• Nicole Gaschler
  • Nicole Gaschler

Bella Italia 2015 mit Schatzi

Uma 8aventura de um dia na Nicole Leia mais
  • Zug nach Pisa

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute stand unser Pisatag auf dem Programm.

    Tickets für den Turm hatte ich vorab gebucht, Zugtickets nicht, da Pisa mir einem Regionalzug erreichbar ist, der regelmäßig fährt.

    Wir haben uns Tickets für die Hinfahrt (8 € pro Person) am Automaten gezogen und haben den Zug um 10:28 Uhr genommen.

    Der Zug war sehr sehr alt, vergleichbar mit den guten alten DB-Zügen. Es klapperte und ratterte überall, aber eine Stunde später sind wir heile angekommen,
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  • Ankunft in Pisa Stazione Pisa Centrale

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 23 °C

    Pünktlich um halb 12 sind wir am Hauptbahnhof angekommen.

    Das Wetter war hier, wie bei Abfahrt in Florenz, leider auch sehr grau. Klamottentechnisch hatte ich mich lieber für eine lange Hose entschieden. Wirklich kalt war es aber nicht.

    Wir hatten erst überlegt ob wie ein Ticket für den Hop on hop off Bus kaufen, haben dann aber beschlossen, Pisa doch zu Fuß zu erkunden.

    Wir sind dann geradeaus in Richtung der Piazza Vittorio Emanuele II gegangen wo auch ein Denkmal von ihm steht.

    Viktor Emanuel II., mit vollem Namen Vittorio Emanuele Maria Alberto Eugenio Ferdinando Tommaso di Savoia, italienisch Vittorio Emanuele II. (* 14. März 1820 im Palazzo Carignano, Turin; † 9. Januar 1878 in Rom) aus dem Hause Savoyen war von 1849 bis 1861 König von Sardinien-Piemont.

    Gemeinsam mit seinem Premierminister Camillo Benso von Cavour stellte sich Viktor Emanuel an die Spitze der italienischen Einigungsbewegung (Risorgimento), an dessen Ende die Schaffung eines geeinten Nationalstaates stand. Am 17. März 1861 nahm er den Titel König von Italien an und regierte das Land bis zu seinem Ableben im Jahre 1878.
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  • auf dem Weg zur Piazza dei Miracoli I

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir sind dann immer den Schildern "Torre pendente" gefolgt.

    Den Fluss Arno haben wir an der Brücke Ponte Solferino überquert.

    Der Arno, in der Antike Arnus, ist ein 241 Kilometer langer Fluss in Italien in der nördlichen Toskana.

    Die Brücke wurde dreimal wiederaufgebaut, weil sie bei den Bombardements 1943 zerstört wurde, als sie noch Neue Brücke genannt wurde, und wurde abermals in der Flut 1966 zerstört. Die letzte Rekonstruktion wurde 1974 abgeschlossen. Sie verbindet Sonnino und Gambacorti lungarno auf der Mezzogiorno Seite mit Pacinotti und Simonelli auf der Tramontana Seite.
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  • Kirche Santa Maria della Spina

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 23 °C

    Die kleine Kirche war leider wegen Restaurierung geschlossen.

    Die Kirche Santa Maria della Spina oder auch Dornenkirche ist eine kleine Kirche in Pisa.

    Sie verdankt ihren Namen einem Dorn der Dornenkrone, der lange Zeit in dieser Kirche aufbewahrt wurde. Der Dorn musste allerdings an die Kirche Santa Chiara abgegeben werden und liegt heute in deren Kapelle, die zum gleichnamigen Krankenhaus gehört.

    Bereits um 1230 wurde mit dem Bau der Kirche als Oratorium der Santa Maria del Pontenuovo (ital. Heilige Maria der neuen Brücke) begonnen. Ursprünglich wurde sie auf dem Kiesbett des Flusses Arno gebaut und war von einem offenen Laubengang umgeben. 1323–1325 wurde sie vom Architekten und Bildhauer Lupo di Francesco erweitert und mit einer reichen Dekoration aus Giebelfeldern, Spitztürmen, Statuen, Ädikulen und Giebeln verziert. Als die Kirche 1333 der neue Aufbewahrungsort für das Relikt Dorn der Christuskrone wurde, bekam sie ihren heutigen Namen. Das Bauwerk ist typisch für die gotische italienische Architektur. Am Bau dieser Kirche waren die berühmtesten Künstler des 14. Jahrhunderts, wie Lupo di Francesco, Giovanni di Balduccio, Andrea Pisano und Nino Pisano beteiligt. Giovanni Pisano schuf u. a. die Madonna col Bambino (deutsch: Madonna mit Kind) und die Engel in der Nische an der Fassade.

