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Malta ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น

1 Woche Malta ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น im August 2026 Read more
  • Trip start
    August 16, 2026

    Wie startet man in den Urlaub?

    August 15 in Germany โ‹… โ˜๏ธ 29 ยฐC

    Bevor der Urlaub überhaupt richtig losging, stand erst einmal noch ein echtes Highlight auf dem Programm: Die Toten Hosen live. ๐Ÿค˜๐ŸŽธ

    Im Nachhinein vielleicht nicht die vernünftigste Vorbereitung auf einen frühen Flug – aber definitiv eine richtig gute Idee. Das Konzert war super, die Stimmung sowieso, und ich habe viele coole Leute kennengelernt, mit denen man richtig gut feiern konnte. Genau so muss ein Urlaubsauftakt eigentlich sein. ๐Ÿป

    Das einzige Problem: die Uhr. ๐Ÿ˜…

    Erst gegen 2:05 Uhr waren wir wieder am Hotel. Dort mussten wir noch unsere Sachen organisieren, ein bisschen packen und uns für die Abreise fertig machen. Viel Zeit zum Schlafen blieb nicht, denn bereits um 3:30 Uhr klingelte wieder der Wecker und es ging Richtung Flughafen.

    Knapp anderthalb Stunden zwischen Ankunft am Hotel und Aufstehen – sagen wir mal so: Erholung sieht anders aus. ๐Ÿ˜‚

    Aber dafür gibt es ja Flugzeuge. โœˆ๏ธ Kaum saßen wir auf unseren Plätzen, konnte endlich etwas Schlaf nachgeholt werden. Damit war zumindest ein Teil der kurzen Nacht wieder ausgeglichen.

    Nach der Landung ging es dann direkt weiter zum Hotel. Das Zimmer war noch nicht fertig, aber das war bei dem Wetter eigentlich überhaupt kein Problem. Statt irgendwo müde herumzusitzen, haben wir es uns direkt am Pool unseres Hotels gemütlich gemacht. โ˜€๏ธ๐ŸŒด

    Also erst einmal ankommen, Sonne genießen, ein bisschen entspannen und langsam realisieren: Jetzt hat der Urlaub wirklich begonnen. ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น

    Und irgendwie passte dieser Start perfekt: erst mit den Toten Hosen ordentlich feiern, kaum schlafen, ins Flugzeug steigen und wenige Stunden später am Pool auf Malta liegen.
    Kann man definitiv schlechter in einen Urlaub starten. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿน
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  • Welcome to Malta

    August 16 in Malta โ‹… โ˜€๏ธ 31 ยฐC

    Über den Flug selbst können wir tatsächlich gar nicht so viel erzählen. ๐Ÿ˜… Er war vermutlich ziemlich ruhig – mit Sicherheit sagen können wir das allerdings nicht, denn den größten Teil haben wir einfach verschlafen.

    Zumindest laut Flugkarte war das Wetter auf der Strecke ziemlich gut, also gehen wir einfach mal davon aus, dass wir einen entspannten Flug hatten. ๐Ÿ˜‚

    Irgendwo ungefähr über Sizilien sind wir dann wieder wach geworden und konnten zumindest den letzten Teil des Fluges noch richtig genießen. Und egal, wie oft man fliegt: Der Ausblick aus einem Flugzeug hat einfach immer etwas Besonderes. โœˆ๏ธ

    Kurz darauf ging es auch schon in den Landeanflug auf Malta. Die Landung selbst war angenehm und unspektakulär – bis auf die Tatsache, dass die Landebahn gefühlt plötzlich zu Ende war und ordentlich gebremst wurde. ๐Ÿ˜…

    Dann ging alles ziemlich schnell: Koffer holen, unseren Fahrer suchen und ab zum Hotel 115 The Strand in Sliema.

    Unser Zimmer war allerdings noch nicht fertig. Also nicht lange überlegen, Sachen abstellen und direkt zum Pool gegenüber. Dort haben wir dann erst einmal ganz entspannt den Nachmittag verbracht – aber diese Geschichte habe ich ja bereits erzählt. โ˜€๏ธ๐Ÿน
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  • Valetta City

    August 16 in Malta โ‹… โ˜€๏ธ 30 ยฐC

    Der erste Abend auf Malta

    Am Abend wollten wir natürlich noch etwas sehen. Also ging es mit der großen Fähre von Sliema rüber nach Valletta. Schon die Überfahrt mit Blick auf die Stadt war ein schöner Einstieg in unseren ersten richtigen Abend auf Malta.

    In Valletta angekommen, sind wir einfach durch die alten Gassen gezogen, vorbei an den typischen Balkonen, den alten Gebäuden und diesen beeindruckenden Mauern, bei denen man sofort merkt, wie viel Geschichte in dieser Stadt steckt.

    Irgendwann kam natürlich der Hunger – und wenn wir schon auf Malta sind, dann bitte auch maltesisch essen! ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น

    Also ging es in ein typisch maltesisches Restaurant, das wir uns vorher herausgesucht hatten. Dort gab es unter anderem eine Art maltesische Pizza mit Sardellen.

    Und ich habe es natürlich wieder genauso gemacht wie eigentlich immer, wenn ich irgendwo etwas Neues ausprobieren kann:

    Der Kellner entscheidet, was ich esse – und ich möchte erst hinterher wissen, was es eigentlich war. ๐Ÿ˜‚

    Zur Auswahl beziehungsweise auf dem Tisch standen unter anderem Pferd und Kaninchen. Was davon letztendlich vor mir gelandet war, wollte ich natürlich vorher nicht wissen. Erst aufessen, genießen und danach auflösen lassen.

    Und was soll ich sagen?

    Es war wirklich sehr lecker! ๐Ÿ˜‹

    Genau solche Sachen gehören für mich zum Reisen dazu. Nicht immer nur das bestellen, was man kennt, sondern einfach ausprobieren und sich überraschen lassen.

    Danach waren wir allerdings endgültig durch. Konzert, kaum Schlaf, Flug, Ankunft, Pool, Valletta und das erste maltesische Essen hatten ihre Spuren hinterlassen.

    Für den Rückweg haben wir dann allerdings nicht wieder die große Fähre genommen, sondern eines dieser kleinen alten Boote. Vermutlich ungefähr so, wie die Menschen hier früher zwischen Valletta und Sliema unterwegs waren.

    Auf jeden Fall war die Überfahrt deutlich abenteuerlicher als mit der großen Fähre. ๐Ÿ˜‚ Das kleine Boot schaukelte ordentlich über das Wasser und mehr als einmal hatten wir das Gefühl, dass wir Malta vielleicht doch noch von einer ganz anderen Seite kennenlernen – nämlich schwimmend! ๐ŸŒŠ๐Ÿ˜…

    Aber wir sind trocken auf der anderen Seite angekommen.

    Und dann hieß es tatsächlich einmal: rechtzeitig zurück ins Hotel und schlafen! ๐Ÿ˜ด

    Nach diesem Start in den Urlaub war das allerdings auch bitter nötig. ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น
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  • Medina und Rabat

    August 17 in Malta โ‹… โ˜€๏ธ 30 ยฐC

    Nach dem Aufstehen ging es erst einmal zum Frühstück im Hotel. Das Buffet war völlig okay und man wurde auf jeden Fall satt – allerdings habe ich Hotelfrühstück auch schon deutlich umfangreicher und beeindruckender erlebt. Aber für einen guten Start in den Tag hat es gereicht. โ˜•๐Ÿฅ

    Eigentlich war der Plan, heute mit einem Sightseeing-Bus loszuziehen. Also erst einmal geschaut, wie das Ganze funktioniert und wann wir loskommen könnten. Relativ schnell stand allerdings fest: Das wird heute nichts beziehungsweise passt zeitlich einfach nicht wirklich zu unserem Tag.

