Kiffer und Gitarrensolo
December 21, 2024 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C
Steffi und ich beschlossen heute Morgen, dass wir nicht den ganzen Tag wie gestrandete Seekühe am Strand herumgammeln wollten. Also packten wir unser Abenteuergeist (und eine Wasserflasche) ein und schnappten uns ein Kanu. Ohne Sicherheitswesten, mit Plan, aber mit jeder Menge Motivation, die nächste Bucht zu entdecken.
Nach einigen wackeligen Paddelschlägen erreichten wir eine lost place-artige Bucht. Die Lage war traumhaft, aber alles andere sah aus, als hätte hier vor Jahren der letzte Tourist aufgegeben. Verfallene Hütten, verlassene Wege, und mitten drin ein einsamer Reisender, der wie ein Überbleibsel aus einer längst vergangenen Ära wirkte. Wir tauften ihn “Der Letzte der Mohikaner” und paddelten zügig weiter – nicht, dass uns das Schicksal dieser Bucht auch noch einholte.
Irgendwann landeten wir bei den Hornbill Bungalows, die wie ein Kontrastprogramm zur vorherigen Bucht wirkten. Alles war charmant und gepflegt, und die ersten Hippies begrüßten uns schon von weitem. Bewaffnet mit Gitarren, Joint im Mundwinkel und einem Lächeln, das aussah, als hätten sie nie auch nur einen Stressmoment erlebt, verbreiteten sie eine unglaublich entspannte Atmosphäre. Die Musik war… nennen wir es mal „interessant“, aber das Ganze hatte definitiv Stil.
Wir gönnten uns einen Cappuccino, einen Fruchtshake und einen Snack, der so süß war, dass wir uns kurz fragten, ob er legal sein konnte. Bei diesem friedlichen Ambiente überlegten wir ernsthaft, ob wir nicht besser hier eingecheckt hätten. Doch dann fiel uns ein, dass unser aktuelles Quartier auch nicht so schlecht ist – vor allem
Zurück in unserer Unterkunft ließen wir den restlichen Tag mit Lesen, Baden und Entspannen am Strand verstreichen. Carlos, unser selbsternannter Digitalnomade, verbrachte einige Stunden in seinem improvisierten Co-Working-Space – also im Schatten, mit Laptop und gelegentlichen Seufzern, die stark nach YouTube- oder Netflix-Pausen klangen.
Abends genossen wir einen spektakulären Sonnenuntergang und ein gemeinsames Dinner. Auf dem Teller landete der Fisch, den Carlos gestern von zwei Einheimischen geschenkt bekommen hatte. Unterschiedlich zubereitet, aber jedes Stück war ein Genuss!
Fazit des Tages: Wir könnten uns wirklich an dieses Leben gewöhnen. Ein bisschen paddeln, ein bisschen chillen, und dazu immer diese unglaubliche Kulisse. Morgen vielleicht wieder bei den Hippies – für die Wissenschaft natürlich!Read more


















Traveler
Wow
Traveler
Sehr schön 😍