Auf nach Tansania
17. december 2025, Schweiz ⋅ ☁️ 7 °C
Nach ein paar stressigen Wochen bei der Arbeit sind wir nun froh unsere Reise starten zu dürfen (Ich, Miriam😎, freue mich fast am allermeisten auf 7 Tage ohne Empfang und nach dem Motto „es chöimer alli am Ranze hange!).
Den Backpackerrucksack am Flughafen einzuchecken bedeutet für mich, dass die Reise nicht 0815 sein wird und eine gewisse Spannung spürbar ist. Zuletzt war das bei mir bei meiner Weltreise 2017 der Fall. Es wurde auch wieder einmal Zeit dafür 🥰. Miriam quaselt mich schon eine Woche voll mit „nonsense“, was aus meiner Sicht ein klares Anzeichen von ungeheuerlicher Nervosität ist. (Es gibt zwei Regeln: 1. wenn ich viel dummes Zeug schwafle und schöne Lieder singe, dann bin ich aufgeregt. 2. wenn ich keinen Mucks mehr mache, dann habe ich Angst. Das Zweite kommt seeeehr selten vor😂)
In den nächsten drei Wochen werden wir den Klilimanjaro besteigen (hoffentlich!), Wildtiere in ihrem natürlichen Habitat bestaunen (hoffentlich!) und zum Schluss in Sansibar eine Woche die Seele baumeln lassen (sicher! Ausser Fabian nervt mich, dann wird das eher mühsam!).
Freuet euch, das Christchind kommt bald oder eben auf unseren Bog.
Übrigens: wenn alles tiptop klappt, dann sollten wir bei Sonnenaufgang am 25.12. auf dem Gipfel des Kilimanjaros stehen! Drückt uns die Däumchen und nehmt uns in euren Gebeten auf!Læs mere
Moshi
18. december 2025, Tanzania ⋅ ☁️ 23 °C
Nach zweimal rund 5h Flug, mit Zwischenstop in Doha, landeten wir pünktlich um 07:30 Uhr im überschaubaren Flughafen Kilimanjaro in Tansania. In Doha hatten wir das Glück gehabt den Nationalfeiertag feiern zu dürfen - Party hard im Flughafen um Mitternacht🥳😉
Schlaf gab es gemäss Miriam‘s Garmin Uhr im zweiten Flug rund zwei Stunden. Bei mir wars wohl noch etwas weniger. Ich opferte mich für den Mittelsitz. Mein Nachbar, ein 190 grosser tansanischer Berg von einem Mann, der nicht nur beim Essen sichtlich Mühe hatte, seine Gliedmassen auf seiner Seite zu halten, hatte seinen Anteil dazu beigetragen.
Die Imigration verlief dann reibungslos und nach einer Stunde Taxifahrt mit krassem HipHop-Sound, in der wir mindestens 3 Mal Lonely von Akon hören mussten (mir haben die Ohren geblutet! Habe mich eher so auf Lion King Musik oder Waka Waka von Shakira eingestellt gehabt), sind wir auch schon in der kleinen Lodge in Moshi eingetroffen. Hier geniessen wir jetzt die 2:1 Betreuung der Mitarbeitenden und sind froh um etwas Ruhe, ein Pool und ein Mittagessen.*
*kleiner Einschub, wir haben schliesslich über eine Stunde gewartet, bis das doch sehr feine Essen gekommen ist. Wie müssen uns wohl noch etwas an die afrikanische Zeitrechnung gewöhnen.
Am Nachmittag ist uns dann dafür der Reiseführer 1.5 Stunden früher abholen kommen als erwartet😂 In rund 3 Stunden hat er uns das authentische Moshi mit allen Hinterhöfen und dem lokalen Markt gezeigt. Wir staunten nicht schlecht, dass wir als Weisse hier immernoch als etwas spezielles angeschaut wurden, die Touristen verschlägt es anscheinend wenig in diese Ecke der Stadt. Übrigens ist unser weisses Strahlen nicht nur den Kindern aufgefallen, nein, auch die Affen auf den Bäumen haben uns mit lauten Buh-Rufen vertreiben wollen😂 gemäss unserem Guide seien auch sie von unserem Anblick überrascht und empfinden uns als fremde Fötzle… okay, sind wir halt abgezischt und geniessen jetzt das weiche Bett - endlich!Læs mere
Materuni Wasserfall & Kafeetaste
19. december 2025, Tanzania ⋅ ☁️ 22 °C
Heute wurden wir nach einem feinen Frühstück um 09:00 von unserem Tagesguide Agri in unserer Lodge abgeholt. Glücklicherweise konnten wir nach einem hecktischen Blick nach links und rechts unser Zimmer ohne Sichtung der handgrossen Vogelspinne (gemäss Agri sei dies „a small one“, ja es geht grad so..!), die sich am Abend für rund 3 Stunden vor unserem Zimmer platziert hat verlassen.
Ziel war es heute, sich etwas einzulaufen, für den Start unserer Kilimanjarotour, die morgen startet. (Und wohl auch ein diskreter Check unseres Anbieters ob wir einigermassen bergtauglich sind😎) Das Wetter ist aktuell etwas unsicher, kurze regnerische Minuten wechseln sich mit längeren trockenen Abschnitten ab, wir hoffen natürlich auf gutes Wetter. Der Klili ist aktuell aber zumeist in Wolken gehüllt, weshalb wir ihn noch nicht in voller Pracht bestaunen konnten.
Wir wanderten moderat Richtung Materuni Wasserfalls, vorbei an abwechslungsreicher Flora und Fauna. Ich gönnte mir eine kurze Abkühlung, Miriam war eine feige Sau und hat nur zugeschaut (riesen Weichei!!😒) Zum Zmittag waren wir zu Gast bei Freunden und bereiteten unseren eigenen Kaffee zu; vom Pellen der Bohne über das Rösten, bis zum Malen dee Bohne. Während unserer tatkräftigen Mitarbeit (nach dem Motto „Hat, gibt und macht Mühe) wurden wir mit einheimischen Lobesgesängen unterstützt😉 Ein bisschen touristisch, aber zum Glück sehr autentisch. (Ich bevorzuge weiterhin meinen edlen Nescafe-Pulverkaffee, nicht diesen Fusel😂)
Am Nachmittag hatten wir in unserer Lodge noch ein Briefing mit unserem Kilimanjaro-Guide für die nächsten 7 Tage. Danach konnten wir noch einmal unseren Pool geniessen.