    Also Planänderung. Und wie so oft im Urlaub sind die spontanen Pläne am Ende sowieso die besseren. ๐Ÿ˜Ž

    Kurzerhand einen Bolt bestellt und ab nach Mdina. Und hier direkt der Tipp: Fahrt früh hin! Wir waren offenbar zu einer ziemlich guten Zeit dort, denn es war noch angenehm ruhig und man konnte die „Silent City“ tatsächlich noch ein bisschen als solche erleben.

    Mdina selbst ist schon etwas Besonderes. Enge Gassen, alte Mauern, diese sandfarbenen Gebäude und immer wieder kleine Durchgänge und Ecken, bei denen man einfach mal abbiegt, ohne genau zu wissen, wo man am Ende herauskommt. Genau mein Ding – einfach ein bisschen treiben lassen und schauen, was man entdeckt.

    Wenn man schon einmal dort ist, kann man natürlich auch direkt noch Rabat mitnehmen. Also ging es anschließend zu Fuß weiter und noch ein bisschen durch Rabat. Im Vergleich zu Mdina wieder eine etwas andere Atmosphäre und deutlich mehr „normales“ maltesisches Leben.

    Irgendwann waren die Füße dann aber auch der Meinung, dass es für heute langsam reicht. ๐Ÿ˜… Also wieder einen Bolt gerufen und zurück.

    Aus dem eigentlich geplanten Sightseeing-Bus wurde damit ein ziemlich spontaner Ausflug nach Mdina und Rabat – und vermutlich war genau das am Ende sogar die bessere Entscheidung. ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น

    Nachdem wir wieder im Airbnb angekommen waren, hieß es eigentlich nur noch: kurz umziehen, Badesachen schnappen und ab ans Meer. ๐ŸŒŠโ˜€๏ธ

    Das Schöne an unserer Unterkunft: Der Strand von Sliema ist nicht einmal eine Minute zu Fuß entfernt. Viel besser kann man es eigentlich nicht treffen.

    Also haben wir das gute Wetter noch einmal richtig ausgenutzt und den restlichen Nachmittag ganz entspannt am Wasser verbracht. Ein bisschen schwimmen, in der Sonne liegen und einfach nichts tun. Nach Mdina und Rabat am Vormittag genau das richtige Programm, um den Tag langsam ausklingen zu lassen.

    Gegen 20 Uhr ging es dann noch einmal los. Wir hatten uns ein wirklich gutes Restaurant ausgesucht und dort einen „Seafood Bucket“ bestellt. ๐Ÿฆ๐Ÿฆ€๐Ÿฆ‘ (https://maps.app.goo.gl/QAj37mhy4MHWByecA?g_st=ic)

    Definitiv mal etwas anderes – und vor allem richtig lecker! So ein Essen gehört für mich im Urlaub einfach dazu: etwas bestellen, was man zu Hause wahrscheinlich nicht unbedingt nehmen würde, und sich überraschen lassen.

    Und dann wurde aus einem eigentlich ganz normalen Restaurantbesuch noch ein richtig schöner Abend.

    Wir kamen mit einem australischen Pärchen ins Gespräch, verstanden uns auf Anhieb ziemlich gut und beschlossen kurzerhand, anschließend noch gemeinsam Cocktails trinken zu gehen. ๐Ÿน๐Ÿ‡ฆ๐Ÿ‡บ

    Genau solche Begegnungen sind es, die einen Urlaub irgendwie besonders machen. Man fährt tausende Kilometer von zu Hause weg, sitzt irgendwo auf Malta beim Seafood und lernt plötzlich zwei Menschen aus Australien kennen, mit denen man anschließend noch durch die Bars zieht.

    Und ich bin mir ziemlich sicher: Das war nicht das letzte Mal, dass wir die beiden gesehen haben. ๐Ÿ˜Š

    Jetzt bleibt eigentlich nur die Frage, wo das nächste gemeinsame Getränk stattfindet:

    Noch einmal hier auf Malta? ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น
    Irgendwann in Sydney? ๐Ÿ‡ฆ๐Ÿ‡บ
    Oder am Ende tatsächlich bei uns an der Nordsee? ๐ŸŒŠ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช

    Wir werden sehen … ๐Ÿป
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  • Today was a Beachday

    August 18 in Malta โ‹… ๐ŸŒฌ 30 ยฐC

    Heute Morgen haben wir uns ganz spontan dazu entschieden, einfach mal einen richtigen Tag am Strand zu verbringen. Kein großes Programm, keine Sehenswürdigkeiten – heute sollten Sonne, Meer und ein bisschen Entspannung reichen. โ˜€๏ธ๐ŸŒŠ

    Los ging es erst einmal am kleinen Strand direkt gegenüber von unserem Airbnb, an dem wir auch die Tage zuvor schon gewesen waren. Natürlich ging es direkt ins Wasser und wir waren eine ganze Weile schwimmen.

    Allerdings fehlte uns noch die passende Ausrüstung, um nicht nur auf, sondern auch ein bisschen unter das Wasser zu schauen. Also sind wir anschließend zum größeren Hauptstrand von Sliema gelaufen. Dort hatten wir einen kleinen Shop entdeckt, der alles Mögliche für einen Tag am Meer verkauft – Schnorchelausrüstung, Luftmatratzen und allerlei anderen Badespaß.

    Also gab es erst einmal eine Taucherbrille mit Schnorchel und einen Luftring. ๐Ÿคฟ๐Ÿ›Ÿ

    Und wenn wir schon einmal an einem anderen Strand sind, dann muss der natürlich auch getestet werden. Also wieder rein ins Wasser!

    Für Melissa war es tatsächlich das erste Mal, dass sie so richtig schnorcheln gegangen ist – und offenbar haben wir damit direkt eine neue Leidenschaft entdeckt. ๐Ÿ˜… Sie war anschließend völlig hin und weg davon und mittlerweile ist aus „Das macht ja richtig Spaß!“ sogar schon der Wunsch geworden, irgendwann einen richtigen Tauchschein zu machen. ๐Ÿคฟโค๏ธ

    Wir waren jedenfalls ganz schön lange im Wasser. Erst ein bisschen schwimmen, dann schnorcheln, Fische und die Unterwasserwelt beobachten und zwischen den Felsen den einen oder anderen Seeigel ausfindig machen. Für das Mittelmeer haben wir dabei tatsächlich erstaunlich viel gesehen und irgendwann völlig die Zeit vergessen.

    Direkt neben dem Strand lag zum Glück eine Beach Bar, sodass wir uns danach erst einmal ein Getränk und eine Kleinigkeit zur Stärkung gegönnt haben. ๐Ÿน

    Na ja … zumindest theoretisch. ๐Ÿ˜… Irgendwie hatte man uns nämlich zwischendurch vergessen und wir mussten noch einmal nachfragen, wo unser Essen eigentlich bleibt. Als es dann irgendwann kam, war aber alles wieder gut: Das Essen war lecker, die Getränke ebenfalls und mit Blick aufs Meer lässt sich so etwas sowieso deutlich leichter verzeihen.

    Am Abend ging es dann noch in das Restaurant, das wir bereits am Vortag reserviert hatten. Und allein die Lage war schon ziemlich genial: direkt am Wasser, unser Tisch zwischen dem Meer auf der linken und dem Pool auf der rechten Seite. Dazu ein Live-DJ, der entspannten, ruhigen Techno gespielt hat – wirklich ein super schönes Ambiente und genau die richtige Stimmung für den Abend. ๐ŸŒŠ๐ŸŽถ

    Blieb nur noch die wichtige Frage: Was essen wir eigentlich?

    Nachdem wir am Vorabend noch den Kellner hatten entscheiden lassen, haben wir es dieses Mal etwas anders gemacht. Die Speisekarte war angenehm übersichtlich, also haben wir einfach ein Foto davon gemacht und an ChatGPT geschickt. Mit dem Hinweis: „Du kennst ja mittlerweile unseren Geschmack – stell uns einfach etwas zusammen.“ ๐Ÿ˜‚

    Und so wurde es am Ende ein kleines Sharing-Menü aus vier Vorspeisen und einem Hauptgericht, das wir uns komplett geteilt haben.

