• Steff und Sandra
  • Steff und Sandra

Süd- und Mittelamerika

Uma aventura indeterminada pela Steff und Sandra Leia mais
  • Inicio da viagem
    27 de novembro de 2017

    Noch 3 mal schlafen.....

    27 de novembro de 2017, Alemanha ⋅ ⛅ 4 °C

    Es beginnt! Das Abenteuer beginnt! Heute zunächst mit Rucksackpacken und Freund*innen verabschieden. Haben wir an alles gedacht und vor allem: Passt alles in den Rucksack?
    Lima erwartet uns mit angenehmen 23 Grad! Aber was ist mit dem Hochland von Ecuador? Muss die Daunenjacke mit oder nicht? Das sind Fragen, die uns beschäftigen :-)
    Alles weitere dann in Bälde! Es grüßen vorfreudigst und besonders herzlich Steff und Sandra!
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  • Haare schön.....

    29 de novembro de 2017, Alemanha ⋅ ⛅ 4 °C

    Schick im Forst bzw. in Peru! Klämmerchen für wachsendes Haarwerk sind keine Option, nun also hier die Kurzfassung für die Reise. Letzte Vorbereitungen und Reisefieber im Bauch!

  • Amsterdam

    30 de novembro de 2017, Países Baixos ⋅ 🌧 3 °C

    Zwei Mal 17 Kilo, gut gepackt! Viel Warterei in Amsterdam, aber nu geht's bald los. Mit Regenbogen übrigens!

  • Barranco, Lima

    1 de dezembro de 2017, Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Wenn man in Lima landet- nach fast 12 Stunden Flug- dann wird man wie eine Königin empfangen. Die Eingangshalle vom Flughafen hat Stadiongröße und hunderte rufende Menschen erwarten Dich mit Luftballons, Blumen und Schildern aller Größen. Wir finden unseres sogar fast sofort und eigentlich möchte ich huldvoll in die Runde grüssen, während ich durchs Spalier gehe.
    Zum Hotel, einchecken und schlafen. Heute morgen erstmal den Pool auf dem Dach checken. Bilder anbei (Finden Sie den Fehler!) Zum Erkundungsspaziergang durch Barranco, unserem Viertel, hab ich viel zu viel an. Die Sonne kommt raus und uns gefällt, was wir sehen. Überall wird gebaut und die Architektur ist total unterschiedlich. Zwischen grässlichen Neubauten stehen alte, sehr hübsche Häuschen. Heute geht alles etwas langsamer. Jetlag. Morgen dann Museen usw. Aber wir haben schon das Meer und in der Ferne auch die Berge gesehen.
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  • 3 Tage Lima

    4 de dezembro de 2017, Peru ⋅ ⛅ 6 °C

    Nun schon auf dem Weg nach Nasca. Lima hat uns gut gefallen. Stadtspaziergänge durch Barranco und Miraflores, beides gentrifizierte, reiche Viertel mit vielen Kneipen und grosser Bauwut. Im alten historischen Zentrum waren wir gestern rund um den Plaza Mayor. Die hier stehenden Gebäude sind beeindruckend schön. Alle top hergerichtet und mit wunderschönen Holzerkern. In der Kathedrale fand gerade eine Einsegnung für Feuerwehrleute und Rote-Kreuz-Mitarbeiter*innen statt, begleitet von einer sehr lauten und fröhlichen Blaskapelle auf dem Kirchenvorplatz
    In den kleinen Grünflächen rund um die Kirche ist es weihnachtlich geschmückt und die angedeuteten Schneeflocken sind schon irgendwie absurd. Im "Mali", dem Museo de Arte der Lima lassen wir uns durch die Abteilungen treiben. Am meisten interessiert uns natürlich die präkolumbianische Kunst und so bestaunen wir Trinkgefäße, Silberschmuck und Stoffe. Nach Ankunft der Spanier wird alles sehr christlich und wir begnügen uns mit ein paar Einblicken.
    Und abends gab's ein Oktoberfestbier in einer Microbrauerei.
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  • Nasca

    7 de dezembro de 2017, Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach über 8 Stunden Busfahrt durch staubige Sandlandschaften kommen wir in Nasca an. Hier gibt es unzählige in den Sand geritzte Geoglyphen (fast unendliche Linien, Spiralen und Figuren), die von der Mathematikerin und Geographin Maria Reiche (1903-1998) in nur 55 Jahren Arbeit säuberlich vermessen, kartiert und interpretiert wurden. Letzlich ist es ihr zu verdanken, dass dieses Gebiet heute noch erhalten ist (und den klimatischen Bedingungen: nur 20 Minuten Regen im Jahr). Straßen, Plätze und Schulen sind nach ihr benannt und ihre sehr bescheidene Unterkunft am Rande der Wüste (siehe Foto) ist heute ein Museum.
    Die Nasca-Linien lassen sich am besten aus der Luft betrachten und so sind wir in ein kleines 6-sitziges Flugzeug gestiegen und haben in engen Kurven aus der Luft die teils riesigen Zeichnungen bestaunt.
    Das Örtchen selbst ist gemütlich und übersichtlich und nach 3 Tagen Hauptstraße rauf- und runterschlendern werden wir von den heimischen Gastwirt*innen herzlich begrüßt. sb
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  • Busfahrt nach Cusco

