Irgendwie konnte heute morgen keiner von uns ausschlafen - um kurz nach sechs war die Nacht zu Ende und wir konnten schon um halb neun los.
Das Tagesziel ist Emden, also kurz vor der niederländischen Grenze. Eine anstrengende Fahrt - zum einen sehr viel Verkehr (wieso sind eigentlich so viele LKW auf der Straße?), zum anderen ist wegen eines Unfalls die Strecke zwischen Posthausen und Oyten gesperrt und wir werden mit (vermutlich tausenden) anderen über eine idyllische Umleitungsstrecke geführt. Irgendwann ist auch das geschafft und je weiter wir Richtung Ostfriesland voran kommen, desto weniger wird der Verkehr. Gegen 13 Uhr sind wir beim Stellplatz im Stadthafen, der schon fast voll besetzt ist. Es ist relativ eng und ein wenig ungemütlich, aber es ist ja auch nur für eine Nacht.
Wir verschnaufen kurz und machen uns dann auf den Weg zur Kunsthalle. Vor vielen Jahren waren wir hier schon einmal. Die aktuelle Ausstellung heißt "Dem Himmel ganz nah" und hat Wolken als Thema: künstliche, natürliche, idyllische, gefährliche,... Spannend! Eine kleine, aber feine ständige Ausstellung mit Bildern der Brücke und Blauer Reiter ergänzt das Erlebnis.
Hinterher verlangt der Magen sein Recht und es gibt Kaffee und Kuchen. Rosenkuchen und Frankfurter Kranz machen mehr als SATT, so dass wir im Anschluss noch ein paar Kalorien verbrauchen und zur Kesselschleuse wandern. So eine Schleuse ist rund und kann durch Öffnen und Schließen der vier Tore den Höhenunterschied von mehreren Gewässern ausgleichen.Leia mais