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Westalpentour 2025

Een 9-daags avontuur van [motorrad] Auszeit Meer informatie
  • Tourtag 8 – Der letzte Tag beginnt

    5 juli 2025, Zwitserland ⋅ ☀️ 17 °C

    Tourtag 8 – Der letzte Tag beginnt

    Der Morgen startet mit einem erstklassigen, liebevoll angerichteten Frühstück. Das Buffet ist zwar überschaubar, aber von hoher Qualität und mit viel Herz zusammengestellt – es fehlt an nichts. Frisch gekochte Eier, servierter Kaffee und ein Platz direkt am Fenster mit Panoramablick in die Berge – was will man mehr?

    Ein letztes Mal genießen wir diese Ruhe und Weite, bevor es heißt: Helm auf, weiter geht’s.

    Die letzte Etappe unserer großartigen Westalbentour steht an. Noch einmal ein paar Pässe, vielleicht die eine oder andere kurze Autobahnpassage – und dann, am Abend, wartet in Lörrach der Autozug, der uns zurück in die Heimat bringt.

    Ein bisschen Wehmut schwingt mit – aber vor allem: Vorfreude auf diesen letzten Tourtag. Noch einmal Kurven, noch einmal Berge, noch einmal Freiheit auf zwei Rädern.

    Auf geht’s – die letzten Kilometer rufen!
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  • Col du Pillon – Perfekter Start

    5 juli 2025, Zwitserland ⋅ ☀️ 18 °C

    Col du Pilon – Perfekter Start in den letzten Tourtag

    Was will man mehr? Direkt vom Hotel aus ging’s heute Morgen auf den ersten kleinen Pass: den Col du Pilon, auf 1.546 Metern Höhe.

    Die Sonne strahlte vom blauen Himmel, die Luft war frisch, die Straße frei – ein Bilderbuchstart in den letzten Tag unserer Tour.

    Ein kurzer, aber wunderschöner Anstieg. Die perfekte Gelegenheit, den Tag ruhig und mit Vorfreude anrollen zu lassen. Die ersten Kurven, das erste leichte Ziehen am Gas – und schon ist man wieder mittendrin im Flow.

    So kann ein Tourtag beginnen. Und noch dazu der letzte – schöner hätten wir’s uns nicht wünschen können.
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  • Zwischenstopp auf dem Weg nach Lörrach

    5 juli 2025, Zwitserland ⋅ ☀️ 26 °C

    Zwischenstopp auf dem Weg nach Lörrach

    Die Berge liegen inzwischen hinter uns – und das stimmt uns ehrlich gesagt ein wenig wehmütig. So viele Pässe, so viele Kurven, so viele Eindrücke – all das rückt jetzt langsam in den Rückspiegel.

    Wir fahren weiter Richtung Norden, spüren den Übergang vom Abenteuer zurück zur Normalität. Und mitten auf diesem Weg gönnen wir uns einen kleinen Zwischenstopp – nicht die letzte Pause vielleicht, aber ein bewusst gewählter Moment zum Durchatmen.

    Ein charmantes Gasthaus mit Sitzplätzen im Freien, etwas zu essen, eine kühle Erfrischung – genau das, was jetzt guttut.

    Noch etwa 3 Stunden Fahrt liegen vor uns, bevor wir Lörrach und den Autozug erreichen.
    Wie viele Eindrücke in so wenigen Tagen – wir lassen sie in Gedanken langsam sacken, während wir hier sitzen und die Ruhe genießen.

    Ein kurzer Halt. Ein Moment zum Innehalten.
    Dann geht’s weiter – dem Ende dieser besonderen Tour entgegen.
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  • Weissensteinpass – Letzter Pass

    5 juli 2025, Zwitserland ⋅ ☁️ 21 °C

    Weissensteinpass – Letzte Herausforderung

    Kurz vor dem Ziel überrascht uns die Tour noch einmal mit einem kleinen Biest von Pass: der Weissensteinpass, 1.279 Meter hoch – auf dem Papier unscheinbar, in der Realität eine beeindruckende finale Prüfung.

    Mit bis zu 22 % Steigung hat er es richtig in sich – vor allem am Ende einer langen Tour. Die enge, schmale Straßenführung, die zahlreichen Spitzkehren und die technisch anspruchsvolle Abfahrt mit 15 % Gefälle fordern nochmal volle Konzentration.

    Die Strecke erinnert stark an den Gavia-Pass – nicht in der Höhe, aber in der engen, ausgesetzten Art, wie sie sich durch den Hang windet. Und oben? Ein kurzer Moment, durchzuatmen – mit Aussicht über das Jura-Gebirge und das Mittelland.

    Ein echtes Bergfinale, das sich still und heimlich zwischen den Tourabschluss geschoben hat – aber wie gut, dass es noch dabei war.

    Jetzt geht’s wirklich Richtung Lörrach – das Ziel ist zum Greifen nah. Und mit einem Pass wie diesem zum Schluss fühlt sich die Reise nochmal komplett und rund an.
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  • Kurven, Schmetterlinge und im Rausch

    5 juli 2025, Zwitserland ⋅ ☁️ 25 °C

    Kurven, Schmetterlinge und der letzte Rausch

    Nach dem Weissensteinpass hat uns die Tour nicht einfach nur ausrollen lassen – sie hat uns noch einmal alles geschenkt, was das Motorradherz begehrt.

    Wir tauchten ein in eine Landschaft, die man kaum beschreiben kann: schmale, kurvige Landstraßen, die sich durch ein kleines, fast vergessenes Gebirge schlängeln, immer wieder direkt an einem glasklaren Bachlauf entlang.

