper hat uns wohl gesehen, wie wir seinen Tender im Schlepptau hatten. Somit Glück im Unglück für ihn.

    Laut Wettervorhersage sollte es ab heute Nachmittag eigentlich regnen. Aber es blieb bis in die abendliche Dämmerung trocken. Aber es geht ein konstanter Wind aus Südosten. Aber es immer noch angenehm warm, um die 23 °C.

    Wir bleiben aufgrund des unsicheren Wetters an Bord und Heiko uns bestimmt was leckeres kochen.
    Read more

  • Ein weiterer Tag in Split

    October 10 in Croatia 🌧 19 °C

    Nach einer weiteren Nacht auf ruhiger See vor Split haben wir entschieden, dass wir heute nicht weiter fahren, weil die See einfach zu wellig ist.
    Ein Müsli zum Frühstück auf dem Deck bei angenehmen Temperaturen und bei weiterem Checken der Lage auf See, die Entscheidung heute zu bleiben.
    Wir haben dann an Bord gechillt, gelesen und Fußball auf dem Laptop geschaut.
    In Split war zeitgleich das kroatische Derby von Hajduk Split gegen Dinamo Zagreb zu hören. Wir liegen ja keine 500 Meter vor dem Stadion in der Bucht.
    Für die Fußball Fans unter Euch:

    Das kroatisches Derby bzw. Ewiges Derby sind die Bezeichnungen für das „Spiel des Jahres“ im kroatischen Fußball zwischen Dinamo Zagreb und Hajduk Split. Die Begegnung beider Vereine, die früher von freundschaftlicher Zuneigung geprägt war, zählt heute zu den hitzigsten und gewalttätigsten Auseinandersetzungen im Fußball.
    Wir hören die Fangesänge im Hafen.

    Gegen 15:00 hat es sich dann doch noch eingeregnet. Der Regen war eigentlich schon seit Donnerstag Mittag erwartet worden.
    Es hat die ganze Nacht geregnet gehabt.
    Wir haben uns den Nachmittag gemütlich im Salon gemacht. Gelesen, gechillt und uns unterhalten. Ich habe ein wenig auf dem iPad Fußball.
    Es hatte merklich draussen abgekühlt.

    Abends haben wir nochmal gekocht, da bei den Regenfällen nicht daran zu denken war, das Boot zu verlassen.
    Read more

  • Es geht nun weiter in Richtung Norden

    October 11 in Croatia 🌧 18 °C

    Nach einer regnerischen Nacht und merklicher Abkühlung am Morgen, haben wir uns entschieden weiter zu fahren. Die Temperaturen sind auf 15 Grad abgesunken, doch es soll im Laufe der Woche wieder hoch gehen auf 24 Grad.
    Heiko hat sich schlau gemacht und wir haben ein ruhiges Wetterfenster ab 10:30.
    Die Welle kommt dann von hinten.
    Wir haben 0,2m Welle.

    Abfahrt pünktlich und wir haben Split hinter uns gelassen und backbordseitig an Ciovo vorbei.
    Čiovo ist eine kroatische Insel in der Adria vor der Küste Mitteldalmatiens westlich von Split am westlichen Ausgang der Bucht von Kaštela. Die Insel ist etwa 15,3 km lang und bis zu 3,5 km breit. Die höchste Erhebung der Insel ist Rudine mit einer Höhe von rund 220 m. Sehenswert ist die Wallfahrtskirche Prizidnica auf der Ostseite der Insel, die direkt in den Fels gebaut wurde.
    An dieser Wallfahrtskirche sind wir vorbei gefahren.

    Im Nordwesten ist die Insel mittels einer (mittlerweile nicht mehr für den Schiffsverkehr genutzten) Klappbrücke mit der Stadt Trogir verbunden. Dies war lange die einzige Verbindung der Insel zum Festland. Eine neue etwa 550 m lange Klappbrücke wurde am 17. Juli 2018 etwas östlich davon eröffnet und entlastet den Verkehr deutlich.
    Da es zuvor regelmäßig zu Verkehrsengpässen zum und vom Festland kam, wurde auf der Insel im Jahre 2016 eine Ambulanz eingerichtet.