    11 de dezembro de 2017, Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Mit dem Bus ging es von Nazca nach Cusco. So weit, so gut. Wenn man bedenkt, dass der Bus dabei die Anden überquert und Cusco auf 3400 Metern liegt, wird die Sache schon aufregender. Der höchste Pass, über den wir mussten, liegt auf 4.800 Metern. Ein bisschen Respekt hatten wir vor der Höhe und haben fleissig Cocatee getrunken, der von allen Einheimischen als bestes Mittel gegen Höhenkrankheit gepriesen wird. Der Bus selbst, bessere Kategorie mit bequemen Liegesitzen zuckelte dann 15 Stunden über recht gut ausgebaute Strassen. Die Ausblicke zwischendurch waren spektakulär. Es ist kaum vorstellbar, dass hier seit Ewigkeiten gesiedelt wurde. Zwischendurch fahren wir direkt durch die Wolken! Angekommen in Cusco merke ich bei einer kurzen Einkaufstour durchaus die Höhe. Ich schnaufe und muss mich zwischendurch ausruhen, aber tatsächlich gewöhnt man sich recht schnell daran.Leia mais

  • My first Lama.....

    15 de dezembro de 2017, Peru ⋅ ⛅ 12 °C

    Cusco. Stadt der Götter! Viel spanische Prachtbauten auf altem Inka-Gestein. Erdbebensicher. Während bei den letzten Beben die Bauten der Spanier*innen zusammen brachen, blieben die Fundamente heil und stabil. Cusco ist wunderhübsch mit schönen Hinterhöfen, kleinen Gässchen, vielen Museen und Sehenswürdigkeiten, Kneipen und Leben auf der Straße, eingerahmt von den imposanten Bergen. Überall spürt man Geschichte. Das ist die eine Seite. Auf der anderen ist es unglaublich touristisch und man wir permanent angesprochen. Massagen, Zeichnungen, Inka-Nippes und Touren nach Machu Picchu werden einem ohne Pause angeboten. Und dann sind da eben auch die Indigenas in voller Inka-Tracht, die halbwüchsige Lamas hinter sich herziehen oder Baby-Lamas mit lustigen Mützen durch die Gegend tragen. Für Geld darf man dann Fotos mit ihnen und/oder den Tieren machen. Der Unterschied zwischen reichen Touristen und Einheimischen, die irgendwie sehen müssen, wo sie bleiben, ist allgegenwärtig. Hier der Nippes, den man für Pfennigbeträge kaufen kann, dort die Patagonia- und North-Face-Flagstores.....

    Morgen dann geht es ins Heilige Tal und nach Machu Picchu. Wir sind gespannt!
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  • Valle Sagrado de los Incas

    21 de dezembro de 2017, Equador ⋅ ⛅ 22 °C

    Welche Songs kann man auf der Panflöte spielen? Antwort: Alle!
    Individuell nach Machu Picchu zu reisen, ist kompliziert und so entscheiden wir uns für eine zweitägige Tour. Wir werden vom Hotel abgeholt und erleben fortan eine lustige, spanische Kaffeefahrt durchs heilige Tal. an dieser Stelle Grüße an alle Fans von "Club las Piranhas" (Ich bin der Edwin und ich die Biggi und wie heißt Duhuhuhuhu - Kurt).
    Wir bekommen alles: Marktbesuch mit Fast-Kaufzwang, Silberschmiede, Schnapsverkostung und Lunchbuffet im Touri-Restaurant. Aber wir sehen auch zwei sehr atemberaubende Inka-Stätten. Pisaq und Ollantaytambo. Guckt euch Fotos an, ich kann's nicht im Einzelnen beschreiben. Highlights der Busfahrt: Eine Dame, die uns mit einem gebratenen Meerschweinchen-Spiess zuwinkt, damit wir in ihr Restaurant kommen und ein Fussballspiel zweier Indigena-Frauschaften, die traditionelle Klamotten tragen, dazu aber supercoole Trikots.

    Und dazu viel, viel Panflöte. "Der einsame Hirte" von James Last ist hier auch seeeehr beliebt. In Ollantaytambo setzen wir uns dann in den Zug nach Aguas Qualientes. Diese Ort ist Ausgangspunkt für Machu Picchu und kann nur mit dem Zug erreicht werden. los geht die abenteuerliche Fahrt durch Felsgestein und Regenwald. nach ca. 1 1/2 Stunden Fahrt erreichen wir ein Dorf, das mitten in die Berge geklöppelt wurde. Wären nicht die vielen Devotionalien-Stände mit bunten Stoffen und Alpaka-Pullovern, man könnte meinen, man/Frau wäre in Österreich oder einem deutschen Bergdorf. Verrückt!
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  • Machu Picchu

