• Tag 7: Skye, Talisker Bay / Neist Point

    June 7 in Scotland 🌬 12 °C

    Vorab eine Entschuldigung: Die Bilder heute sind kreuz und quer angeordnet. Aber ich muss schon froh sein, habe ich mal eine halbe Stunde am Stück durchgehend etwas so ähnliches wie Internet (ja, solange dauerts, bis 22 Bilder für diesen Post hochgeladen sind...)
    WLAN hier auf Skye ist so ein Thema für sich. Und bevor alle fragen: Hotspot ist nicht besser.

    Also, zum heutigen Tag: Frühstück in der Unterkunft, und zwar direkt im Zimmer! Wir haben einen kleinen (gefüllten) Kühlschrank und einen Korb mit Brötchen, Marmelade, Müesli etc., der sich im Verlauf des Tages auf wundersame Weise wieder auffüllt.

    Dann gehts los, eigentlich ohne fixen Plan, aber das dürftige Wetter (peitschender Regen, Wind und Kälte) treibt uns zuerst mal nach Carbost im Süden der Insel, wo wir die Talisker Whisky Distillery besichtigen möchten. Leider sind die Touren für heute bereits ausgebucht.

    Was tun in der Not? Mässig motiviert, unternehmen wir einen Spaziergang am Talisker Bay Beach, wo uns die "wilde Natur Schottlands", wie es Marketing-Genies vielleicht bezeichnen würden, erbarmungslos ins Gesicht weht.

    Immerhin, und das gilt für den ganzen Tag: Wir sehen geschätzte tausend Schafe! :-) Häufig traben diese auch einfach auf den Strassen herum, weshalb ein gutes Mass an Vorsicht geboten ist.

    Rückkehr nach Dunvegan, Lunch im Beizlein unserer Unterkunft, ein paar Partien Yatzy, ein Besuch im hiesigen Buchladen (Sabine kauft ein Buch) und wir sind bereit für den nächsten Abstecher: Neist Point Lighthouse, ein beliebtes Touristenziel im Nordwesten. Ab dem Parkplatz gibts eine rund 30-minütige Wanderung über Stock und Stein, bis wir beim Leuchtturm ankommen.

    Allmählich bessert sich das Wetter, und wir entscheiden uns spontan für ein drittes Ziel: Trumpan Church, die Ruine einer kleinen Kirche im Norden, mit einem umso grösseren Friedhof. Absolut fantastisch ist hier die Aussicht über die Ländereien aufs Meer. Erstaunlicherweise sind wir hier fast komplett alleine.

    Wir fahren zurück nach Dunvegan und essen wieder mal indisch (quasi erzwungenermassen, denn die meisten anderen Beizen sind voll). Sogar hier im Dorf gibts ein indisches Restaurant.
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