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Slowenien / Kroatien / Italien

Roadtrip Sabine / Chrischi 2024 Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    12 maggio 2024
  • Tag 2-4: Ljubljana

    13–15 mag 2024, Slovenia ⋅ ☁️ 18 °C

    Ankunft in Ljubljana, Hauptstadt Sloweniens.
    Sehr hübsche Stadt! Hat irgendwie etwas von Bern. Relaxed, nette Leute, viel Grün. Und grössenmässig überschaubar. Von unserem Hotel im Stadtzentrum (Ibis Style) ist man in 15 Minuten Fussmarsch eigentlich überall, wo es etwas zu sehen gibt.
    Highlights: Tivoli Park (sehr schöner Stadtpark im Westen), Ljubljanski Grad (Hügel mit Schloss, rein gingen wir aber nicht), Neboticnik (Rooftop Bar mit Hammer Aussicht über die Stadt hinaus), die ganze Altstadt rund um den Fluss Ljubljanica, internationale Restaurants (Central Burger House --> geile Burger, Tokyo Piknik --> Ramen!).
    Viel über die Stadt und das Land erfahren wir an einer "Free Walking Tour". Offenbar hat ein Architekt namens Joze Plecnik die Stadt ab den 30er-Jahren quasi im Alleingang geplant und gebaut. Die wichtigsten Gebäude von Ljubljana stammen allesamt von ihm.
    Ein paar eher hässliche Baudenkmäler aus der sozialistischen Zeit Ljubljanas gibts auch zu sehen – zum Glück aber nicht im unmittelbaren Stadtzentrum.
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  • Tag 4: Postojnska Jama

    15 maggio 2024, Slovenia ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Höhlen von Postojna (deutsch: Adelsberg) gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Slowenien.
    Das Karst-Höhlensystem ist insgesamt 24km lang, wovon 3 Kilometer bereits Anfang 19. Jahrhundert touristisch erschlossen und seit 1883 mit elektrischem Licht beleuchtet sind.
    Eine Besichtigung (30 Euro p.P.) dauert ca. 1,5 Stunden, zuerst fährt man mit einem Elektro-Züglein ins Berginnere, dann geführte Erkundung zu Fuss.

    Fazit: Sehr eindrücklich! Die Bilder sprechen für sich...
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  • Tag 5: Pula

    16 maggio 2024, Croazia ⋅ 🌬 20 °C

    Erkundung von Pula und Umgebung.
    Pula ist mit ca. 52'000 Einwohnerinnen und Einwohnern die grösste Stadt Istriens.
    Unsere Hotelanlage befindet sich etwas ausserhalb, auf der Halbinsel Verudela.
    Da noch nicht Hauptsaison ist, läuft hier noch nicht viel, wie wir auf einem ausgedehnten Erkundungsspaziergang feststellen. Wetter am Donnerstag windig, schon fast stürmisch.
    Später gehts mit dem Bus in die Stadt, wo wir durch die Strassen und Gassen der hübschen Altstadt schlendern. Das Amphitheater – übrigens das Sechstgrösste der Antike – besichtigen wir nur von aussen.

    Mehr oder weniger zufällig treffen wir in Pula Freunde aus Unterseen zum Apéro und Abendessen. Eveline, Mäni und Monika (Mänis Mutter) :) lustiger Abend!
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  • Tag 6: Stoja / Fazana / Rovinj

    17 maggio 2024, Croazia ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute Ausflugstag.
    Wir fahren zuerst nach Stoja bei Pula für einen Küstenspaziergang, dann nach Fazana und schliesslich nach Rovinj, eine der schönsten Städte Istriens, wenn nicht die schönste.
    Rovinj / Rovigno, zweisprachige Stadt! Eigentlich viersprachig, neben kroatisch und italienisch ist auch praktisch alles in englisch und deutsch angeschrieben. Anteil deutschsprachiger Touristen in Istrien: Gefühlte 80 Prozent (mindestens).

    Die Altstadt von Rovinj ist eigentlich alleine diese Ferienreise wert.

    "Mediterraneo Cocktail Bar" fürs Apéro wohl der schönste Platz, den man sich vorstellen kann – direkt am Meer. Unser Tischchen ist leicht erhöht, was sich als Vorteil erweist, denn weiter unten setzen die Wellen regelmässig den Platz unter Wasser, worauf die Hobby-Influencerinnen immer wieder ihre Shootings unterbrechen und ihre Füsschen lupfen müssen...