    21 de dezembro de 2017, Equador ⋅ ⛅ 22 °C

    Zwar sind wir mittlerweile schon auf San Christobal, einer der Galapagos-Inseln, aber einen Kurzbericht zu Machu Picchu wollen wir euch nicht vorenthalten:
    Früh um sechs Uhr dreißig geht's los, Treffpunkt Platz mit großem Tannenbaum aus Plastikflaschen. Wir gehören in die "Grupo Kosmos" und unser Guide wedelt mit einer roten Fahne. Ab geht's zur Bushaltestelle und hinein in einen der grünen Busse, die die Touristenmassen im Zwei-Minuten-Takt den Berg hoch fahren. Und wir haben Glück, dass nur Nebensaison ist, ansonsten wartet man recht lang in der Schlange. 35 Minuten schlängelt sch der Bus die nicht asphaltierten Serpentinen hoch und Zack, steht man vorm Eingang. Alles ist hier komplett durchorganisiert. Wenn du deinen Reisepass nicht dabei hast, kommst du nicht aufs Gelände, alle Tickets sind personalisiert - sogar die Bustickets.
    Mit dem Guide geht's dann gleich den Berg hoch zum ersten und bekanntesten Fotomotiv. Im leichten Regen sind wir morgens gestartet, selbiger wurde immer weniger und als wir von oben auf das Gelände sehen, liegen die Ruinen in leichtem Dunst, was das Ganze noch imposanter macht. Eingerahmt von Bergen, auf über 2.000 Metern liegt sie plötzlich da, die große Stadt der Inka. Was es so beeindruckend macht, sind nicht so sehr die Ruinen an sich, sondern vielmehr die Lage. Rein optisch fanden wir Ollantaytambo aufregender. Zwei Stunden führt uns der Guide über die Anlage, danach haben wir Zeit, alleine umherzustreifen, Und plötzlich stehen zwei Lamas vor uns - übrigens richtige Lamas, die in Cusco sind nämlich Alpakas, wie wir zwischenzeitlich lernten - und selbige lassen sich erst von einem Mitarbeiter der Anlage dazu bewegen, wieder kehrt zu machen. In aller Seelenruhe fressen sie ein bisschen links und rechts.
    Mit dem Bus wieder runter, mit dem Zug raus aus dem Tal und zum Schluss noch mit dem Minibus zurück nach Cusco. Ein langer Tag!
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  • Galapagos San Christobal

    24 de dezembro de 2017, Equador ⋅ ⛅ 16 °C

    Aus den Anden auf die Inseln: Über die Feiertage verabschieden wir uns aus den Anden und reisen weiter zum 3-Inselhopping auf die Galapagos. Erste Station San Christobal. Hier geht es sehr gemächlich zu, an der Strandpromenade lungern Seelöwen, Meerechsen und Pelikane. Der geforderte 2 Meter Abstand zwischen Tieren und Menschen wird von ersteren nicht immer ordnungsgemäß eingehalten...
    Auch die Unterwasserwelt ist beeindruckend, bei unseren Schnorchelausflügen sichten wir Meeresschildkröten, Galapagos- und Hammerhaie und eine Unmenge an tropischen Fischen.
    Wir wünschen euch schöne Feiertage!
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  • Isabela

    26 de dezembro de 2017, Equador ⋅ 🌙 21 °C

    Das ist also die zweite Insel des Galapagos-Archipels und hier ist alles anders. Weniger Seelöwen, dafür mehr und größere Meerechsen, Riesenschildkröten in der Aufzuchtsstation, Flamingos, nicht asphaltierte Strassen in Puerto Villamil, der Inselhauptstadt, die schön klein und gemütlich ist. Es hat sogar einen langen Sandstrand, aber der Pazifik ist wild und kühl. Hier gibt es sechs Vulkane, die alle noch aktiv sind. Heute haben wir eine 16km-geführte-Wanderung gemacht und uns einen davon, den Volcan Sierra Negra und seinen kleinen Bruder Volcan Chico angesehen. Er hat den zweitgrößten Krater der Welt und wenn frau/man oben am Rand steht, schaust du auf 10 x 9 km breite Lavafläche unterschiedlichen Alters. Sehr, sehr imposant! Die Landschaft wird immer karger und am Ende gehen wir nur noch über Lavagestein und kein Baum und kein Tier ist mehr zu sehen. Die letzten Eruptionen waren 2005, aber irgendwo aktiv ist der Vulkan immer. Dadurch, dass der Kraterdurchmesser so groß ist, ist es aber kaum gefährlich, da sich die Lava zunächst darein ergießen würde. Unser Guide jedenfalls war sehr entspannt.
    Schnorcheln lassen sie uns hier nicht so richtig, die Tour zu den Galapagos-Pinguinen ist leider für Tage ausverkauft.
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  • Santa Cruz, Silvester und 30 Delfine

