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  • Day7

    Fujisan Tag 2

    September 8 in Japan ⋅ ☀️ 26 °C

    Das Hostel ist witzig aufgemacht. Eigentlich nur ein großer Raum über einem Restaurant, in dem lauter Schlafcouches stehen. Diese sind aber mit Leinen als Sichtschutz abgehangen, sodass sich quasi Einbett- und Zweibettzimmer ergeben. Zumindest, was den Sichtschutz angeht. Aber die Geräuschkulisse ist auch ok, obwohl ca. 10 Gäste dort übernachten.

    Um 7 wache ich auf und checke über eine Online-Webcam, ob der Fuji zu sehen ist. Ist er. Ich bin aber zu faul, um jetzt schon aufzustehen, um ein Foto zu machen. Das rächt sich natürlich noch...

    Wir stehen gegen 9 auf, machen uns fertig, checken aus und holen uns am Supermarkt einen Kaffee, den wir am See trinken. Danach spazieren wir einmal um den See. Leider hüllt sich der Fuji jetzt schon schon wieder in Wolken. Heute hat er leider kein Foto für uns.
    Highlight des Spaziergangs ist deshalb eine Schlange, die einen Meter neben uns im Gebüsch verschwindet. Gibt es hier eigentlich giftige Tiere? Später mal recherchieren...

    Es wird immer grauer und am Berg kann man es schon regnen sehen. Das müssen Vorboten des Taifuns sein, der am Nachmittag am Festland ankommen soll. Wir entscheiden, etwas früher als geplant in den Zug zu steigen, um rechtzeitig verschwunden zu sein. Zuerst geht es mit der Bimmelbahn nach Yokohama und dann mit dem Shinkansen Hochgeschwindigkeitszug nach Kyoto. Genau rechtzeitig. Unterwegs gibt es immer wieder Regenschauer, bis wir kurz vor Nagoya endlich Sonne sehen.

    Unser Hostel in Kyoto ist fußläufig vom Bahnhof zu erreichen. Wir checken ein, beziehen unser Zimmer, das wirklich sehr klein ist. Dafür ist das gesamte Hostel sehr neu und modern eingerichtet.
    Da wir drei Nächte bleiben, bekommen wir einen Gutschein fürs Buffet. Und da das Public Bath (also das traditionelle Bad, "Onsen") gerade wegen Reparaturarbeiten nicht genutzt werden kann, bekommen wir noch 6 Getränkegutscheine. Wird ein guter Abend.
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