    Mehrmals musste die Kirche wegen Schäden durch das Hochwasser restauriert werden. 1871 wurde die Kirche wegen des stetig drohenden Hochwassers demontiert und während der Umgestaltungsarbeiten der Arnopromenaden 1884 an der heutigen, höher gelegenen Stelle wieder aufgebaut. Zuletzt wurde die kleine Kirche 1996–1998 restauriert. Viele Statuen an der Außenwand der Kirche wurden durch Kopien ersetzt und sind als Original im Nationalmuseum San Matteo zu sehen.

    Im Inneren der Kirche befinden sich Statuen der Madonna col Bambino, des Heiligen Petrus und Johannes des Täufers von Andrea Pisano und Nino Pisano aus der Zeit von 1345 bis 1349. Sie gelten als Meisterwerke der gotischen Zeit. Von Andrea Pisano stammt auch die Madonna del Latte (Stillende Madonna, wörtlich Madonna der Milch), die heute im Nationalmuseum San Matteo zu sehen ist. Weiterhin lässt sich auch noch der Tabernakel von Stagio Stagi betrachten, der 1534 für die Aufbewahrung des Dorns der Dornenkrone geschaffen wurde.
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  • Palazzo Arcivescovile

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 23 °C

    Dann haben wir den Palazzo Arcivescovile entdeckt und haben uns den Innenhof angeschaut.

    Der erzbischöfliche Palazzo befindet sich auf der Piazza Arcivescovado und ist mit Sicherheit einer der eindrucksvollsten Palazzi der Stadt. Im 15. Jahrhundert errichtet, wurde er aber im Laufe der Zeit mehrfach umgestaltet, vor allem an der Fassade, die aus dem 17. Jahrhundert stammt. Der Innenhof des Gebäudes ist von einem Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert umgeben, in dem sich Skulpturen einiger Erzbischöfe aus Pisa befinden und den in der Mitte eine Moses-Statue von Andrea Vaccà aus dem 18. Jahrhundert ziert.Leia mais

  • Piazza dei Miracoli I

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 23 °C

    Dann haben wir die Piazza dei Miracoli erreicht.

    Der Platz ist wirklich beeindruckend mit den tollen Sehenswürdigleiten,. Und er schiefe Turm ist wirklich sehr schief!

    Die Piazza dei Miracoli (italienisch Platz der Wunder), wie die Piazza del Duomo im Volksmund auch genannt wird, ist der Domplatz der toskanischen Stadt Pisa. Der Name stammt vom italienischen Dichter und Schriftsteller Gabriele D’Annunzio. Er beschrieb in seinem Buch Forse che sì forse che no den Platz als Wiese der Wunder. Die Piazza dei Miracoli ist eine Grünfläche nahe der Stadtbefestigung im nordwestlichen Teil der Altstadt. Die dezentrale Lage am Rande des Historischen Stadtkerns ist ungewöhnlich. Auf dem Platz steht das berühmte Ensemble, bestehend aus dem Baptisterium als größte Taufkirche der Welt, dem Friedhof Camposanto Monumentale und dem kreuzförmigen Dom Santa Maria Assunta mit seinem Campanile, dem Schiefen Turm. Sie gehören zu den Meisterwerken der mittelalterlichen Architektur und hatten einen großen Einfluss auf die monumentalen Kunst in Italien vom 11. bis zum 14. Jahrhundert. Seit 1987 gehört der Platz zum UNESCO-Welterbe.Leia mais

  • Dom Santa Maria Assunta I

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 23 °C

    Zuerst sind wir in den bombastischen Dom gegangen.

