Und heute noch die viertgrösste und je nach Reiseführer auch schönste Stadt Spaniens und Hauptstadt von Andalusien und Ausgangspunkt für viele Seefahrer im 13. und 14. Jh. - Damals war der Guadalquivier noch nicht so versandet und die auch noch viel kleineren Schiffe konnten direkt vom Atlantik herauffahren. Sevilla wurde dann auch einziger Anlaufhafen für alle Güter aus dem neu entdeckten America und den unglaublichen daraus resultierenden Reichtum kann man noch heute erahnen.
Margrith und Jano bleiben heute "zu Hause". Darum ziehe ich alleine mit dem
öffentlichen Bus los zur Placa de Espagna. Sofort bin ich beeindruckt von der halbrunden Anlage neueren Datums, die anlässlich der nationalen Expo errichtet wurde. Jede der 27 Provinzen hat sich eine Nische geschaffen und prächtig mit Mosaiken ausgestattet.
Wir durchqueren grosse Grünanlagen bis zur Altstadt. In der ganzen Stadt wurden 50'000 Orangenbäume angepflanzt, die zum angenehmen Klima beitragen.
Zu den weiteren Höhepunkten gehört die von weitem sichtbare Giralda-Kathedrale und natürlich der königliche Palast "Alcazar". Hier wurde der Vertrag mit Kolumbus ausgehandelt und hier sind die Waren der neuen Welt eingetroffen bevor dann ein spezielles Handelshaus erstellt wurde. Hier residiert noch heute der König, wenn er die Stadt besucht. Unübersehbar, ja fast vorwiegend ist der muslimische Einfluss in der Architektur, obwohl die Anlage durch die Christen erstellt wurde.
Durch den überraschend grossen Garten schlendern wir wieder zur Bushaltestelle und fahren zurück. Wir haben noch gut Zeit, die weitere Reise etwas vorzubereiten: es gibt noch sehr viel zu sehen!Read more
Traveler
Einfach nur wouw. So schön. War eine Risige Arbeit für die Künstler/Handwerker. 👍🤠😎🐕