Nun werden wir uns wohl für 7 Tage abmelden, ausser der Kili ist bereits so touristisch, dass eine W-Lanverbindung eingerichtet wurde.Læs mere
Auf zum Kilimanjaro
20. december 2025, Tanzania ⋅ ☁️ 14 °C
Heute gehts los zu unserer 7 Tagestour auf den Kilimanjaro. Wir werden um 09:00 von Dixon (ich meine ja, dass es Dickson geschrieben ist.. aber das werden wir noch herausfinden🤓) und Godson (das wollen wir so schreiben, egal ob es stimmt oder nicht!) abgeholt und fahren in rund 2.5 Stunden zum Londorossi Gate, dem Startpunkt auf 2‘300 hm für die Lemosho Route. Viele Routen führen zum Kili, wie man so schön sagt 😉. Die Lemoshoroute schien für uns die am Attraktivsten bezüglich Abwechslung, der Akklimatisationsroute und wir hoffen hier auch etwas den Touristenströmen aus dem Weg zu gehen. Die populärste Route heisst übrigens umgangssprachlich „CocaCola Route“.
Auf dem Weg zu unserem Startpunkt, konnten wir zu unserer Überraschung bereits einige Giraffen bestaunen.
Die heutige Route führte uns durch den Regenwald in der Zone 2. Wir wurden etwas vom Regen begleitet, der aber nicht sonderlich störte. Nachdem die Schuhe nach einigen Metern sowieso aussahen wie beim Ausmisten eines Kuhstalls (als hätte Fäbel das schon mal gemacht und weiss wie das ausschaut🤨 kennt er wohl nur aus den TV-Bilder bei der Landfrauenküche😂), konnte das Aussehen der Schuhe und Hosen vernachlässigt werden und wir uns auf die Natur fokussieren.
Neben einigen Vogelarten konnten wir ein paar Affenarten entdecken (also „wir“, ich habe sie gesehen.. trotz einer Sehkorrektur von -3 bin ich der Animal Spotter👀). Der Black and Withe Affe, steht mir mit seinem weissen langen Schwanz in nichts nach. Er trägt ebenfalls einen Schnurrbart 🤣.
Nach rund 2 Stunden und nur 5km und 500hm erreichten wir bereits unser erstes Camp auf 2‘900m. Das Schneckentempo ist ungewohnt für uns, aber es dient der Anklimatisierung und es geht ja hier um keine Stravakröndli (die hat wohl alle Karl Egloff abgestaubt✌️).
Ich, Miriam, finde folgende Ergänzungen noch sehr relevant:
- Es hat riesen Raben im Camp, die ohne Hemmungen 2 Scheiben Toastbrot stibitzen 🍞
- Wir haben, dekadent wie wir sind, ein eigenes WC-Zelt nur für uns💩
- Im Vorzelt haben wir ein kleines Buffet mit Allergattung Pulvergetränke und Snacks🍿
- Wir denken, dass unsere Guides und Träger den Ausflug garnicht sooo schlecht: finden; sie sitzen alle zusammen in ihrem Zelt und schnurren in höchster Lautstärke dumm herum und feiern ihren bezahlten Männerausflug (Pfingstausflug Tanzania Style🥳🤪)Læs mere
Zum Camp Shira auf 3‘610m
21. december 2025, Tanzania ⋅ ☁️ 9 °C
Heute erleben wir einige der verschiedenen Klimazonen, welche eine Wanderung auf den Kilimanjaro landschaftlich und klimatisch sehr abwechslungsreich machen. Um 08:00 Uhr, nach einem mehr als reichhaltigen Frühstück mit Porridge, Toast, Crepes, Omletten und Früchten, wandern wir gemächlich (pole pole) los. (Grüsse gehen an Grit, welche uns ja mehrmals vorgewarnt hat, dass es wirklich seehr gemütlich zu und her geht. Es ist wirklich so… aber wir haben ja den ganzen Tag Zeit) Nach einer nicht allzu langen Wanderung, erreichen wir die 3000er-Grenze und den oberen Rand des Regenwaldgürtels. Hier gedeihen immernoch diverse Blumenarten, bei uns in Europa ist die Landschaft auf dieser Höhe viel karger. Der Nationalblume von Tanzania, die Protea, gefällts hier anscheinend bestens. Die bis hierher üppig Vegetation wird lichter und während den nächsten Stunden durchqueren wir eine schöne Moor- und Heidelandschaft.
Das Wetter zeigt sich nach wie vor nicht von seiner besten Seite. Immer wieder begleiten uns leichte Schauer. (Ich glaube ja, dass der Wettergott uns schickanieren will: immer wenn wir die Jacke ausziehen wollen, kommt ein neuer Schauer..😒 und lässt man sie an, wird es doch tüppig… man sieht das opfrige Bild von mir als entsprechenden Beweis) Als wir um 13:00 Uhr unser Lager für heute erreichen, zieht gerade wieder eine Front rein, welche sich hartnäckig hält. (So sind sogar die 2 Meter Weg zum WC-Zelt eklig! Eklig ist auch, dass wir ja möglichst viel trinken sollen aber dann muss man ja allschisspott wieder bislen.. ein Teufelskreis🤪) Zum Glück sind wir im Zelt, in dem aktuell aber leider jede Spur von meinem grossen Rucksack fehlt, die die Porter von Camp zu Camp hiefen, neben diverser anderen Utensilien. Hoffen wir einmal, dass er den Weg in den nächsten Stunden zu mir findet. 🙏
(Der Rucksack und der zweite Stuhl haben den Weg zu uns gefunden - somit ist Fäbel wieder happy!
