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Frauenpower an der Maas

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    🇩🇪 Neuss, Deutschland

    Abschied von der Maas.

    Yesterday in the Netherlands ⋅ 🌙 18 °C

    Start ist heute schon um 7.45 Uhr. Wir genießen die Morgenstimmung bei Gennep, nehmen die Fähre nach Cuijk und kaufen beim Bäcker in Grave ein. Kurz danach gibt es endlich Frühstück im Rahmen eines Picknicks. In der Zwischenzeit hat der Wind alle Kräfte mobilisiert und bläßt mal wieder kräftig von vorn. Ab Ravenstein kürzen wir erheblich ab. Es gibt noch K&K in Lith, bevor wir den Endspurt zum Bahnhof von 's-Hertogenbosch einlegen. Wir kaufen unsere Tickets am Automaten und sitzen 10 Minuten später im Zug nach Venlo. Jetzt noch schnell im Supermarkt einkaufen... weiter geht es auf der uns bekannten Route zurück nach Kessel. Wir nehmen uns noch die Zeit, bei der Schleusung eines Kreuzfahrtschiffes zuzuschauen.Read more

  • Hin und Her auf der Fähr

    July 26 in the Netherlands ⋅ ⛅ 19 °C

    Unser Frühstück nehmen wir in großer Runde mit den anderen Hausgästen ein. Es wird viel erzählt und die Zeit vergeht mal wieder wie im Flug. Wir folgen der Maas weiter nach Norden, der Radweg sieht vier Fährfahrten für uns vor. Das allein sorgt schon für Kurzweiligkeit. Die Route führt uns an zwei Schössern vorbei und an die Grenze zu Deutschland. Es geht durch einen Wald auf geschotterten Wegen, beides ist untypisch für die Niederlande. Bereits am Nachmittag erreichen wir unser Hotel Gennep. Wir beschließen den Tag in einem ausgezeichneten italienischen Restaurant.Read more

  • Durch die Provinz Limburg

    July 25 in the Netherlands ⋅ ☁️ 21 °C

    Dieser Tag beginnt mit der nervigen Suche nach einer Unterkunft für die kommende Nacht. Um 10.30 Uhr geben wir erstmal auf und radeln los. Das Genießen der schönen Radwege steht jetzt im Vordergrund. Wir haben das Städtische hinter uns gelassen, überall blühen Blumen am Wegesrand, allerdings sind die Wiesen arg vertrocknet. Die Mittagspause findet auf einer Bank im Schatten statt und die Suche nach einem Quartier geht weiter. Wir bekommen Unterstützung von einem Ordnungshüter. Schließlich gibt es eine Zusage und wir halten einen Zettel mit einer Adresse in der Hand. Der Tag ist gerettet. Jetzt wird kräftig in die Pedale getreten. In Maasbracht gibt es den ersehnten Kaffee sowie eine belgische Waffel. Über Roermond radeln wir zur Fähre, die uns über die Maas nach Kessel bringt. Wir werden schon von unserer Wirtin erwartet und dürfen unser mitgebrachtes Essen im Garten verspeisen.Read more

  • Aus Meuse wird Maas

    July 24 in the Netherlands ⋅ ☁️ 19 °C

    Zum Frühstück versorgen wir uns selbst. Es zieht uns förmlich nach draußen, denn wir wollen die Stiftskirche Notre Dame in Huy besuchen. Aus unseren Fenstern konnten wir sie schon gestern bewundern. Doch als wir das Innere betreten, sind wir sehr überrascht. Alles ist sehr beeindruckend für ein Festival geschmückt. Dann geht es raus aus der Stadt, wir kommen am Kernkraftwerk Tihange vorbei - welch ein Kontrastprogramm! Unser Radweg führt uns erstmal nach Liège. Für ca. 30 Kilometer reiht sich Industriegebiet an Industriegebiet, vielen Dank auch! Die Radwege an stark befahrenen Straßen sorgen nicht wirklich für Abwechslung. Liège streifen wir nur am Rand, sehen den Bahnhof und die Engelsbrücke. In der Nähe der Boverie kehren wir zu einem Salat ein und gönnen uns eine längere Pause. Jetzt sorgen viele Hausboote für etwas Abwechslung, so langsam werden auch die Radwege besser. Am frühen Abend erreichen wir dann Maastricht. Hier verabschieden wir uns von der Meuse, weiter geht es an der Maas! Schnell radeln wir zur Unterkunft "The Green Elephant", denn schließlich wollen wir noch die Stadt unsicher machen.Read more

