• Ginkgo vor dem Fürstenhaus

    18 Oktober 2017, Jerman ⋅ ☀️ 18 °C

    Wie so vieles in Weimar hat dieser Baum etwas mit dem Dichterfürsten zu tun. Er gehört deshalb ins Besucherprogramm vieler Gäste. Zurzeit Goethes erreichten die Ginkgobäume nur Höhen von drei bis vier Metern, denn sie waren erst im 18. Jahrhundert hier angezüchtet worden. Eigentlich ist der Ginkgo (Ginkgo biloba) ein in China heimischer Baum.

    Goethe liebte Parks und Gärten, diese Leidenschaft teilte er mit dem Weimarer Herzog Carl August. Ein Hofgärtner war vom Herzog zur Ausbildung nach England gesandt worden, lernte dort den Ginkgo kennen und machte dann in Belvedere die ersten Vermehrungsversuche für den Baum. Die Bemühungen waren von Erfolg gekrönt. Um 1820 wurde der Ginkgo südlich des Fürstenhauses gepflanzt. Er ist heute der älteste Weimars.
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