• Tanzmaus
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Flucht aus Portugal

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  • Auf der Flucht

    30. januar, Spanien ⋅ 🌬 14 °C

    Wir verlassen Portugal. Ob die Entscheidung richtig ist, wird sich zeigen. Aber ständig den Regen im Wohnmobil aussitzen, dazu haben wir keine Lust. Also legen wir einen halben Fahrtag ein. In Baza wird übernachtet, da kennen wir uns schon aus....Heute morgen fahren wir weiter bis Novelda, das liegt in der Comunidad Murcia. Hier gibt es einen Vorschlag im Wanderführer zu einer katholischen Kirche und auf den Berg "La Mola". Der Weg bis zur Santuario de Santa María Magdalena ist gut zu bewältigen. Der Aufstieg zum "La Mola" gestaltet sich im unteren Teil schwierig. Wolli, mit Leni im Gepäck, kommt fast an seine Grenzen.Læs mere

  • Xorret de Catí

    31. januar, Spanien ⋅ 🌬 10 °C

    Das Naherholungsgebiet Xorret de Catí ist eine wunderschöne Wanderregion an der Costa Blanca. Die Anfahrt mit dem Wohnmobil ist schon etwas abenteuerlich, wir parken vorsichtshalber zwei Kilometer vor Beginn der eigentlichen Wanderung am Straßenrand. Die vorherrschenden Single-Trails erhöhen das Wandervergnügen, da machen uns der frische Wind und die kühlen Temperaturen gleich nichts aus - schließlich kratzen wir an der 1000- Meter-Höhenlinie. Wunderbare Fernblicke, eine kleine Kapelle und mehrere Kletterfelsen erhöhen das Wandervergügen.
    Zum Übernachten fahren wir in die Stadt Petrer.
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  • Zwischen Mula und Bullas

    1. februar, Spanien ⋅ ☁️ 12 °C

    ...auf der Vía Verde del Noroeste. Wir haben unseren Standort nochmal nach Südwesten verlegt. Immer auf der Suche nach angenehmen Temperaturen und möglichst etwas Sonnenschein. In Mula gibt es einen kostenlosen Stellplatz, kaum zu glauben, was hier los ist. Die Wohnmobile stehen kreuz und quer auf den PKW-Parkplätzen . Die Polizei fährt Streife und lächelt mir freundlich zu.
    Heute nehmen wir mal wieder eine Vía Verde in Angriff. Die Steigung auf den 350 zu bewältigenden Höhenmetern ist moderat. Anstrengend ist es trotzdem, doch unsere Einstellung stimmt und wir können jeden Kilometer genießen.
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  • Sierra Espuña

    2. februar, Spanien ⋅ 🌙 10 °C

    Auf Lenis Wunsch machen wir heute wieder eine Wanderung. Wir fahren nach Gebas in die Sierra Espuña. Komoot hat viele Touren im Angebot, die Strecke mit dem Wasserkanal spricht mich sofort an. Bis auf ein kurzes Stück gibt es nur Single-Trails, es geht durch dichten Wald mit Rosmarin als Unterbewuchs, über Wasserleitungen, durch eine kleine Schlucht und durch den Wassertunnel. Langeweile kommt da nicht auf. Wir übernachten wieder in Mula neben dem Hallenbad und schwimmen abends noch eine Runde.Læs mere

  • In den "Badlands" von Murcia

    3. februar, Spanien ⋅ ☁️ 9 °C

    Es wird nochmals auf der Vía Verde del Noroeste geradelt. Leni hat Pause und wird heute nicht aus dem Schlaf gerissen. (Morgen wieder 🐈!) Wir radeln in Richtung Murcia, es geht über etliche Viadukte und dabei durch eine karge Landschaft, die etwas bedrückend ist, wenn die Sonne nicht scheint. Der Belag lässt so manches Mal zu wünschen übrig. Wir kämpfen uns tapfer durch. In Alguazas ist unser Umkehrpunkt, hier können wir sogar in der Sonne sitzen und eine kleine Stärkung verputzen. Nach 52 Kilometern sind wir zurück in Mula.Læs mere

  • Wandern bei Molina de Segura

    4. februar, Spanien ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Stellplatz in Molina de Segura ist nicht so schön wie in Mula, doch hier ist erst ab Nachmittag Regen angesagt. So packen wir Leni morgens ein und begeben uns auf einen ausgeschilderten Wanderweg. Unsere Begeisterung hält sich in Grenzen, leider gibt es wenig Ruhe. Hält der Verkehrslärm sich in Grenzen, werden wir von Hunden angepöbelt. Am Nachmittag machen wir noch eine kleine Radtour auf der Vía Verde, es dauert nicht lange, da sind unsere Räder eingesaut, dann setzt der Regen ein.....Einziger Lichtblick: morgen soll das Wetter besser werden.Læs mere

  • Am Massiv Cabeçó d'Or

    5. februar, Spanien ⋅ 🌬 15 °C

    ...dt. Goldkopf. Hier waren wir schon im Februar 2021, da mussten wir die Tour abzubrechen.