    Auf der Insel liegen neben einem Stadtteil von Trogir (Čiovo/Bua) sechs weitere Ortschaften: Slatine, Arbanija, Mastrinka, Žedno, Okrug Gornji und Okrug Donji. Insgesamt leben rund 6000 Menschen auf der Insel.

    Die See ist absolut ruhig und es ist angenehm zu fahren.

    Die bekannte Liedzeile von „ab in den Süden“ mussten wir abändern:
    Hier das Original der markante Vocal-Zeile im Refrain:
    „Und ich sag': ‚Hey, ab in den Süden‘
    Der Sonne hinterher (Ey, yo, was geht?)
    Der Sonne hinterher (Ey, yo, was geht?)“

    Bei uns nun ab in den Norden.

    Es gibt an zahlreichen Inseln vorbei und das Wetter wurde immer besser.
    Strahlend blauer Himmel und glatte See.
    Das hat mal so richtig gut getan nach den verregneten Tagen.
    Vorbei an der schönen Morinje Brücke.

    Die Morinje-Brücke ist eine bemerkenswerte Stahlbogenbrücke, die den Kanal zur Bucht von Morinje südlich von Šibenik in Kroatien überspannt.
    Danach ging es am Fort St. Nikolaus vorbei in Richtung Šibenik.
    Wir haben dann tatsächlich unser Ziel Šiebenik erreicht.
    Sind die Nacht über in einer kleinen Bucht vor der Stadt geblieben und haben dort mit Heckleine und Anker die Samadhi festgemacht. Das war meine Premiere. Das Wasser war 22 Grad warm/ kalt.
    Nach der langen 6 stündigen Fahrt sind wir dann zum Abendessen mit „Hilde“ in die Stadt gefahren. Dort haben wir in eine. Restaurant in der Altstadt gegessen.
    Danach haben wir noch einen ausgedehnten Spaziergang durch die Altstadt gemacht und mit Hilde wieder zurück.
    Read more

  • Bye bye Šibenik

    October 12 in Croatia ☁️ 18 °C

    Heute Morgen nach dem Wetter- und Wellencheck sind wir sehr früh zum Tanken nach Šibenik gefahren.
    Was für ein Zufall wir haben Michl mit der Silent dreams vorbei fahren sehen.

    Nach dem Tanken und Einkaufen haben wir um 10:30 Uhr die Stadt verlassen.
    Das Meer ist gut und glatt, wir fahren an vielen großen und kleinen Inseln vorbei.
    Immer darauf bedacht, dass wir nicht zu viel Wind von der Seite bekommen.
    Fahren somit das meiste im Schutz der Inseln.

    Wir erwarten allerdings gegen später starken Wind und um 13:30 kam dann der erwartete Wind auf.
    Haben unseren Ankerplatz um 15:30 in der Bucht Balas Bay auf der Insel Pašman erreicht.
    Leider mussten wir unseren Ankerplatz wieder verlassen, weil man Gebühren hätte zahlen müssen.

    Wir sind ein paar 100 Meter weitergefahren und liegen sehr Wind geschützt in der Bucht.
    Die Insel schützt uns vor dem Ostwind. Die Temperaturen sind ganz schön in den Keller gegangen. Wir haben nur noch 17 Grad.
    Das Wasser ist sehr glatt.
    Da alle Restaurants geschlossen haben, haben wir beschlossen den Herd zu aktivieren, um zu kochen.
    Read more

  • Eine doch etwas kühlere Nacht in der Balas Bay

    October 13 in Croatia 🌙 15 °C

    Nachdem leckeren Abendessen gestern, haben wir noch ein wenig gequatscht und sind frühzeitig ins Bett gegangen.
    Es hat sich merklich abgekühlt und in der Nacht hatten wir nur noch 14 Grad.
    Auch der Innenraum der Samadhi ist somit ganz schön kühl geworden.
    Heute Morgen um 07:30 waren es 15 Grad.
    Da ist die Vorfreude auf den leckeren Cappuccino besonders groß.

