Na Hin
12.–13. des. 2024, Laos ⋅ ☀️ 24 °C
Abenteuer trotz Bauchschmerzen
Heute begann der Tag mit einer spontanen Unterhaltung beim Frühstück. Ich lernte vier Jungs kennen, mit denen ich kurz plauderte, bevor wir alle in verschiedene Richtungen aufbrachen. Leider erwischte mich an diesem Tag ein echter Tiefpunkt: Magenkrämpfe, Darmprobleme und allgemeines Unwohlsein machten mir zu schaffen. Aber – wie das so ist – aufgeben? Keine Option! Also zog ich den Tag trotzdem durch.
Flooded Tree Forest – Verwunschene Bäume im Wasser
Erster Stopp: ein Wald, in dem die Bäume regelrecht im Wasser versinken. Die Szenerie wirkte wie aus einem Märchenbuch – still, mystisch und irgendwie beruhigend.
Sandstone Buddha Statue – Geschichte in Stein gemeißelt
Weiter ging es zu beeindruckenden Buddhastatuen, die in Sandstein gehauen sind. Einige lagen dort, andere zeigten nur angedeutete Formen oder Köpfe – uralte Werke, die eine besondere Ruhe ausstrahlten.
Cool Springs – Begegnung und Durchhalten
An den Cool Springs traf ich die Jungs vom Frühstück wieder. Sie schwammen im erfrischenden Wasser, während ich mich elend fühlte. Die Magenprobleme wurden immer schlimmer, bis ich schließlich Kohletabletten nahm. Es war ein Moment des Aufatmens, als es mir endlich besser ging.
Dirt Road – Mittagspause im Team
Wir taten uns als Sechsergruppe zusammen und fuhren zum Mittagessen in den nächsten Ort. Für mich gab es – vorsichtshalber – nur weißen Reis. Die Stimmung war entspannt, und das gemeinsame Reisen fühlte sich richtig gut an.
Der Wasserfall – ein Abenteuertrip der Extraklasse
Eigentlich sollte es ein kurzer Abstecher werden, doch daraus wurde ein fünfstündiges Abenteuer. Mit unseren Mopeds wagten wir uns auf einen schmalen Waldweg, bis wir den Pfad verloren. Also kletterten wir entlang des Flusses über riesige Felsen – bergauf, bergab, immer weiter. Nach zwei Stunden erreichten wir schließlich den Wasserfall. Die Belohnung? Schwimmen im kühlen Wasser, Snacks, Lieder und jede Menge Fotos. Wir haben so viel gelacht, dass die Strapazen des Weges fast vergessen waren.
Rückweg und Erschöpfung
Als es langsam dunkel wurde, machten wir uns auf den Rückweg zum gleichen Café. Für mich hieß es: noch einmal Reis und dann ab ins Bett. Mein Körper war ausgelaugt, und mit leichtem Fieber kämpfte ich mich in den Schlaf.
Fazit: Abenteuer trotz allem
Trotz der körperlichen Beschwerden war der Tag ein Erlebnis! Die neue Bekanntschaft mit der Gruppe hat alles aufgehellt. Zwei Jungs entschieden sich sogar, in einer verlassenen Höhle zu übernachten – ein Abenteuer, das ich sicher auch gemacht hätte, wenn es mir besser gegangen wäre. Doch im Nachhinein war das gemütliche Bett im Homestay die richtige Wahl.
Ein Tag voller Herausforderungen, neuer Eindrücke und einer Menge Abenteuer – was will man mehr? 😊Les mer





















