Chobe-Sambesi | zwei mächtige Flüsse
29 aprile 2025, Botswana ⋅ ⛅ 29 °C
…es ist der 30.04., 18.50 Uhr… …liege auf dem Bett. Ein Bett! Welch ein Luxus! Seit 1 1/2 Wochen kennt mein Körper nur eine 5 cm dicke Faltmatratze. Das kein Nörgeln. Ich schlafe sehr auf ihr.
Heute ist Luxus! Am Abend vor dem Tag der Arbeit. Wir gönnen uns das. Denn wir haben hart gearbeitet, damit wir uns das gönnen können.
Gestern noch im Zelt und Schlafsack, nur durch die Zeltwand von der Tierwelt Afrikas getrennt. Am Camp Ihaha sind die Paviane das „klauende“ Problem. Alles was lose ist wird geklaut. Und die sind so schnell und so geschickt, dass Mensch echt alles wegschließen muss. Ständig, immer! Außer nachts. Da sitzen die Paviane in den Bäumen, denn sie haben eine Heidenangst vor Leoparden. Somit bleibt der nächtliche Lagerbesuch Hyänen&Co. vorbehalten.
Das Camp Ihaha liegt am Chobe Fluß. Der Chobe ist einer der größten Flüsse Afrikas. Die Region ist Nationalpark und ein Paradies für Vogelkundler und Tierfotografen. Alle sind sie da. Groß, klein, fliegend, krabbelnd, Vegetarier, Fleischfresser. Das einzige was fehlt sind Veganer. Die haben‘s evolutionstechnisch noch nicht nach Afrika geschafft.
An unserer Ihaha Campsite sitzend, Gin Tonic schlürfend, auf Christophs‘ Pasta Bolognese wartend, den Sonnenuntergang beachtend, drängt sich der Gedanke auf, dass der liebe Gott hier den Garten Eden geschaffen hat.
Ich hänge heute wieder (Tier)Fotos von Markus an. Die sind einfach unschlagbar.
Nach einer ruhigen Nacht stand heute der Grenzübertritt von Botswana nach Sambia an. Kasane in Botswana ist das Sprungbrett nach Sambia. Hier galt es Lebensmittel und Getränke auf zu stocken. Und, Mensch und Maschine hübsch zu machen für den Zoll. Denn welches Land will schon verdreckte Autos und Menschen reinlassen?!
Gesagt getan, so dass Udo und ich gegen Mittag am Grenzübergang waren. Bei uns lief alles glatt. Es waren zwar wieder viele Papiere aus zufüllen und viele Stationen ab zu laufen, aber wir waren gut vorbereitet. Auch waren die Grenzer/Zöllner hilfsbereit und freundlich. Das ist nicht selbstverständlich. Und, auch wichtig zu erwähnen, keine Korruption!
Auf sambischer Seite begegnet uns einer neuer Menschenschlag. Die Hautfarbe ist tiefschwarz und die Physiognomie eine andere als in Botswana oder Namibia.
Tagesziel war/ist das Kayube Estate. Gegründet von einem Deutschen mit Namen von Bülow, ist es ein Juwel direkt am Sambesi gelegen. Der Sambesi ist der noch größere der Flüße. Der Chobe fließt in den Sambesi und dieser ergießt sich bei Livingstone über die Viktoria Falle. Also eine wirklich spektakuläre Gegend. Das Kayube Estate bietet dem Reisenden eine wunderbare Atmosphäre mit Chalets (Riverhouse, Boathouse) direkt am Sambesi.
Jetzt, 19.30 Uhr sollte eigentlich Abendessen sein, aber es ist verschoben worden, da noch nicht alle Fahrzeuge hier sind. Anscheinend haben einige nicht so viel Glück gehabt am Zoll wir.
Für jetzt soll mein Geschreibe genug sein.
Wünsche allen einen schönen 1. Mai!Leggi altro




















Viaggiatore
Tja, kaputte Bierdosen kannte ich schon, aber diese Gemengelage sieht auch spannend aus!
Viaggiatore
Traumhaft
Viaggiatore
So ein schönes Tier, so ein tolles Foto!
Viaggiatore
👍