• Markus M.
  • Markus M.

Sailing Sardinia

A 9-day adventure by Markus Read more
  • Trip start
    August 28, 2026

    Unterwegs nach Olbia

    August 29 in Italy ⋅ ☁️ 28 °C

    Faszinierender Frühmorgen Flug nach Sardinien. Einkauf ist gemacht,Schiff übernommen aber unser early checkin haben wir nicht ausgenutzt - wir sitzen im Marina Restaurant und geniessen ein feines AbendessenRead more

  • Top Bedingungen am 1. Segeltag

    August 30 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

    Schon um 7 Uhr ist ein teil der Crew am Morgenessen vorbereiten, sie wollen raus aufs Meer. Wir lösen die leinen in der Marina um 09:15 und laufen aus in den Golf von Olbia. Ideales Segelwetter mit Wind aus West mit 15-23 Knoten. Es hat viele Yachten unterwegs, die Richtung zum Maddalena Archipel segeln. Das führt zu kleinen Regattas und wir verlieren KEINE! Wir drehen kurz vor Caprera nach Westen ab, passieren den Passo del Bisce und und laufen kurze Zeit später in den Golf von Arzachena ein. In Cannignone legen wir an einer Boje an (@ meinen Schatz: ja mit 2 unabhängigen Leinen, vielleicht brauchen wir morgen früh Deine Hilfe um hier wieder loszukommen). Aber vorerst geniessen wir einen Drink und ein Apero Plättli und freuen uns auf leckere Spaghetti Carbonara (o.ä.) mit dem genau richtigen „lardo“ im besten Restaurant in Cannigione.Read more

  • Santa Teresa Gallura

    August 31 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Viel Wind (aus West mit 20-25kn) und noch viel mehr Yachten begleiten uns von Cannigione Richtung Nordwesten durch die engen Passagen südlich des Maddalena Archipels. Wir segeln alles und wenden dementsprechend oft. Den Skipper packt das Regatta-Fieber bei sovielen Yachten mit demselben Kurs. In der Cala Liscia, die wir für einen Mittagsstopp anlaufen, finden wir keinen valablen Ankerplatz. Die vielen Kite Surfer und Wingfoiler zeigen schon von weitem an, dass es viel Wind hat. Die Wassertiefe von 16 m eignet sich nicht mit einer nur 50m langen Ankerkette und die Plätze wo es weniger tief ist sind schon belegt. Also weiter Richtung Westen zum Capo Testa. Im offenen Wasser haben wir wieder starken Wind und Welle gegen uns. Kurzerhand biegen wir ab in einen tiefen Fjord zum Porto Longosardo und machen dort fest für die Nacht. Das kleine Städtchen auf dem Hügel, Santa Teresa Galluro ist einen Besuch wert.Read more

  • Atemberaubendes Bonifacio

    September 1 in France ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir verlassen Santa Teresa Gallura bereits kurz nach 9 und segeln zum Capo Testa. Ankerstopp in der Baja Reparato zum schnorcheln, suppen, baden und relaxen. Anschliessend Kurs Nord Richtung Bonifacio, Korsika.
    Wir erhalten eine Lektion, wie man Blattsalat hart am Wind isst, sehen eine Fähre zwischen senkrechten Felswänden verschwinden, legen vor dem bankrotten Steakhouse an und freuen uns, angekommen zu sein: Bonifacia auf Korsika, der Traum aller Segler!
    Wunderschöne Atmosphäre, meditteranes Flair, traumhafte Aussicht aufs Meer und die auf senkrechten Kalksteinfelsen thronenden Häuser - es gibt nicht mehr zu schreiben, die Bilder sprechen Bände.
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  • Jassen bei 20kn - wie geht das?

    September 2 in Italy ⋅ 🌬 28 °C

    Bonifacio verlassen wir um 10 Uhr, nachdem unser Fender vom Auslass des Fäkalientanks des Nachbarbootes gereinigt ist.

    Wieder mit perfekten Segelbedingungen geht es zuerst Richtung Südwesten und nach einer Halse Richtung Norden zur Ile Piana. Die Gegend um die Insel wird „Badewanne Korsikas“ genannt, weil sie, obwohl im offenen Wasser an vielen Stellen nur 50cm tief ist. Es wimmelt von Yachten dort drin und wir riskieren nichts und ziehen wieder ab.