    31 de dezembro de 2017, Equador ⋅ ☀️ 23 °C

    Ihr Lieben, die dritte Galapagos-Insel, ebenfalls mit wenig Empfang, ist unser Domizil bis übermorgen. Hoffentlich kriegen wir diesen Post überhaupt raus. Heute hatten wir eine wunderbare Schnorcheltour mit sehr kaltem Wasser, Schildkröten, grossen Adler-Rochen, ein paar dösigen Haien, flotten Seelöwen und dem Highlight zum Schluss: Als wir gerade abfahren wollten, schwamm eine große Schule Delfine an uns vorbei. Das war so, so schön! Und dieses Glücksgefühl schicken wir jetzt, da es bei euch gleich 12.00 ist, um den halben Globus. Wir wünschen Euch einen guten Rutsch, eine rauschende Nacht und ein gesundes und prickelndes 2018!
    Bis ganz bald herzen Euch Steff und Sandra
    PS: Liebe Ruth- auch Dir einen Extra-Gruss nach Nepal!
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  • Alle Jahreszeiten in Quito

    5 de janeiro de 2018, Equador ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir sind sehr froh, dass es seit 2013 einen neuen Flughafen gibt. Der alte war mitten in der Stadt und einer der gefährlichsten der Welt. Der neue liegt immer noch imposant zwischen den Bergen, aber die Landebahn ist viel länger 😀. Aber hier einzufliegen, hat schon was! Quito liegt auf 2.850 Metern und fräst sich genau zwischen zwei Bergketten. Breit ist die Stadt nicht, deswegen knubbelt sich alles genau in der Mitte. Wir sind hier zunächst mit einigem Orgakram beschäftigt (Steffs Computer spricht nun spanisch) und lassen uns ansonsten durch das historische Viertel treiben, das mit imposanten Bauwerken und unglaublichen Kirchen aufwartet. Viele Fotos haben wir noch nicht gemacht, da Frau/man hier ein bisschen auf die Sachen aufpassen muss und darauf haben wir oft keine Lust. Dafür gibt es ja jetzt nachgeschoben die Galapagos-Fotos. Von unserer Unterkunft haben wir einen Panoramablick über die Stadt, den wir Mal versuchen, mit euch zu teilen. Zum Thema Jahreszeiten übrigens: Morgens Frühling, nachmittags Sommer mit der unerbittlichen Äquatorsonne, dann Herbst und nachts Winter. Ach und Regen haben wir auch manchmal.....Leia mais

  • Eine Busfahrt, die ist lustig....

    7 de janeiro de 2018, Equador ⋅ ⛅ 10 °C

    Achtung Verallgemeinerung: Die Ecuadorianer*innen essen gerne und oft. Wenn man durch die Strassen streift, dann essen fast alle ständig. In Quito gibt es eine Strasse, in der es hauptsächlich Softeis zu kaufen gibt; vor den Läden stehen die Verkäufer*innen und bieten frisch gezapftes Eis feil. Nun möchte frau/man meinen, dass ihnen das in den Händen schmilzt, doch dazu kommt es nicht: in Nullkommanichts wird das Eis für 50 Cent von irgendwem gekauft, gerne auch von vorbeifahrenden Autofahrer*innen.
    Heute im Bus nach Tulcan beobachteten wir ein ähnliches Phänomen: Immer wenn der Bus hielt, stiegen bis zu sechs Leute zu und boten allerlei Lebensmittel an: Obst in praktischen Tüten, Hähnchen mit Pommes, Kuchen, Nüsschen, gerösteten Mais, selbst gemachte Limonaden usw. Und alle kaufen fleissig. Während der ganzen Fahrt wird geknuspert und konsumiert....
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  • Fast wie auf St. Pauli.....

    12 de janeiro de 2018, Colômbia ⋅ ⛅ 26 °C

    Jetzt sind wir mittlerweile in Cartagena de las Indias in Kolumbien und endlich ist es so warm, wie wir es mögen! Die Anreise erfolgte mit Bus und Flugzeug und ist deswegen erwähnenswert, weil wir am Grenzübergang fünf Stunden benötigt haben, 1 1/2 Stunden auf ecuadorianischer Seite und dann noch einmal 3 1/2 Stunden für die Einreise - stehend mit allem Gepäck und teilweise in sengender Sonne, aber irgendwie haben wir das mit viel Humor gemeistert. Es bleibt ja auch keine andere Wahl!
    Nun also Cartagena - viel gepriesen und gelobt. Und tatsächlich ist diese Stadt am karibischen Meer sehr, sehr schön. Im Centro Historico gibt es unzählige alte Kolonial-Häuser in hübschen Farben, mit Holzbalkonen und ausuferndem Blumenschmuck zu bewundern. Dazu kleine Parks, mit viel Baumbestand, die besonders von den Cartagenar*innen genutzt werden. In einem fanden wir ein sehr hübsches Dreifingerfaultier. Das hing da einfach so rum und bewegte sich in Zeitlupe. Auch lustige Eichhörnchen und grosse Baumleguane lungerten dort rum.
    Wir wohnen im Stadtteil Getsemani und nun kommt St. Pauli ins Spiel: Das ist das gentrifizierte Ausgehviertel. Sehr hübsche kleine Gässchen, teilweise renoviert oder auch nicht, Kneipen, Kioske, Strassenverkäufer*innen, Reiseagenturen und natürlich Menschen, die dort leben und bis in die Nacht von lauter Salsamusik und dem Partyvolk belästigt werden. Auf der anderen Seite sehr offen und freundlich hier.
    Fotos gibt's gerade keine, folgen später......
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  • Fotos und so.....

