Montenegro 🇲🇪
May 20, 2025 in Montenegro ⋅ ☁️ 21 °C
Die Wetterprognosen sind eher schlecht, drum geniessen wir noch die Sonne und fahren spät ab in Richtung Grenze zu Montenegro (620000 Einwohner / 13'800 km2 => 45 E/km2 (CH: 222 E/km2)). Der Grenzübertritt geht einfach vor sich und der Zöllner hat Zeit, noch eine wenig (es sprechen hier vieleLeute gut englisch) mit Margrith zu schwatzen: "Montenegro ist eine Paradies. Er kennt die Schweiz ein wenig, weil er seinen Sohn in der Schweiz besucht hat, findet die Schweiz zwar schön, aber es gibt ihm viiiel zu viele Gesetze und Vorschriften. Das sei hier besser." - Wir glauben ihm das einfach einmal...
Auf perfekter Strasse durch schöne Gebirgslamdschaft erreichen wir die Bucht von Kotor. Feriengefühl kommt auf und wir fühlen uns an den Comersee versetzt. Mit der modernen Fähre übersetzen wir problemlos auf die andere "See"-Seite. Hier rechts weg von der Hauptstrasse: Durch eine enge Gasse finden wir ein sehr sympathisches kleines Hotel**** und und sitzen schon bald auf der (...immer noch sonnigen) Terrasse direkt am See (Salzwasser!). Da schmecken uns auch die total fein zubereiteten Crêpes doppelt gut!
Nun wird es etwas hektischer. Unter Verkehr wird auf viele km lange vierspurige Strasse gebaut, was natürlich zu vielen Staus und Wartezeiten führt. Wir haben den Eindruck, dass die Region stark aufstrebend ist: Hotels und auch diverse Produktionsbetriebe haben sich angesiedelt und werden von dem Infrastruktur-Ausbau profitieren. Wir sind früh dran: Auf schöner Strasse fahren wir zuerst bei Budva auf den ca 900 m hohen Kosma-Pass, um die Aussicht auf die Adria zu geniessen. Wieder am Meer finden wir bei Budva den rekognoszierten, relativ engen aber dennoch guten Stellplatz, auf dem wir zwei Nächte stehen werden.
*****
21.5.2025:
Wir besuchen Kotor: Die geschichtsträchtige Altstadt wurde nach dem Erdbeben von 1979 praktisch vollständig neu aufgebaut. Der Blick von der oberhalb gelegenen Festung zeigt die dreiecksförmige enge Altstadt und die Anlegestelle der grossen Kreuzfahrtschiffe. Klar: ab 1100 Uhr nehmen die Touristen die Stadt in Besitz...
Wegen der strategisch und nautisch günstigen Lage nutzten verschiedene Herrscher diese Bucht: Nach dem Fall des byzantinischen Reiches betrieb Venedig seinen Stützpunkt, danach das Königreich Serbien und danach auch die Habsburger. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Kotor Teil von Montenegro,
Der weitere Ausflug führte nach Batva. Im Restaurant Porto haben wir in bester Gesellschaft wunderbar gespiesen, Den Besuch der Altstadt verschieben wir auf morgen - man kann halt nicht alles gleichzeitig haben!
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Eva Siegenthaler
Vorig Platz😂und die Joggerin hat sich ja nicht mal dünn gemacht!
Travelerfür unsere Kollegen mit Ihren Trucks jedoch kein Durchkommen
Eva SiegenthalerWar mein erster Gedanke!