• Es geht nun weiter in Richtung Norden

    October 11 in Croatia 🌧 18 °C

    Nach einer regnerischen Nacht und merklicher Abkühlung am Morgen, haben wir uns entschieden weiter zu fahren. Die Temperaturen sind auf 15 Grad abgesunken, doch es soll im Laufe der Woche wieder hoch gehen auf 24 Grad.
    Heiko hat sich schlau gemacht und wir haben ein ruhiges Wetterfenster ab 10:30.
    Die Welle kommt dann von hinten.
    Wir haben 0,2m Welle.

    Abfahrt pünktlich und wir haben Split hinter uns gelassen und backbordseitig an Ciovo vorbei.
    Čiovo ist eine kroatische Insel in der Adria vor der Küste Mitteldalmatiens westlich von Split am westlichen Ausgang der Bucht von Kaštela. Die Insel ist etwa 15,3 km lang und bis zu 3,5 km breit. Die höchste Erhebung der Insel ist Rudine mit einer Höhe von rund 220 m. Sehenswert ist die Wallfahrtskirche Prizidnica auf der Ostseite der Insel, die direkt in den Fels gebaut wurde.
    An dieser Wallfahrtskirche sind wir vorbei gefahren.

    Im Nordwesten ist die Insel mittels einer (mittlerweile nicht mehr für den Schiffsverkehr genutzten) Klappbrücke mit der Stadt Trogir verbunden. Dies war lange die einzige Verbindung der Insel zum Festland. Eine neue etwa 550 m lange Klappbrücke wurde am 17. Juli 2018 etwas östlich davon eröffnet und entlastet den Verkehr deutlich.
    Da es zuvor regelmäßig zu Verkehrsengpässen zum und vom Festland kam, wurde auf der Insel im Jahre 2016 eine Ambulanz eingerichtet.

    Auf der Insel liegen neben einem Stadtteil von Trogir (Čiovo/Bua) sechs weitere Ortschaften: Slatine, Arbanija, Mastrinka, Žedno, Okrug Gornji und Okrug Donji. Insgesamt leben rund 6000 Menschen auf der Insel.

    Die See ist absolut ruhig und es ist angenehm zu fahren.

    Die bekannte Liedzeile von „ab in den Süden“ mussten wir abändern:
    Hier das Original der markante Vocal-Zeile im Refrain:
    „Und ich sag': ‚Hey, ab in den Süden‘
    Der Sonne hinterher (Ey, yo, was geht?)
    Der Sonne hinterher (Ey, yo, was geht?)“

    Bei uns nun ab in den Norden.

    Es gibt an zahlreichen Inseln vorbei und das Wetter wurde immer besser.
    Strahlend blauer Himmel und glatte See.
    Das hat mal so richtig gut getan nach den verregneten Tagen.
    Vorbei an der schönen Morinje Brücke.

    Die Morinje-Brücke ist eine bemerkenswerte Stahlbogenbrücke, die den Kanal zur Bucht von Morinje südlich von Šibenik in Kroatien überspannt.
    Danach ging es am Fort St. Nikolaus vorbei in Richtung Šibenik.
    Wir haben dann tatsächlich unser Ziel Šiebenik erreicht.
    Sind die Nacht über in einer kleinen Bucht vor der Stadt geblieben und haben dort mit Heckleine und Anker die Samadhi festgemacht. Das war meine Premiere. Das Wasser war 22 Grad warm/ kalt.
    Nach der langen 6 stündigen Fahrt sind wir dann zum Abendessen mit „Hilde“ in die Stadt gefahren. Dort haben wir in eine. Restaurant in der Altstadt gegessen.
    Danach haben wir noch einen ausgedehnten Spaziergang durch die Altstadt gemacht und mit Hilde wieder zurück.
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