    Die Tickets habe ich vorher online gekauft. Dies ging frühestens 20 Tage im Voraus. Für den schiefen Turm habe ich die Eintrittszeit 14 Uhr gewählt. Die Tickets beinhalten außerdem den freien Eintritt in den Dom und haben 23 € pro Person gekostet.
    Das Baptisterium und der Friedhof haben zusammen 7 € pro Person gekostet, sind aber nicht zeitgebunden.
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  • Dom Santa Maria Assunta II

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Dom Santa Maria Assunta ist eine Kirche in Pisa, zu der der weltweit berühmte Schiefe Turm von Pisa gehört. Sie ist die Kathedrale des Erzbistums Pisa.

    Der Dom steht auf dem weitläufigen Rasenplatz der Piazza del Duomo, auf dem sich auch die drei dazugehörenden Bauwerke Baptisterium, Camposanto Monumentale und der Campanile („Der Schiefe Turm von Pisa“) befinden. Dieser Platz wurde vom Dichter D'Annunzio als Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) bezeichnet und wird noch heute so genannt. Trotz einer Bauzeit von über 200 Jahren wurde durch den gleichbleibenden Baustoff Carrara-Marmor und die einheitliche Fassadengestaltung ein zusammenhängendes Bild geschaffen. Der Dom wurde zum Vorbild für spätere Dombauten wie z. B. in Florenz und Siena und galt jahrhundertelang als monumentalster Bau der christlichen Geschichte.

    Am gesamten Gebäude findet man vielfach zusammenhanglose Zeichen auf den Außenwänden. Der Grund dafür liegt darin, dass man alte Baumaterialien wiederverwendete oder Materialien aus eroberten Städten holte.

    Papst Gelasius II. weihte 1118 den damals noch unvollendeten Dom ein. Er trägt das Patrozinium der Himmelfahrt Marias.

    Beim großen Brand 1595 wurde im Innenraum des Doms vieles zerstört. Die vergoldete Kassettendecke stammt aus dem 17. Jahrhundert, in dem eine aufwendige Restaurierung des Doms nach dem Brand stattfand.

    Dominant ist die Doppelsäulenreihe in der Mitte des Gebäudes, die aus massiven Granitsäulen besteht, mit Kapitellabschlüssen. Darüber befinden sich abwechselnd schwarz weiße byzantinische Arkaden, die stark an eine Moschee erinnern.

    Die Kanzel ist ein Werk von Giovanni Pisano, entstanden in der Zeit von 1302 bis 1311. Die Kanzel ist sechseckig und ruht auf 11 Stützen. Auf der Basis der Mittelstützen befinden sich Allegorien der sieben Artes liberales und die drei christlichen Tugenden. Zwei der Außenstützen sind auf Löwen ruhende Säulen, zwei weitere Stützen sind viereckig, eine trägt den Erzengel Michael, die andere den antiken Helden Hercules. Die übrigen tragen Allegorien der Ecclesia, die vier Kardinaltugenden und die vier Evangelisten. Die neun bilderreichen Reliefplatten werden jeweils durch Propheten- und Heiligenfiguren untergliedert und von einem reich verzierten Gesims zusammengefasst. Dem Gesims liegt ein Lesepult in Gestalt eines Adlers mit ausgebreiteten Flügeln auf.

    Das Mosaik in der Apsiskalotte wurde von Francesco di Simone begonnen und 1302 von Cimabue vollendet. Dargestellt ist der Thronende Christus in Gesellschaft von Maria und Johannes. Die Apsis ist vollständig mit Fresken von Beccafumi, Sogliano und Sodoma ausgemalt. Über dem Hochaltar hängt ein Bronzekruzifix von Giambologna, dekoriert ist er mit sechs Engeln, die Kandelaber tragen.

    Unter den Altarbildern der Seitenaltäre sind eine „Madonna mit Kind“ von Antonia Sogliani (1492–1544) und Sant' Agnes von Andrea del Sarto. Das Grabmal Kaiser Heinrichs VII. ist ein Werk Tino di Camainos aus dem Jahr 1315.
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  • Dom Santa Maria Assunta III

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 23 °C

    Im Hauptschiff hängt ein bronzener Leuchter von Vincenzo Possenti aus dem Jahre 1587, der Entwurf stammt aber von Giovanni Battista Lorenzi. Es gibt die Geschichte, dass an dem Leuchter Galileo Galilei die Gesetze der Pendelschwingung gefunden haben soll. Sollte es ein Leuchter in dieser Kirche gewesen sein, der ihn auf das Gesetz brachte, kann es allerdings nicht dieser Leuchter gewesen sein, da Galileo Galilei das Gesetz um 1584 veröffentlicht hat.