    Doch ich greife schon wieder vor. Wolli steht früh auf, um das Frühstück vorzubereiten, schließlich ist heute ein Ehrentag. Vor genau 43 Jahren war er so gnädig, mir mitzuteilen, dass wir es doch mal zusammen versuchen wollen. Hat bis jetzt prima geklappt! Doch beim Einfüllen des Wasser in unsere Kaffeekanne, löst sich der Boden und verabschiedet sich. Schöne Schweinerei! Also, Wolli bereitet das Frühstück zu und ich mache sauber.

    Jetzt liegen noch 1,5 Stunden Fahrzeit bis Busot vor uns. Um 11.30 Uhr geht es endlich los. Schon im Vorfeld habe ich entschieden, dass wir auf den Gipfelanstieg verzichten, es sind auch so über 600 Höhenmeter. Die Sonne verwöhnt uns und ich genieße das Bergpanorama. Leni ist besonders gut im Aufstieg. Wolli kommt ganz schön ins Schwitzen. Nach dieser tollen Rundwanderweg fahren wir noch nach Relleu, da wartet morgen ein Highlight auf uns...
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  • Pasarela de Relleu

    6. februar, Spanien ⋅ 🌙 12 °C

    Der Wind fegt hier oben um das Wohnmobil, entsprechend warm ziehen wir uns für die Erkundung der Schlucht von Relleu an. Es dauert nicht lange, da läuft mal wieder der Schweiß. Wir genießen wunderschöne Pfade, überall blüht es und gar nicht allzu weit entfernt können wir die Berge sehen. Nach ca. 5 Kilometern stehen wir am Kassenhäuschen und bezahlen unseren Obolus von 3,50 € pro Person. Wir werden mit Helmen ausgestattet und können nun auf abenteuerlichen Wegen die Schlucht erkunden. Ein tolles Erlebnis! Der Rückweg führt uns hauptsächlich über eine kleine Landstraße.Læs mere

  • Ankunft in Bocairent

    7. februar, Spanien ⋅ ☁️ 12 °C

    Als wir heute morgen unseren Stellplatz verlassen wollen, stellen wir fest, dass unsere Nachbarn auch aus Gifhorn kommen. Also anhalten und eine Runde schnacken. Der Weg führt heute durch die Berge und ist eine Augenweide (Fotos gibt es leider nicht). Wir legen einen kurzen Zwischenstopp in Alcoy zum Einkaufen und Entsorgen ein. Unsere Fahrt geht weiter bis Bocairent. Hier machen Leni und Wolli noch einen Abendspaziergang, ich koche. So ist dieser Tag voll ausgefüllt.Læs mere

  • Auf dem Camí de l'Escaleta

    8. februar, Spanien ⋅ 🌙 7 °C

    Bocairent war früher u. a. für die Textilproduktion bekannt. Das Wasser des Barranco de Ontiniete betrieb damals fünf Wassermühlen, wo die Stoffe gewalkt wurden. Das schauen wir uns heute näher an. Auf dem Camí de l'Escaleta (an Leitern erinnert hier nichts) steigen wir in die Schlucht ab. Von den Wassermühlen sind nur noch Ruinen übrig. Ein sehr schöner Weg leitet uns schließlich wieder aus dem Barranco heraus. Wir können einer Frau beim Klettern zuschauen. Der Rückweg führt uns im steilen Aufstieg in die Berge. Oben angekommen, können wir auf bequemen Wegen zurück nach Bocairent wandern. Abends gehen wir noch in den mittelalterlichen Ort, wo gerade das Fest der Mauren und Christen stattfindet.Læs mere