    Es wurde sukzessive immer wärmer als die Sonne über der Insel zum Vorschein kam.
    Nachdem Planen des Tages, haben wir uns entschieden, zunächst Wäsche zu machen und dann ein paar Opferanoden an unterschiedlichen Seewasserpumpe zu wechseln.
    Heiko hat mittlerweile echt Routine und trotzdem ist es immer wieder ein großer Aufwand.
    Gegen Nachmittag war die Lust etwas Neues anzufangen und abzuarbeiten gen Nullpunkt gesunken.
    Wir hatten somit noch ein wenig Zeit die Sonne und das ruhige Meer zu genießen.

    Das Wasser ist jedoch für uns mittlerweile zu kalt. Es sind nur noch 22 Grad. Weicheier halt.

    Haben viel in der Sonne gesessen und gelesen. An Heck war es dann auch Wind geschützt und schön warm.
    Ein schöner Tag neigt sich mit viel Kraft der Sonnenstrahlen dem Ende und ein leckerer Duft von Risotto kommt aus der Küche.
    Was will man mehr. Traumhaft.
    Es gab sogar noch eine Steigerung . Das Abendlicht und der Sonnenuntergang waren wirklich imposant.
    Wahrscheinlich werde ich später zu viele Fotos davon einstellen.
    Aber wir haben diese Situation und die Momente regelrecht aufgesaugt und zusammen genossen.
    Ein echter Wow Effekt.
    Read more

  • Bye bye Balas Bay

    October 14 in Croatia ☀️ 16 °C

    Die Bucht schläft noch, als wir aufgestanden sind. Wir haben eine gutes Fenster gefunden, um weiter zu fahren.
    Unser nächster Ankerplatz ist nördlich.
    Es waren sehr schöne Stunden in dieser Balas Bay. Vor allem der gestrige Sonnenuntergang mit den verschiedensten Wolkenformationen.
    Wow.
    Und das am Heck auf der Samadhi erleben zu dürfen. Einmalig.

    Nun geht es aber weiter.
    Die See ist absolut ruhig und es ist windstill.
    Beste Bedingungen um weiter zu fahren.
    Es geht nun ein Stück weit in Richtung Westen , genauer gesagt in Richtung Kornaten.
    Ein paar Info zu dieser Inselgruppe:

    Die Kornaten, auch als Kornati-Inseln bezeichnet, sind die größte und dichteste Inselgruppe in der kroatischen Adria. Sie bestehen aus etwa 150 Inseln, Inselchen sowie Felsklippen und umfassen rund 12 Prozent aller kroatischen Adriainseln. Die Kornaten sind verkarstet und nur spärlich bewachsen. Die größte der Inseln heißt Kornat und gibt der Inselgruppe ihren Namen, der Verwaltungssitz des Gebietes befindet sich auf der Insel Murter. Ein Teil der Inselgruppe ist seit 1980 durch den Nationalpark Kornaten geschützt.

    Die ersten drei Stunden war so was von angenehm zu fahren.
    Vorbei an vielen kleinen und großen Inseln.
    Ab und an kommt ein Segelboot entgegen.
    Ein Traum heute.

    Wir sind dann pünktlich in unserer Bucht bei Molat angekommen. Sie war menschenleer und vor allem Wind geschützt.
    Das betone ich, weil wir während der gesamten Strecke heute starken Nordwind gehabt haben. Es war zwar sonnig , aber durch den permanenten Wind war es uns nur möglich, windgeschützt die Sonne zu genießen.

    Abends mit Hilde ein Abstecher nach Molat. Kleines Fischerdorf mit einem Hafen und zwei Restaurants, die offen hatte.
    Zunächst nach all den Tagen ohne Bewegung, sind wir eine ausgedehnte Runde gelaufen.
    Später am Hafen haben wir zu Abend gegessen.
    Den Sun Downer dort genossen, das Essen war eher durchwachsen in der Mare du Molat.
    Nun sind wir wieder auf der Samadhi und lassen den Tag ausklingen.
    Read more