Zum Thema Happy noch eine wichtige Ergänzung zum gestrigen Tag: am Abend gabs noch einen Fitnesstest der anderen Sorte - nämlich Puls- und Sauerstoffmessung um herauszufinden wie fit wir sind. Also ich will ja nicht plöffen, aber meine Werte sind TripleA!!! Sauerstoff bei 98, wobei 99 das Maximum ist😎 bin schon ein krasser Dude und bedanke mich hiermit bei meinen Eltern, welche mich kurz nach der Geburt direkt auf den Eigergletscher ins Höhetraining schickten😘 Fäbel schämt sich übrigens, seinen Wert zu nennen.. ich sage daher nur: er war schäbig🤣)Læs mere
Erste Sonnenstrahlen
22. december 2025, Tanzania ⋅ ☁️ 7 °C
Heute waren wir bereits um 06:15 wach, nach einer sehr erholsamen Nacht. Wir haben neben der Schlafmatte der Zaratours unsere mitgebrachten Matten darübergelegt. Von der Höhe und dem Komfort, sozusagen ein Boxspring-Bett 🤣🤓.
Am Abend hat es wieder aufgerissen und im Sternenmeer konnten wir in der Ferne zum ersten Mal den Kilimanjaro sichten. Am Morgen war es zu unserer Freude immernoch schön und wir konnte mit Blick auf den Kili die Sonne geniessen. So war es trotz Morgenstund und Höhenlage richtig schön warm. (Das bedeutet, dass wir nun auch Sonnencreme einschmieren mussten und das ist bekanntlicherweise keine Wohltat🙄🥴 aber Sonnenbrand wäre das ja auch nicht, von daher konnte ich auswählen zwischen Pest und Cholera..🙄)
Um 07:15 hat unser Koch uns wie jeden Morgen ein reichliches Frühstück serviert. Danach gings um 08:00 Uhr los in Richtung Shira II Camp. Wir fühlen uns bestens und so konnten wir rund 2 Stunden die eher flachen Kilometer geniessen und uns mehr mit uns als mit dem Guide unterhalten (Godson ist tendenziell nicht der Mann der grossen Worte und Dickson/Dixon/Digson (wir wissen es immer noch nicht) läuft meistens rund 30 Meter hinter uns als Besenwagen her). Die letzte Stunde hat es sich das Wetter dann wieder anders überlegt und wir kamen erneut etwas durchnässt im Camp auf 3‘850 hm an. Wir müssen ehrlich sein, es wäre schon schön auch mal bei gutem Wetter anzukommen und nicht gerade ins Zelt flüchten zu müssen. (Eine Bitte daher an dieser Stelle: könnt ihr bisseguet unsere Wetterwünsche auch noch in eure Gebete aufnehmen? Das wäre sehr lieb und würde der Stimmung im Shira II gut tun🫠)
Da es nun nach dem Lunch (von wegen in der Höhe hat man weniger Appetit, haha wir bekommen immer mehr Hunger und Fäbel wirft sich die Pouletschenkeli nur so in den Rachen🍗) immer noch grusig regnet und windet, vertreiben wir uns die Zeit mit Rummy (möge die Bessere, also ich, gewinnen) und Lesen. Das Ziel wäre dann am Nachmittag noch ein wenig höher zu steigen um uns zu anklimatisieren. Hoffen wir, dass es klappt - wir wären motiviert und immer noch superfit💪😎Læs mere
Über den Lava Tower zum Barranco Camp
22. december 2025, Tanzania ⋅ ⛅ 5 °C
Ich habe die Gunst der Stunde (weil wir heute bis jetzt keinen Regen haben und die Stimmung gelockert ist🤪) genutzt und der Herr des Blogs angefragt, ob ich ausnahmsweise die heiligen Schriften verfassen darf. Ich darf - welch ein grosses Glück für mich und möglicherweise auch für euch✌️😉
Der Tag hätte besser nicht starten können: die Sonne hat uns schon vor 7 Uhr mit ihren warmen Strahlen beglückt und wir haben unseren Essensbringer (es bringt wirklich immer der gleiche junge Herr das Essen ins Zelt) gefragt ob wir draussen mit Blick auf den Mont Meru Zmörgelen dürfen. Was eben sehr gut ist: es werden uns immer alle Wünsche erfüllt, so auch dieser! Es war herrlich und die Crepes mit Peanut Butter (mittlerweile auf 3900m nicht mehr ganz so smooth wie angeschrieben) und Fotzelschnitten mit Honig waren nie besser!
Sonne heisst, man ahnt es leider, aber auch wieder Sonnencreme..😒 und das bereits am Frühstückstisch! Unangenehm!!
Um 8 Uhr sind wir, wie gewohnt, im gemütlichen Schritt Richtung Lava Tower gelaufen. Unsere Theorie ist ja, dass man es den Touris irgendwie schmackhaft machen muss, wenn man 700hm rauf und dann wieder runter muss um das nächste Camp zu erreichen. Muss halt dieser Felsbrocken den Grind häre ha und eine Attraktion sein😉 Der Weg war auf jeden Fall mindestens so schön wie der Lava Tower selber😄 nein, es war wirklich super heute - Beweisfotos sind ja verfügbar!
Nun durften wir also heute das erste Mal auch einige Höhenmeter runterlaufen.. für mich eher weniger ein Highlight, stelle ich mich doch meistens eher doof an wenn der Weg schottrig und steinig ist! Finde aber, ich habe mich heute grandios angestellt… grandios waren auch Fabians Gesangskünste (Hänsel und Luzia: ich würde euch sehr empfehlen euren Sohnemann im Chor aufzunehmen - diese Engelsstimme kombiniert mit exzentrischen Tanzkünsten würden euch die Hallen mit schreienden Frauen und wohl auch Männer füllen🤪), welche er beim Abstieg zum Besten gegeben hat. Motto waren heute Fussballsongs der Schweiz! „We are red, we are white, we are swiss dynamite“ war beispielsweise ein Liedchen, welches er geträllert hat.. ich sage nur „oh my god! 😒 er isst wohl zu viele crispy Pouletschenkeli - heute auf 4‘600m nämlich auch schon wieder… Frage an dieser Stelle an die Allgemeinheit: gibt es in der ganzen Schweiz jemand anderes der auf dieser Höhe Pouletschenkeli isst?🤨
Der Nachmittag verläuft nun gemütlich und dank den warmen Temperaturen bei unserer Ankunft haben wir uns entschieden eine kleine Katzenwäsche zu machen😄 fühlen uns richtig fresh🤪 nun geniessen wir unser Zelt, das feine Essen, ein nettes Gespräch mit einem neuen Bekannten aus dem grossen Kanton und sollten unbedingt noch viiiel trinken - sonst gibts Schläge beim Fitnesstest heute nach dem Abendessen!
