Medina und Rabat
August 17 in Malta ⋅ ☀️ 30 °C
Nach dem Aufstehen ging es erst einmal zum Frühstück im Hotel. Das Buffet war völlig okay und man wurde auf jeden Fall satt – allerdings habe ich Hotelfrühstück auch schon deutlich umfangreicher und beeindruckender erlebt. Aber für einen guten Start in den Tag hat es gereicht. ☕🥐
Eigentlich war der Plan, heute mit einem Sightseeing-Bus loszuziehen. Also erst einmal geschaut, wie das Ganze funktioniert und wann wir loskommen könnten. Relativ schnell stand allerdings fest: Das wird heute nichts beziehungsweise passt zeitlich einfach nicht wirklich zu unserem Tag.
Also Planänderung. Und wie so oft im Urlaub sind die spontanen Pläne am Ende sowieso die besseren. 😎
Kurzerhand einen Bolt bestellt und ab nach Mdina. Und hier direkt der Tipp: Fahrt früh hin! Wir waren offenbar zu einer ziemlich guten Zeit dort, denn es war noch angenehm ruhig und man konnte die „Silent City“ tatsächlich noch ein bisschen als solche erleben.
Mdina selbst ist schon etwas Besonderes. Enge Gassen, alte Mauern, diese sandfarbenen Gebäude und immer wieder kleine Durchgänge und Ecken, bei denen man einfach mal abbiegt, ohne genau zu wissen, wo man am Ende herauskommt. Genau mein Ding – einfach ein bisschen treiben lassen und schauen, was man entdeckt.
Wenn man schon einmal dort ist, kann man natürlich auch direkt noch Rabat mitnehmen. Also ging es anschließend zu Fuß weiter und noch ein bisschen durch Rabat. Im Vergleich zu Mdina wieder eine etwas andere Atmosphäre und deutlich mehr „normales“ maltesisches Leben.
Irgendwann waren die Füße dann aber auch der Meinung, dass es für heute langsam reicht. 😅 Also wieder einen Bolt gerufen und zurück.
Aus dem eigentlich geplanten Sightseeing-Bus wurde damit ein ziemlich spontaner Ausflug nach Mdina und Rabat – und vermutlich war genau das am Ende sogar die bessere Entscheidung. 🇲🇹
Nachdem wir wieder im Airbnb angekommen waren, hieß es eigentlich nur noch: kurz umziehen, Badesachen schnappen und ab ans Meer. 🌊☀️
Das Schöne an unserer Unterkunft: Der Strand von Sliema ist nicht einmal eine Minute zu Fuß entfernt. Viel besser kann man es eigentlich nicht treffen.
Also haben wir das gute Wetter noch einmal richtig ausgenutzt und den restlichen Nachmittag ganz entspannt am Wasser verbracht. Ein bisschen schwimmen, in der Sonne liegen und einfach nichts tun. Nach Mdina und Rabat am Vormittag genau das richtige Programm, um den Tag langsam ausklingen zu lassen.
Gegen 20 Uhr ging es dann noch einmal los. Wir hatten uns ein wirklich gutes Restaurant ausgesucht und dort einen „Seafood Bucket“ bestellt. 🦐🦀🦑 (https://maps.app.goo.gl/QAj37mhy4MHWByecA?g_st=ic)
Definitiv mal etwas anderes – und vor allem richtig lecker! So ein Essen gehört für mich im Urlaub einfach dazu: etwas bestellen, was man zu Hause wahrscheinlich nicht unbedingt nehmen würde, und sich überraschen lassen.
Und dann wurde aus einem eigentlich ganz normalen Restaurantbesuch noch ein richtig schöner Abend.
Wir kamen mit einem australischen Pärchen ins Gespräch, verstanden uns auf Anhieb ziemlich gut und beschlossen kurzerhand, anschließend noch gemeinsam Cocktails trinken zu gehen. 🍹🇦🇺
Genau solche Begegnungen sind es, die einen Urlaub irgendwie besonders machen. Man fährt tausende Kilometer von zu Hause weg, sitzt irgendwo auf Malta beim Seafood und lernt plötzlich zwei Menschen aus Australien kennen, mit denen man anschließend noch durch die Bars zieht.
Und ich bin mir ziemlich sicher: Das war nicht das letzte Mal, dass wir die beiden gesehen haben. 😊
Jetzt bleibt eigentlich nur die Frage, wo das nächste gemeinsame Getränk stattfindet:
Noch einmal hier auf Malta? 🇲🇹
Irgendwann in Sydney? 🇦🇺
Oder am Ende tatsächlich bei uns an der Nordsee? 🌊🇩🇪
Wir werden sehen … 🍻Read more