  • Bye bye Balas Bay, Welcome Molat

    October 14 in Croatia 🌬 20 °C

    Nachdem Abendessen haben wir die Viking Star am Horizont gesehen. Sie ist aus Venedig kommend in Zadar gewesen und fährt nun weiter nach Dubrovnik.
    Ganz schön riesig diese Passagierschiffe.
    Wir warten auf ein gutes Wetterfenster zur Überfahrt nach Fano.
    Gegen Spätabends hatten wir noch ein klasse Blick auf die Mondsichel.
    Die „Mein Schiff IV“ war kurze Zeit am Horizont zu sehen. Aus Split kommend geht es weiter nach Zadar und Kotor in Montenegro.
    Read more

  • Guten Morgen Molat Bucht und bye bye

    October 15, Adriatisches Meer ☁️ 20 °C

    Nach einer sehr ruhigen Nacht wachen wir in der Bucht auf. Das Thermometer ist auch nicht wirklich abgefallen, wie die Nächte zuvor.
    Das Meer ist ruhig und die ersten Schiffe sind schon abgefahren.
    Die Sonne kommt langsam raus und muss heute ein wenig sich durch die Schleierwolken kämpfen.
    Es sind in 8:30 schon 18 Grad.
    Die Überfahrt nach Fano findet nun heute statt. Nach dem Briefing heute Morgen haben wir beschlossen, dass wir um 10:00 gen Westen mit dem Zielort Fano fahren.
    Die Überfahrt ist bis zum Sonnenuntergang echt angenehm.
    Ich habe kaum Bilder gemacht, denn es sieht ja bekanntermaßen auf dem Meer immer gleich aus.
    Es kamen uns kaum Schiffe entgegen bzw haben uns gekreuzt.
    Ein kleiner Vogel hatte sich plötzlich in unseren Salon verirrt.
    Heiko hat ihn gerettet und wieder nach draußen gebracht.
    Der letzte Sonnenuntergang unserer Reise bzw Überfahrt haben wir gemeinsam auf dem windigen Bug mit vielen Bildern genossen.
    Ich habe zufällig noch eine Meeresschildkröte vorbei schwimmen sehen. Leider zu schnell für ein Bild.
    Nun haben wir neben dem Sonnenuntergang auch die Hälfte der heutigen Überfahrt hinter uns.
    Nun geht es in die letzen Stunden und somit in die Nacht.
    Pünktlich um 01:00 sind wir kurz vor dem Hafen in Fano angekommen.
    Ab da war es notwendig den Kapitän zu unterstützen, weil viele unbeleuchtete Fischerboote unterwegs sind.
    Read more

  • Buon giorno Fano, la nostra destinazione

    October 16 in Italy ☀️ 20 °C

    Nach dem wir morgens um 01:30 in Fano angekommen sind, haben wir circa 500m vor dem Strand südlich des Hafens geankert.
    Ein Manöver nachts in den Hafen, in dem die Samadhi über den Winter liegt, wäre zu gefährlich gewesen.
    Somit Ankern bei Nacht. Mal wieder eine neue Situation für mich.
    Es hat gut geklappt und wir konnten bei ruhiger See super gut schlafen.
    Es wurde schon früh morgens warm und wir haben somit in der Sonne auf den Heck gefrühstückt.
    Es waren knapp 20 Grad um 09:00.
    Nachdem frühstücken ging es an die Arbeit.
    Wir haben dann gemeinsam die Samadhi vom Meersalz sauber gemacht.
    Heiko war in der Hilde und hat von dort aus den Rumpf vom Salz gereinigt. Ich habe Hilde an der Reling gehalten und ihn in Position gezogen.
    Leider wurde die See immer welliger und es war wirklich ein anstrengender Akt. Waren fix und foxy.
    Danach sind wir in den Hafen gefahren und haben Samadhi vertaut. Die Hafeneinfahrt ist sehr eng und man muss sehr langsam und kontrolliert hineinfahren.
    Aber es hat alles gut geklappt. Was so eindeutige Instruktionen für Vorteile bringt!

    Danach noch ein paar weitere Arbeiten auf der Samadhi um sie „winterfest“ zu machen.
    Es ist doch einiges zu machen und wir haben am Ende des Tages alles geschafft.
    Danach sind wir noch zum Abendessen gelaufen und haben den letzten Abend der Überfahrt genossen.
    Wow, was für eine Reise / Überfahrt für mich.
    Aber gar nix im vergleich zu Heiko seiner über 5 monatlichen Reise.
    Haben oft in den vergangenen Tagen über diesen Moment gesprochen und nun war er dann da. Für Heiko gibt eine lange Reise auf der Samadhi zu Ende.
    Für mich die Überfahrt.
    Danach haben wir unsere Rückreise nach Hause gebucht.