  • Radtour von Biar nach Villena

    9. februar, Spanien ⋅ ☁️ 12 °C

    Die Anfahrt nach Biar erfolgt am Vormittag, denn die Wohnmobilstellplätze sind hier sehr begehrt. Wasser, Strom und Entsorgung - alles kostenfrei. Allerdings müssen wir uns bei der Polizei anmelden, denn der Aufenthalt ist auf 72 Stunden begrenzt. Das ist schnell erledigt, wir kaufen noch Baguette und nehmen im Womo einen kleinen Imbiss ein. Dann geht es los, wir sind angenehm überrascht, denn die ehemalige Bahntrasse ist größtenteils asphaltiert. In Villena quälen wir uns zur Burg hoch und genießen die Aussicht auf die Stadt....und dann verlieren wir uns. Während ich den Eingang zur Burg suche, macht sich Wolli schon an die Abfahrt (es gibt mehrere Wege nach unten). Ich warte oben, er unten. Das Zweithandy hat Wolli praktischerweise im Wohnmobil gelassen. Als wir uns schließlich wiedersehen, müssen wir beide lachen. Das war schon mal anders. 🤗Læs mere

  • In die Sierra de la Fontanella

    10. februar, Spanien ⋅ 🌬 15 °C

    Vom Stellplatz in Biar marschieren wir um 10.00 Uhr los. Ein langer Wandertag und 24 Kilometer liegen vor uns. Zuerst geht es durch den Ort bis zu einer Kirche bei einem Picknickbereich. Hier beginnt die eigentliche Tour. Wir wandern auf einem steilen Felsweg den Hang hinauf, gewinnen schnell an Höhe und genießen herrliche Tiefblicke auf das Dorf mit der Burg. Der Pfad geht in eine Forststraße über, so können wir Kilometer machen. In Höhenlagen über 1000 Meter kommt ein kräftiger Wind dazu. An einer windgeschützen Stelle lassen wir uns zum Picknick nieder, immer den Himmel im Blick, es ziehen nicht nur dunkle Wolken auf, wir können auch Gänsegeier beobachten. Vom Regen werden wir weitesgehend verschont. Leider bin ich einmal unaufmerksam und schon folgen wir dem falschen Weg, der allerdings gelb/weiß markiert ist, wie wir es auf der ganzen Tour gewohnt sind. Das macht einige zusätzliche Meter....Als wir schließlich nach 6,5 Stunden zurück sind, können wir uns nicht mal aufraffen, ins Restaurant zu gehen und kochen lieber selbst.Læs mere

  • Parc natural de la font roja

    11. februar, Spanien ⋅ 🌬 16 °C

    Zum Frühstück gibt es Pfannkuchen, um unsere Akkus wieder aufzuladen. Wir verlassen Biar und fahren ins nicht allzu weit entfernte Ibi. Hier gibt es ein Hallenbad, wir möchten allerdings nur duschen. Ich frage freundlich an, ob das möglich ist. Natürlich! Da geht's lang. Ja, und was kostet das? Nichts! Man stelle sich diese Situation mal in Deutschland vor. 🤔 Ich bestehe darauf, einen Obolus abzugeben. Da müssen erst die Bücher gewälzt werden. Für jeden einen Cent-Betrag. Das kann ich bei so viel Zuvorkommenheit nur mit einem großzügigen Trinkgeld ausgleichen.

    Frisch geduscht machen wir uns gleich in Ibi auf eine Rundwanderung im Naturpark. Zuerst geht es steil, wirklich sehr steil, auf Felsplatten, mehr oder weniger weglos, hinauf. Hinter mir höre ich den Wolli schimpfen: "Ich glaub's nicht, ich glaub's nicht...!" Hm, mir macht es Spaß, aber ich habe auch nur den Rucksack und nicht die Leni auf dem Rücken. Im weiteren Verlauf wird es bequemer, aber nicht weniger schön. Am Ende geht es noch durch eine Schlucht. Gegen Abend fahren wir nach Alcoi. Hier gibt es einen großen Platz, direkt an einer Vía Verde, da stehen wir in guter Gesellschaft.
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  • Einsteigen bitte! 🚂

    12. februar, Spanien ⋅ ⛅ 11 °C

    Oder besser aufsteigen, auf's Fahrrad. Wir radeln auf der Vía Verde d'Alcoi. Die Fahrt beginnt in der gleichnamigen Stadt. Wir passieren 14 Tunnel, der längste ist über 1000 Meter lang! Es geht außerdem über 3 Viadukte, bis die ehemalige Bahntrasse vor der Autobahn A7 abrupt endet.