In dem Sinne: Prost (natürlich mit Wasser, Tee, Kaffee und heisser Schoggi) 🥤Læs mere
Heiligabend im Barafu Camp auf 4673hm
23. december 2025, Tanzania ⋅ ⛅ 6 °C
Schon wieder bin ich die glückliche Schreiberin! Obwohl ich unsicher bin, ob heute so viel Schlaues „ds Stand chunnt“ - habe ich doch vorhin beim Eintragen im „Camp-Gästebuch“ wohl jede Spalte vertauscht, die es zu vertauschen gab… eventuell bin ich doch nicht mehr so ganz bei Sinnen, auch wenn ich mich körperlich gut fühle🫣 Fabi geht es leider nicht ganz so super und ist froh, dass er etwas ausruhen kann.
Auch ich bin heute weniger eine grossartige Schriftstellerin und halte mich kurz😄 trotzdem ein kleines Update zu unserem heutigen Tag:
Wir sind bereits um 07:30 Uhr los Richtung Great Barranco Wall (auch Breakfast Wall genannt), welche wir in rund 300hm erklimmt haben. Bekannt ist hier der „Kissing Rock“ und wir haben das Gerücht gehöhrt… eeeh in die Welt gesetzt, dass man für immer jung bleibt, wenn man die Wand küsst. Habs mal versucht, schauen wir wie es sich entwickelt😉 anschliessend gings hoch und runter und hoch und runter bis zur Karanga Hut, in der wir ein warmes Zmittag bekommen haben. (Hier hat sich bei mir leider bereits etwas die Höhenkrankheit gezeigt, mir war etwas schlecht und hatte einen sturmen Kopf) Anschliessend dann noch einmal rund 700hm rauf zum Barafu Camp, das wir nun nach rund 5.5 Stunden erreicht haben. Mit dem Wetter hatten wir heute recht Glück - am Morgen früh bis so um 10 Uhr war es strahlend schön und dann haben sich Wolken und blauer Himmel abgewechselt (obwohl sich die Wolken etwas sehr wichtig genommen haben und sich in den Vordergrund drängeln wollten - Sousieche!😒😠)
Jetzt geniessen wir etwas Ruhe, dann gibt es ein sehr frühes Abendessen und Nachtruhe. (geniessen war für mich leider weniger; wir versuchens nun mal mit einem Diamox gegen die Höhenkrankheit, die Chancen schätze ich für mich eigentlich weniger als 50%, ein, dass ich Morgen die Kili-Tour schaffen werde. Aber schauen wir mal was die nächsten Stunden bringen) Das Ziel wäre heute noch etwas Schlaf zu bekommen, bevor es um Mitternacht dann schon wieder Tagwach heisst.
Merry Christmas ihr Lieben😘Læs mere
Kilimanjaro und Bettruhe
25. december 2025, Tanzania ⋅ ☀️ -1 °C
Wie Fabian gestern leider schon befürchtet hat, musste er die Kilibesteigung absagen😭 ehrlicherweise haben wir beide kurz grad etwas Augenwasser gehabt (und der Höhe die Schuld gegeben, welche uns offensichtlich neuerdings auch via Augenwasser ausschwemmt😉)
Nun ja, es ist wie es ist und wir haben uns glücklicherweise bereits daheim über dieses Szenario Gedanken gemacht und abgemacht, dass der Andere die Tour machen sollte.. So ist es jetzt also wirklich gekommen und ich habe nun noch etwas mehr Schiss, weil Fabian nicht dabei ist und mein Händli halten kann. Es nützt aber nichts, Dickson (mittlerweile ist die Schreibweise geklärt) und Godson wollen ihre Quote nicht noch schlechter haben und so bleibt mir keine Wahl und ich stelle den Wecker auf 23:30, weil Abmarsch um 00:15 Uhr angekündigt ist. Schlaf gibt es also maximal eine Stunde - sicherlich hilft meine Aufregung da auch nicht.
Es geht los:
1:1 Betreuung von Dickson (welcher übrigens ohne Rucksack und ohne Handschuhe, dafür mit sage und schreibe einer 0.5 Liter Flasche kommt - mir hat er betreffene Kleidung und Trinken ganz andere Anweisungen gegeben✌️)
Der Start auf etwas über 4‘600 läuft gut, am Berg sehen die vielen Wanderer wie eine Lichterkette aus - teilweise gibt es sogar etwas Stau und mir geht es schon wieder fast zu langsam…🫣 Mittlerweile hat sich noch ein Porter bei uns angehängt, welcher auch das erste Mal auf den Kili möchte.