    Nachtessen: Seafood im Restaurant "Ancora", ebenfalls direkt am Wasser.
    Nach einigen Tagen kristallisieren sich folgende Eigenheiten der kroatischen Gastronomie heraus:
    -Serviert wird in Rekordtempo. Keine 10 Minuten nach der Bestellung ist alles da, nämlich:
    -Vorspeise und Hauptgang kommen gleichzeitig
    -Salatsauce chasch sälber aarüehre.
    -Hauptgang geschmackvoll, aber eher lauwarm.

    Trotz – oder wohl wegen – aller Schönheit der Region, halt doch sehr touristisch.

    Wettermässig heute der schönste Tag bislang: Wolkenlos und angenehm warm.
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  • Tag 7: Pool(a)

    18 maggio 2024, Croazia ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute sind wir zu faul, um herumzureisen. Das Meer ist uns zu kalt für irgendwelche Heldentaten. Darum: Pool-Zeit.

    Abends ein Abstecher nach Pula für ein wenig Kultur und Historie. Wir steigen hoch zum "Pulski Kastel", einer venezianischen Festung aus dem 17. Jahrhundert. Tolle Aussicht auf Stadt und Umgebung.
    Von hier führt ein Lift direkt in die Zerostrasse, ein Tunnelsystem unterhalb Pula, das im 1. Weltkrieg für den Fall eines Luftangriffs als Zuflucht gebaut wurde.

    Abendessen im Restaurant "Epulon", danach Gratiskonzert am Nachwuchs-Bandcontest "Gitarjiada Pula".
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  • Tag 8: Rundreise Istrien

    19 maggio 2024, Croazia ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute ein Roadtrip auf dem Roadtrip:
    -Hum (kleinste Stadt der Welt, 30 Einwohner, aber mittelalterliches Stadtbild – Anfahrt über Stock und Stein doch eher abenteuerlich...)
    -Buzet (Schnaps kaufen)
    -Motovun (Stadt auf dem Hügel – hübsch. Gelernt: Als Gast mit der Absicht, nur etwas zu trinken, ist man des Nachmittags in istrischen Gaststätten unerwünscht. "Lunch time", werde ich angeblafft. "Lunch time 3pm?", frage ich erstaunt? "Lunch time whole day". Jetz wüssemers...)

    -Groznjan (weitere Stadt auf dem Hügel – noch hübscher! Künstlerstadt mit einem Ortsbild wie eine Filmkulisse – Gassen und Häuser aus Stein. Warum wir hier quasi die einzigen Touristen sind, wird uns schleierhaft bleiben.)

    Nachtessen auf dem Rückweg im Tomazova Konoba Agritourism, wo wir uns erstmals traditionelle istrische Küche gönnen. Lecker und preislich unschlagbar.
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  • Tag 9: Kap Kamenjak / Zwergohreule

    20 maggio 2024, Croazia ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute ist schnell erzählt. Erste Tageshälfte Regen, deshalb Schlechtwetterprogramm: Ausgedehnte Shoppingtour.

    Nachmittag: Naturschutzgebiet Kap Kamenjak, der südlichste Teil des Festlands von Istrien (mit Auto 15 Minuten von Pula entfernt), Spaziergang und eine hopfige Stärkung in der einzigen geöffneten Strandbar.

    Abendessen im "Shipyard Pub" in Pula, Burger und Pommes. Wir sind praktisch die einzigen Gäste im Lokal und gefühlsmässig in der ganzen Stadt – der kurzzeitige Pfingst-Aufschwung in der Nebensaison scheint vorüber zu sein.
    Wir sind ja auch bald weg. Am Mittwoch gehts weiter nach Verona.

    Soviel zu heute. Jetzt noch zu einem anderen Thema.
    Die Zwergohreule (otus scops) ist nach dem Sperlingskauz die kleinste europäische Eule. Sie erreicht knapp Amselgrösse (danke Tante Wiki, und das weitere Einführungs-Brimborium sei euch erspart) --> springen wir also zum Essenziellen:

    Wie singt das Viech?
    "Der Gesang der Zwergohreule ist unverwechselbar. Er ist ein peilsenderartiges, fast immer einsilbiges, etwas nasales und nicht besonders lautes 'Djü' in einer Tonhöhe von etwa 1400 Hz, das in Abständen von 2 bis 3,5 Sekunden oft stundenlang wiederholt wird.
    Die Gesangsaktivität beginnt kurz nach Sonnenuntergang und endet in der Morgendämmerung; nach Mitternacht geht die Rufaktivität für ein bis zwei Stunden deutlich zurück. Männchen und Weibchen rufen häufig im Duett, das Weibchen ruft dabei in einer etwas höheren Tonlage und etwas weniger regelmässig als das Männchen."

