• Meet & Greet an der Startlinie!

    September 3 in Germany ⋅ ☁️ 26 °C

    18 Uhr Bad Aibling. Ruhe vor dem Sturm!

    Nach einer beschaulichen Fahrt vom schönen Schwarzwald in das schöne Oberbayern sind wir hier am Schmelmer Hof in Bad Aibling eingetroffen.
    Ich sitze am Balkontisch unseres Zimmers, tippe und lausche den Klängen der Aiblinger Blasmusik, die extra für unseren Meet&Greet Abend aufspielt. Das Repertoire entspricht dem der Glottertäler Musikanten. Liebe-Schmerz-und Egerland.

    Heute morgen 9.30 holte ich Claus in Waldkirch ab. Das Auto hatte ich in den letzten Tagen gepackt und ausgestattet. Was fehlte waren die Startnummern. Das war ärgerlich. Ursprünglich waren wir als Teamnummer 60 registriert. Nachdem letzte Woche weder Rallye Kit noch Info zum Travel Tracker ankam, fragte ich bei SAC (Veranstalter) nach. Die Antwort war etwas durbios „DHL hätte Lieferschwierigkeiten“. Ich weiss zwar nicht was die DHL mit Startnummern etc. zu tun hat, aber wer eine Ausrede erfinden will, findet eine… …denn, unsere Nummer 60 war schon von einem anderen Team belegt. Das heißt wir nix mehr Nummer 60. SAC vergab dann die Nummer 87 an uns. Soweit so gut. Jedoch war auch die Nummer 87 bereits an ein anderes Team vergeben. So langsam, ja so langsam waren wir verärgert, zumal damit klar war, dass wir unsere Startnummern nicht via Post (DHL) sondern erst am Ankunftstag bekommt sollten.
    Kurze-Rede-langer-Sinn, wir sind Startnummer 89 und haben gleich nach unserer Ankunft 1 Stunde damit verbracht unserem Dicken das entsprechende Rallyeoutfit zu verpassen. Nun ist alles beklebt und wir sind bereit für‘s große Abendteuer!
    Es sind von viele Teams da. Der Platz am Hotel füllt sich mit Autos aller möglichen Marken und Beklebungszustanden. Vorhin hatte ich mich mit zwei Holländern unterhalten, die eine 40 Jahre alte Mercedes S-Klasse fahren. Schweizer fahren mit Armeejeeps und andere mit einem Spider Cabriolet. Eine wirklich bunte Mischung an Mensch und Maschine. Alterstechnisch ist Jung und Alt vertreten. Quasi junge enthusiastische AbenteurerInnen und alte, verrentete Hasen (und Häsinnen).
    Wir, Claus und Ich, Team 89 „Paradise Valley“, fahren die EUROPEAN 5000. Die dauert 13 Tage. Gleichzeitig mit uns, vom gleichen Platz, vom gleichen Veranstalter, startet die EUROPEAN MOINTAIN SUMMIT. Bis Nizza fahren bei Rallyes parallel. Die Mountain Summit endet in Nizza, während wir in Richtung Andorra und Spanien weiterziehen.
    Spannend wird‘s!
    Der Dicke läuft bisher wunderbar und hat uns mit zarten 12,5 Ltr. Verbrauch verwöhnt. Das ist gut so, denn die Dieselpreise hier in Bayern liegen um die 2.30 €/ltr.. Hinsichtlich der Dieselkosten wird dieses Abenteuer leider kein Sparpaket. Doch wie sagte Budda als ihn Lah Otse und Mao Tse Tung nach dem tieferen Sinn für den Sonnaufgang im Westen fragten: „S‘ isch wie‘s isch!“
    Mit dieser unumstößlichen Lebensweisheit schließe ich den heutigen Footprint. Vielleicht gibt‘s noch einen zweiten, denn der Abend wir ein lustiger werden.

    Fußnote: Gerade spielt die Aiblinger Musikkappelle „ Auf der Vogelwiese“.
    S‘ isch wi‘ Daheim.
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