    * ๐Ÿค Prawns Saganaki
    * ๐Ÿง€ Halloumi Kadaif
    * ๐Ÿฃ Surf & Turf Maki Roll
    * ๐Ÿฅฉ Beef Fillet

    Dazu gab es Wasser und Wein – und wir müssen sagen: ChatGPT hatte einen ziemlich guten Abend erwischt. ๐Ÿ˜… Das Essen war wirklich lecker, die Auswahl hat super zusammengepasst und durch das Teilen konnten wir von allem etwas probieren.

    Zusammen mit dem Meer direkt neben uns, dem beleuchteten Pool auf der anderen Seite, der Musik und der entspannten Atmosphäre war es einfach ein richtig schöner Abschluss des Tages.

    Alles in allem also wieder einer dieser Urlaubstage, die eigentlich überhaupt nicht groß geplant waren und gerade deshalb besonders schön geworden sind: viel Meer, erstaunlich viel unter Wasser entdeckt, Melissa mit dem Schnorchelvirus angesteckt, gutes Essen und ein richtig schöner Abend am Wasser. โค๏ธ๐ŸŒŠ

    Und wer weiß – vielleicht war das heute ja tatsächlich der Tag, an dem der Grundstein für unseren ersten gemeinsamen Tauchschein gelegt wurde. ๐Ÿคฟ๐Ÿ˜…
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  • Boots / Sailingtrip am Tag

    August 19 in Malta โ‹… โ˜€๏ธ 29 ยฐC

    Heute Morgen hieß es: früh aufstehen! โฐ Um 7:00 Uhr klingelte der Wecker, denn heute stand eines der Highlights unseres Malta-Urlaubs auf dem Programm: ein ganzer Tag auf einem Segelboot. โ›ต๏ธ๐ŸŒŠ

    Also raus aus dem Bett, frisch gemacht, Sachen zusammengepackt und los ging’s. Und tatsächlich – wir waren ganze zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit am Treffpunkt. ๐Ÿ˜… Das lag natürlich ausschließlich an unserer hervorragenden morgendlichen Organisation … und vielleicht auch ein kleines bisschen an unserem Uber-Fahrer, der uns sicher und ohne Umwege zum richtigen Ort gebracht hat.

    Etwa fünf Minuten nachdem wir angekommen waren, kam noch ein weiteres Pärchen dazu. Die beiden kamen aus Melbourne in Australien und sollten den Tag gemeinsam mit uns auf dem Boot verbringen. Dazu kamen der Kapitän, ein Freund des Kapitäns und ein weiteres Crewmitglied.

    Alle waren von Anfang an super freundlich und zuvorkommend und irgendwie hat die Gruppe direkt gut zusammengepasst. Beste Voraussetzungen also für einen entspannten Tag auf dem Meer.

    Dann hieß es: Leinen los! โ›ต๏ธ

    Raus aus dem Hafen und rein in einen für unsere Verhältnisse doch ziemlich ordentlichen Wellengang. Und was macht man natürlich, wenn das Boot ordentlich durch die Wellen schaukelt?

    Frühstücken. ๐Ÿ˜‚

    Es gab frisch geschmierte Brötchen mit Käse und Schinken und dazu Getränke, die uns übrigens den gesamten Tag über zur Verfügung standen. Irgendwie hatte es schon etwas Besonderes, mitten auf dem Meer zu frühstücken, während das Boot durch die Wellen Richtung Gozo schaukelte.

    Unser erstes großes Ziel war die Blaue Lagune.

    Und ja: Das Wasser dort sieht wirklich fantastisch aus. Türkisblau, glasklar und genau so, wie man es von den ganzen Bildern kennt. Das Problem dabei ist nur: Offenbar kennen diese Bilder auch wirklich alle anderen Menschen auf Malta. ๐Ÿ˜‚

    Die Blaue Lagune ist ein absoluter Touristen-Hotspot und dementsprechend völlig überlaufen. Boote, Menschen und noch mehr Boote – für unseren Geschmack einfach deutlich zu viel.

    Wir haben dort die Mittagszeit verbracht und später auch auf dem Boot gegessen. Schön anzusehen ist die Lagune definitiv, aber für uns steht fest: Dann lieber eine etwas weniger spektakuläre Bucht, dafür aber Ruhe und deutlich weniger Menschen.

    Was uns außerdem aufgefallen ist: Unter Wasser wirkte es dort im Vergleich zu anderen Stellen fast schon tot. Bei den Menschenmassen und dem täglichen Bootsverkehr leider auch nicht wirklich überraschend.

    Aber wenn wir schon einmal da sind, gehe ich natürlich trotzdem ins Wasser. ๐Ÿคฟ

    Also Schnorchel auf und los. Dabei habe ich auch eine kleine Höhle entdeckt und bin ein Stück hineingetaucht. Das war tatsächlich ziemlich beeindruckend: Draußen strahlender Sonnenschein und hellblaues Wasser – und nur wenige Meter weiter wird es in der Höhle plötzlich tiefschwarz. Ein ziemlich eigenartiges, aber gleichzeitig faszinierendes Gefühl.

    Nachdem wir gegessen hatten, ging es weiter zur nächsten Bucht.

    Und die gefiel uns schon deutlich besser. ๐Ÿ˜…

    Auch dort hatten wir einen längeren Aufenthalt und konnten uns in Ruhe umsehen. Natürlich ging es wieder ins Wasser. Wir haben geschnorchelt und vor allem noch einmal ordentlich das Abtauchen geübt. Mittlerweile klappt das schon bedeutend besser und macht jedes Mal ein bisschen mehr Spaß.

    Auch hier gab es wieder eine kleine Höhle zu entdecken, die wir uns natürlich anschauen mussten.

    Und dann entdeckte ich dieses Felsband.

    Schön hoch.

    Sehr schön hoch.

    Ich würde schätzen ungefähr zwölf bis fünfzehn Meter über dem Wasser.

    Und wie das manchmal so ist, entstand daraus innerhalb kürzester Zeit eine ausgesprochen vernünftige Idee:

    Da könnte man doch eigentlich runterspringen. ๐Ÿ˜‚

    Also hochgeklettert.

    Von unten sah das Ganze irgendwie noch deutlich harmloser aus. Wenn man dann allerdings oben steht und nach unten schaut, wirken zwölf bis fünfzehn Meter plötzlich doch erstaunlich hoch. ๐Ÿ˜…

    Aber nun war ich schon einmal oben.

    Also: springen!

    Und tatsächlich – alles gut gegangen. ๐Ÿ˜‚๐ŸŒŠ

    Natürlich gibt es davon auch eine Aufnahme mit der Insta360. Die muss allerdings noch heruntergeladen und bearbeitet werden. Das Video wird also definitiv noch nachgereicht, denn auf der 360-Grad-Aufnahme dürfte das Ganze vermutlich noch einmal ein bisschen spektakulärer aussehen.

    Nach meinem kleinen Ausflug vom Felsen zurück ins Meer ging es wieder zum Boot und langsam machten wir uns auf den Heimweg.

    Bis zurück zum Hafen von Valletta waren wir noch einmal ungefähr zwei Stunden unterwegs. Getränke gab es weiterhin reichlich und zwischendurch stellte die Crew noch frisches Obst auf den Tisch – genau das Richtige nach einem ganzen Tag mit Sonne, Salzwasser, Schnorcheln und Springen.

    Und irgendwie waren diese letzten zwei Stunden auf dem Boot noch einmal ein richtig schöner Abschluss. Einfach übers Meer fahren, die Küste beobachten und den Tag langsam ausklingen lassen.