    Den wohl wichtigsten Satz zur Zwergohreule gilt es nochmals hervorzuheben:
    "Die Gesangsaktivität beginnt kurz nach Sonnenuntergang und endet in der Morgendämmerung."

    Mit zurzeit nur 500 Brutpaaren in Mitteleuropa, gehört die Zwergohreule zu den bedrohten Tierarten, was eigentlich tragisch ist. Warum man sich – bei derart geringem Bestand – zur Ausübung der nächtlichen Sangeskunst ausgerechnet die Halbinsel Verudela bei Pula auf Istrien auslesen muss, würde uns jetzt aber trotzdem noch interessieren...

    Long story short: Schlafen bei offenem Fenster praktisch unmöglich.
    Als Tonbeispiel dieser Geräuschkulisse gibts ein Video angehängt.

    Aber mir wei nid jammere. Wir habens gut und lassen es uns gut gehen!
    Schade (trotz Zwergohreule) dass sich unsere Tage auf Istrien dem Ende zuneigen...
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  • Tag 10: Skipbo, Steinbutt, Singsang

    21 maggio 2024, Croazia ⋅ 🌧 19 °C

    "Den ganzen Tag fressn und saufn. Des is Urlaub!"
    So soll man, der Legende nach, vor Jahren mal einen lebensfrohen Österreicher von nicht unbeträchtlicher Leibesfülle auf einem Campingplatz in Italien vernommen haben.

    Aber mal ehrlich – was sind die Optionen, wenns draussen so richtig "schiffet"?

    Wir entscheiden uns für folgendes Programm: Frühstück, dann CBA (chillen bis ausgeruht) im Hotelzimmer, dann an die Hotelbar. Drinks, Snacks, Yatzy und Skipbo spielen, dann ist schon fast Abend.

    Also ab zum Abendessen.

    Das Restaurant "Ankora" in Banjole ist eigentlich nur zweite Wahl, aber wir sind froh, hier gelandet zu sein.
    Der Kellner verzichtet darauf, uns gross in die Menükarte gucken zu lassen, sondern schwatzt uns "some really special fish" auf, etwas ganz Exquisites, wie er verspricht, und zur Vorspeise dürfens ein paar Muscheln sein?
    Wir haben keine Ahnung, was uns erwartet, aber lassen uns gerne überraschen.

    Also der Fisch ist ein Steinbutt. Frisch gefangen. Er kommt als ganzer Fisch auf den Tisch, vom Maul bis zur Schwanzflosse, mit Haut und Knochen. Dazu gibts Kartoffeln und Oliven, alles zusammen gebacken. Wir sind uns einig, dass wir noch selten etwas derart Leckeres gegessen haben.

    Der Preis ist dann auch gesalzen, zumindest für istrische Verhältnisse, aber auch hier gilt: In der Schweiz würde man das Anderthalbe bis Doppelte bezahlen. Und gebackener Steinbutt ist nun wahrlich nicht etwas, das unsere heimischen Backöfen täglich beehrt.

    Mit Wonne im Herz und Fisch im Bauch verabschieden wir uns also von Istrien – morgen Packen, dann freuen wir uns auf Verona.

    Zu unserem letzten Abend im Hotel "Plaza Arena“ trägt uns die Zwergohreule nochmals ihren virtuosen Flötengesang vor.
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  • Tag 11: Siamo arrivati a Verona

    22–24 mag 2024, Italia ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einer Woche Istrien fuhren wir heute nach Verona. Unterwegs schauten wir uns noch das Städchen Novigrad im Norden Istriens an.

    Die Reise auf vornehmlich italienischen Autobahnen: Wie immer nicht ganz stressfrei.
    Wir sind aber doch gut angekommen und haben uns schon mal einen Teil der Altstadt Veronas angeschaut. Der Piazza Brà bei der berühmten Arena di Verona ist sehr belebt.

