• Nicole Gaschler
  • Nicole Gaschler

Wittenberg mit Mama 20.01.2018

Nicole tarafından kısa ama güzel bir macera Okumaya devam et
  • Lutherhaus II

    20 Ocak 2018, Almanya ⋅ ⛅ 3 °C

    Das Lutherhaus wurde 1504 als Augustinerkloster errichtet. Damals noch unter dem Namen „Schwarzes Kloster“ bekannt, spielte der Name auf die Kuttenfarbe der Augustinermönche an. Auch Martin Luther lebte hier ab 1508 als Mönch. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst. Luther bekam das Haus 1532 übereignet und bewohnte es mit seiner Familie und seiner Frau Katharina von Bora.

    Nach dem Tod Luthers übernahm die Universität Leucorea das Gebäude und baute es zum Stipendiatenhaus um. Das Mitte der 1580er Jahre errichtete Vorderhaus wurde in Erinnerung an den Förderer der Universität, August I. von Sachsen, als Augusteum bezeichnet. Im Jahre 1844 wurde das Lutherhaus von Friedrich August Stüler über 40 Jahre hinweg grundlegend saniert. Bis 1937 befand sich im Erdgeschoss des Hauses eine Lutherschule, im Jahre 1883 wurden die ersten Räume für museale Zwecke genutzt. Das Augusteum der Leucorea wird heute als zentraler Ort der Stiftung Luthergedenkstätten für die Präsentation von Sonderausstellungen genutzt.
    Okumaya devam et

  • Judensau an der Stadtkirche

    20 Ocak 2018, Almanya ⋅ ⛅ 3 °C

    Die Tiermetapher „Judensau“ bezeichnet ein im Hochmittelalter entstandenes häufiges Bildmotiv der antijudaistischen christlichen Kunst. Es sollte Juden verhöhnen, ausgrenzen und demütigen, da das Schwein im Judentum als unrein (hebr. tame) gilt und einem religiösen Nahrungstabu unterliegt. Spottbilder mit dem Judensaumotiv sind seit dem frühen 13. Jahrhundert belegt und auf Steinreliefs und Skulpturen an etwa 30 Kirchen und anderen Gebäuden vor allem in Deutschland bis heute zu sehen.

    Seit dem 15. Jahrhundert erscheint das Motiv auch als aggressive Typenkarikatur in Flugschriften und anderen Druckerzeugnissen, seit dem 19. Jahrhundert auch als antisemitische Karikatur. Spätestens seit den 1830er Jahren sind die Schimpfwörter „Judensau“ und „Judenschwein“, seit den 1880er Jahren auch „Saujude“ in deutschsprachiger Literatur belegt. Die Nationalsozialisten griffen diese Schimpfwörter auf und verwendeten sie zur Hetze, Verleumdung, Demütigung und Bedrohung.

    Wer diese Ausdrücke heute gegenüber Menschen benutzt oder öffentlich über sie äußert, macht sich in Deutschland (§ 185 Strafgesetzbuch) und Österreich (§ 115 österreichisches Strafgesetzbuch) wegen Beleidigung und in der Schweiz nach der Rassismus-Strafnorm (§ 261bis StGB) strafbar. In besonders schweren Fällen kommt in Deutschland auch eine Ahndung wegen Volksverhetzung (§ 130) in Betracht.
    Okumaya devam et

  • Bugenhagenhaus

    20 Ocak 2018, Almanya ⋅ ⛅ 3 °C

    Dann haben wir nach dem Bugenhagenhaus Auschau gehalten. Da stand nämlich auch noch auf meiner "noch nicht gesehen"-Liste.

    Es befindet sich direkt am Kirchplatz hinter der Kirche.

    Johannes Bugenhagen (* 24. Juni 1485 in Wollin, Herzogtum Pommern; † 20. April 1558 in Wittenberg, Kurfürstentum Sachsen), auch Doctor Pomeranus genannt, war ein bedeutender deutscher Reformator und Weggefährte Martin Luthers.

    Das Bugenhagenhaus ist das erste erhaltene evangelische Pfarrhaus der Welt. Es ist engstens mit der Biografie Johannes Bugenhagens verbunden, der hier in seiner Funktion als Pfarrer der Marienkirche wohnte und wirkte. Für den Protestantismus ist das Pfarrhaus mindestens so wichtig wie das Kirchengebäude. Bis heute ist es nie nur Wohnhaus des Pastors, sondern immer auch Kommunikationsort und Ort der Seelsorge für die Gemeinde.

    In seiner baulichen Struktur – und hier insbesondere in seiner Unterteilung in öffentliche und private Wohnbereiche – bezeugt es eindrücklich das soziale und architektonische Milieu der Reformation: Baulich wird hier der halböffentliche Charakter der Pfarrhäuser, der bis heute charakteristisch für diesen Gebäudetypus ist, fassbar.

    Seit 500 Jahren wird das Bugenhagenhaus unverändert als Pfarr- und Gemeindezentrum weitergenutzt, worin sich ein über die Jahrhunderte beständig andauerndes Bewusstsein um die Bedeutung und Rolle des Baus spiegelt.