  • Dinant und das Saxophon

    July 23 in Belgium ⋅ 🌙 17 °C

    Nach einer erholsamen Nacht geht es mit neuer Kraft nach Dinant und weiter nach Huy. Die ersten Kilometer legen wir auf einer Landstraße zurück. Mit dem Überqueren der Meuse fahren wir die weitere Strecke fast autofrei. Ich erfreue mich an den Kanada- und Nilgänsen, doch das Highlight der Tour ist eindeutig Dinant. Wir bewundern die Saxophone, eins schöner als das andere, die auf der Charles-de-Gaulle-Brücke in der Stadt aufgereiht sind. Von einem Guide erfahren wir, dass der Erfinder des Saxophons aus Dinant stammt. Mit diesem Wissen im Gepäck radeln wir weiter. Auf einen Besuch der wallonischen Hauptstadt Namur verzichten wir, da unser Sightseeing-Bedarf für heute gedeckt ist. In Huy haben wir ein Apartment gemietet und kochen selbst.Read more

  • Grenzenlos nach Wallonien

    July 22 in Belgium ⋅ 🌙 14 °C

    Das Frühstück muss warten, es gibt einen "Notfallmüsliriegel", der reicht für die ersten 25 Kilometer. In Fumay gibt es eine fantastische Boulangerie, das sehen wir an der Schlange, die bis auf die Straße reicht. Den leckeren Heidelbeerkuchen verspeisen wir direkt vor dem Laden. Auf den Kaffee müssen wir noch länger warten. Es geht durchgängig auf Asphalt bis nach Givet, mit den vielen Steigungen haben wir heute nicht mehr gerechnet, mit dem Wind von vorn schon. Dass wir in Belgien sind, merken wir erst an der neuen Beschilderung für die Radfahrer. Unser heutiges Ziel Waulsort erreichen wir schon um 17.30 Uhr.Read more

  • In die Ardennen

    July 21 in France ⋅ 🌙 15 °C

    Wir genießen das Bauernhoffrühstück mit vielen Produkten aus eigener Herstellung. Hund und Katze kommen zum Schmusen vorbei. Dann wird noch etwas Käse eingekauft. Schließlich machen wir uns auf die Weiterfahrt. Nach einigen Kilometern auf Schotter hat uns der Radweg wieder. Heute müssen nur kleine Hügel bewältigt werden. In Mouzon beginnt das Genussradeln. Der Trans-Adennen-Radweg gesellt sich zum Maas-Radweg. Feinster Asphalt lässt uns zügig voran kommen. In Sedan legen wir einen kleinen Stopp ein, bevor wir unser Picknick am Radweg einnehmen. Die Suche nach einer Bleibe gestaltet sich heute schwierig, eine bereits gebuchte Unterkunft wird storniert, da diese anderweitig belegt wurde. Das kostet Nerven....In einer Bar in Bogny bekommen wir schließlich Hilfe. Ein Verwandter wird herbeigerufen, er bringt uns die 11 Kilometer zu seinem leerstehenden Haus in Deville. Jetzt haben wir drei Stockwerke und diverse Zimmer zur Verfügung. Das einzige Restaurant im Ort ist geschlossen, so müssen wir uns mit unseren Resten begnügen, auch das geht nach 85 Kilometern.Read more

  • Landstraßenmüdigkeit

    July 20 in France ⋅ ☀️ 20 °C

    Als erstes starten wir einen 2. Versuch, die Kathedrale von Verdun zu besichtigen. Gestern waren wir zu spät, heute sind wir zu früh. Auch die Zitadelle lassen wir links liegen, da eine Führung zu lange dauern würde. Also geht es auf den Radweg, der uns schnell an den Canal de la Meuse führt. Eine Stunde radeln wir entspannt immer am Wasser entlang und genießen die Vegetation. Nach ca. 20 Kilometern müssen wir auf die Landstraße wechseln. Mit jedem LKW, der uns überholt, schwindet unsere Motivation. Auf eine Einkehrmöglichkeit warten wir heute vergeblich. Die letzten Kilometer werden wieder ruhiger, dafür nimmt der Wind und die Steigungen zu. Unsere Unterkunft ist dafür ein echtes Highlight. Das Abendessen wird uns zu unserer Hütte gebracht, wir genießen es in der Abendsonne.Read more

  • Tour de cimetière

    July 19 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir verlassen Euville in Richtung Norden, dem Wind entgegen. Die Route führt uns an einen schönen Kanal. Wir wollen Kilometer machen und verzichten deshalb auf's fotografieren (schade), außerdem denke ich mehr an den Berg, den wir überqueren müssen. Trotz teilweise 10%iger Steigung ist es für uns gut machbar. Wir rollen nach Saint-Mihiel, besuchen die Kirche Saint Etienne und den dazugehörigen Friedhof. Im Ort wartet eine kleine Stärkung auf uns. Mit neuer Energie radeln wir Kilometer um Kilometer über die Landstraße. Bevor es allzu öde wird, wechselt der Weg auf eine ehemalige Bahntrasse mit bestem Asphalt. Kurz vor Verdun werden wir in die Irre geleitet und samt unseren Rädern und Taschen mit einer Puderschicht überzogen. In Verdun haben wir uns in einer Jugendherberge eingemietet. Aufgehübscht begeben wir uns in die Stadt. Die Kathedrale ist leider geschlossen, dafür findet ein Festival statt.Read more