    Wobei … ausklingen lassen war eigentlich noch gar nicht angesagt. ๐Ÿ˜…

    Denn als wir wieder von Bord gegangen sind, hatten wir es plötzlich ziemlich eilig.

    Also rein ins Uber und zurück zum Airbnb – allerdings nicht, ohne uns vorher noch schnell eine Kleinigkeit zu essen zu holen. Schließlich mussten wir für das nächste Abenteuer des Tages ausreichend gestärkt sein.

    Zurück im Airbnb hieß es dann: schnell frisch machen, Sachen wechseln und schon wieder los.

    Also erneut ein Uber bestellt, eingestiegen und weiter Richtung …

    … Fortsetzung folgt. ๐Ÿ˜
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  • Fliegen oder Fliege

    August 19 in Malta โ‹… โ˜€๏ธ 30 ยฐC

    Heute Morgen hieß es: früh aufstehen! โฐ Um 7:00 Uhr klingelte der Wecker, denn heute stand eines der Highlights unseres Malta-Urlaubs auf dem Programm: ein ganzer Tag auf einem Segelboot. โ›ต๏ธ๐ŸŒŠ

    Also raus aus dem Bett, frisch gemacht, Sachen zusammengepackt und los ging’s. Und tatsächlich – wir waren ganze zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit am Treffpunkt. ๐Ÿ˜… Das lag natürlich ausschließlich an unserer hervorragenden morgendlichen Organisation … und vielleicht auch ein kleines bisschen an unserem Uber-Fahrer, der uns sicher und ohne Umwege zum richtigen Ort gebracht hat.

    Etwa fünf Minuten nachdem wir angekommen waren, kam noch ein weiteres Pärchen dazu. Die beiden kamen aus Melbourne in Australien und sollten den Tag gemeinsam mit uns auf dem Boot verbringen. Dazu kamen der Kapitän, ein Freund des Kapitäns und ein weiteres Crewmitglied.

    Alle waren von Anfang an super freundlich und zuvorkommend und irgendwie hat die Gruppe direkt gut zusammengepasst. Beste Voraussetzungen also für einen entspannten Tag auf dem Meer.

    Dann hieß es: Leinen los! โ›ต๏ธ

    Raus aus dem Hafen und rein in einen für unsere Verhältnisse doch ziemlich ordentlichen Wellengang. Und was macht man natürlich, wenn das Boot ordentlich durch die Wellen schaukelt?

    Frühstücken. ๐Ÿ˜‚

    Es gab frisch geschmierte Brötchen mit Käse und Schinken und dazu Getränke, die uns übrigens den gesamten Tag über zur Verfügung standen. Irgendwie hatte es schon etwas Besonderes, mitten auf dem Meer zu frühstücken, während das Boot durch die Wellen Richtung Gozo schaukelte.

    Unser erstes großes Ziel war die Blaue Lagune.

    Und ja: Das Wasser dort sieht wirklich fantastisch aus. Türkisblau, glasklar und genau so, wie man es von den ganzen Bildern kennt. Das Problem dabei ist nur: Offenbar kennen diese Bilder auch wirklich alle anderen Menschen auf Malta. ๐Ÿ˜‚

    Die Blaue Lagune ist ein absoluter Touristen-Hotspot und dementsprechend völlig überlaufen. Boote, Menschen und noch mehr Boote – für unseren Geschmack einfach deutlich zu viel.

    Wir haben dort die Mittagszeit verbracht und später auch auf dem Boot gegessen. Schön anzusehen ist die Lagune definitiv, aber für uns steht fest: Dann lieber eine etwas weniger spektakuläre Bucht, dafür aber Ruhe und deutlich weniger Menschen.

    Was uns außerdem aufgefallen ist: Unter Wasser wirkte es dort im Vergleich zu anderen Stellen fast schon tot. Bei den Menschenmassen und dem täglichen Bootsverkehr leider auch nicht wirklich überraschend.

    Aber wenn wir schon einmal da sind, gehe ich natürlich trotzdem ins Wasser. ๐Ÿคฟ

    Also Schnorchel auf und los. Dabei habe ich auch eine kleine Höhle entdeckt und bin ein Stück hineingetaucht. Das war tatsächlich ziemlich beeindruckend: Draußen strahlender Sonnenschein und hellblaues Wasser – und nur wenige Meter weiter wird es in der Höhle plötzlich tiefschwarz. Ein ziemlich eigenartiges, aber gleichzeitig faszinierendes Gefühl.

    Nachdem wir gegessen hatten, ging es weiter zur nächsten Bucht.

    Und die gefiel uns schon deutlich besser. ๐Ÿ˜…

    Auch dort hatten wir einen längeren Aufenthalt und konnten uns in Ruhe umsehen. Natürlich ging es wieder ins Wasser. Wir haben geschnorchelt und vor allem noch einmal ordentlich das Abtauchen geübt. Mittlerweile klappt das schon bedeutend besser und macht jedes Mal ein bisschen mehr Spaß.

    Auch hier gab es wieder eine kleine Höhle zu entdecken, die wir uns natürlich anschauen mussten.

    Und dann entdeckte ich dieses Felsband.

    Schön hoch.

    Sehr schön hoch.

    Ich würde schätzen ungefähr zwölf bis fünfzehn Meter über dem Wasser.

    Und wie das manchmal so ist, entstand daraus innerhalb kürzester Zeit eine ausgesprochen vernünftige Idee:

    Da könnte man doch eigentlich runterspringen. ๐Ÿ˜‚

    Also hochgeklettert.

    Von unten sah das Ganze irgendwie noch deutlich harmloser aus. Wenn man dann allerdings oben steht und nach unten schaut, wirken zwölf bis fünfzehn Meter plötzlich doch erstaunlich hoch. ๐Ÿ˜…

    Aber nun war ich schon einmal oben.

    Also: springen!

    Und tatsächlich – alles gut gegangen. ๐Ÿ˜‚๐ŸŒŠ

    Natürlich gibt es davon auch eine Aufnahme mit der Insta360. Die muss allerdings noch heruntergeladen und bearbeitet werden. Das Video wird also definitiv noch nachgereicht, denn auf der 360-Grad-Aufnahme dürfte das Ganze vermutlich noch einmal ein bisschen spektakulärer aussehen.

    Nach meinem kleinen Ausflug vom Felsen zurück ins Meer ging es wieder zum Boot und langsam machten wir uns auf den Heimweg.

    Bis zurück zum Hafen von Valletta waren wir noch einmal ungefähr zwei Stunden unterwegs. Getränke gab es weiterhin reichlich und zwischendurch stellte die Crew noch frisches Obst auf den Tisch – genau das Richtige nach einem ganzen Tag mit Sonne, Salzwasser, Schnorcheln und Springen.

    Und irgendwie waren diese letzten zwei Stunden auf dem Boot noch einmal ein richtig schöner Abschluss. Einfach übers Meer fahren, die Küste beobachten und den Tag langsam ausklingen lassen.

    Wobei … ausklingen lassen war eigentlich noch gar nicht angesagt. ๐Ÿ˜…

    Denn als wir wieder von Bord gegangen sind, hatten wir es plötzlich ziemlich eilig.

    Also rein ins Uber und zurück zum Airbnb – allerdings nicht, ohne uns vorher noch schnell eine Kleinigkeit zu essen zu holen. Schließlich mussten wir für das nächste Abenteuer des Tages ausreichend gestärkt sein.

    Zurück im Airbnb hieß es dann: schnell frisch machen, Sachen wechseln und schon wieder los.

    Also erneut ein Uber bestellt, eingestiegen und weiter Richtung …

    … Fortsetzung folgt. ๐Ÿ˜
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  • Three Cities

    August 20 in Malta โ‹… โ˜€๏ธ 30 ยฐC

    Ein weiterer Punkt auf unserer Malta-Liste waren die Three Cities – oder auf Deutsch einfach die drei Städte. ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น

    Sie liegen direkt gegenüber von Valletta auf der anderen Seite des Grand Harbour und bestehen aus Vittoriosa (Birgu), Senglea (Isla) und Cospicua (Bormla).