Zum Glück habe ich zu Beginn meine grosse Klappe halten können und nichts wegen dem Tempo gesagt! „Es hedmi de scho no gstellt!“ oder wie Fabian sagen würde „die zahmet de scho no“… zu erst hat es aber nach rund 2 Stunden den Porter gestellt (und er wurde mit grosser Schadenfreude von Dickson ausgelacht, so fiis!) 😉 mir wurde es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schlecht, so dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, dass ich mich übergeben muss.. so waren die nächsten rund 500 Höhenmeter echt eine Qual und ich habe mich verflucht, so etwas zu planen und dafür noch ein paar Goldtaler hinzulegen😒 für mich war da klar, dass ich es nicht auf den Gipfel schaffen werde. Mein Ziel war nun den Stella Point zu erreichen und dann ab zurück..🙏 Dickson meinte zu diesem Plan „let’s see“… und plötzlich, kein Mensch weiss wieso, ging es mir wieder gut🥳 so schaffte ich es zum Zwischenziel und habe auf eine Pause verzichtet um meinen gut funktionierenden Ryhtmus mit Atmen und Schrittli machen nicht zu unterbrechen und direkt auf den Gipfel zu laufen😄
Das Timing war dank meinem Hänger perfekt, 10 Minuten vor Sonnenaufgang sind wir auf dem Kili (und ich habe, widererwarten, nicht geheult!! Geheult habe ich nämlich still und heimlich im Dunkeln hinter Dickson als ich gemerkt habe, dass ich es schaffen werde.. huere Gränni würde HP Latour dazu sagen😂)
Weil es auf dem Gipfel wirklich kalt war, gabs ein paar mittelmässige Fotos (mein Hoffotograf war ja nicht dabei😭) und dann die 1300hm schnell wieder runter. So dass ich schlussendlich um 08:30 Uhr von Fabian im Basecamp in Empfang genommen wurde. Dem armen Pleger ging es leider die ganze Nacht und bis zum Abmarsch in das letzte Camp auf gut 3000hm nicht gut… obwohl meine Theorie ja ist, dass er nicht auf den Kili wollte, weil er Angst hatte, dass ich pünktlich auf Weihnachten zum Sonnenaufgang auf dem Dach Afrikas ein Heiratsantrag erwarte😂
So, jetzt bin ich müde.. 1h Schlaf und 11h Wanderung inklusive kleinem mental breakdown und fast 3000 Abstieg hinterlassen sogar bei mir Spuren✌️
(Fabian schiisst mich übrigens immer zusammen, weil ich zu lange Texte schreibe.. meine Antwort: „das intressiert d Lüt“ - hoffe es stimmt auch😇)Læs mere

Hänsel SchmidtMiriam, danke das Du üs bi Dim einmalige Erlebnis teilnäh lasch!!perfekt🤗😘

Rejsendemach nume wyter so mit schriebe es intressiert mi nämlich u isch unterhaltsam zum läse. danke
Last Day on the Track
26. december 2025, Tanzania ⋅ ⛅ 21 °C
Heute war die Stimmung bei allen Beteiligten bestens. Bei unserer Crew war zu spüren, dass alle nach den 7 Tagen nach Hause wollten. Also machten wir uns früh auf den Weg, die letzten rund 9km und 1‘600 runter ins Mweka Gate. Die Zeit verging wie im Flug und wir wanderten in rund 2.5h zusammen mit Achim, unserer deutschen Bekanntschaft Richtung Ziel. (juhu, endlich.. meine Beinchen waren nach dem gestrigen langen Tag mit knapp 3000hm Abstieg schon etwas müde🫠)
Es war nun also geschafft und uns wurden unsere Trackingschuhe vom Kilimanjaroststaub geputzt. Ach wie selbstlos sind die Tansanier ✌️ Nach dem Schuhwasch stellte sich dann heraus, dass dies dann doch ein paar Kröten kostet, was wir natürlich gerne bezahlten 😉 (Wäre eigentlich noch ein Jöbbli für mich, wenn ich ja so gerne wasche😎✌️)
Nach einer kurzen Fahrt mit der Hälfte unserer Crew zu unserem Hotel, wurde Miriam das Zertifikat für die Gipfelbesteigung ausgehändigt. Mir blib natürlich das Nachsehen; für Schwächlinge gibts auch in Tansania keine Anerkennung 😂 Dafür ist mein Herz voll von Liebe 🤪 (ich lese das und muss grediuse lache.. jaja, das Glafer!)
Es ist üblich, der Crew nach Abschluss der Reise ein Trinkgeld zu überreichen, dass nicht unbeträchtlich ist. Zudem habe ich 4 Sackmesser von zu Hause mitgebracht. Die Freude über den Flaschenöffner war bei Godson riesig und es war schön anzusehen, wie diese Sackmesser Begeisterung bei der Crew verursachten. (insbesondere der Flaschenöffner wird wohl viel im Einsatz stehen😂)
Nach einer mehr als gelungenen Tanz- und Singeinlage verabschiedeten wir uns und gönnten uns die lang ersehnte Dusche (und für mich Haarwäsche😉).Læs mere
Lake Manyara
28. december 2025, Tanzania ⋅ 🌧 22 °C
Nach einem „Chillertag“ in der Lode in Moshi gings heute um 8:00 Uhr los mit unserem Safariguide Hebron in Richtung Lake Manyara Nationalpark.
Die Fahrt zu unserer ersten Safaripirschfahrt dauerte rund 4 Stunden. (Auf den Reiseunterlagen standen 2h, naja doppelt so lange ist immer noch nah genug angegeben😂 )
Angekommen im Lake Manyara Nationalpark, schien bereits nach wenigen Metern etwas im Busch zu sein und die Safarigefährte versuchten sich die besten Plätze zu sichern. (Zu diesem Zeitpunkt waren wir etwas enttäuscht, dass wir nicht die Affen in aller Ruhe fotografieren konnten…😒) Eine Löwenfamilie bahnte sich in aller Seelenruhe ihren Weg durch die Fahrzeuge. Hebron meinte, dass wir mit dieser Sichtung schon sehr glücklich sein konnten. Wir waren es natürlich auch; die ersten Löwen waren im Kasten 💪 Der König der Tiere schien mir aber irgendwie etwas mager 🤨
Danach hatten wir über den ganzen Tag verteilt weitere wunderschöne Erstbestaunungen in freier Wildbahn. Seht spektakulär war sicherlich auch die Elefantenherde, die nur wenige Meter neben uns grasste und uns kreuzte. Zebras, Antilopen, Giraffen und noch viel mehr gabs zu sehen, stehend von unserem Aufstelldach des Jeeps. Dass es heute oft etwas geregnet hat, störte uns nicht im geringsten und die Zeit verflog nur so.