    Besichtigen kann man das Haus nicht, aber es kann für Tagungen oder ähnliches angemietet werden.
    Okumaya devam et

  • Stadt- und Pfarrkirche St. Marien I

    20 Ocak 2018, Almanya ⋅ ⛅ 3 °C

    Natürlich sind wir noch einmal in die Stadtkirche gegangen. Beim letzten Mal sind meine Fotos nicht so gut geworden.

    Die Stadt- und Pfarrkirche St. Marien in Lutherstadt Wittenberg ist als Bürgerkirche die Predigtkirche der Reformatoren Martin Luther und Johannes Bugenhagen. Hier wurde die Heilige Messe zum ersten Mal in deutscher Sprache gefeiert und das Abendmahl erstmals „in beiderlei Gestalt“, in Brot und Wein, an die Gemeinde ausgeteilt. Die Kirche ist damit die Mutterkirche der Reformation. Seit 1996 gehört die Stadt- und Pfarrkirche St. Marien zum UNESCO-Welterbe.

    1187 wurde die Pfarrkirche St. Marien erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich soll es eine Holzkirche gewesen sein, die zum Bistum Brandenburg gehörte. Um 1280 entstanden der heutige Altarraum und sein südliches Seitenschiff. Zwischen 1412 und 1439 wurden das Langhaus durch die jetzt noch vorhandene dreischiffige Halle ersetzt und die Türme errichtet, die zunächst mit einer steinernen Pyramide bekrönt waren. 1522 ist während des von Andreas Bodenstein initiierten Bildersturms fast die gesamte Inneneinrichtung demoliert und entfernt worden. Martin Luther kehrte deswegen von der Wartburg zurück nach Wittenberg und hielt hier seine berühmten Invokavit-Predigten. Im Schmalkaldischen Krieg 1547 wurden die Steinpyramiden von den Türmen entfernt, um Plattformen für Kanonen zu schaffen. 1556 wurden auf den Plattformen die achteckigen Hauben aufgesetzt sowie eine Uhr und eine (bis 1945 bewohnte) Türmerwohnung errichtet. Danach erfolgte der Anbau des östlichen Giebels und der darüber liegenden Stube für die Ordinanden. 1811 wurde die Inneneinrichtung der Kirche im Stile der Neugotik nach Plänen des Baumeisters Carlo Ignazio Pozzi umgestaltet.

    Eine gründliche Erneuerung schloss sich 1928 und 1980/83 an. In Vorbereitung des 2017 bevorstehenden 500-jährigen Reformationsjubiläums begannen 2010 die Arbeiten zu einer erneuten umfassenden Sanierung. Am 30. November 2014 wurde die Kirche nach den Bauarbeiten erneut geweiht. Die Sanierung der Türme ruhte etwas aus finanziellen Gründen; die Türme wurden dann aber im Sommer 2015 fertig.

    Seit Anfang 2013 ist der Opernsänger und Entertainer Gunther Emmerlich Schirmherr der Spendenaktion „500 × 500“, in der 500 Personen, Vereine, Familien oder Unternehmen gefunden werden sollen, die jeweils 500 Euro oder mehr für die Sanierung der Kirche spenden.
    Okumaya devam et

  • Stadt- und Pfarrkirche St. Marien II

    20 Ocak 2018, Almanya ⋅ ⛅ 3 °C

    In der Kirche befindet sich der von Lucas Cranach d. Ä. und seinem Sohn Lucas Cranach d. J. gemalte Altar, allgemein als „Reformations-Altar“ bezeichnet. Cranach d. Ä. konzipierte den Altar und malte den Großteil der Schauseite; Cranach d. J. malte die Tafeln der Rückseite und vervollständigte die Vorderseite. Der Altar wurde 1547 vollendet und im selben Jahr in der Kirche aufgestellt. Der Überlieferung nach weihte Johannes Bugenhagen den Altar. Die Mitteltafel der Schauseite stellt das Letzte Abendmahl dar, mit Martin Luther (als „Junker Jörg“) als einem der Jünger. Auch die Predella zeigt Luther, wie er der Wittenberger Gemeinde den Gekreuzigten predigt. In der Darstellung des Sakramentes der Taufe auf der linken Tafel hebt Philipp Melanchthon das Kind auf der Taufe. Die rechte Tafel zeigt u. a. Johannes Bugenhagen. Im Jahre 2016 wurde der Altar restauriert.

    An der südlichen Außenwand sichtbar ist die aus dem Hochmittelalter datierte plastisch-bildhafte Darstellung der zeitgenössischen Judensau. Dieses antisemitische Motiv wurde im Mittelalter populär. Es „zierte“ (teilweise bis heute) öffentliche Gebäude und Kirchen und diente damals dazu, Juden zu verunglimpfen und zu verspotten. 1988 wurde im Auftrag der Stadtkirchengemeinde unterhalb der Judensau-Darstellung eine Gedenkplatte des Bildhauers Wieland Schmiedel in den Boden eingelassen, um auf die historischen Folgen des Judenhasses aufmerksam zu machen.
    Okumaya devam et

  • Gezinin sonu
    20 Ocak 2018