    17 de janeiro de 2018, Colômbia ⋅ ⛅ 37 °C

    Das mit den Fotos....Wir sind beide eher Schauende als Fotografierende. Ganz oft ist die Kamera nicht dabei und die Mobilgeräte schon sowieso nicht. Und dann gibt's da noch dieses kleine Problem mit Kamera und Steffs Rechner. Ihr erinnert euch, er spricht jetzt spanisch, aber das ist nicht der Grund für die schlechte Kommunikation zwischen Kamera und Laptop - eher fehlender Arbeitsspeicher und somit gibts momentan weniger Fotos von uns! Also müssen wir bildhaft beschreiben, was passiert.
    Wir sind in Taganga, einem Fischerdorf im Südosten Kolumbiens. Wir kamen am Sonntag an und es war grässlich. Hostel super, aber ein kleiner Spaziergang durchs Örtchen fiel ernüchternd aus. Überall wahnsinnig laute Musik, total überfüllt und irgendwie nicht das karibische Paradies, das wir uns gewünscht hatten.....
    Aber der Ort braucht Zeit! Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, dass die Uhren hier anders gehen. Es ist oft laut, es liegt zuviel Plastik herum, es gibt viele streunende Hunde. Es gibt aber auch tolle Fischrestaurants, eine nette Tauchschule, einen schönen Ort mit Hängematten zum zurück ziehen und Zeit zum Relaxen nach sehr viel Reiserei in den letzten Wochen. Heute wunderbar geschnorchelt an zwei Spots, morgen geht's zum Tauchen raus.
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  • Wasserfälle, Kaffeefarm und bunte Fische

    21 de janeiro de 2018, Colômbia ⋅ ⛅ 29 °C

    Seit nunmehr einer Woche sind wir in Taganga und was wir wollten, nämlich zu relaxen, hat geklappt. Gestern sind wir nach Minca in die Berge gefahren. Über 600 Meter hoch und da diese Reise ja Superlative bietet, haben wir hier gleich noch einen: Das höchste Küstengebirge der Welt. In Minca ist es kühler und wir befinden uns mitten im Regenwald. Die uns kobernden Motorradtaxis schlagen wir freundlich aus und begeben uns auf eine kleine Wanderung, zunächst zu den Pozo Azul, Bergwasserfälle mit kleinen Becken, in denen man planschen kann. Da heute Samstag ist, tun das aber schon ganz viele andere und wir begnügen uns mit einem erfrischenden Fussbad. Danach geht's weiter über einen schmalen Pfad, dem Tucan-Loop. Leider halten diese aber Siesta und wir sehen keinen. Zielort ist "La Victoria", eine organische Kaffeefarm, die wir besichtigen wollen. Zunächst Mal ein Tässchen für Steff und dann kommt eine beherzte Dame auf uns zu, die sich als deutsche Besitzerin (Glinde!!!) zu erkennen gibt und mit uns die Führung machen wird. Die Farm wurde 1892 von Briten gegründet, die eigentlich im Tal eine Eisenbahn bauen sollten. Bei der Gelegenheit haben sie dann gleich sämtliche zur Kaffeeernte und -bearbeitung nötigen Geräte in den Dschungel geschafft und selbige sind heute noch im Einsatz - übrigens betrieben durch Wasserkraft. Sehr spannend und hübsch anzuschauen! Wir lernen, dass die Kaffeepreise durch den Börsenhandel mies sind und sich die Farm jedes Jahr neu strecken muss.
    Danach geht es wieder zu Fuss zurück ins Tal und mit dem Collectivo nach Taganga.
    Heute dann noch einmal tauchen. So ein schönes, kleines Riff hier! Muränen, Shrimps, Calamares, Fischschwärme, eine schöne Steilwand und viele, viele bunte Fische. Wir sind beglückt!
    Noch ein Sonnenuntergang, Essen im Lieblingsrestaurant und morgen geht es zurück nach Cartagena! Neue Abenteuer warten 😁.
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  • Hojaho und ne Buddel voll Rum!