  • Durch die große Einöde

    July 18 in France ⋅ 🌙 20 °C

    Der Start um 9.00 Uhr ist etwas spät für diesen heißen Tag, doch manchmal geht es nicht anders. Gleich zu Beginn nehmen wir nicht die Radroute, sondern die wenig befahrene Hauptstraße Richtung Neufchâteau. So können wir uns viele Höhenmeter sparen und kommen der Meuse auch viel näher, als es der Originalweg vorsieht. Nach Neufchâteau kommen wir zur Basilique du Bois-Chenu, die Jeanne d'Arc (Jungfrau von Orleans) gewidmet ist. Hier machen wir auf einer Treppe eine längere Pause und besuchen natürlich die Basilika. Kurz darauf wird der Radweg richtig eintönig, schattenlos und aufgrund der Höhenmeter und des Nordwinds sehr anstrengend. Wir beißen uns durch, wählen ab Vaucouleur nochmal eine Abkürzung, die aber einen langgezogenen Anstieg im Programm hat. So kämpfen wir weiter, bis wir gegen 19.20 Uhr endlich unser heutiges Ziel in Euville erreichen.Read more

  • Über das Plateau de Langres zur Maasquelle

    July 17 in France ⋅ ☁️ 20 °C

    Morgens steht die Besichtigung von Langres an. Wir lassen uns Zeit, kommen mit zwei Männern aus dem Ort in Kontakt, werden fotografiert und anschließend in der Kathedrale ein weiteres Mal von ihnen angesprochen...🤔 Von der Stadt, die auf einem Berg liegt, haben wir einen schönen Blick in die Ebene. Entdecken die Zahnradbahn, die leider nicht mehr fährt, doch passt sie sich schön in die Landschaft ein. So, jetzt geht es aber weiter! Über das Plateau radeln wir in Richtung Maasquelle (Meuse). Einen Zwischenstopp gibt es bei der Käserei in Saulxures, hier kaufen wir gut und günstig ein. Nach 36 Km sind wir endlich an der Quelle und treffen auch auf den Radweg, der durchgängig beschildert ist. Es bietet sich die Gelegenheit für ein schönes Picknick. Einige Orte weiter werden unsere Wasserflaschen aufgefüllt, das auch bitter nötig ist, denn ein Lebensmittelgeschäft suchen wir vergeblich. In Bourg-Sainte-Marie, etwas abseits des Weges, finden wir eine Unterkunft, wo wir sehr freundlich aufgenommen werden.Read more

  • Anreise nach Langres

    July 16 in Switzerland ⋅ ☁️ 24 °C

    Pünktlich um 5.15 Uhr kommt Doris auf unseren Hof gesaust, gemeinsam radeln wir weiter zum Bahnhof in Gifhorn. Wolli begleitet uns und fungiert auch noch als Fotograf. Ohne Verzögerung erreichen wir Hannover Hbf, die Verspätung des ICEs ist kaum erwähnenswert, er bringt uns bis Basel SBB. Mit einem Eiskaffee versuchen wir, die Hitze in den Griff zu bekommen und uns die 1,5 Stunden Aufenthalt etwas kurzweilig zu gestalten. Schließlich ist es so weit und wir sitzen im Zug nach Mulhouse, gut das wir noch nicht wissen, welche Odyssee uns erwartet. Bei Ankunft begeben wir uns auf die Verteilerebene und warten auf die Gleisauskunft für die Fahrt nach Belfort. Es dauert nicht allzu lange und wir sitzen in der Bahn, und sitzen und sitzen und sitzen, bis wir nach 30 Minuten gebeten werden, wieder auszusteigen. Zugausfall! Erneut müssen wir die Gleisauskunft abwarten, wir werden fehlgeleitet, müssen mehrmals den Bahnsteig wechseln. Mit den Rädern und dem Gepäck ist das eine sportliche Herausforderung. Schließlich können wir uns in den Zug quetschen, viele Menschen strömen nach, keiner kann umfallen, dafür ist es sehr stickig. Die Überraschung erwartet uns in Belfort, statt den Anschlusszug zu verpassen müssen wir noch eine Stunde auf ihn warten. Es wird Abend und wir kommen tatsächlich noch heute in Langres an. Noch eine schweißtreibende Anfahrt zu unserer Unterkunft und wir können langsam zur Ruhe kommen.Read more

    Trip start
    July 16, 2026