• Welcome to Lissabon

    April 16 in Portugal ⋅ ⛅ 16 °C

    Der Start in Köln verlief ruhig und fast schon routiniert. Kaum hatte sich das Flugzeug in die Luft erhoben, durchbrachen wir die Wolkendecke – und wie so oft wartete darüber strahlender Sonnenschein. Es ist immer wieder faszinierend: unten grau und schwer, oben hell und grenzenlos. Die nächsten Stunden vergingen angenehm ruhig. Kaum Turbulenzen, kaum „Luftlöcher“ – ein Flug, wie man ihn sich wünscht, entspannt und gleichmäßig.

    Der Landeanflug auf Lissabon hat dann wieder seinen ganz eigenen Charakter. Es fühlt sich jedes Mal ein wenig so an, als würde der Pilot gegen den Wind anbremsen wollen – doch gleichzeitig schiebt einen der Rückenwind weiter nach vorne. Ein leicht widersprüchliches Gefühl, das diesen Anflug so besonders macht. Doch wie immer: Die Landebahn ist lang genug, der Pilot erfahren – und so war auch diese Landung am Ende sanft und souverän.

    Im Flughafen angekommen hieß es erst einmal: Koffer holen, orientieren, ankommen. Ein kurzer Moment des Innehaltens, bevor es weiterging. Schnell war ein Uber gebucht, und wenig später saßen wir auf dem Weg zu unserem Hotel im Ortsteil Estoril – nur wenige Meter vom Strand entfernt.

    Das Hotel selbst machte direkt einen angenehmen Eindruck. Ein Pool, eine kleine Bar und vor allem ein wirklich engagiertes, freundliches Personal. Die Zimmer könnten zwar einen kleinen Frischekick vertragen, aber insgesamt passt hier alles gut zusammen. Besonders überzeugt die Lage: Nur etwa fünf Minuten zu Fuß bis zum Bahnhof – und von dort aus erreicht man die Innenstadt von Lissabon in rund 30 Minuten. Perfekt, um flexibel zu bleiben.

    Da wir noch etwas vor der offiziellen Check-in-Zeit angekommen waren, zog es uns direkt ans Meer. Der erste Gang führte uns an den Strand, um einfach anzukommen, die Atmosphäre aufzusaugen und die ersten Eindrücke wirken zu lassen.

    Natürlich durfte auch unser Reise-Pinguin nicht fehlen – und bekam, wie es sich gehört, seine ganz eigene kleine Fotosession.

    Doch nicht nur er wollte das Meer erleben: Auch Melissa und ich konnten es uns nicht nehmen lassen, zumindest mit den Füßen den Atlantik zu spüren. Das Wasser war erfrischend, die Stimmung entspannt – bis plötzlich eine Welle kam. Und diesmal hat es nicht mich erwischt. Melissa stand im nächsten Moment knietief im Wasser – in einer langen Jeans. 😅

    Zum Glück bei etwa 27 Grad kein echtes Problem. Die Hose trocknete schneller, als man sich darüber ärgern konnte. Also ging es entspannt weiter: ein Spaziergang entlang der Promenade, eine Kleinigkeit zu essen, das Treiben beobachten.

    Zurück im Hotel war unser Zimmer noch nicht ganz fertig – etwa 20 Minuten mussten wir noch warten. Kein Problem: kurzerhand umgezogen und die Zeit im Pool überbrückt. Erst danach bezogen wir das Zimmer…
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