    Wir haben uns dann für die Taverna Cittadina da Arrotoloni entschieden .
    https://www.arrotoloni.it/

    Nachdem leckeren Abendessen ging es dann schleunigst wieder auf die Samadhi.
    Nicht zu vergessen, dass uns der Chef ein privates Taxi für die morgige Fahrt vom Hafen zum Bahnhof Fano organisiert hat.
    Grazie.
    Der Tag war sehr arbeitsintensiven anstrengend.
    Read more

  • Rückreise aus Fano nach Hause

    October 17 in Italy ☁️ 20 °C

    Nachdem Abschluss Cappuccino in der Samadhi und letzten Aufräumarbeiten kam Manuel der Taxifahrer pünktlich ans Boot, um uns abzuholen und an den Bahnhof nach Fano zu fahren.
    Leichte Traurigkeit war beim Abschied nehmen der Samadhi in der Luft zu spüren.
    Die Reise ging nun tatsächlich mit der Rückreise nach Hause zu Ende.
    Ich habe Heiko vor den Beginn seiner Reise in Pesaro mit den Arbeiten auf der Samadhi unterstützt und ihn dann in Pesaro zurückgelassen.
    Er fuhr mit seiner Frau Heike später dann in Richtung Korfu los.
    Ich habe ihr Auto von Fano nach Hause gebracht.
    Und nun endet die Reise auf der Samadhi für mich/ uns mit der gemeinsamen Rückreise Hause.

    In Fano sind wir mit dem InterCity nach Bologna zum Hauptbahnhof gefahren. Eine schöne Fahrt zunächst noch an der Adria entlang.
    Bekannte Städte wie Pesaro, Cattolica, Riccione, Rimini an der Adria haben wir durchfahren , um später dann ins Landesinnere über Cesena, Forli und Faenza nach Bologna zu fahren.
    Dort haben wir gefrühstückt um dann mit den Flughafen Express Zug zum Flughafen zu fahren.
    Dort dann pünktlich und sehr früh unsere schweren Taschen eingecheckt.
    Danach ein kleiner Snack, um dann leider ewige Zeit durch den Security Check zu benötigen.
    Aber auch das ging vorbei und wir haben dann in aller Ruhe auf das Boarding gewartet.
    Etwas mit Verspätung in den Flieger nach Frankfurt.
    Aber wir haben eine Dreiviertelstunde auf dem Rollfeld auf die Freigabe gewartet.
    Viel Verkehr über dem Luftraum von Frankfurt war der Grund.
    Bei schönem Sonnenschein und tollem Wetter sind wir dann um 16:15 losgefahren und ohne Turbulenzen in Frankfurt gelandet.
    Dort das Gepäck an der LH Rail Gepäckausgabe abgeholt und um 18:40 mit den ICE nach Stuttgart. Es regnete und die Temperaturen sind merklich in den Keller gegangen.
    Es waren nur noch 9 Grad um 20:00. Ganz schön frisch für uns, vor allem für Heiko nach den 5 Monaten im Süden Europas.
    Dort mit leichter Verspätung angekommen und auf dem gegenüberliegenden Gleis auf den MEX nach Tübingen gewartet.
    Bis nach Wendlingen und von Heike freundlicherweise abgeholt worden.
    Eine großes Dankeschön an dieser Stelle noch einmal.
    Die Reise geht zu Ende und es war einmalig für mich, solch eine lange Überfahrt und Reise mit der Samadhi gemacht haben zu dürfen.
    Viele Erlebnisse, Erfahrungen gemacht und gesammelt.
    Waren zunächst mit Michael zusammen ein tolles Team und ab Split dann alleine.
    Danke für all die Momente, die meistens positiv und beeindruckend waren.
    Heiko hat uns in allen Situationen gut über das Meer gebracht und vor allem sicher und ohne Risiko.
    Read more

    Trip end
    October 17, 2026