    29 de janeiro de 2018, Panamá ⋅ ⛅ 30 °C

    Ahoi ihr Landratten! Wir haben wieder festen Boden unter den Füßen! Am Mittwochabend sind wir in Cartagena auf die "Perla del Caribe" gestiegen, ein Segelboot für 10 abenteuerlustige Passagier*innen und heute Mittag sind wir in Panama-City gelandet. Fünf Nächte und Tage mit uns wildfremden Menschen auf einer recht kleinen Jolle von Kolumbien nach Panama. Zwischen den beiden Ländern liegt Dschungel und Sumpf, deswegen muss frau/man fliegen oder mit dem Boot fahren. Wir waren ziemlich aufgeregt, weil wir beide erstens noch nie gesegelt sind und zweitens die ersten dreißig Stunden über das offene Meer führen und wir uns in der Windsaison befinden. Und was sollen wir sagen - es war sehr rau auf hoher See! Unser Captain Tote und sein Matrose und Smutje Daniel haben zugegeben, dass die Wellen ganz schön hoch waren (bis zu vier Meter). Alle waren seekrank, aber Steff und ich haben es recht gut gemeistert. Anderen ging es richtig schlecht, uns war nur ein bisschen übel. Nach eineinhalb Tagen erreichten wir das autonome Gebiet der Kuna, einer indigenen Gruppe, die ein großes Gebiet von Panama bewohnt und ihre eigenen Regeln und Gesetze hat. Unter anderem gehören dazu die 365 Inseln des San Blas-Archipels. Inseln, komplett mit Cocospalmen bewachsen, wenige, einfachste Hütten, teilweise Platz zum Campen, umgeben vom unglaublich türkisen Wasser der Karibik. Über San Blas und die Kuna gibt es viel zu erzählen - wir werden ausführlicher darüber berichten, wenn wir zurück sind. Auf jeden Fall ist es total unwirklich, mit dem Boot von Insel zu Insel zu schippern und sich im Robinson-Paradies zu wähnen. Drei Tage zum faulenzen, lesen, schnorcheln, am Strand oder auf dem Boot rumliegen, dabei das Glück zu haben, einen tollen und einfallsreichen Koch an Bord zu haben.
    Auf jeden Fall hat sich diese wilde Reise gelohnt und uns sehr viel Spass bereitet, Sternenhimmel inklusive.
    Nun also Panama!
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  • Panama-City

    1 de fevereiro de 2018, Panamá ⋅ 🌙 24 °C

    Wir haben vergessen, euch von einer ganz besonders tollen Begebenheit zu erzählen: Als wir am zweiten Segelmorgen die San Blas Inseln erreichten, wurde unser Boot von einer großen Anzahl Delfine begleitet. Gut zwanzig Minuten schwammen sie neben uns her. Highlight war ein synchron ausgeführter Sprung von vier Tieren gleichzeitig. Das war so wunderschön; Delfine machen glücklich. Wieder und wieder.

    Aber widmen wir uns nun Panama-City. Diese Stadt ist unfassbar gegensätzlich. Auf der einen Seite die Wolkenkratzer des Bankenviertels, die frau/man spätestens seit den Panama-Papers aus dem Fernsehen kennt und auf der anderen Seite die ärmlichen Viertel, die nicht vom Geldsegen profitieren. Der Kanal bringt jeden Tag Millionen Dollar und es stellt sich die Frage: Wo bleibt die Kohle?
    Das Altstadtviertel, das Casco Viejo, ist ein Mix aus halb verfallenen Häusern und aufwendig restaurierten Schmuckkästchen. Die fertigen Häuser sind wunderschön anzusehen, werden jetzt aber flott von Sicherheitspersonal bewacht, überall schießen hippe Kneipen aus dem Boden und die alten Bewohner*innen werden zurück gedrängt. So wie überall halt.
    Die Besichtigung der Kanalschleusen Miraflores ist natürlich Pflicht, aber wenig aufregend, wenn frau/man grosse Containerschiffe gewöhnt ist.
    Sehr schön hingegen war der Besuch der grünen Lunge Panama-Citys, des Parque National Metropolitan. Ein netter kleiner Park mit angelegten Wegen mitten in der Stadt, Regenwald zum Kennenlernen sozusagen. Auch soll man hier viele verschiedene Vogelarten, Affen, Faultiere und sogar Hirsche zu Gesicht bekommen. Bisher waren unsere diesbezüglichen Versuche ja nicht gerade von Erfolg gekrönt und auch dieses Mal mussten wir den ganzen Park ablaufen bis fast zum Schluss, an einem Wärter*Innenhäuschen mehrere Menschen den Hals gen Himmel reckten. Eine Dame des Parkpersonals zeigte uns zwei dunkle Flecken in einem Baum und hier kam jetzt das neue Fernglas zum Einsatz: Mama und Baby-Faultier saßen sehr gemütlich in einer Astgabel und kratzten sich am Kopf. Sehr possierliche und hübsche Tiere!
    Und weiter geht die Reise!
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  • Bildungsurlaub.....