    Zwischen dem nördlichen Seitenschiff und der westlichen Fassade findet man an der Außenwand des Doms an einem Pfeiler einen Stein mit vielen schwarzen Punkten. Von diesem Stein erzählt man sich, dass er vom Teufel sei. Zählt man zweimal hintereinander die Punkte nach, so kommt man jeweils auf ein anderes Ergebnis.
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  • Camposanto Monumentale II

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 23 °C

    Eine Statue ist mir besonders aufgefallen, und zwar die von Leonardo Fibonacci. Da musste ich sofort an Sakrileg denen und die Fibonacci-Folge.

    Leonardo da Pisa, auch Fibonacci genannt (* um 1170 in Pisa; † nach 1240 ebenda), war Rechenmeister in Pisa und gilt als einer der bedeutendsten Mathematiker des Mittelalters.

    Auf seinen Reisen nach Afrika, Byzanz und Syrien machte er sich mit der arabischen Mathematik vertraut und verfasste mit den dabei gewonnenen Erkenntnissen das Rechenbuch Liber ab(b)aci im Jahre 1202 (Überarbeitung 1228). Bekannt ist daraus heute vor allem die nach ihm benannte Fibonacci-Folge, die im Zusammenhang mit dem Goldenen Schnitt steht.

    In Pisa befindet sich im Kreuzgang des historischen Friedhofes Camposanto eine Statue Leonardos, welche die Inschrift: A Leonardo Fibonacci Insigne Matematico Pisano del Secolo XII trägt. Als Porträt ist die Darstellung ein Produkt künstlerischer Phantasie, da aus Leonardos eigener Zeit keine Abbildungen und keine Überlieferung über dessen Aussehen existiert.

    Die Statue geht zurück auf die Initiative von zwei Mitgliedern der provisorischen Regierung des ehemaligen Großherzogtums Toskana, Bettino Ricasoli und Cosimo Ridolfi, die am 23. September 1859 ein Dekret zur Finanzierung der Statue herbeiführten. Beauftragt wurde der Florentiner Bildhauer Giovanni Paganucci, der das Werk 1863 vollendete. Die Statue wurde in Pisa auf dem Campo Santo aufgestellt, wo Grabmonumente Pisaner Bürger zusammen mit antiken Sarkophagen und neu hinzugefügten Kunstwerken seit dem Mittelalter ein einzigartiges Grab- und Gedenkensemble bilden.

    Zur Zeit des Faschismus entschieden die Behörden in Pisa, die Statue Leonardos 1926 ebenso wie zwei Statuen anderer namhafter Bürger Pisas aus der sakralen Abgeschiedenheit des Campo Santo heraus an öffentlich besser sichtbare Standorte zu versetzen. Die Statue Leonardos wurde am südlichen Ende des Ponte di Mezzo aufgestellt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde 1944 bei den Kämpfen um Pisa die Brücke zerstört und auch die Statue beschädigt, die zunächst an ihrem Standort verblieb, dann in einem Lager verwahrt wurde und zeitweise in Vergessenheit geriet. In den 1950er Jahren wurde sie wiederentdeckt, notdürftig restauriert und im Park Giardino Scotto am östlichen Eingang der Altstadt aufgestellt. Erst in den 1990er Jahren entschloss sich die pisanische Stadtverwaltung die Statue zu restaurieren und sie wieder an ihrem ursprünglichen Platz im Campo Santo aufstellen zu lassen.
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  • Camposanto Monumentale III

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Camposanto Monumentale (deutsch: monumentaler Friedhof) ist eine Friedhofsanlage in Pisa.

    Der Camposanto ist der nördliche Abschluss der Piazza dei Miracoli mit dem Dom, dem Baptisterium und dem berühmten Schiefen Turm. Die gotische Fassade mit Marmorblendarkaden wirkt wie eine Kulisse.