Die diversen Affenarten zu beobachten, lohnte sich auf alle Fälle. Miriam haben es vorallem die „BlueBalls Affen“ angetan 😂 Auffällig für uns war, dass fast jede Tierart mit Jungen unterwegs war, was natürlich umso schöner ist. (Wusstet ihr, dass die weiblichen Affen ein rotes Füdle bekommen, wenn sie ein Schäferstündchen möchten? Scheint mir für die Herren noch ganz gäbig zu sein, dann muss keine Überzeugungsarbeit geleistet werden😎)
Um 16:00 Uhr fuhren wir zur Endoro Lodge, die sich etwas oberhalb von Kartu befindet. Die Strasse zur wunderschönen Lodge war sehr lehmig und nass. Beim zurücksetzen infolge Gegenfehrkehrs und erneutem Anfahren passierte es dann… Wir rutschten etwas ab und mit einem Rumpler landeten wir im Strassengraben 🥴
Zu dritt schafften wir es mit rauchendem Motor, den Jeep wieder aus der misslichen Lage zu schieben. Neben etwas dreckigen Schuhen hatten wir aber grosses Glück und alles blieb heil 💪 (ich fand es ja mässig lustig und mir angestetes seit da schon etwas vor der erneuten Fahrt auf dieser „Strasse“… schauen wir mal, wie es bei der Rückfahrt wird! Immerhin hat sich der Weg gelohnt - die Lodge ist meeeega schön!!!)Læs mere
Krater von Ngorongoro
29. december 2025, Tanzania ⋅ ☁️ 20 °C
Heute gehts früh raus. Um 06:15 schellt bereits der Wecker und nach einem ausgewogenen Frühstück gehts um 07:30 mit unserem Safarieführer Hebron zum Ngorongoro Nationalpark. Die roten Lehmstrassen sind immernoch recht matschig und Miriam hat nachdem wir die Unfallstelle von gestern gut gemeistert haben einen tiefen Seufzer losgelassen 😂 (Fäbel tut jetzt so cool, dabei hat er mein Händli ganz fest gehalten und keinen Ton von sich gegeben.. okay, vielleicht bin das doch ich, mit dem keinen Ton🫠)
Nach gut einer Stunde erreichen wir die Maximalhöhe. Vom 2’300 Meter hohen Kraterrand fahren wir auf einer rumpligen Piste die steilen Abhänge hinunter in den 600 Meter tiefer gelegenen Krater. Dies hat wohl noch einmal eine Stunde in Anspruch genommen und einigermassen unangenehm geschüttelt. (Ich habe auf meiner Uhr auf jeden Fall während der Fahrt wegen der Schüttlerei über 10‘000 Schritte gemacht - gäbig😂)
Nirgends sonst in Afrika leben so viele Wildtiere auf so engem Raum wie in diesem natürlichen
Amphitheater. Je nach Jahreszeit sollen dies bis zu 25'000 Wildtiere sein im rund 20 km breiten Krater.
Wir sehen Löwe, Büffel, Gnus, Gazellen, Zebras, Affen, Nilpferde und in der Ferne sogar ein Nashorn. Natürlich nicht fehlen durfte der alte Kämpfer das Warzenschwein. Was wir nicht wussten und uns Hebron erzählte; das Warzenschwein habe nur ein Kurzzeitgedächnis von 5 Minuten…. Nach 5 Minuten läuft es also noch einmal dem Löwen vor die Schnauze und muss sich tapfer wehren 🥴 Hartes Leben 💪 (auf der anderen Seite: so sorglos wie dieses Tierchen gibt es wohl wenige. Das Kurzzeitgedächtnis hat aus meiner Sicht durchaus auch Vorteile😎)
Durch das viele Wasser, sind ettliche Vogelarten im Krater angesiedelt, welche sich uns den ganzen Tag präsentierten.
Zum Abschluss durften wir sogar noch einen Löwen auf einem Baum „spotten“ der sich zu einem Nickerchen dorthin verzogen hatte. Nach dem Motto „the lion sleeps tonight“😉 (was ich heute übrigens auch noch gelernt habe und ich mässig cool finde, dass die Weibchen die Beute jagen aber dann die Männchen als erstes essen dürfen.. wieso? Das möge mir mal einer erklären… die Männchen wollen wohl bei der Jagd ihre schöne Haarpracht nicht ruinieren und können so unmöglich mitarbeiten! Zum Glück hat Fabian einen Glatzen - sonst würde mich es beim Kochen „ad Schnure preiche“ und das möchte nun wirklich niemand!!)
In diesem Sinne: unser nächster Programmpunkt ist das Abendessen, welches bereits gestern sehr fein war und wir uns wieder darauf freuen😄 (ausser das Dessert, das war schäbig😭)Læs mere
Tarangire Nationalpark
30. december 2025, Tanzania ⋅ 🌧 22 °C
Mich hats gestern Abend so richtig durchgeputzt, nach einem Lamm Tikka Massala 🫣 Bereits die letzten Tage rumorte es immer wieder etwas, hoffen wir nun gehts wieder langsam Berg auf. (Das hoffen wir alle wirklich!!)
Den letzten Tag Safari, den wir heute geniessen dürfen, führt uns in den Tarangire Nationalpark. Dieser ist vor allem für seine Elefantenherden und die mächtigen Affenbrotbäume (Baobab) bekannt.
Zu Anfang begeisterte uns vorallem die Abwechslungsreiche Natur des Parks. Kurz vor dem Mittag haben wir dann aber noch viele Elefanten sichten können, ein paar Löwen und diverse weitere bekannte Gesichter, wie Zebras, Büffel und Antilopen. (Was Fäbel nicht erwähnt: die viel bunten kleinen und grösseren Vögeli, die ihn seehr begeistern und die Mangusten, die mich sehr begeistern! Bin weiterhin unsicher ob ich lieber ein solches oder ein kleines Blue Balls Äffchen streicheln will.. überlege es noch und gebe Bescheid, damit es für meinen Geburi organisiert werden kann✌️😉)
Ich habe euch noch ein Video beigefügt, wie es abgeht, wenn ein Löwe gesichtet wird… Die Jeeps haben Funk und Hunz und Kunz versucht sich dann den besten Platz zu sichern. Irgendwie schon etwas bedenklich, wie ein Kätzchen jeweils den Beserker (dieses Wort musste mir erklärt werden… also in Buure-Berndeutsch ist es einfach ein „Niidraziger egoistischer Fotzelhund!) in den Leuten hervorholt. 🤨
Nach dem Mittagessen fuhren wir in unsere letzte Unterkunft auf dem Festland in Tansania. Morgen geht unser Flug nach Sansibar ☀️🐚🏖️🏝️ (Ehrlicherweise, das darf auch mal gesagt werden, haben wir uns auf diese Unterkunft heute sehr gefreut - die Website ist top! Aber in echt sind wir leider etwas enttäuscht - insbesondere das „Gschmäckli“ der Bettdecke ist eher schwierig.. nun ja, it is what it is - ab morgen sind wir sicher wieder happy!!)Læs mere
Auf nach Sansibar🌴
31. december 2025, Tanzania ⋅ ☁️ 28 °C
Wir mussten bei dieser Reise unsere Hirnmasse ja nicht so oft nutzen, doch den Inlandflug, den wir selber gebucht haben nach Sansibar, haben wir ein wenig in den Sand gesetzt (Ich sage es wie es ist: wir haben es verkackt!!). 😂
Wir dachten über den Flughafen Kilimanjaro sei dies die beste und normale Variante. Wir wussten aber noch nicht, dass unser letztes Hotel auf dem Festland direkt neben dem Flughafen Arusha liegt. Zum Flughafen Kilimanjaro wären es über 2 Stunden gewesen und zusätzlich wäre der Flug bereits um 06:50 abgehoben, was bedeutet, dass wir uns bereits um 3 Uhr in der Früh auf den Weg hätten machen müssen.