    Historisch sind die Three Cities sogar älter als Valletta und spielten insbesondere zur Zeit des Johanniterordens eine wichtige Rolle. Nachdem die Ritter 1530 nach Malta gekommen waren, machten sie zunächst Birgu zu ihrem Hauptsitz. Aufgrund der strategisch wichtigen Lage am Grand Harbour wurden die Befestigungsanlagen in den folgenden Jahrzehnten immer weiter ausgebaut.

    Besonders während der Großen Belagerung Maltas im Jahr 1565, als das Osmanische Reich versuchte, die Insel einzunehmen, waren Birgu und Senglea von enormer Bedeutung. Nach dem erfolgreichen Widerstand wurde schließlich auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens eine neue, noch stärker befestigte Hauptstadt errichtet: Valletta.

    Wenn man heute durch die Three Cities läuft, sieht man noch überall die gewaltigen Festungsmauern, Bastionen und historischen Gebäude. Teilweise hat man wirklich das Gefühl, durch eine riesige Festungsanlage zu laufen. ๐Ÿฐ

    Was uns auf Malta außerdem immer wieder aufgefallen ist, sind die zahlreichen und teilweise unglaublich prunkvollen Kirchen.

    Interessant fanden wir dabei, dass es auf Malta keine Kirchensteuer nach deutschem Modell gibt. Die katholische Kirche und insbesondere die örtlichen Pfarrgemeinden werden unter anderem durch freiwillige Spenden und Unterstützung aus der Bevölkerung getragen. Auch bei religiösen Festen und Projekten engagieren sich viele Menschen persönlich und bringen neben Geld teilweise ihre eigene Arbeitskraft ein.

    Wenn man sich anschaut, wie aufwendig manche Kirchen ausgestattet sind und mit welcher Begeisterung die religiösen Feste auf Malta vorbereitet werden, ist das schon beeindruckend. Gerade im Vergleich zu Deutschland ist es interessant zu sehen, wie unterschiedlich so etwas funktionieren kann.

    Wir ließen uns für die Three Cities jedenfalls ordentlich Zeit und schauten uns die kleinen Straßen, die Festungsanlagen und den Hafen ganz in Ruhe an.

    Zwischendurch ging es sogar noch einmal mit einem kleinen Boot übers Wasser, sodass wir die Städte und ihre beeindruckenden Mauern auch vom Grand Harbour aus betrachten konnten. ๐Ÿšค

    Danach stiegen wir wieder in unseren Hop-on-Hop-off-Bus und setzten unsere Rundfahrt fort.

    Wobei „Hop-on-Hop-off“ bei uns an diesem Tag irgendwann eigentlich nur noch „Hop-on und sitzen bleiben“ bedeutete. ๐Ÿ˜‚

    Es war einfach verdammt warm! โ˜€๏ธ๐Ÿฅต

    Also blieben wir bei den weiteren Stationen teilweise einfach im Bus sitzen, genossen den Fahrtwind und schauten uns die Orte erst einmal vom Bus aus an. Die Ziele, die uns besonders interessierten, haben wir dann an den folgenden Tagen ganz entspannt mit dem Uber angefahren.

    Trotzdem würden wir den Hop-on-Hop-off-Bus auf Malta durchaus empfehlen, insbesondere wenn man zum ersten Mal auf der Insel ist.

    Man bekommt innerhalb relativ kurzer Zeit einen guten Überblick, fährt an vielen der wichtigsten und schönsten Sehenswürdigkeiten vorbei und erhält während der Fahrt über Kopfhörer Informationen zu den jeweiligen Orten in verschiedenen Sprachen.

    Für uns war es deshalb perfekt, um zunächst einmal herauszufinden:

    Was wollen wir unbedingt noch einmal in Ruhe sehen – und wo reicht uns der Blick aus dem Bus? ๐Ÿ˜…

    Und die Three Cities gehörten definitiv zu den Orten, bei denen sich das Aussteigen gelohnt hat. ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡นโค๏ธ
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  • Blue Grotto

    August 21 in Malta โ‹… โ˜€๏ธ 30 ยฐC

    Nach einer relativ kurzen Fahrt mit einem wirklich netten Uber-Fahrer kamen wir schließlich bei der Blue Grotto an. ๐Ÿ’™

    Die Blue Grotto gehört zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten Maltas und liegt an der felsigen Südküste der Insel, in der Nähe des kleinen Ortes Wied iลผ-ลปurrieq. Eigentlich handelt es sich dabei nicht nur um eine einzelne Grotte, sondern um ein ganzes System aus mehreren Meereshöhlen und beeindruckenden Felsformationen. Ihren Namen verdankt die Blue Grotto dem Sonnenlicht, das im klaren Meerwasser reflektiert wird und insbesondere in einigen der Höhlen für intensive Blau- und Türkistöne sorgt. Die große natürliche Felsenöffnung ist dabei wohl das bekannteste Fotomotiv. ๐ŸŒŠ

    Bevor wir uns das Ganze allerdings genauer anschauen konnten, mussten wir erst einmal etwas viel Wichtigeres erledigen:

    Frühstück! ๐Ÿ˜‚

    Das hatten wir nämlich vor lauter frühem Aufstehen und St. Peter’s Pool komplett vergessen.

    Also erst einmal orientieren, einen Platz zum Frühstücken suchen und ein Spiegelei bestellen. Ein kleines bisschen Heimat auf Malta. ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช๐Ÿณ๐Ÿ˜‚

    Frisch gestärkt ging es anschließend weiter hinunter in Richtung Bootsanleger. Dort befindet sich eine kleine Bucht, von der aus die Boote zu den verschiedenen Höhlen der Blue Grotto starten. Direkt vor Ort konnten wir unsere Tickets kaufen und für gerade einmal 10 Euro pro erwachsener Person konnte es losgehen.

    Und für den Preis kann man wirklich nicht viel falsch machen.

    Wenn man so etwas noch nie gesehen hat, ist die Blue Grotto auf jeden Fall beeindruckend und absolut sehenswert. Wenn man allerdings schon einige ähnliche Orte auf Reisen gesehen hat, muss man fairerweise sagen: Es gibt durchaus größere und spektakulärere blaue Grotten.

    Ein bisschen erinnert es uns an die Blue Lagoon. Malta hat eine – und sie ist definitiv schön. Andere Länder haben so etwas allerdings ebenfalls, teilweise einfach noch größer, spektakulärer und beeindruckender. ๐Ÿ˜…

    Nichtsdestotrotz: Wenn man schon auf Malta ist, gehört die Blue Grotto einfach dazu.

    Also rein ins kleine Boot. Insgesamt passten ungefähr neun Personen hinein und neben uns waren natürlich wieder die unterschiedlichsten Nationalitäten vertreten.

    Vor der Abfahrt gab es für jeden eine Schwimmweste. Wir haben unsere allerdings eher nach dem Prinzip „wird schon passen“ locker übergelegt. ๐Ÿ˜‚

    Frei nach dem Motto: Sollten wir tatsächlich ins Wasser fallen, dann schwimmen wir eben.

    Andere Mitfahrer nahmen die Sicherheitsvorkehrungen dagegen deutlich ernster und legten ihre Westen absolut vorschriftsmäßig an. Das funktionierte hervorragend – zumindest so lange, bis sie die Dinger nach der Fahrt wieder ausziehen wollten. ๐Ÿ˜‚ Da wurde dann gezogen, gedrückt und irgendwann musste sogar ein wenig geholfen werden.

    Wir mussten uns das Grinsen etwas verkneifen.

    Da die kleinen Boote während der Tour ohnehin immer relativ dicht an der felsigen Küste entlangfahren und wir gefühlt nie besonders weit vom Land entfernt waren, blieben wir bei unserer eher lockeren Variante.