    Der Friedhof soll Überlieferungen nach Erde aus dem Heiligen Land enthalten, die Erzbischof Ubaldo de’ Lanfranchi von seiner Reise mit den Kreuzfahrern 1203 mitgebracht haben soll. Das rechteckige Bauwerk wurde 1278 von Giovanni di Simone begonnen, nach der Niederlage bei der Schlacht von Meloria unterbrochen und erst gegen 1358 fertiggestellt.

    Im Inneren hat der Camposanto die Form eines langgestreckten Kreuzganges mit Rundbogenarkaden, der einen Hof mit grünem Rasen und Zypressen umläuft. Als Begräbnisstätte werden noch immer spätantike Sarkophage im Inneren beherbergt. Sie dienten bereits im Mittelalter den Adligen von Pisa als Gräber und waren anfangs rund um den Dom in Pisa aufgestellt.

    Vor der schweren Zerstörung des Camposanto durch die Bomben der Alliierten Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg waren die Wände mit Fresken bemalt. Nach dem Krieg wurden sie mit der a strappo-Technik von den Wänden abgenommen und restauriert. Unter der Putzschicht kamen dabei sogenannte Sinopien der Fresken zum Vorschein, die ebenfalls von den Wänden gelöst wurden und heute im Museo delle Sinopie zu betrachten sind.

    Dem Florentiner Buonamico Buffalmacco wurde der berühmteste Freskenzyklus, der Episoden vom Triumph des Todes (Trionfo della Morte), aus dem Jüngsten Gericht und dem Leben der Heiligen Eremiten darstellt, zugeschrieben. Heute nimmt die Forschung mehrheitlich, vor allem aus Gründen der Chronologie von Bau und Freskierung, Francesco Traini als Maler an.[1] Das Großgemälde Triumph des Todes gilt als die düsterste Darstellung für den unerbitterlichen Zorn Gottes.

    Im südlichen Teil wurden 1342 die Geschichten Hiobs von Taddeo Gaddi, 1384 bis 1386 die Geschichten des Heiligen San Ranieri von Antonio Veneziano und 1390 bis 1391 die Geschichten der Heiligen Efisio und Potito von Spinello Aretino gemalt. Im nördlichen Teil wurden 1389 bis 1391 die Geschichten der Genesis von Piero di Puccio gemalt, die in der Cappella dal Pozzo zur Schau gestellt sind. Vollendet wurde dieser letzte Teil zwischen 1468 und 1483 von Benozzo Gozzoli mit Geschichten zum Alten Testament. Der östliche Teil des Camposanto Monumentale wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert mit Fresken bemalt.

    In Deutschland wurden ähnliche Friedhöfe nach Vorbild des Camposanto errichtet. Bis auf den im Jahr 1557 errichteten Stadtgottesacker in Halle (Saale) sind sämtliche deutsche Camposanto-Friedhöfe in den vergangenen Jahrhunderten durch Stadterweiterungen, Kriege oder Aufgabe der Friedhofsanlagen verloren gegangen.
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  • Baptisterium I

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 24 °C

    Das Baptisterium in Pisa (ital. Battistero di Pisa) ist die Taufkirche des Doms in Pisa.

    Das freistehende Gebäude wurde 1152 von Diotisalvi als Ergänzung zum Dom im romanischen Stil auf kreisförmigem Grundriss nach dem Vorbild der Anastasis Rotunde des Heiligen Grabes in Jerusalem begonnen. Der Bau hat innen einen zweigeschossigen Stützenkranz aus 12 Pfeilern und Säulen, der einen kreuzgratgewölbten Umgang vom Mittelbereich unter der Innenkuppel trennt. Diese Innenkuppel besteht aus einem Kegelstumpf, der ursprünglich oben offen war. Nach einem finanziell bedingten Baustopp am Ende des 12. Jahrhunderts wurde die Außenverkleidung erst 1260 von Niccolò Pisano und 1277–1284 von Giovanni Pisano fortgeführt. Während die erste Ebene noch dem Stil des Doms angepasst wurde, baute man die zweite Etage mit Blendarkaden im üppigen Stil der Gotik. Die äußere Segmentkuppel, die die Innenkuppel teils überdeckt, wurde erst 1358 von Cellino di Nese und von Zibellinus, einem Baumeister aus Bologna, errichtet. Dabei fügte man dem Bau ein drittes Außengeschoss hinzu. 1394 schloss man die offene Mitte der alten Kegelkuppel mit einem kleinen Gewölbe, was den Bau auf seine heutige Gesamthöhe brachte.