    2 Stunden später ankern wir in der Cala Santa Maria, welche bekannt ist für türkis-farbenes Wasser und karibisches Flair. Und was bekannt ist, zieht Massen an. Sicher 30-40 Schiffe tummeln sich hier. Durch die engen Verhältnisse und den weiterhin starken Westwind sind wir erst mit dem 3. Versuch überzeugt, einen sicheren Platz für die Nacht zu haben. Wir erwarten Böen von deutlich über 20kn und wollen sicher sein, in der Nacht nicht auf Drift zu gehen. Bei 5m Wassertiefe sollten 30m Ankerkette reichen. Seit 3 Stunden schwojen wir nun sicher an Ort.

    Schnorcheln, baden, Apero und dann jassen. Um keine Karten in diesem Wind zu verlieren erfindet der Architekt einen Kartenfänger, der unter Anleitung von 2 Projektleitern installiert und dann durch einen Chirurgen mit grossem Skalpell optimiert wird. Aperogläser stellen sicher, dass der Kartenstock auch beim Team bleibt, zu welchem er gehört. Und gefüllte Aperogläser sind stabiler und erhöhen diese Sicherheit.

    (NB.: der Kartenfänger hat den ganzen Spätnachmittag keine einzige Karte gefangen. Was einmal mehr beweist, dass Architekten zwar gute Ideen haben, aber die erfolgreiche Umsetzung derselben durch die Projektleiter in der Regel gar nicht notwendig ist).

    Das Nachtessen, das aus der Kombüse gezaubert wurde war hervorragend und die Flasche aus dem Weinkeller (sprich: Bilge) hat perfekt dazu gepasst.

    Und was hat es mit der Abbruchliste auf sich?
    4 Caps haben wir an des Meer verloren (heute hat es auch noch das Cap des Skippers erwischt), eine Schnorchelausrüstung (die wir allerdings in 5m Tiefe wieder bergen konnten, deshalb läuft sie nun in der Kategorie „lost & found“), eine Amarettischachtel, 2 Salatblätter (siehe Bericht gestern), eine Lesebrille und einen Ehering.
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  • La Maddalena

    September 3 in Italy ⋅ 🌬 26 °C

    Unser Tag beginnt mit ausgedehnten Sportaktivitäten in unserer Ankerbucht Santa Teresa. Fredy freundet sich beim Schwimmen mit einer Anleger-Boje an und bekämpft anschliessend eine „isolated danger mark“ - diese ist jedoch stärker. Der Rest der Crew kämpft gegen die Tücken des SUP, die Jüngeren eher elegant und erfolgreich, die Älteren dafür mit sehenswerten Akrobatik-Einlagen - siehe Footprint „Kampf gegen das SUP“.

    Ein leckeres und energiereiches „english breakfast“ hilft den gebeutelten Sportlern wieder auf die Beine. Wir segeln wieder mit idealen Windbedingungen nach La Maddalena, tanken dort voll (und legen in weiser Voraussicht auch einen Dieselvorrat in unserem eigens mitgebrachten 20l Kanister an). Schon am frühen Nachmittag legen wir in der Mangiovolpe Marina an.

    La Maddalena ist sehenswert, aber nicht alle Restaurants sind ihren hohen Ansprüchen gewachsen.
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  • Begegnung mit Löschflugzeug

    September 4 in Italy ⋅ ⛅ 28 °C

    Am Freitag morgen legen wir früh ab, um genügend Zeit für den letzten Schlag nach Olbia zu haben. Der Wind ist das erste Mal in dieser Woche schwach, so schwach, dass wir den Motor für längere Teilstrecken brauchen. Der 20l Kanister reicht gerade, den Tank ohne nervenaufreibenden Charter-Freitag-Tankstopp zu füllen - unsere weitsichtige Planung bewährt sich.

    Kurz vor Olbia begegnet uns ein Löschflugzeug mehrfach, das zwischen den Yachten Wasser bunkert, um einen nahen Waldbrand zu löschen - eindrücklich!
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    Trip end
    September 5, 2026