    Dann ging es hinein in die verschiedenen Höhlen. ๐Ÿšค๐ŸŒŠ

    Und die sind tatsächlich wirklich schön anzusehen. Die Felswände, das unglaublich klare Wasser und die unterschiedlichen Farben machen die kurze Bootstour definitiv sehenswert.

    Besonders interessant sind die Höhlen, bei denen das Licht durch das Wasser reflektiert wird. Dadurch entsteht dieser typische blaue Schimmer, der teilweise die gesamte Höhle in ein intensives Blau taucht. Genau dieser Effekt macht letztendlich den besonderen Reiz der Blue Grotto aus. ๐Ÿ’™

    Unser Fazit deshalb:

    Kann man machen. Sollte man sogar machen.

    Für 10 Euro bekommt man eine schöne kleine Bootsfahrt, sieht die Küste noch einmal aus einer völlig anderen Perspektive und besucht eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Maltas. Wer schon viele ähnliche Orte gesehen hat, wird wahrscheinlich nicht völlig überwältigt sein – aber wenn man auf Malta ist, gehört es unserer Meinung nach trotzdem einfach dazu.

    Nach der Bootstour schlenderten wir noch durch zwei oder drei der obligatorischen Souvenirläden, bevor es wieder Richtung Uber ging.

    Unser Fahrer brachte uns zurück zu unserem Apartment, wo wir uns kurz sortierten, denn für diesen Tag hatten wir noch ein weiteres Ziel:

    Smart City Malta.

    Also wieder los. ๐Ÿš—

    Von der Smart City hatten wir uns tatsächlich ein bisschen mehr versprochen. Das gesamte Areal wirkt modern und man erkennt ziemlich schnell, welches Potenzial dort vorhanden ist. Vieles ist schön angelegt und insbesondere am Abend, wenn alles beleuchtet ist, kann ich mir vorstellen, dass man dort wirklich nett sitzen und etwas trinken oder essen kann.

    Aktuell merkt man allerdings auch sehr deutlich:

    Das Ganze ist einfach noch nicht fertig.

    Es gibt eine kleine Mall, allerdings mit nur wenigen Geschäften, und auch rundherum fehlt noch einiges. Viele Bereiche wirken so, als würde dort in den kommenden Jahren noch ordentlich etwas entstehen.

    Unser Eindruck ist deshalb, dass die Smart City in zwei oder drei Jahren richtig interessant werden könnte. Dann könnte das durchaus ein Ort sein, an dem man shoppen, essen und einen entspannten Abend verbringen kann.

    Aktuell würden wir allerdings nicht extra dorthin fahren, wenn das Ziel hauptsächlich Shoppen ist.

    Dafür ist die Auswahl einfach noch zu klein.

    Dann ganz klar lieber The Point in Sliema. ๐Ÿ›๏ธ

    Für einen kleinen Abstecher am Abend, einen Spaziergang durch die moderne Anlage oder um einfach einmal zu schauen, was dort gerade entsteht, kann man Smart City durchaus mitnehmen.

    Als Shoppingziel bekommt sie von uns momentan allerdings eher ein:

    „Kommt in ein paar Jahren noch einmal wieder.“ ๐Ÿ˜‚
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  • St. Peterโ€™s Pool

    August 21 in Malta โ‹… โ˜€๏ธ 28 ยฐC

    Heute Morgen hieß es mal wieder: früh aufstehen! ๐Ÿ˜… Aber wir hatten schließlich noch einiges vor und wollten unbedingt am St. Peter’s Pool sein, bevor dort die großen Menschenmassen ankommen.

    Also Sachen gepackt, Uber bestellt und los ging es Richtung Süden Maltas. Unser erstes Ziel war der St. Peter’s Pool, eine natürliche, hufeisenförmige Felsenbucht in der Nähe von Marsaxlokk. Statt eines klassischen Sandstrandes gibt es hier flache Kalksteinfelsen, die wie natürliche Liegeflächen rund um das unglaublich klare, türkisfarbene Wasser verlaufen. Besonders bekannt ist der Pool dafür, dass man von verschiedenen Stellen direkt von den Felsen ins Meer springen kann. Gleichzeitig eignet sich die Bucht aufgrund des klaren Wassers auch richtig gut zum Schwimmen und Schnorcheln. ๐ŸŒŠ๐Ÿคฟ

    Dort angekommen, fanden wir tatsächlich eine wirklich schöne Bucht mit glasklarem Wasser vor. Und da wir so früh unterwegs waren, war es noch herrlich ruhig.

    Also gesagt, getan: Erst einmal die gefühlt 50 Stufen – oder vielleicht waren es auch deutlich mehr ๐Ÿ˜‚ – hinunter zum felsigen Strand.

    Unten angekommen mussten wir allerdings erst einmal einen vernünftigen Platz suchen. Denn so schön St. Peter’s Pool auch ist, eines hat uns wirklich gestört: Es liegt leider ziemlich viel Müll herum. Und das, obwohl sogar Mülltonnen aufgestellt sind. Eigentlich ziemlich schade für so einen wunderschönen Ort.

    Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Wenn man oben angekommen nach rechts an den Felsen entlangläuft, gelangt man zu einer weiteren kleinen Bucht. Dort ist es deutlich sauberer, wesentlich ruhiger und es sind viel weniger Menschen unterwegs. Natürlich haben wir das erst entdeckt, als wir schon fast wieder gehen wollten. ๐Ÿ˜‚

    Aber egal – wir suchten uns erst einmal einen halbwegs sauberen und gemütlichen Platz. Da wir zu dieser frühen Stunde noch fast alleine waren, ging es direkt ins Wasser.

    Und genau dafür hatte sich das frühe Aufstehen gelohnt. โค๏ธ

    Wir konnten eine richtig schöne große Runde schwimmen, ein wenig schnorcheln und einfach das klare Wasser, das Wetter und vor allem die Ruhe genießen. Wenn man St. Peter’s Pool so erlebt, versteht man definitiv, warum der Ort zu den bekanntesten Badestellen Maltas gehört.

    Allerdings änderte sich die Situation gegen 10:00 Uhr ziemlich schnell. Innerhalb relativ kurzer Zeit kamen immer mehr Menschen und die zuvor so ruhige Bucht wurde zunehmend voller.

    Damit war für uns der richtige Zeitpunkt gekommen, unsere Sachen zusammenzupacken und weiterzufahren.

    Nächstes Ziel: Blue Grotto! ๐Ÿ’™
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  • Party Boat Malta

    August 21 in Malta โ‹… โ›… 29 ยฐC

    ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น Partyboat Malta – spontan ist manchmal einfach am besten! ๐Ÿฅณโ›ต๏ธ

    Hier gibt es tatsächlich gar nicht sooo viel zu erzählen – spontane Idee, schnell umgesetzt! ๐Ÿ˜„

    Eigentlich waren die Karten für das Partyboot schon komplett ausverkauft. Aber ein kurzes Telefonat mit dem Betreiber hat das Problem dann doch noch irgendwie geregelt. ๐Ÿ˜Ž Zwei Tickets konnten noch organisiert werden und damit war klar: Heute Abend geht’s aufs Partyboot! ๐Ÿน๐ŸŽถ

    Also fertig gemacht und pünktlich um 18:30 Uhr am Boot gewesen. Eigentlich sollte man eine halbe Stunde vor Abfahrt wegen des Einlasses da sein – nur begann der dann trotzdem erst um 19 Uhr. ๐Ÿ˜‚ Naja, halb so wild. Die Zeit verging mit zwei Telefonaten und ein bisschen Quatschen mit den Leuten vor Ort ziemlich schnell und war eigentlich ganz entspannt.