    Links und rechts ragen Felsen empor, alles ist grün, die Luft flirrt, Schmetterlinge tanzen durch die Kurven – ein Abschnitt wie aus einem Traum. Kein Lärm, keine Eile. Nur Fahrspaß, Natur und dieses tiefe Glücksgefühl, genau jetzt, genau hier zu sein.

    Und als ob das nicht genug wäre, schiebt die Strecke noch zwei weitere kleine, aber feine Pässe hinterher.
    Der erste: namenlos, ohne Passschild – aber voller Seele.
    Der zweite: der Passwang, 946 Meter hoch. Kein Gigant, aber dafür umso mehr Kurvenspaß pur. Schmale Straßen, bestes Wetter, das Motorrad liegt perfekt – Fahrfreude in Reinform, kurz vor Schluss.

    Es ist fast unwirklich, wie sehr diese letzten Kilometer nochmal alles vereinen, was diese Tour ausgemacht hat:
    Abenteuer, Ruhe, Natur, Fahrtechnik – und dieses Gefühl, mit der Straße zu verschmelzen.

    Ein Traum. Noch immer. Noch einmal.
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  • Abschluss der Westalpentour

    5 juli 2025, Duitsland ⋅ ☀️ 30 °C

    Letzter Halt: Lörrach – Der Abschluss einer ganz besonderen Reise

    So, jetzt sitzen wir hier – am Verladebahnhof in Lörrach. Im Schatten. Mit einem kühlen Bier in der Hand und frischer Currywurst mit Pommes vor uns. Es ist ruhig, entspannt, fast schon idyllisch. Besser kann man eigentlich gar nicht ankommen. Und auch das Drumherum ist top: freundliches Personal, leckere Snacks, Sitzgelegenheiten, der Zug steht bereit, die Motorräder sind verladen, das Gepäck schon verstaut – alles ganz tiefenentspannt. Ein echter Wohlfühlmoment. Und gleichzeitig: ein Moment des Ankommens. Und auch ein bisschen des Abschieds.

    Denn hinter uns liegt jetzt unsere Westalpentour. Und wenn wir zurückblicken, dann war das nicht einfach nur eine Motorradtour. Es war eine Reise. Eine Reise durch Landschaften, Stimmungen, Höhenmeter – und irgendwie auch ein bisschen zu uns selbst.

    Gestartet sind wir in Österreich, dann ging’s weiter durch die Schweiz, nach Italien – und schließlich tief hinein in die französischen Alpen. Jeder Tag brachte neue Eindrücke, neue Straßen, neue Überraschungen. Und jeder einzelne hatte etwas Besonderes.

    Ein Tag sticht besonders heraus: der Moment oben auf dem Col de la Bonette – oder genauer gesagt: an der Cime de la Bonette, mit ihren unglaublichen 2802 Metern der höchste anfahrbare Punkt Europas. Und ja, man merkt es. Man ist plötzlich woanders. Die Luft, die Farben, die Stille. Diese Weite. Es war, als wäre man auf einem anderen Planeten. Eine Mischung aus Erde und Mond. Um uns herum: Nichts als Berge. Über uns: ein tiefblauer Himmel. Und dazwischen: ein paar Gleichgesinnte, Biker wie wir, die diesen Ort genauso ehrfürchtig genossen haben. Es war ein magischer Moment – und perfekter hätte es nicht passen können, denn es war Sabrinas Geburtstag. Wir haben einfach da oben gesessen, ein kleines Picknick gemacht, die Aussicht genossen. Kein Weiter, kein Müssen. Einfach nur Sein. Einer dieser seltenen Momente, die sich tief einprägen.

    Aber es waren nicht nur die großen Namen, die beeindruckt haben. Auch die vielen kleinen, oft unbekannten Pässe und Strecken haben ihre Spuren hinterlassen. Da war der Col du Pilon direkt am Morgen unseres letzten Tourtags. Sonne, blauer Himmel, direkt hoch zur ersten Passhöhe – was für ein schöner Start in den Tag. Oder der Weißensteinpass, nicht hoch, aber mit bis zu 22 % Steigung ein echter Kracher, besonders nach all den Tagen auf dem Sattel. Schmal, kurvig, eng – und ganz am Schluss nochmal ein echtes Highlight.

    Dazwischen immer wieder Strecken, die uns einfach nur lächeln ließen: Schmale Straßen, durch kleine grüne Täler, entlang von Bächen. Alles voller Leben – Schmetterlinge, Felsen, Lichtspiele. Und das Gefühl, dass es ruhig auch noch ein paar Stunden so weitergehen dürfte. Manchmal fühlte es sich an, als hätte sich die Straße extra für uns ausgesucht.

    Und dann waren da auch noch die letzten Pässe, die sich fast versteckt haben. Passwang zum Beispiel – mit seinen 946 Metern kein Riese, aber mit perfektem Belag, tollen Kurven und einem Wetter zum Niederknien. Und dazwischen: Kleine Stopps, gemütliche Gasthäuser, kühle Getränke, nette Menschen. Und immer wieder dieses eine Gefühl: Freiheit.

    Jetzt sitzen wir hier. Und wissen: Es ist zu Ende. Aber nicht im Sinne von „vorbei“, sondern eher im Sinne von „vollendet“. Es war rund. Es war intensiv. Es war wunderschön. Und ja, die Beine sind müde, aber das Herz ist voll. Voll mit Erinnerungen an Pässe, Panorama, Hotels, Restaurants, Picknick – und ganz viel Gefühl.

    Danke, ihr Alpen.
    Danke, ihr Straßen.
    Danke, du Tour.
    Es war uns eine Ehre. Und ein Traum.
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    Het einde van de reis
    5 juli 2025