• Krater von Ngorongoro

    29. december 2025, Tanzania ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute gehts früh raus. Um 06:15 schellt bereits der Wecker und nach einem ausgewogenen Frühstück gehts um 07:30 mit unserem Safarieführer Hebron zum Ngorongoro Nationalpark. Die roten Lehmstrassen sind immernoch recht matschig und Miriam hat nachdem wir die Unfallstelle von gestern gut gemeistert haben einen tiefen Seufzer losgelassen 😂 (Fäbel tut jetzt so cool, dabei hat er mein Händli ganz fest gehalten und keinen Ton von sich gegeben.. okay, vielleicht bin das doch ich, mit dem keinen Ton🫠)

    Nach gut einer Stunde erreichen wir die Maximalhöhe. Vom 2’300 Meter hohen Kraterrand fahren wir auf einer rumpligen Piste die steilen Abhänge hinunter in den 600 Meter tiefer gelegenen Krater. Dies hat wohl noch einmal eine Stunde in Anspruch genommen und einigermassen unangenehm geschüttelt. (Ich habe auf meiner Uhr auf jeden Fall während der Fahrt wegen der Schüttlerei über 10‘000 Schritte gemacht - gäbig😂)

    Nirgends sonst in Afrika leben so viele Wildtiere auf so engem Raum wie in diesem natürlichen
    Amphitheater. Je nach Jahreszeit sollen dies bis zu 25'000 Wildtiere sein im rund 20 km breiten Krater.

    Wir sehen Löwe, Büffel, Gnus, Gazellen, Zebras, Affen, Nilpferde und in der Ferne sogar ein Nashorn. Natürlich nicht fehlen durfte der alte Kämpfer das Warzenschwein. Was wir nicht wussten und uns Hebron erzählte; das Warzenschwein habe nur ein Kurzzeitgedächnis von 5 Minuten…. Nach 5 Minuten läuft es also noch einmal dem Löwen vor die Schnauze und muss sich tapfer wehren 🥴 Hartes Leben 💪 (auf der anderen Seite: so sorglos wie dieses Tierchen gibt es wohl wenige. Das Kurzzeitgedächtnis hat aus meiner Sicht durchaus auch Vorteile😎)

    Durch das viele Wasser, sind ettliche Vogelarten im Krater angesiedelt, welche sich uns den ganzen Tag präsentierten.

    Zum Abschluss durften wir sogar noch einen Löwen auf einem Baum „spotten“ der sich zu einem Nickerchen dorthin verzogen hatte. Nach dem Motto „the lion sleeps tonight“😉 (was ich heute übrigens auch noch gelernt habe und ich mässig cool finde, dass die Weibchen die Beute jagen aber dann die Männchen als erstes essen dürfen.. wieso? Das möge mir mal einer erklären… die Männchen wollen wohl bei der Jagd ihre schöne Haarpracht nicht ruinieren und können so unmöglich mitarbeiten! Zum Glück hat Fabian einen Glatzen - sonst würde mich es beim Kochen „ad Schnure preiche“ und das möchte nun wirklich niemand!!)

    In diesem Sinne: unser nächster Programmpunkt ist das Abendessen, welches bereits gestern sehr fein war und wir uns wieder darauf freuen😄 (ausser das Dessert, das war schäbig😭)
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