• Santa Fe

    15. februar 2024, Panama ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach dem Frühstück ging’s los zum Busterminal, mein Ziel Santa Fe. Der Bus war schon recht voll und so startete die gut zweistündige Fahrt ohne lange Wartezeit. Um die Mittagszeit war ich da. Natürlich hab ich aus meinen bisherigen Erfahrungen nichts gelernt… ich hatte zwar geschaut, wie das Wetter werden soll, aber dass ich vorsichtshalber vielleicht auch nen Regenschutz mitnehme… ohne Worte!
    So war es dann auch, dass es bei Ankunft geregnet hat. Jetzt wusste ich auch nicht so genau, soll ich trotz Regen loslaufen oder setz ich mich erstmal in ein Café? Kurz zu dem kleinen Ort. Ich fand, die Atmosphäre war wie in einem Andendorf, viele Leute rund um den Hauptplatz, wenig Touristen und das Klima angenehm (windig, regnerisch und etwas kühler).
    Ich hab mich fürs Café entschieden. Blöd nur, dass das Café geschlossen war. Ich hab meine schlaue App gefragt, ob ich von hier aus auch Richtung Wasserfall starten kann. Und ich konnte… der Weg führte mich über die Straße bergab. Vor mir liefen zwei Einheimische. Einer davon ein bisschen betrunken. Als beide eine Pause machten, wäre der Betrunkene fast gestürzt. Ich hab die beiden gefragt, ob ich auf dem richtigen Weg bin und wie lange ich ungefähr zum Wasserfall brauche. Meine App sagte eine Stunde, sie sagten zwei… Ich solle doch in die Stadt gehen und mich mim Auto fahren lassen. Das hatte ich zumindest verstanden, was sie wirklich gesagt haben 🤷🏼‍♂️.
    Ich dachte mir, ich lauf jetzt einfach mal weiter… Über eine kleine Brücke und rechter Hand war dann ein Fluss, in dem anscheinend auch gebadet werden kann. Ich bin zum Ufer, Badesachen hatte ich keine mit und der Regen setzte auch grad wieder ein. Kurze Pause am Fluss und dann ging die Suche nach dem Wasserfall weiter. Nach nicht mal 100 Meter war ein Trampelpfad, den musste ich nehmen. Irgendwie war’s schon ein bisschen komisch, so ganz alleine in der Gegend. Am Ende des Pfades waren Stufen zu einer, mehr oder weniger, Hängebrücke. Nach kurzer Überlegung bin ich dann drüber gegangen. Wieder auf nem Trampelpfad weiter, bis ich zum nächsten Fluss kam, den ich überqueren muss. Hier war dann Schluss für mich. An der Stelle, wo ich ne Möglichkeit gesehen hätte, war am Baum überall Stacheldraht. Ich drehte, auch wegen der Uhrzeit, um.
    Zurück im Ort, bin ich an ziemlich vielen Unterkünften vorbeigekommen und überlegte mir, ob ich nicht ein paar Tage hier verbringen möchte. Nach ein paar Recherchen bin ich zu einem Hostel gegangen und hab gefragt, ob sie noch einen Bungalow übers Wochenende frei haben. Über die Buchungsportale sah ich, was der Preis höchstens sein darf, vor Ort war’s dann natürlich günstiger. Ab morgen (bis Montag) hab ich jetzt nen kleinen Bungalow inklusive Frühstück. Danach war die Heimfahrt angesagt, die auch wieder zwei Stunden dauerte. Noch schnell im Supermarkt Getränke gekauft und dann ab ins Hostel. Dort noch ein paar Smalltalk‘s geführt, was gegessen und meinen Rucksack gepackt. Ins Bett ging’s dann relativ früh…
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