Wir haben uns darum entschlossen unseren Flug umzubuchen (also einen neuen zu buchen, ums korrekt zu formulieren☝️). Auf Mittag 13:00 ab Arusha. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht; oder eben Zusatzkosten, was es uns aber die Dukaten Wert war - zumal uns der Transfer zum Flughafen rund 80 USD gekostet hätte.
Somit konnten wir gemütlich das Morgenessen geniessen und sind dann zum Flughafen, wo die Propellermachine sogar mit 15 Minuten vor Fahrplan abgehoben hat. Zusammen mit dem Bordpersonal und Pilot, habe ich 40 Nasen gezählt. Wir hatten die Sitzplätze 1A und B und ich konnte der Stuardesse 1h tief in die Augen schauen, da sie direkt vis a vis von mir sass. (Sie hatte aber nur Augen für ihr Handy… von daher frage ich mich in welche Augen er 1h geschaut hat🤨 wichtiger zu sagen: sogar bei einem Flug von 1h 10min gibt es ein Snacki🥜🧃 - AuricAir bekommt von mir 10/10 Punkte🤪)
Nach rund einer Stunde Fahrt (bei der uns der Driver im kleinsten Auto von Zanzibar die Birne über lokale Gewürze und Früchte füllte!!), sind wir im Hotel angekommen. Das Studio und die Anlage sind bei der ersten Betrachtung 15/10. Wunderschön 😍Damit wir an der Silvesterparty heute Abend zuschlagen können, sind wir noch kurz (aber heftig!) ins Fitness gegangen. Krass was es hier an Geräten alles gibt - ich weiss nicht ob ich nach den nächsten 6 Tagen noch wiederzuerkennen bin💪😉
In dem Sinne wünschen wir euch einen tollen Silvesterabend (und alle die vor Mitternacht ins Bett wollen, wie zum Beispiel ich, dass sie sich von der Party sneaken können😅) und happiest new year!!😘🥳Læs mere
Zanziblue Waves Beach Resort
1. januar, Tanzania ⋅ ⛅ 29 °C
Die letzten beiden Tage haben wir ein wenig die Seele baumeln lassen von den letzten zwei Wochen, wo das Programm doch etwas durchgetaktet war (sogar die „Washroom-Pausen“ waren geplant… nichts für Freigeister und Freibisler☝️). Die Silvesterparty war okay, wobei man sagen musste, dass sehr warscheinlich das „Animationsteam“ sich am meisten abgeschossen hat (es kursieren also die wildesten Gerüchte über diesen Abend - zumindest bei Fabian und mir🤪). Als wir um 22:30 Uhr richtung Zimmer verschwanden, hat dieser Sneaky-Move bereits 2/3 der Hotelgäste hinter sich gebracht. 🤨 (mir hat das so ja tiptop gepasst..! War halt etwas weniger unterhaltsam, weil wir dieses Silvester nicht beim Quiz von Radio Central mitmachen konnten und so eine zeitintensive Beschäftigung fehlte😉)
Wir geniessen es wieder Herr und Frau über die eigene Zeit zu sein und nicht immer mit einem Guide kommunizieren zu müssen.
Das Hotel entsprich voll und ganz dem, was wir uns vorgestellt haben. Die Maisonette-Villa, die Poolanlage und das Essen sind super. Das Fitness auf zwei Stöcken hat alles was man sich wünscht und noch viel mehr. So lässt es sich beim Frühstück und Abendessen wieder voll zuzuschlagen. 😂
Wir geniessen es hier in vollen Zügen am Stand mit Lesen und Spielen. (Und sitzend im Pool oder im Meer - es ist nämlich heiiiiiiss🥵 obwohl im Verlauf des Tages die Wassertemperatur auch keine wirkliche Abkühlung mehr bringt. Es ist „Füdlewarm“)
Morgen mieten wir für zwei Tage einen Roller und werden ein paar schöne Strände besuchen.Læs mere
Mr. Policer
4. januar, Tanzania ⋅ 🌬 28 °C
Die letzten beiden Tagen sind wir mit einem gemieteten Scooter für 55 USD inkl. tansanische Fahrlizenz etwas auf der Insel „rumgeschossen“. Ziel waren ein paar schöne Strände zu erkunden (das Ziel haben wir gemäss meiner Beurteilung mässig erreicht! Wichtige Differenzierung scheint mir die Folgende zu sein: schöner Strand ist nicht gleich schönes Meer…☝️).
Der erste Tag war eigentlich unspektakulär. Wir sind zum Muyuni Beach gefahren, etwas baden gegangen und haben uns dann in einem netten Café am Stand einen Smoothie reingezogen (war wirklich nett dort🥳🥰). 😂
Unserer Ansicht nach hatte es dort definitiv bereits genügend Touristen und wir mussten uns bereits durch Händler und Strandaktivitätenanbieter kämpfen (Fabian ist tendenziell zu nett.. da muss man von Anfang an grad abwinken, sonst bringt man die nie mehr los… die laufen einem nach wie das 5. Rad am Wagen😂 ich bin genug bös - ich weise die umgehend mit einem bösen Blick in die Schranken😠😂). Aber da wussten wir auch noch nicht wie der noch bekanntere Nungwi Beach ganz im Norden „bespielt“ wird. (besser, sonst wäre ich gar nicht erst mitgegangen heute🤨)
Am zweiten Tag unserer Rollertour, den zweiten Helm konnten wir schlecht nutzen, da er viel zu gross war (wir entschieden uns somit den helleren Kopf zu schützen), gings somit in den Norden. (Meine Theorie ist eher, dass Fäbel cooler Dude sein will mit seinem Käppi und ich wie ein halbschlauer Pleger ausschauen soll😤😳)
Nachdem wir auf dem letzten Abschnitt, der nicht mehr asphaltiert war fast unseren Roller demoliert hatten und die Stimmung etwas gereizt war, endlich beim Beach ankamen, waren wir nicht sonderlich begeistert. Es war Ebbe, und wir wurden gleich von Anbietern und Nussverkäufer belagert. (Und: es war heiss, windig und es lag überall auf dem Strand viel „Küder“ rum und die Leute haben die Seesterne für ihre dämlichen Fotos aus dem Meer geholt und pro Quadratmeter lagen ca 20 so komische durchsichtige Wasserschnecken mit einer Länge von 10cm… und überhaupt und sowieso… es hat mir nicht gefallen und das musste ich zum Ausdruck bringen😂 haben dann aber irgendwann doch wieder das Händli von Fabian gehalten - er kann ja (fast🤪) nichts dafür..)