    Gegen 19 Uhr war es dann auch schon ordentlich voll auf der Strandpromenade und langsam sammelten sich alle, die mit aufs Boot wollten. Dann konnte es endlich losgehen! ๐Ÿ›ฅ๏ธ

    Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung legten wir ab und natürlich gab es ziemlich schnell auch die ersten Getränke. ๐Ÿน Man nannte das Ganze zwar „Sex on the Beach“, geschmacklich war es aber eher Orangensaft mit billigem Wodka. ๐Ÿ˜‚ Bei den Preisen hätte man vielleicht etwas mehr erwarten können – aber gut, zur Not gab es ja auch noch Getränke ohne Alkohol. ๐Ÿ˜…

    Die Stimmung an Bord ging dafür ziemlich schnell nach oben. Die Musik lief, die Tanzfläche füllte sich und natürlich waren auch wir mittendrin. ๐Ÿ’ƒ๐Ÿ•บ๐ŸŽถ

    Dabei haben wir wieder einige interessante Leute kennengelernt. Neben ein paar Deutschen waren da unter anderem zwei Lehrerinnen aus Irland ๐Ÿ‡ฎ๐Ÿ‡ช und ein Medizinstudent aus Lettland ๐Ÿ‡ฑ๐Ÿ‡ป – liebe Grüße an euch, falls man sich irgendwann noch einmal irgendwo auf dieser Welt über den Weg läuft! ๐Ÿ˜„

    Ungefähr auf der Hälfte der Tour legte das Boot einen Badestopp ein und wer wollte, konnte direkt vom Boot ins Meer springen. ๐ŸŒŠ Einige haben die Gelegenheit natürlich genutzt. Wir hatten uns allerdings schon vorher dagegen entschieden. Schließlich waren wir zum Feiern da – also hieß es für uns stattdessen:

    Tanzen, Party machen und einfach das Leben genießen! ๐Ÿฅณ๐Ÿน๐ŸŽถ

    Und genau das haben wir gemacht.

    Irgendwann ging aber auch dieser Abend zu Ende und zurück an Land führte der Weg natürlich nicht direkt nach Hause. Ein kleiner Abstecher zu Burger King ๐Ÿ”๐ŸŸ musste noch sein. ๐Ÿ˜‚

    Danach ging es zurück ins Airbnb, ab ins Bett und ziemlich schnell nur noch:

    ๐Ÿ˜ด๐Ÿ’ค

    Wieder so ein Abend, der überhaupt nicht groß geplant war – und gerade deshalb perfekt zu unserem Malta-Urlaub gepasst hat. ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡นโค๏ธ
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  • Popey Village

    August 22 in Malta โ‹… โ˜€๏ธ 31 ยฐC

    ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น Popeye Village – ein kurzer Abstecher nach Sweethaven ๐ŸŽฌโš“๏ธ

    Unser nächster Stopp führte uns zum Popeye Village – oder eigentlich nach Sweethaven, wie das kleine Filmdorf ursprünglich heißt. ๐ŸŽฌ

    Das Dorf wurde 1979 extra als Filmkulisse für den Film „Popeye“ mit Robin Williams gebaut, der 1980 erschien. Dafür entstanden in der Anchor Bay zahlreiche bunte Holzhäuser, die nach den Dreharbeiten einfach stehen geblieben sind. Heute ist daraus eine der bekanntesten Touristenattraktionen Maltas geworden. ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น

    Unser Plan war eigentlich ziemlich einfach: ein bisschen Sightseeing, ein paar schöne Fotos machen und anschließend gemütlich frühstücken.

    Gesagt, getan! ๐Ÿ˜„

    Also haben wir uns Popeye Village zunächst von außen angeschaut. Und gerade von den Aussichtspunkten oberhalb der Bucht hat man wirklich einen richtig schönen Blick auf die kleinen bunten Häuser, das türkisblaue Wasser und die gesamte Anchor Bay. ๐Ÿ“ธ๐ŸŒŠ

    Natürlich wurden erstmal einige Fotos geschossen, bevor wir uns auf die Suche nach etwas zu essen gemacht haben.

    Im Restaurant angekommen, haben wir dann aber – Gott sei Dank noch vor der Bestellung ๐Ÿ˜‚ – einen Blick auf die Bewertungen geworfen. Danach war die Entscheidung ziemlich schnell gefallen:

    Frühstück gibt es lieber am nächsten Spot! ๐Ÿ˜…

    Auch beim Eintritt ins Popeye Village selbst waren wir uns relativ schnell einig. Mit ungefähr 25 € pro Person war uns der Spaß für das, was wir dort machen wollten, dann doch etwas zu teuer. Wir wollten weder einen halben Tag dort verbringen noch sämtliche Attraktionen nutzen – uns ging es hauptsächlich darum, das bekannte Filmdorf einmal gesehen zu haben.

    Also haben wir freiwillig auf den Eintritt verzichtet. Und rückblickend muss man sagen: Der Blick von außen hat uns vollkommen gereicht. ๐Ÿ˜Š

    Damit war das Sightseeing für diesen Morgen auch schon erledigt.

    Uber gerufen und ab zum Strand! ๐Ÿš—๐Ÿ’จ๐Ÿ–๏ธ

    Darauf hatten wir uns sowieso schon richtig gefreut. Noch einmal ausgiebig schnorcheln, möglichst lange im Wasser bleiben, die Sonne genießen und einfach das traumhafte Wetter auf Malta auskosten. ๐Ÿคฟโ˜€๏ธ๐ŸŒŠ

    Und genau das haben wir gemacht!

    Nach den ganzen Ausflügen, Bootstouren und Sehenswürdigkeiten der vergangenen Tage war es richtig schön, einfach wieder die Schnorchelbrille aufzusetzen, ins Wasser zu gehen und sich Zeit zu lassen.

    Kein Zeitplan, kein Sightseeing – einfach Meer, Sonne und Urlaub. ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡นโค๏ธ
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  • Schnorcheln am sehr schรถnen Sand/Stein Strand

    August 22 in Malta โ‹… โ˜€๏ธ 31 ยฐC

    Vom Popeye Village war es gar nicht weit bis zu unserem nächsten Halt: einer wunderschönen kleinen Bucht mit einem richtigen Sandstrand, eingerahmt von Felsen. In der Mitte feiner Sand zum Baden und an den Seiten jede Menge Felsen und abgebrochene Felsstücke unter Wasser – eigentlich der perfekte Ort, um nicht nur ein bisschen zu entspannen, sondern vor allem zum Schnorcheln. ๐Ÿคฟ๐ŸŒŠ

    Und genau das hatten wir vor!

    Den Tipp für diesen Spot hatten wir übrigens von einem unserer Uber-Fahrer bekommen, der selbst Taucher war. An dieser Stelle also noch einmal: Besten Dank für die Empfehlung! ๐Ÿ˜

    Als wir ankamen, haben wir uns erst einmal einen Überblick verschafft und noch eine Kleinigkeit gegessen und getrunken. Danach ging es runter zum Strand. Allerdings nicht dorthin, wo die meisten Menschen mitten im Sand lagen. Wir sind stattdessen ein Stück an den Felshängen entlanggelaufen und haben uns etwas abseits ein ruhigeres Plätzchen gesucht.

    Sachen abgelegt, fertig gemacht, noch kurz die Sonne genossen – und dann ab ins Wasser. โ˜€๏ธ๐ŸŒŠ

    Schon nach den ersten Metern unter Wasser wurde klar, dass es hier einiges zu entdecken gab. Überall schwammen Fische herum, teilweise sogar Arten, die wir an den anderen Schnorchelspots bisher noch gar nicht gesehen hatten. Vereinzelt konnten wir außerdem Muscheln entdecken.

    Also definitiv nicht die eher karge Unterwasserwelt, die wir teilweise an anderen Stellen erlebt hatten.

    Wir schnorchelten immer weiter an den Klippen entlang und entfernten uns dabei langsam von unserem Ausgangspunkt. Schließlich waren wir schon ein ganzes Stück draußen, als plötzlich etwas auf dem sandigen Meeresboden unsere Aufmerksamkeit auf sich zog.

