• Schnorcheln am sehr schönen Sand/Stein Strand

    August 22 in Malta ⋅ ☀️ 31 °C

    Vom Popeye Village war es gar nicht weit bis zu unserem nächsten Halt: einer wunderschönen kleinen Bucht mit einem richtigen Sandstrand, eingerahmt von Felsen. In der Mitte feiner Sand zum Baden und an den Seiten jede Menge Felsen und abgebrochene Felsstücke unter Wasser – eigentlich der perfekte Ort, um nicht nur ein bisschen zu entspannen, sondern vor allem zum Schnorcheln. 🤿🌊

    Und genau das hatten wir vor!

    Den Tipp für diesen Spot hatten wir übrigens von einem unserer Uber-Fahrer bekommen, der selbst Taucher war. An dieser Stelle also noch einmal: Besten Dank für die Empfehlung! 😁

    Als wir ankamen, haben wir uns erst einmal einen Überblick verschafft und noch eine Kleinigkeit gegessen und getrunken. Danach ging es runter zum Strand. Allerdings nicht dorthin, wo die meisten Menschen mitten im Sand lagen. Wir sind stattdessen ein Stück an den Felshängen entlanggelaufen und haben uns etwas abseits ein ruhigeres Plätzchen gesucht.

    Sachen abgelegt, fertig gemacht, noch kurz die Sonne genossen – und dann ab ins Wasser. ☀️🌊

    Schon nach den ersten Metern unter Wasser wurde klar, dass es hier einiges zu entdecken gab. Überall schwammen Fische herum, teilweise sogar Arten, die wir an den anderen Schnorchelspots bisher noch gar nicht gesehen hatten. Vereinzelt konnten wir außerdem Muscheln entdecken.

    Also definitiv nicht die eher karge Unterwasserwelt, die wir teilweise an anderen Stellen erlebt hatten.

    Wir schnorchelten immer weiter an den Klippen entlang und entfernten uns dabei langsam von unserem Ausgangspunkt. Schließlich waren wir schon ein ganzes Stück draußen, als plötzlich etwas auf dem sandigen Meeresboden unsere Aufmerksamkeit auf sich zog.

    Unser erster kleiner Rochen! 🥹

    Er lag völlig entspannt unten auf dem Sand und bewegte sich zunächst kaum. Wir sind bewusst nicht zu nah an ihn herangeschwommen, denn schließlich wollten wir ihn beobachten und nicht verscheuchen.

    So ein süßes kleines Kerlchen! 😍

    Natürlich kam uns sofort die grandiose Idee: Wir müssen die Kamera holen!

    Also wieder zurück zu unseren Sachen, Kamera geschnappt und noch einmal rausgeschwommen.

    Und natürlich kam es genauso, wie es kommen musste:

    Der Rochen war weg. 😂

    Aber so schnell wollten wir nicht aufgeben. Also schnorchelten wir noch einmal ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten durch die Gegend und suchten den Meeresboden ab.

    Und tatsächlich hatten wir Glück.

    Wir fanden noch einen kleinen Rochen! 🥳

    Dieses Mal hatten wir die Kamera dabei und konnten ihn sogar filmen. Einen kurzen Ausschnitt davon habe ich bereits online gestellt. Ich werde später aber noch einmal schauen, ob ich eine bessere Aufnahme finde. Auf dem Video erkennt man nämlich ganz gut, wie tief der Kleine tatsächlich unter uns war. Von der Wasseroberfläche aus war er auf der Kamera teilweise kaum zu erkennen.

    Wir schwammen noch eine Weile hinter ihm her, beobachteten ihn und entdeckten dabei noch zwei oder drei andere Fische, die gerade damit beschäftigt waren, am Meeresboden nach Nahrung zu suchen.

    Irgendwann ließen wir den kleinen Rochen dann aber wieder in Ruhe und widmeten uns noch ein bisschen der restlichen Unterwasserwelt. 🤿🐟

    Als wir schließlich wieder vor unserem kleinen Platz angekommen waren, haben wir die Zeit noch ein bisschen für uns genossen.

    Denn bei den Temperaturen hier auf Malta ist ausgiebiges Kuscheln außerhalb des Wassers eher schwierig. 😅

    Im Wasser funktioniert das dagegen ziemlich gut.

    Zumindest so lange, bis man nicht plötzlich untergetaucht wird und gefühlt einen halben Liter Mittelmeer schluckt – begleitet von den Worten:

    „Aber ich hatte Salz im Auge!“ 😂

    Während ich das jetzt schreibe, müssen wir beide schon wieder darüber schmunzeln. Genau solche kleinen Situationen sind es schließlich, an die man sich später erinnert. ❤️

    Und mal ehrlich:

    So einen halben Liter Salzwasser kann man auch mal trinken. 😅🌊

    Nach dem Schnorcheln wollten wir eigentlich noch in der Strandbar etwas zu Mittag essen. Allerdings fanden wir das Personal dort nicht besonders freundlich und hatten deshalb relativ schnell keine große Lust mehr, dort zu bleiben.

    Also entschieden wir spontan:

    Wir fahren einfach einen Ort weiter und suchen uns dort etwas zu essen.

    Wie sich kurz darauf herausstellen sollte, war das genau die richtige Entscheidung.

    Wir landeten in einem bei Google hervorragend bewerteten Restaurant, wurden direkt freundlich empfangen und alles, was wir bisher bekommen und gegessen haben, war richtig gut.

    Aber dazu mehr im nächsten Food-Step… 😋🍽️
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