Nach einer Stunde spaziergang entschieden wir uns in einen anderen Strand zu fahren. Dort fast angekommen gabs die erste Polizeikontrolle. Der Polizist mit grimmigem Gesicht und Schlagstock befahl mir dann auch meinen Roller zu parkieren und auf den Posten (in so einem suspekten Holzhüttli) mitzukommen. Mir war sehr wohl bewusst warum; kein Helm. Mir ist bewusst, dass ohne Helm zu fahren nicht sonderlich schlau ist, aber der zu grosse Helm war noch gefährlicher. Zu Wissen ist, das etwa 90% ohne Helm fahren. Die Rechtslage ist wohl etwas schwammig. (Dem Polizist war die Rechtslage eher weniger schwammig - da war der Fall klar!)
Der Polizist (in Militärgrün gekleidet) drohte mir mit 30 USD, was hier in meinem Empfinden doch eine grosse Summe ist. Ich entschied mich auf die Geschichte, zweiten Helm am Stand gestohlen zu setzen und habe mir 30‘000 TZS (rund 12 USD) gesondert in die Hosentasche geschoben. Ich machte auf armen Schlucker und ich hätte nur dieses Geld und müsse jetzt wieder einen Helm kaufen. Somit wollte er noch 20‘000 TZS. Diese habe ich dann noch auf 10‘000 (4 USD) runtergehandelt, da wir ja noch tanken müssen und das seht hart für mich sei. Wir einigen uns und ich durfte weiter. (Ein richtiger Gauner unser Fabian… von wem er das wohl hat?!)
5 Minuten später, die nächste Polizeikontrolle (dieser elegant in weisser Garderobe, fast wie ein Matrose. Ein schmuckes Bürstchen😂). Diesmal wurde es etwas härter. Wieder 30 USD Strafe, diesmal musste ich noch etwas meh „Charm“ spielen lassen und dem Officer etwas mehr Honig um den Mund schmieren, da er wollte, dass ich Tag darauf in einen entfernten Posten komme. Schlussendlich durfte ich wieder mit 10‘000 TZS losdüsen… hahah schon lustig, aber ein drittes Mal wollten wir es doch nicht mehr und so kamen wir doch noch zum Hotel durch und genossen den Rest des Tages in Sicherheit vor irgendwelchen Polizeikontrollen. (Summary von heute: mässig erfolgreich, aber immerhin für euch etwas spannendes zu lesen🤪😎)
Ich habe mich noch etwas schlau gemacht und finde, ich bin ein guter Verhandler 😂. Gemäss KI gilt folgendes….
Es gibt keine festen, offiziellen Angaben zur exakten Höhe der Busse für das Fahren ohne Helm auf Sansibar in den Suchergebnissen, aber es gilt ein generelles Verbot, und Bußgelder (oft in lokaler Währung, Tansanische Schillinge - TSh) werden häufig verhängt und sind verhandelbar, meist im Bereich von 10.000 TSh bis 30.000 TSh (ca. 4 bis 12 €), je nach Verhandlungsgeschick und Situation, wobei die Polizei oft eine höhere Forderung stellt, aber ein niedrigerer Betrag akzeptiert wird.Læs mere
Goodbye Tansania
6. januar, Tanzania ⋅ 🌬 28 °C
Schön wars in Tansania. Wir haben die facettenreichen Ferien genossen.
Auch wenn nur Miriam den Kili besteigen konnte, war die gesamte Reise eine wunderbare Erfahrung. Die Kombination von Wandern, Safari mit den Tiersichtungen und das Relaxen in Sansibar, haben uns die Batterien fürs 2026 wieder aufgefüllt. (Und sonst müssen wir halt schon bald die nächste Reise planen..🤫)
In rund 20 Minuten gehts von unserem Hotel an den Flughafen und wenn alles planmässig klappt, sind wir Morgen um 07:00 Uhr im kalten Zürich. (Und wenn alles genau so klappt, wie ich ausgefuxter Hund es uns erschlichen habe, sollten wir gratis auf Economy Max Sitzen schläfelen..👌🤪 Den Wecker zum erstmöglichen Checkin-Zeitpunkt um Mitternacht zu stellen hat sich hoffentlich gelohnt!)
Wir hoffen mit unserem Blog dem einen oder anderen zum Schmunzeln gebracht zu haben. (Auf jeden Fall ich mich selber🤪😎 bin aber auch ein einfacher Geist!)
Wir wünschen einen guten Start ins 2026 und freuen uns auch wieder auf die Schweiz. Schnee hats ja nun wieder gegeben ⛷️ 🥶❄️⛄️☃️Læs mere

RejsendeÖie Blog het mir definitiv immer wieder es Lache zouberet. Also okay mängisch es luuuts Lache wo vlich gar nüm so zouberhaft het usgseh😂😂😂🙏🏼 Danke und e gueti Heireis.😘




























































































































































Hänsel SchmidtMier händ grad de Rosechranz füregnu und bätid doch grad für üs all🤗🤗
Rejsendedanke hänsel, dass du für alle betest de chunnt der 25. scho guet
RejsendeUnd wie das guet chunt, denn: wenn Engel reisen!!🙏😎 Ha aber jetzt scho Längizyti!! Gniessets❤️