• Altstadt Lissabon

    April 17 in Portugal ⋅ ☀️ 24 °C

    Jetzt standen wir also mitten in der Altstadt von Lissabon – und sofort stellte sich die Frage: Wo fängt man hier eigentlich an? Bei den modernen Ecken oder doch lieber bei den historischen? Lissabon vereint beides auf eine ganz besondere Art. Zwischen alten, geschichtsträchtigen Gebäuden tauchen immer wieder moderne Elemente auf, die perfekt in das Stadtbild integriert sind – wie zum Beispiel die berühmte Pink Street.

    Und genau dort starteten wir: auf der Pink Street (Rua Nova do Carvalho), mit ihren auffälligen Farben und den vielen bunten Regenschirmen, die über der Straße hingen. Ein echter Hingucker und definitiv ein Spot, der sofort gute Laune macht.

    Von dort aus ging es weiter zum Time Out Market Lisboa.

    Eine Markthalle, wie man sie auch aus anderen großen Städten kennt – und doch mit ihrem ganz eigenen Flair. Hier pulsiert das Leben: Touristen und Einheimische kommen zusammen, um zu essen, zu trinken und einfach das Leben zu genießen. Es war voll, wuselig und laut, aber genau das machte den Reiz aus. Kulinarisch wurde alles geboten: von typisch portugiesischen Spezialitäten bis hin zu internationalen Klassikern wie Burgern. Für uns war es der perfekte Ort für einen kurzen Mittagsstopp – nicht nur zum Schauen, sondern auch, um eine Kleinigkeit zu essen.

    Anschließend ging es weiter durch die Straßen der Stadt. Überall gab es etwas zu entdecken: Häuser mit den typischen Azulejos, kunstvoll bemalte Fassaden, historische Gebäude mit spannenden Geschichten und immer wieder kleine Details, die den besonderen Charme dieser Stadt ausmachen. Auch moderne Elemente wie das bekannte Lisboa-Schriftzeichen durften natürlich nicht fehlen. (Hier sagen Bilder definitiv mehr als Worte.)

    Auf dem Rückweg Richtung Zentrum kamen wir schließlich zur großen Einkaufsstraße rund um die Rua Augusta. Direkt angrenzend beeindruckt der Arco da Rua Augusta – ein monumentaler Triumphbogen, der den Eingang zur Stadt markiert. Dahinter öffnet sich der Praça do Comércio, der ehemalige Hafenplatz, an dem früher die Schiffe ankamen. Eine Mischung aus beeindruckender Architektur, Geschichte und Weite – definitiv ein Ort, der hängen bleibt.

    Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit mussten wir uns dann langsam wieder in Richtung Hotel begeben, denn für den Abend stand noch ein Ausflug nach Cascais auf dem Plan.

    Also schnell ein Uber gerufen… zumindest war das der Plan. Doch der Verkehr machte uns einen Strich durch die Rechnung – Stau ohne Ende. Also entschieden wir uns kurzerhand um: zurück zum Zug und weiter nach Estoril. Manchmal ist der einfachste Weg eben doch der beste.
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