• auf dem Pilgerweg...

    October 31, 2024 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C

    ...nach SANTIAGO de Compostela.

    Zunächst aber ein Zwischenhalt in VIANA do Costela. Eigentlich haben wir ja schon genug Städte besichtigt, aber dies soll die älteste Stadt von Portugal sein, ist überschaubar und liegt privilegiert an der Mündung des Ribero Lima. Wir sind früh gestartet und geniessen deshalb unser Frühstück auf dem PP mit geöffneter Schiebetüre und mit schöner Aussicht auf den Lima-Fluss ...und einem Nespresso-Kaffee.
    Die byzantinische Kirche auf der Spitze des Monte de Santa Lucia thront hoch über der Stadt. Entschluss: hinauffahren und anschauen! Es lohnt sich: perfekte Kirche mit schönen Rosettenfenstern; perfekte Aussicht auf die Stadt ...und ein wenig "herumlungern".

    Nun aber doch auf die Autobahn und über die Grenze nach Spanien, da wir noch bei Tageslicht Santiago erreichen wollen. Die heutige Etappe war wieder über 300 km. - Wir müssen uns etwas einfallen lassen!

    Heute gehen wir die Pilger-Stadt, die wir ja von unseren ersten Ländy-Touren schon etwas kennen, ruhig an:
    SANTIAGO de Compostella ist die Hauptstadt Galiciens, eine Pilgerstätte, Universitätsstadt und wichtigstes Wirtschaftszentrum der Region.
    Hier leben knapp 95‘000 Einwohner und doch gibt es kaum jemanden auf dieser Welt, der den Namen des drittwichtigsten Wallfahrtsort des Christentums nicht kennt. Santiago vereint Kirche und Kunst, Kultur, Kitsch und Kommerz wie keine andere Stadt.
    Die sterblichen Ueberreste von Apostel Jakobus blieben über acht Jahrzehnte unenddeckt. Bischof Theodomiro erkannte das Grab an und begann die Nachricht des Wunders zu verbreiten. König Alfonso II von Austurien war der erste Pilger.
    Bis heute scheint die Anziehungskraft des Jakobsweg ungebrochen. Die Zahlen der Pilger explodieren.
    Man sagt, wer an der Kathedrale von Santiago ankommt, ist körperlich am Ende und spirituell auf dem Höhepunkt.
    Wir sind beeindruckt von den riesigen sakralen Bauten, die dem Pilgeransturm Kulisse bieten. Warum die Muschel das Symbol der Pilger ist, kann nicht erklärt werden. Sie ziert aber viele Hauswände und Stassen.
    Die dem Apostel Jakobus geweihte Kathedrale ist ein Juwel aus Romantik und Barock. Durch die monumentalen Gebäude und Kirchen wirkt die Altstadt wie ein Openair Museum. Die Studenten und Pilger aus aller Welt geben der Stadt jedoch ein lebendiges und junges Flair.

    Sepulccrum Sancti Iakobi Gloriosum (Das Grab von Jakobus). Der Grund, warum so viele Menschen aus aller Welt höher pilgern

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    Wir erfahren aus den Nachrichten, dass im Süden von Spanien extreme Wetterbedingungen herrschten. Bei Valencia sind über 100 Menschen gestorben. Dort waren wir vor kurzer Zeit.
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