    Hier noch eine interessante Information: Nach dem Bürgerkrieg wurden die Arbeiten an der Bahnstrecke eingestellt. Es fehlte nur noch die Verlegung der Gleise und der Bau der Bahnhöfe. Auf unserer Strecke ist also nie ein Zug gefahren. Jetzt erfreuen sich die Anwohner an der tollen Strecke und nutzen sie rege. 😀
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  • Durch den Barranc del Sinc

    13. februar, Spanien ⋅ 🌬 9 °C

    Die Anfahrt zu unserer Wanderung erfolgt mit dem Fahrrad. Der Wind fegt uns zum Startpunkt. Der Schluchteingang ist schnell erreicht, der Weg ist perfekt ausgebaut, so dass wir uns auf das Genießen beschränken können. Immer wieder frage ich mich, warum wir so oft in dieser wunderbaren Landschaft allein unterwegs sind. 🤔 Am oberen Ende der Schlucht sind wir dem Wind, besser gesagt dem Sturm voll ausgesetzt, doch die Umgebung zeigt sich in voller Pracht. Im Abstieg werden wir mit weiteren großartigen Aussichten beglückt. Als wirkliche Herausforderung des Tages erweist sich die Rückfahrt. Die Böen sind so stark, dass es uns fast vom Rad schmeißt. Wir steigen freiwillig ab und schieben, wo es am Gefährlichsten ist.Læs mere

  • Riu Polop

    14. februar, Spanien

    Gestern Abend bekamen wir über das Handy einen Alarm, da Sturm mit Böen von 90 km/h erwartet werden. Wir möchten das Womo nicht unnötig bewegen und starten zu unserer Wanderung direkt am Wohnmobil. Was sich als Notlösung anbietet, entpuppt sich als richtig schön. Wir folgen dem Riu Polop aufwärts, sehen die Brücke der sieben Monde aus verschiedenen Perspektiven und erreichen schließlich einen kleinen Wasserfall. Zurück nehmen wir die Forststraße.Læs mere

  • Sierra de Menejador

    15. februar, Spanien ⋅ ⛅ 10 °C

    Der Wind hat sich etwas beruhigt, das nehmen wir zum Anlass, mit dem Wohnmobil in die Sierra de Menejador zu fahren. Beim Santuario de la Font Roja können wir parken. Sofort machen wir uns an den Aufstieg zum Menejador, 1354 m. Oben angekommen genießen wir die Aussicht, trinken Tee und essen unsere Brote. Danach geht es in eine Senke, hier treffen wir auf den Eishändlerweg. Von den Schneegruben wurde das kostbare Eis auf Maultieren nach Ibi transportiert. Bei einem weiteren kräftigen Anstieg kommt Wolli aufgrund eines Infektes körperlich an seine Grenzen. Wir steigen nun in einen Barranco ab und gönnen uns eine zweite Teepause und einen Müsliriegel zur Stärkung. Der letzte längere sanfte Anstieg wird mit zwei Enegiebällchen für Wolli belohnt. So schafft er noch die letzten 2,5 Kilometer. Abends fahren wir wieder an die Bahntrasse bei Batoi, wo wir schon die letzten Nächte ruhig verbracht haben.Læs mere

  • Durch die Schlucht nach Alcoi

    16. februar, Spanien ⋅ ☁️ 12 °C

    Wolli braucht noch einen Tag zur Regeneration. Wir wandern gemütlich durch die Schlucht, die sich in der Nähe unseres Stellplatzes befindet, bis nach Alcoi. In der Stadt stellen wir schnell fest, dass so viel Gewusel nichts für uns ist. Wir kehren zu K&K (Kaffee und Käsebrot) ein und machen uns über die Vía Verde auf den Rückweg.Læs mere

  • Vía Verde Ojos Negros

    17. februar, Spanien ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute rutschen wir der Heimat ein kleines Stück näher. Wir fahren in das Dorf Claudiel, denn hier gibt es eine weitere ehemalige Bahntrasse, die Vía Verde Ojos Negros. Die nehmen wir auch gleich in Angriff. Es geht erstmal abwärts nach Altura und auf gleicher Strecke wieder zurück, Alternativrouten gibt es in der Regel bei den Bahntrassen nicht. Da die Route durch eine wunderschöne Landschaft und mehrere Tunnel führt, haben wir nichts zu bemängeln.Læs mere

  • Mandelblüte an der Vía Verde

    18. februar, Spanien ⋅ 🌙 10 °C

    Auch heute folgen wir der Vía Verde der schwarzen Augen. Kilometer um Kilometer geht es aufwärts. Die Mandelbäume am Weg bestechen durch Duft und Blüte, da geraten die Strapazen in den Hintergrund. Wir radeln bis auf eine große Hochebene, hier trifft uns der Wind gnadenlos von vorn. Bald ist der ehemalige Bahnhof von Torás erreicht - ein guter Umkehrpunkt. Nachmittags sind wir wieder bei Leni, sie möchte noch spazieren gehen. So drehen wir mit der Katze noch eine schöne Runde bis in den Abend hinein.Læs mere