    Unser erster kleiner Rochen! ๐Ÿฅน

    Er lag völlig entspannt unten auf dem Sand und bewegte sich zunächst kaum. Wir sind bewusst nicht zu nah an ihn herangeschwommen, denn schließlich wollten wir ihn beobachten und nicht verscheuchen.

    So ein süßes kleines Kerlchen! ๐Ÿ˜

    Natürlich kam uns sofort die grandiose Idee: Wir müssen die Kamera holen!

    Also wieder zurück zu unseren Sachen, Kamera geschnappt und noch einmal rausgeschwommen.

    Und natürlich kam es genauso, wie es kommen musste:

    Der Rochen war weg. ๐Ÿ˜‚

    Aber so schnell wollten wir nicht aufgeben. Also schnorchelten wir noch einmal ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten durch die Gegend und suchten den Meeresboden ab.

    Und tatsächlich hatten wir Glück.

    Wir fanden noch einen kleinen Rochen! ๐Ÿฅณ

    Dieses Mal hatten wir die Kamera dabei und konnten ihn sogar filmen. Einen kurzen Ausschnitt davon habe ich bereits online gestellt. Ich werde später aber noch einmal schauen, ob ich eine bessere Aufnahme finde. Auf dem Video erkennt man nämlich ganz gut, wie tief der Kleine tatsächlich unter uns war. Von der Wasseroberfläche aus war er auf der Kamera teilweise kaum zu erkennen.

    Wir schwammen noch eine Weile hinter ihm her, beobachteten ihn und entdeckten dabei noch zwei oder drei andere Fische, die gerade damit beschäftigt waren, am Meeresboden nach Nahrung zu suchen.

    Irgendwann ließen wir den kleinen Rochen dann aber wieder in Ruhe und widmeten uns noch ein bisschen der restlichen Unterwasserwelt. ๐Ÿคฟ๐ŸŸ

    Als wir schließlich wieder vor unserem kleinen Platz angekommen waren, haben wir die Zeit noch ein bisschen für uns genossen.

    Denn bei den Temperaturen hier auf Malta ist ausgiebiges Kuscheln außerhalb des Wassers eher schwierig. ๐Ÿ˜…

    Im Wasser funktioniert das dagegen ziemlich gut.

    Zumindest so lange, bis man nicht plötzlich untergetaucht wird und gefühlt einen halben Liter Mittelmeer schluckt – begleitet von den Worten:

    „Aber ich hatte Salz im Auge!“ ๐Ÿ˜‚

    Während ich das jetzt schreibe, müssen wir beide schon wieder darüber schmunzeln. Genau solche kleinen Situationen sind es schließlich, an die man sich später erinnert. โค๏ธ

    Und mal ehrlich:

    So einen halben Liter Salzwasser kann man auch mal trinken. ๐Ÿ˜…๐ŸŒŠ

    Nach dem Schnorcheln wollten wir eigentlich noch in der Strandbar etwas zu Mittag essen. Allerdings fanden wir das Personal dort nicht besonders freundlich und hatten deshalb relativ schnell keine große Lust mehr, dort zu bleiben.

    Also entschieden wir spontan:

    Wir fahren einfach einen Ort weiter und suchen uns dort etwas zu essen.

    Wie sich kurz darauf herausstellen sollte, war das genau die richtige Entscheidung.

    Wir landeten in einem bei Google hervorragend bewerteten Restaurant, wurden direkt freundlich empfangen und alles, was wir bisher bekommen und gegessen haben, war richtig gut.

    Aber dazu mehr im nächsten Food-Step… ๐Ÿ˜‹๐Ÿฝ๏ธ
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  • Letzter Abend in Malta

    August 22 in Malta โ‹… ๐ŸŒ™ 29 ยฐC

    ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น Ein letzter Abend, der unter die Haut geht โœˆ๏ธ

    Unseren letzten Abend auf Malta haben wir auf eine ganz besondere Art eingeläutet. Nachdem wir tagsüber noch ein bisschen Sightseeing gemacht hatten, ging es zum Tätowierer – für ein kleines Andenken, das garantiert nicht im Schrank verstaubt. ๐Ÿ˜„

    Bei Melissa sind es die Umrisse der Insel mit einem kleinen Flugzeug darin geworden. Bei mir wurde es der originale Reisepassstempel von Malta. Die Idee hatte ich schon länger im Kopf, bislang aber nie umgesetzt. Eigentlich wollte ich ja nie ein farbiges Tattoo haben … aber wenn schon der originale Stempel, dann natürlich auch in der Originalfarbe! ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Anschließend ging es zurück in die Wohnung, kurz frisch machen und schick anziehen. Zum Abschluss wollten wir noch einmal ganz entspannt in dem schönen Restaurant direkt am Wasser essen. Und weil auf Malta gerade Karneval gefeiert wurde, hatten wir mit unserem Tisch gleich doppelt Glück: zwischen Meer und Pool, mit Blick auf die Altstadt von Valletta – und unmittelbar nach dem Essen begann ein wunderschönes Feuerwerk, das fast eine Stunde dauerte. Einen besseren Abschluss hätten wir uns kaum wünschen können. ๐ŸŽ†๐Ÿ˜

    Danach sind wir noch gemütlich durch die Straßen geschlendert und haben uns das bunte Treiben angeschaut. Überall wurde Feuerwerk gezündet, und es gab immer wieder etwas zu sehen. So wurde unser letzter Abend noch einmal zu einem ganz besonderen Erlebnis. ๐Ÿ˜Š

    Gegen ein Uhr nachts waren wir wieder im Airbnb. Weil wir am nächsten Morgen früh rausmussten, haben wir noch schnell die restlichen Sachen zusammengepackt, damit wir möglichst stressfrei aufbrechen konnten.

    Gesagt, getan: Am nächsten Morgen ein Uber gerufen, entspannt zum Flughafen gefahren und wieder nach Hause geflogen. Im Gepäck viele schöne Erinnerungen – und diesmal sogar eine unter der Haut. ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡นโค๏ธ
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  • Reisezusammenfassung

    August 22 in Malta โ‹… ๐ŸŒ™ 28 ยฐC

    ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡น Malta – eine kleine Insel voller großer Erinnerungen โค๏ธ

    Zwischen den Gassen von Valletta, der stillen Stadt Mdina und einem Spaziergang durch Rabat haben wir Malta entdeckt und zwischendurch einfach das Urlaubsleben genossen. Sonne tanken in Sliema, schnorcheln am St. Peter’s Pool, die Blue Grotto bestaunen und mit dem Segelboot Richtung Gozo und Blue Lagoon – jeder Tag hatte etwas Besonderes. โ˜€๏ธ๐ŸŒŠ

    Dazu kamen leckeres Essen, Cocktails, neue Bekanntschaften und ein Abend auf dem Partyboot. Wir haben viel gesehen, viel gelacht und die gemeinsame Zeit genossen. Und auch wenn unser Airbnb ein paar unerwünschte Abenteuer bereithielt und manche Orte ziemlich überlaufen waren, bleiben vor allem die schönen Momente hängen. ๐Ÿ˜„

    Der letzte Abend war dann das perfekte Finale: ein kleines Malta-Andenken unter der Haut, ein schönes Essen direkt am Wasser und ein fast einstündiges Feuerwerk mit Blick auf Valletta. Anschließend noch einmal durch das bunte Treiben schlendern, bevor es am nächsten Morgen nach Hause ging. ๐ŸŽ†

    Malta hat uns viele Erinnerungen geschenkt – an türkisblaues Wasser, schöne Begegnungen und unsere gemeinsame Zeit. Und falls die Erinnerung irgendwann verblasst: Die Tattoos bleiben. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡นโค๏ธ
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    Trip end
    August 23, 2026