• Delfine 🥰

    April 18 in Portugal ⋅ ☀️ 22 °C

    Der vorletzte Tag in Portugal

    Unser Plan für den Tag war schnell gemacht: frühstücken, noch einmal entspannt an der Strandpromenade entlang nach Cascais laufen und anschließend mit dem Schnellboot rausfahren – in der Hoffnung, Delfine zu sehen.

    Nach dem Frühstück machten wir uns also auf den Weg. Die Strecke entlang der Küste ist wirklich ideal dafür: Die Promenade ist hervorragend ausgebaut und führt fast durchgehend direkt am Wasser entlang. Nur einmal muss man kurz durch die kleine Altstadt von Cascais abbiegen, bevor es wieder zurück ans Meer geht. Insgesamt läuft man etwa 30 bis 40 Minuten – perfekt planbar und absolut empfehlenswert.

    Am Hafen angekommen, wurden wir direkt von 4Adventures empfangen. Nach der Anmeldung und Bezahlung – kleiner Tipp: Online buchen spart etwa 20 % – konnte es auch schon losgehen.

    Das Boot war ein typisches Schnellboot für etwa zehn Personen: kein Luxus, aber genau richtig für diese Art von Tour. Kurz darauf ging es hinaus auf den Atlantik. Wir fuhren zunächst entlang der Küste und dann ein Stück in Richtung des Tejo hinein – bis kurz vor die große Brücke.

    Und dann: der erste Moment, auf den wir gewartet hatten – eine Rückenflosse durchbrach die Wasseroberfläche. Kurz darauf folgten weitere… und plötzlich sprangen direkt neben uns kleine Delfine aus dem Wasser 🥰

    Ein unglaubliches Erlebnis. Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, ist jedes Mal aufs Neue etwas Besonderes – und in diesem Fall sogar mit mehreren Jungtieren. Die Crew verhielt sich dabei vorbildlich: Der Motor wurde gedrosselt, sodass wir die Delfine beobachten konnten, ohne sie zu stören. Die Tiere bewegten sich ruhig durch das Wasser, manchmal spielerisch, manchmal fast schwerelos wirkend.

    Wir verbrachten eine ganze Weile bei ihnen, einfach nur beobachtend und staunend. Ein Moment, den man so schnell nicht vergisst.

    Nach einiger Zeit machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Cascais. Am Hafen angekommen, gaben wir die Schwimmwesten zurück, bedankten uns beim Team und liefen zurück Richtung Strand.

    Dort gönnten wir uns erst einmal etwas zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen und überlegten, wie wir den restlichen Tag gestalten wollten. Ursprünglich stand noch einmal Lissabon auf dem Plan – doch bei 27 bis 30 Grad Sonnenschein fiel die Entscheidung schnell anders aus.

    Stattdessen ging es an den Strand der Atlantikküste.

    Wir legten uns in die Sonne, genossen das Wetter und hielten natürlich auch die Füße ins Wasser – mit der überraschenden Erkenntnis: gar nicht so kalt! Also machten wir es wie viele andere auch und gingen kurzerhand noch eine Runde schwimmen.

    Von der Sonne gewärmt und entspannt ging es am Abend zurück ins Hotel.

    Um 21:00 Uhr trafen wir uns dann noch mit Kollegen – ein gelungener Abschluss für diesen besonderen Tag.
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