    9 de fevereiro de 2018, Panamá ⋅ 🌙 25 °C

    Von Panama-City ging's nach El Valle de Anton (wandern am Vulkankrater) und danach an die Pazifik-Küste nach Santa Catalina. Dieser Ort ist als Surfer*innen-Paradies bekannt und so haben wir uns auch wagemutig aufs Brett begeben. Mit Surfen meinen sie Wellenreiten, also ohne Segel. Für kleines Geld kann man einen Kurs belegen und nach zehnminütiger Einführung findet frau/man sich mit Brett im hüfthohen Wasser wieder. Nun gut, wir verbringen viel Zeit damit, uns immer wieder aufzurappeln und aufzupassen, dass uns das Brett nicht um die Ohren fliegt, aber manchmal schaffen wir es auch, kurz zu stehen. Macht riesig Spass und beschert großen Muskelkater und ein paar blaue Flecken......
    Santa Catalina ist nicht wirklich schön oder lieblich, bietet aber eine ganze Menge und wir haben eine Unterkunft direkt am Meer. Morgens können wir am Strand spazieren gehen und dabei fast alleine sein. Der Sand hier ist übrigens schwarz!
    Was wir hier aber unbedingt machen wollten, ist tauchen im Coiba-Nationalpark, der ob seiner Schönheit und seines Fischreichtums mit Galapagos verglichen wird. Außerdem ist gerade Walhai-Saison und wir wollten die geringe Chance nutzen, einem zu begegnen. Unsere Tauchguidin sagte schon beim Briefing, dass sie noch nie einen gesehen habe und dass wir lieber nicht darauf hoffen sollten. Blöd.....
    Der erste Tauchgang war auch wirklich atemberaubend - unglaublich viele Fische, ein paar Riffhaie und tatsächlich kurz vor Schluss schwamm er über uns, der Walhai! Dann wurde das Tierchen neugierig und tauchte zu uns hinunter, um uns in Augenschein zu nehmen - insbesondere Steff!
    Wir waren vollkommen hingerissen von diesem Erlebnis und sind es noch! Diese Reise beschert uns immer wieder unfassbare Geschenke.....
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  • Goodbye Panama!

    12 de fevereiro de 2018, Nicarágua ⋅ ⛅ 31 °C

    Von Santa Catalina fuhren wir nach David, genauer nach Pedregal, direkt am Golf des Chiriqui- Nationalparks. Das riesige Gebiet mit Mangroven, Inselchen, Flusszuläufen usw. ist wunderschön und sehr einsam. Kaum Tourist*innen verirren sich hierher und somit haben wir eine feine Bootstour mit Affen und Federvieh gucken, kleiner Wanderung, schwimmen, durch die Mangroven fahren und Krabben zählen und sich an jeder Menge Delfine erfreuen, unternommen.
    An einem anderen Tag sind wir in die Berge, nach Boquete, gefahren. Wieder ein Örtchen, dass - sieht man mal von den Palmen ab - auch in jeder Alpenregion so stehen könnte.
    Kühe, Landwirtschaft, Kaffeefarmen und jede Menge "Expats", US-amerikanische Rentner*innen, die hierhin gezogen sind, weil das Klima angenehm ist und die Lebenshaltungskosten geringer als in den USA sind.
    Und somit begegnet uns hier ein gut ausgestatteter Bioladen! Der erste seit unserer Abreise!
    Wir haben hier eine nette kleine Wanderung unternommen.

    Und wieder ein ganzes Stück weiter gereist....
    Wir haben Costa Rica übersprungen aus Zeit- und Kostengründen, da müssen wir dann noch einmal gesondert hin 😀 und sind nun in Nicaragua. Morgen geht's auf die Islas del Maiz, genauer auf die Little Corn Island, kaum Strom, noch weniger Netz. Berichte von Fischen und Rochen gibt's danach!
    Gehabt euch wohl!
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  • Kleine Maisinsel und große Maisinsel

    20 de fevereiro de 2018, Nicarágua ⋅ ⛅ 25 °C

    Es regnet. Sowas! Das hatten wir nicht bestellt! Doch der Reihe nach...
    Die Islas del Maiz liegen 70km vor der nicaraguanischen Karibikküste und sollen paradiesisch sein, also müssen wir da natürlich hin. Mit Flugzeug und fragwürdiger Fähre geht's nach Little Corn. Wir kommen im Dunkeln an und werden bereits erwartet. Im Schweinsgalopp geht es zu Fuss (keine Autos und Mopeds auf dem Eiland) zu unserer Behausung "Grace's Cool Spot" und dort beziehen wir eine teure und dafür etwas baufällige Cabana. Das Meer liegt direkt vor der Tür, ist aber für diese Jahreszeit viel zu wild. Das macht uns in den nächsten Tagen ein paar Pläne zunichte. Wir tauchen und es ist auch recht hübsch, aber durch den Wind ist die Sichtweite nicht sehr gut und es können immer nur die gleichen Spots angefahren werden. In der zweiten, wilden Nacht knallt plötzlich unsere Haustür auf und das Regenwasser kommt unter der Wand durch ins Häuschen. Wir ziehen um! Kein direkter Meerblick mehr, dafür aber ein bisschen mehr Komfort und sehr stimmgewaltige Nachbarshähne. Hört sich nicht paradiesisch an? Ist es aber doch! Die Menschen sind entspannt, reden kriol, die Cafés sind wunderbar und Inseltreffpunkte für alle. Wir essen hier grossartig und nach zwei Tagen grüsst dich fast jede/r.
    Die Insel selbst hat tolle Strände und im Inselinneren Dschungel.
    Dennoch müssen wir früher nach Big Corn zurück, da hier alles ausgebucht ist. Aber nach 5 Tagen, an denen frau/man wetterbedingt wenig machen kann, Ist das auch okay.
    Big Corn ist anders. Hier geht es nicht ganz so touristisch zu, dafür gibt es viele Taxis, die über die Insel rasen.
    Und neben dem Wind haben wir jetzt auch noch Regen. Es ist Trockenzeit und die Menschen hier leiden unter den schlechten Bedingungen - es ist seit Wochen zu schlecht. Wir machen das Beste draus! In den Regenpausen gehen wir schwimmen und im örtlichen Tauchladen lässt es sich prima frühstücken und abhängen.
    Übermorgen geht's zurück nach Managua und von dort nach Condega. Wir melden uns!
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  • Familienanschluss.....

