• Dragsvik

    30 июля 2024 г., Норвегия ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Campingplatz gefällt uns so gut, dass wir beschließen noch eine Nacht zu bleiben. Dadurch fällt der morgen sehr entspannt aus, da wir kein Aufbruchsgerödel haben.
    Heute ist es leider nicht so sonnig wie gestern, aber es ist tolles Wanderwetter und so machen wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf, um die nähere Umgebung zu erkunden. Direkt am Fährhafen, der hier um die Ecke ist geht ein Wanderweg los.
    Bewaffnet mit einem Heidelbeersammler ziehen wir also los.
    Nach kurzer Zeit hat Pauline schon jede Menge Blaubeeren gesammelt und wir alle haben violetten Finger und Zähne (zumindest die von uns, die schon Zähne haben).
    Als der Wanderweg nach einem Gatter mit sehr großen Hinterlassenschaften von Tieren voll liegt, die wir nicht zuordnen können, beschließen wir umzudrehen. Kurz vor dem Gatter gibt es eine Emaille Werkstatt, in der wir fragen wollen, von welchem Tier die Haufen wohl kommen..
    Als wir an der Werkstatt ankommen, nimmt uns ein uriger Norweger in Empfang, der uns einlädt, die Werkstatt und die Kunstwerk von ihm und seiner Frau anzuschauen.
    Dankend nehmen wir das Angebot an und bekommen eine Einsicht in das Kunsthandwerk.
    Nachdem wir die Werkstatt wieder verlassen wissen wir viel über das emaillieren, aber nichts über die Kothaufen also gehen wir nach einer kleinen Vesper eine andere Route als geplant. Wir wollen schließlich keinen Bären oder Wildschweinen begegnen.
    Nach einer kurzen aber schönen Wanderung mit herrlichen Fjordpanoramen kommen wir wieder am Camp an. Pauline macht inspiriert von Hildegard (Wims Urgroßmutter) Blaubeerepfannkuchen, die wir uns mit jeder Menge Ahornsirup schmecken lassen. Nur der arme Wim bekommt eine zuckerfreie Variante, was ihn aber nicht stört.
    Am Nachmittag machen wir dann ein gemütliches Schläfchen im Sprinter und tanken wieder Energie.
    Zum Abendbrot gibt's dann einen großen Topf Minestrone. Die heiße Suppe tut gut und schmeckt an der frischen Luft einfach lecker.
    Danach geht's dann für Pauline und Wim ins Bett, während ich noch eine Runde angeln gehen. Heute hat ein kleiner Pollack abgebissen, den es dann morgen zusammen mit der gestern gefangenen Makrele und Bratkartoffeln geben wird. Lecker lecker!
    Читать далее