• Olvera – Setenil de las Bodegas – Ronda

    18. maj 2025, Spanien ⋅ 🌙 15 °C

    Ausschlafen bis kurz vor Mittag, dann Brunch im "Mesón El Altillo", dem Café hier in Montejaque. Zwei dolle Sandwiches, zwei Orangensäfter, zwei Kaffee: 14 Euro. Willkommen in der spanischen Provinz. In unseren Breitengraden hätte ein Sandwich alleine schon über 10 Franken gekostet...

    Zwei weisse Dörfer in der näheren Region stehen heute auf unserem Programm: Olvera (hier ist vor allem die mittelalterliche Schlossruine sehenswert), und Setenil de las Bodgeas, wo viele Häuser direkt in die Felswände der Schlucht gehauen sind, die sich durch das Dorf zieht.
    Apéro und Yatzy, dann haben wir noch etwas übrige Zeit. Darum entscheiden wir spontan, heute Abend noch Ronda zu besichtigen.

    Ronda ist einer der berühmtesten Orte Andalusiens, quasi ein "Must See" auf unserem Trip – doch ehrlich gesagt sind wir von der Stadt etwas enttäuscht. Der Ort ist nicht wirklich sehenswert, da sehr stark auf den Massentourismus ausgerichtet. Kein Vergleich zum charmanten Setenil, das uns extrem gut gefallen hat.
    Spektakulär in Ronda ist natürlich die Brücke, der "Puente nuevo", aus dem 18. Jahrhundert, der die beiden Ortsteile zwischen einer über 100 Meter tiefen Schlucht miteinander verbindet.

    Nachtessen in der Bar "La Caña" (Tapas, was sonst), dann Rückfahrt nach Montejaque, wo ein paar Hartgesottene immer noch ihr Dorffest aufrecht erhalten. Immerhin hat die Böllerei inzwischen aufgehört.
    Morgen Mittag checken wir aus und fahren nach Granada.
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