    Das Baptisterium in Pisa ist die größte Taufkirche in der christlichen Geschichte. Es ist insgesamt 54 Meter hoch und hat einen Umfang von 107 Meter.

    Die heute sichtbaren Kopien der Büsten über den Arkaden stellen Propheten und Apostel dar, deren Originale von Giovanni Pisano erschaffen wurden. Auf der Spitze der Kirche steht eine drei Meter hohe Bronzestatue von Johannes dem Täufer, die am Anfang des 15. Jahrhunderts dort befestigt wurde. Das Hauptportal ist von zwei mit Reliefen verzierten Säulen eingerahmt und gibt die Lebensgeschichte von Johannes dem Täufer wieder.

    In der Mitte der Kirche steht ein achteckiges Taufbecken, das von Guido Bigareli da Como 1246 geschaffen wurde. 1929 wurde eine Statue von Johannes dem Täufer durch Italo Griselli hinzugefügt. Die Marmorkanzel im Baptisterium stammt von Nicola Pisano aus der Zeit von 1255 bis 1260. Sieben Säulen tragen das sechseckige Kanzelbecken, in dem das Lesepult von einem Adler getragen wird. Zu sehen sind auch Propheten, die fünf Tugenden und Johannes der Täufer. An der Brüstung der Kanzel befinden sich fünf Reliefs mit den Szenen Geburt Jesu, Anbetung der heiligen drei Könige, Darstellung im Tempel, Kreuzigung und Jüngstes Gericht aus dem Leben Christi.

    Über Treppen kann man sowohl auf den Umlauf auf den Emporen als auch unter das Kuppeldach gelangen. Auf dem Umlauf sind Skizzen der größtenteils zerstörten Fresken aus dem Camposanto ausgestellt.

    Das Baptisterium hat durch seine zylindrische Bauweise ein besonderes Echoverhalten. Gelegentlich stimmt einer der Wächter mehrere verschiedene Gesangstöne an, die in Kombination miteinander durch das Echo im Gebäude zu einem Klangerlebnis werden.

    Wie in vielen mittelalterlichen religiösen Gebäuden wird auch im Pisaner Baptisterium der Zahlensymbolik bezüglich der Zahl von Architekturelementen (zum Beispiel Säulen, Stützen usw.) eine besondere Bedeutung beigemessen und ihre Anzahl mit Zahlen, die in der Bibel vorkommen, in Zusammenhang gebracht. Eine Übersicht solcher Zahlendeutungen findet sich hier. Im Baptisterium sind besonders die Vier, die Acht und die Zwölf vertreten.
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  • Baptisterium II

    9 de junho de 2015, Itália ⋅ ⛅ 24 °C

    Ich fand das Baptisterium jetzt nicht so spektakulär. Es war relativ schlicht gehalten. Das Baptisterium in Florenz hat mir besser gefallen.

    Bekannte Baptisterien;

    Die ältesten erhaltenen Baptisterien stammen aus dem 4. Jahrhundert. Eines der ältesten ist das Baptisterium des Lateran in Rom.

    Im 5. Jahrhundert entstanden die berühmten Taufkirchen in Ravenna: das Baptisterium der Orthodoxen (Baptisterium der Kathedrale) und um 500 das Baptisterium der Arianer mit ihren prächtigen Mosaiken.

    Auch die achteckigen Baptisterien von Portbail in der Region Normandie und Fréjus sollen aus dieser Zeit stammen.

    Das Baptisterium Saint-Jean in Poitiers ist eines der ältesten christlichen Bauwerke Frankreichs.

    Das Baptisterium Riva San Vitale im Kanton Tessin in der Schweiz stammt aus dem 5. Jahrhundert.

    Das Baptisterium San Giovanni in Florenz entstand nach antikem Vorbild im Stil der "Protorenaissance".

    In Deutschland gibt es frühchristliche Baptisterien in Köln und Boppard aus dem 6. Jahrhundert.

    Das Baptisterium in Pisa ist die größte Taufkirche in der christlichen Geschichte und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

    Das Baptisterium von Torre de Palma in Portugal ist das größte auf der Iberischen Halbinsel.
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