Der Siegfried, der ein Sigfrid ist…
16. kesäkuuta 2025, Etelä-Afrikka ⋅ 🌙 12 °C
Wikipedia:
„Siegfried ist ein männlicher Vorname germanischen Ursprungs. Er ist bekannt aus der germanischen Heldensage, insbesondere dem Nibelungenlied, wo er als Drachentöter und Held auftritt.“
Aber was macht man(n) wenn ein Siegfried kein Siegfried, sondern ein Sigfrid sein will… …pardon… …ich korrigiere: ..ein Sigfrid IST!
Denn, und nun kommt die offizielle Richtigstellung, unser Siegfried mit der Löwenmähne, mit Status Rentner mit wallendem Haar, ist richtig geschrieben ein: Sigfrid mit der Löwenmähne.
Habe das nun schon mehrfach falsch mit „ie“ geschrieben. Sigi hatte mich schon mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass er zwar Drachentöter (vor rd. 40 Jahren) und Held (im
täglichen Leben) sei, aber eben ein Held mit „i“.
Dies korrigiere ich hiermit und gelobe Besserung.
Apropos Held. Sein Heldenstatus stellt er immer mal wieder im heldenhaften Einsatz als Statist beim Tatort (DER Sonntagabend-Tatort) unter Beweis. Ob als Patient im Krankenbett oder als Obdachloser, immer mal wieder weht seine Silbermähne durch‘s Bild. Da Helden - wie man weiß - keine Männer der Rede sondern Männer der Tat sind, ist sein Wortbeitrag in diesen heroischen Rollen derzeit noch bei 0 (Null). Seine ausdrucksstarken Rollen sind eher im statischen Sein (z.b. im Krankenbett) zu finden.
Das kann sich allerdings sekündlich ändern! Denn wir wissen: Hollywood is just around the corner!
Und wer von den mir zugeneigten Lesern und Leserinnen frägt: „Hähh, wer isch denn d‘Sigi?“ den verweise ich auf meinen vorletzten Beitrag über die Schnapsprobe. Da ist er zu sehen.
In eben jenem Beitrag ist ein weiterer Held zu sehen, dessen Status sich von „aktiv“ auf „passiv aktiv“ geändert hat.
Wollen wir diesen Helden mit Karl bezeichen. Sigfrid mit der Löwenmähne und Karl der Große, das sind schon zwei Gestalten, welche deutsches Kulturgut sind. Sind sind quasi Monumente deutscher Geschichte!
In der heldenhaftesten aller Epochen, der Jugend, hatte eben jener Karl-der-Große nicht ein Kaiserreich erobert, sondern das Herzblatt!
Herzblatt?! Na, bei wem klingelt‘s?
Ja genau!! Einst vor vielen Jahren, im Vor-digitalen-Zeitalter, gab es einen Mann der hieß Rudi Carell. Dieser Rudi Carell war nicht ein Kaiser, der Gladiatoren in Arenen blutrünstig kämpfen lies. Nein.
Rudis Arena war das Showbusiness. Da war er ein ganz Großer. Eine seiner Publikumslieblinge war eine Sendung in der eine Prinzessin auf der einen Seite und hormongeschwängerte Prinzen auf der anderen Seite saßen. Bei Seiten waren durch eine Wand getrennt. Die Prinzen konnten die Prinzessin nicht sehen und umgekehrt.
Da wir schon in Zeiten von „Make love not war“ waren, kämpften die Helden nicht mit Schwertern gegeneinander, sondern mit Worten. Wer die flotteste, die witzigste Antwort auf die Fragen der Prinzessin hatte, wurde von ihr, in einer an Dramatik kaum zu überbietenden Szene, zu ihrem Herzblatt gekürt.
Diese an Dramatik kaum zu überbietende Szene spielte sich wie folgt ab:
Die Prinzessin hat alle ihre, unter den Nägeln und in der Hüfte, schlummernden Fragen gestellt. Auf der Prinzenseite wurde betont lässig und cool eine Antwort formuliert.
Wenn alle Fragen gefragt und alle Antworten gegen waren, kam dann aus dem Off (nicht zu sehen) die weiche samtige Stimme der guten Fee. Die Fee hatte nämlich das ganze Wortgeplänkel verfolgt und machten sich - feengleich - daran, aus den schwülstigen Antworten der Prinzen eine, für‘s öffentlich rechtliche Fernsehen, geeignete Zusammenfassung zu erstellen.
Die Prinzessin, ganz aufgeregt auf ihrem Stuhl hin-und-her rutschend, lauschte dieser Zusammenfassung, ging in sich, warf dann die Arme in die Luft und rief aus vibrierender Brust „Der Karl! Der Karl, der ist‘s! Er soll mein Prinz sein.“
Auf der Prinzenseite kam es tumultartigen Szenen. Ungläubiges Kopfschütteln, „Betrug“ Rufe. „Schiebung!“. Nur einer, der lies sich betont lässig von seinem Stuhl gleiten, fuhr sich mit der Hand durch‘s - damals noch - dichte Haar und marschierte Hüfte kreisend auf die Wand zu.
Dann, magisch, glitt die Wand zur Seite. Nun standen sie sich gegenüber. Die Prinzessin und ihr Prinz. Die Funken sprühten, die Hormone tanzten Mambo und Prinzesschen hauchte: „Walk with me on the wild side!“.
Und Karl, unser Held, ging auf die Knie und sang „Gimme, gimme your love after midnight!“
Ja, so ist‘s meine lieben Leserinnen und Lesern! Ich fühle mich privilegiert mit solchen Helden wie Sigfrid und Karl durch die Gefilde des südlichen Afrikas zu Reisen!
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Was soll das ganze Geschreibsel?
Nun ja, ich muss Zeit „totschlagen“. Wir sind in einem Wellnesshotel und meine Wellness beginnt erst um 13 Uhr.
So liege ich nun am Pool, lass‘ die wärmende Sonne meinen Körper streicheln und berichte über unsere Truppe.
Habe meine Zeilen von beiden Helden abnicken lassen, so dass keine Regressforderungen auf mich zu kommen können.Lue lisää















Matkaajaund schoo widder falsch geschribe. Bitte immer ohne e