  • Abschied von der Vía Verde

    19. februar, Spanien ⋅ 🌙 12 °C

    Wir müssen schon wieder umdisponieren, da in den Bergen Sturm mit Böen bis zu 90 km/h angesagt sind. Also begeben wir uns auf den unteren Teil der Vía Verde Ojos Negros. Auch hier haben wir ganz schön zu kämpfen, wenigstens ist es nicht gefährlich. Etwas unterhalb der Bahntrasse gibt es einen Picknickbereich, wo wir prima übernachten können. Unsere Nachbarn haben zwei Katzen an Board, da kommen wir schnell ins Gespräch.Læs mere

  • Los Dedalts

    20. februar, Spanien ⋅ 🌙 11 °C

    Es geht weiter Richtung Heimat. Im Bereich der Costa Daurada wenden wir uns dem Hinterland zu. Hier am kleinen Dorf Vandellòs gibt es eine Rundwanderung, die uns hoch in die Berge führt. Los Dedalts heißt das schöne Gebiet. Wir durchstreifen beim Aufstieg das verlassen Dorf Castelló, dass wie ein Freiluftmuseum wirkt. Leni ist heute besonders stark und entlastet den immer noch angeschlagenen Wolli enorm. Abends kehren wir in Vandellòs eher schlecht als recht zum Essen ein.Læs mere

  • Auf den Spuren von Joan Miró

    21. februar, Spanien ⋅ 🌙 11 °C

    Wir fahren in das Dorf Mont-roig del Camp. Uns lockt die Muntanya de l'Areny und die Kirchenanlage Mare de Déu de la Roca. Wir befinden uns auf einer der Lieblingswanderungen des berühmten Malers Miró. Zuerst führt uns der Weg gemütlich aus dem Dorf heraus, immer den roten Berg mit der Kirche vor Augen. Am Fuß des Berges wird der Weg steiler. Im Bereich der Kirche mache ich mich auf eine Erkundungstour, während Wolli sich etwas erholt. Danach geht es teilweise über in den Stein gearbeitete Treppen noch höher hinaus. Die Sonne wärmt mittlerweile so, dass ich mich meiner warmen Kleidung entledige. Beschwingt nehme ich den letzten steilen Anstieg in Angriff. Der Abstieg ist dann eher moderat und gut zu gehen. In Mont-Roig kaufe ich noch üppig ein, unser Picknick findet dann im Wohnmobil statt.Læs mere

  • Castell de Sant Salvador

    22. februar, Spanien ⋅ ☁️ 12 °C

    Das Castell steht auf dem höchsten Punkt des Cap de Creus. Start für die Besteigung ist das kleine Dorf Pau in der Ebene von Empordà. Der Weg ist größtenteils der Sonne ausgesetzt, womit unsere Leni ihre Probleme hat, da es auch noch sommerlich warm und windstill ist. Kontinuierlich steigen wir auf, bleiben immer wieder stehen, um unseren Blick schweifen zu lassen. Im Rücken haben wir die schneebedeckten Berge der Pyrenäen und vor uns die wunderschöne Bucht von Roses. Den letzten Anstieg zu den Ruinen des Castell de Sant Salvador auf 682 m bewältige ich im Alleingang, so können sich Wolli und Leni länger am Coll del Mosquit ausruhen. Ich beobachte zwei Paraglider, die auf die günstige Thermik für den Abflug warten. Ich bin mal wieder zu ungeduldig und verpasse Start. Oben auf der Burg werde ich reichlich für die Anstrengungen belohnt.Læs mere

  • Schluchten & Seefahrerfriedhof

    23. februar, Frankrig ⋅ 🌙 13 °C

    Auf unserer Rückreise legen wir einen Zwischenstopp auf dem Stellplatz bei Gruissan in Frankreich ein. Heute weigert Leni sich, mit uns zu wandern. Sie versteckt sich im Bettkasten und ist auch mit Futter nicht hervorzulocken. Dann eben nicht. Unsere heutige Wanderung ist nur drei Kilometer lang, aber die haben es in sich. Zuerst müssen wir mit dem Rad anfahren. Fast am Meer gibt es einen Bergrücken - Montagne de la Clape - in dem sich zwei Schluchten verstecken. Auf abenteuerlichen Steigen geht es auf und ab. Oft müssen wir die Hände zu Hilfe nehmen. Jetzt sind wir froh, dass Leni nicht dabei ist...Læs mere