    Morgen machen wir eine Free Walking Tour, dann schauen wir, was der Tag noch bringt. Zu bieten hat die Stadt definitiv Einiges.
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  • Tag 12: Verona

    23 maggio 2024, Italia ⋅ ☁️ 22 °C

    Handy sei Dank wissen wir: 26'056 Schritte, oder anders gesagt, über 15 Kilometer haben wir heute in Verona zu Fuss zurückgelegt.

    Es begann am Vormittag mit einer Free Walking Tour. Wir erfuhren viel über die Geschichte der Stadt, über die Arena, die Scaligeri (prägende Herren-Familie in Verona im 13. und 14. Jahrhundert), über Strassen, Burgen, Torbögen und weiteres.
    Gleich anschliessend stiegen wir zum Castel San Pietro hoch, von hier gibts eine Top-Aussicht auf die Altstadt.

    Von 16 bis 18 Uhr ergoss sich der angekündigte Gewitterregen über die Stadt. Wir nutzten die Zeit für einen Museumsbesuch in der imposanten Mittelalter-Burg "Castelvecchio". Danach nochmals ein Märschchen durch die Stadt, bis sich der Hunger meldete.

    Lohnenswert sind Free Walking Tours auch wegen der gastronomischen Tipps. So landeten wir zum Abendessen in der "Osteria a la Carega".
    Nachdem wir am Vorabend etwas naiv in eine Touristenfalle getappt waren (Pizzeria direkt am riesigen Platz bei der Arena --> eher lieblose zubereitete Pizza zum Wucherpreis), war das Dinner heute in diesem Mini-Restaurant in der Altstadt, etwas abseits des Haupt-Touristenstroms, umso erfreulicher. Erstens plapperte es nicht aus jeder Ecke deutsch, sondern hauptsächlich italienisch. Zweitens standen ausschliesslich lokale Spezialitäten auf der Speisekarte.

    Noch kurz zu Shakespeare: Romeo und Julia (spielt in Verona) wurde 1597 veröffentlicht. Den berühmten Balkon gibts aber erst seit 1930. Ob all die Touristen, die vor der "Casa di Giulietta" Schlange standen, zwischen Historie und Fiktion unterscheiden können, entzieht sich meiner Kenntnis. Shakespeare selber war Zeit seines Lebens übrigens nicht ein einziges Mal in Italien.
    Zweifellos hat der Marketing-Gag der Touristiker von Verona voll eingeschlagen. Das steinerne Balkönchen im Innenhof haben wir uns am frühen Abend, als es etwas ruhiger war, dann doch noch angeschaut; es war uns aber nicht einmal ein Foto wert. Interessanterweise bezeichnen die lokalen Touristiker das Haus dennoch als "historischen Denkmalplatz". Naja.

    Fazit zu Verona: Historisch, kulturell und gastronomisch sehr interessant. Wunderschöne Altstadt. Hier gibt es übrigens viele Fussgängerzonen. Da diese aber von Auto-Einbahnstrassen durchquert werden, muss man dennoch alle paar 100 Meter um sein Leben fürchten.

    Nicht zuletzt wegen der Fahrgewohnheiten der Italiener werden wir Mailand morgen grossräumig umfahren. Wir nehmen den direkten Weg über Brescia, Bergamo und Como zurück in die Schweiz.
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  • Tag 12: Home sweet Home

    24 maggio 2024, Svizzera ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach 9 anstatt der berechneten 6 Stunden Fahrt sind wir gut zu Hause angekommen.

    Bereits die erhoffte Abkürzung zwischen Bergamo und Como war etwas anstrengend, dann standen wir vor dem Gotthard ganze 2 Stunden still - wegen eines Lastwagens, der im Tunnel den Geist aufgab und rausgeschleppt werden musste, bevor wir mit unserem Ford Fiesta weiter in Richtung Oberland tuckern konnten.

    Wenn wir vor unseren Ferien davon erzählten, die ganze Rundreise in unserem Kleinwagen machen zu wollen, gab es Reaktionen von ungläubig bis mitleidig… einmal wurde uns sogar ein vorübergehender Wagentausch angeboten.
    Aber hey, unser 🚙 hat folgende Superkräfte:
    -Es hat 4 Räder
    -Es hat 1 Motor
    -Es fährt
    -Wir haben Platz, und wir hätten gar das Dreifache an Gepäck mitnehmen können.

    That‘s it! :)

    THE END

    *Abspann*
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    Fine del viaggio
    24 maggio 2024