    26 de fevereiro de 2018, Nicarágua ⋅ ⛅ 33 °C

    Ein schönes Wochenende in Condega verbracht!

    Nach abenteuerlicher Reise von den Maisinseln in Nicaraguas Norden wurden wir von den beiden Daniels warmherzig empfangen und fortan rund um die Uhr gefüttert und versorgt. Christiane stellte uns ihre beiden engen Freunde während der Filmtage 2016 vor und wir erzählten ihnen von unseren Reiseplänen, woraufhin sofort eine Einladung folgte. Condega ist eine unaufgeregte Kleinstadt in der Nähe der honduranischen Grenze und hat aus touristischer Sicht nicht viel zu bieten. Uns gefiel aber genau das sehr gut. So bekommt Frau/man einen kleinen Einblick in das alltägliche Leben abseits der kolonialen Vorzeigestädte. Wir machten Ausflüge in die nähere Umgebung und chillten ansonsten so rum 😀. Das Anwesen von Daniel und Danielito bietet viele liebevoll gestaltete Orte zum Verweilen und eine verspielte Teenager-Katze sowie drei zehn Tage alte Babykatzen, denen frau/man stundenlang beim Welt-erkunden zusehen konnte. Wir sprachen viel über Politik, die Situation Nicaraguas, den allgegenwärtigen Machismus, die Schönheit des Landes, über Reisen usw.
    Schön war das und sehr, sehr herzlich.
    Gestern dann ging's nach einer letzten Fütterung mit diversen Chickenbussen hauptsächlich stehend nach Leon, einer tollen, lebendigen Stadt!
    Aber dazu an anderer Stelle mehr.
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  • Nochn Vulkan......

    1 de março de 2018, Nicarágua ⋅ ☀️ 25 °C

    Leon ist eine tolle Stadt! Sie hat genau die richtige Größe, um sich treiben zu lassen. Viele Wandmalereien erinnern an die Revolution und insgesamt merkt frau/man, dass Leon eine größere Rolle in der Geschichte Nicaraguas gespielt hat. Noch dazu haben wir ein ganz schönes Hostel erwischt, dass mit fröhlichen Niederländer*innen daher kommt und neben warmem Wasser (seit Panama das erste Mal wieder), eine gut ausgestattete Küche bietet, die Frau/man nutzen kann. Wir kaufen grosszügig ein und essen drei Tage lang köstlich. Nach langer Reisezeit kann ein frischer Salat himmlisch sein! Und die französische Bäckerei verkauft richtig guten Käse, auch nicht leicht zu bekommen bisher.
    Und von hier aus kann frau/man vier Vulkane besuchen und verrückte Dinge tun wie beispielsweise mit einem Board einen Vulkan herunterbrettern, was wir nicht tun wollen; wir melden uns für eine Sunset-Tour an.
    Um 14.00 Uhr gehts los. Mit dem Jeep werden wir zunächst eineinhalb Stunden bis an den Rand des Kraters des Vulkans Telico gefahren. Von hier ist der Blick schon atemberaubend. Nicht nur "unser" Vulkan ist zu sehen, sondern auch der höchste Nicaraguas, der San Christobal. Ein einstündiger Spaziergang führt uns hoch und oben dürfen wir das erste Mal über den Krater lugen. Es raucht und dampft! Ach ja, hatte ich vergessen zu erwähnen: Der Telico ist aktiv, wird aber natürlich seismologisch beobachtet. Viel zu sehen ist erstmal nicht, aber frau/man kann die Lava hören. Wir besichtigen eine kleine Fledermaushöhle, in der es nur so wimmelt und dann geht die Sonne auch schon unter, was wunderschön anzusehen ist. Rot und orange und dazu der Blick bis zum Pazifik. Als es dunkel ist, gehts noch einmal zurück zum Krater und nun können wir tatsächlich ein bisschen Lava erkennen - weit entfernt glimmt es leuchtend orange.
    Das war ein schöner Ausflug, wenngleich wir lieber ein bisschen mehr gelaufen und weniger gefahren wären!
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